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	<title>Notensystem (Musik) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T16:26:26Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Notensystem_(Musik)&amp;diff=225826&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Lektor w am 7. Dezember 2025 um 16:17 Uhr</title>
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		<updated>2025-12-07T16:17:52Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Staff240.svg|mini|Ein Notensystem besteht üblicherweise aus fünf Linien]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Piano staff.PNG|mini|Klaviersystem: Akkolade aus zwei fünflinigen Notensystemen – oben mit [[Violinschlüssel]], unten mit [[Bassschlüssel]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Notensystem&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Notenlinien&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Notenzeile&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. etwa Gustav Nottebohm: [http://books.google.com/books?id=1BtDAAAAcAAJ&amp;amp;q=notenzeilen Ein Skizzenbuch von Beethoven]. Leipzig&amp;amp;nbsp;1865, S.&amp;amp;nbsp;3, oder das [http://hub.sibelius.com/download/documentation/pdfs/sibelius610-handbook-de.pdf#page=162 Sibelius&amp;amp;nbsp;6 Handbuch]. London&amp;amp;nbsp;2009, S.&amp;amp;nbsp;162.&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist eine Gruppe von waagerechten, gleichabständigen und parallelen Linien, die in der westlichen [[Notation (Musik)|Notation]] der [[Musik]] ein Raster für die Notation der [[Tonhöhe]] zur Verfügung stellt. Die [[Note (Musik)|Notenzeichen]] werden auf einer Linie oder in einem Linienzwischenraum platziert. Durch einen [[Notenschlüssel]] wird jeder Linie und jedem Zwischenraum des Notensystems eine bestimmte [[Tonstufe]] zugeordnet. Außerhalb der Linien können Noten mittels [[Hilfslinie]]n notiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Notenlinie und auch die Zwischenräume werden von unten nach oben durchnummeriert. Die erste Linie ist also die unterste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Historische Entwicklung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gregorian Chant Kyrie.svg|mini|Choralnotation in vierlinigem Notensystem]] Historische und außereuropäische Musikkulturen verwendeten bzw. verwenden teilweise Notationssysteme, die ohne Notenlinien auskommen (vgl. [[Notation (Musik)#Antike und außereuropäische Notenschrift|Antike und außereuropäische Notenschrift]]). Notenlinien sind in der Notation der abendländischen Musik seit dem 10. Jahrhundert gebräuchlich. Mit ihrer Hilfe konnten die zuvor ohne genau erkennbare Tonhöhenangabe benutzten (&amp;#039;&amp;#039;[[Diastematik|adiastematischen]]&amp;#039;&amp;#039;) [[Neume#Adiastematische und diastematische Neumen|Neumen]] in ihrer Tonhöhe genau erfasst werden (&amp;#039;&amp;#039;diastematische&amp;#039;&amp;#039; Neumen). Nachdem zunächst nur eine oder zwei Linien gebräuchlich waren, setzte sich seit [[Guido von Arezzo]]s Erweiterung auf drei und vier Linien im [[Terz (Musik)|Terz]]&amp;lt;nowiki&amp;gt;abstand&amp;lt;/nowiki&amp;gt; um 1025 allmählich das heute gebräuchliche System mit fünf Linien durch. Die seit dem 12. Jahrhundert für einstimmige Melodien verwendete [[Choralnotation]] mit vier Linien wird auch heute gelegentlich noch eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Vihuela-Tab Fuenllana 1554.jpg|mini|Sechslinige [[Tabulatur]] für [[Vihuela]]]]&lt;br /&gt;
Für [[Saiteninstrument]]e sind seit dem 14. Jahrhundert auch [[Tabulatur]]en (Griffschriften) gebräuchlich, bei denen die Anzahl der Linien eines Notensystems der Zahl der Saiten entspricht und auf den Linien der Ort für die Greifhand notiert wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neuere Entwicklungen ==&lt;br /&gt;
In der Mitte des 20. Jahrhunderts entstanden weitere Liniensysteme, die sich entweder an der Lage der schwarzen und weißen Tasten auf dem [[Klavier]] orientierten ([[Klavarskribo]]) oder ein kontinuierliches Tonhöhensystem &amp;lt;!-- ist damit chromatisches 12-Ton-System ohne Enharmonik gemeint??--&amp;gt; darzustellen versuchen. Diese Liniensysteme konnten sich jedoch nicht als allgemeiner Standard durchsetzen. [[Neue Musik|Zeitgenössische]] Partituren verwenden nach Bedarf gelegentlich auch vom fünflinigen System abweichende Systeme.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für die Notation von [[Schlaginstrument|Schlag-]] bzw. [[Rhythmusinstrument]]en sind auch ein- bis vierlinige Systeme gebräuchlich. Selbst bei der einlinigen kann oberhalb und unterhalb der Linie notiert werden, zusammen mit verschiedenen Notenköpfen ist das für einige Zwecke ausreichend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Akkolade ==&lt;br /&gt;
Bei der Notation mehrstimmiger Musik können mehrere übereinander stehende Notensysteme mit einer geschweiften oder einer eckigen Klammer am linken Rand als zusammengehörig gekennzeichnet werden. Eine Gruppe von derart zusammgengefassten Notensystemen wird &amp;#039;&amp;#039;Akkolade&amp;#039;&amp;#039; genannt (nach der französischen Bezeichnung für die [[Klammer (Zeichen)#Geschweifte/geschwungene Klammern (Akkoladen)|geschweifte Klammer]]) – oder ebenfalls als &amp;#039;&amp;#039;System&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Die einzelnen Fünflinien-Systeme in diesem System heißen dann &amp;#039;&amp;#039;Zeilen&amp;#039;&amp;#039;. Noten für Töne, die gleichzeitig erklingen sollen, stehen in diesen Systemen genau übereinander.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geschweifte beziehungsweise eckige Klammern werden abhängig davon verwendet, ob Notensysteme für nur ein Instrument oder für eine Gruppe verschiedener Instrumente zusammengefasst werden sollen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.musiklexikon.info/musiklexikon/akkolade &amp;#039;&amp;#039;Akkolade&amp;#039;&amp;#039;] auf musiklexikon.info.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Mehrere Bilder&lt;br /&gt;
 | align     = right&lt;br /&gt;
 | Richtung  = horizontal&lt;br /&gt;
 | Fußzeile    = &lt;br /&gt;
 | Fußzeile_align = center&lt;br /&gt;
 | Fußzeile_Hintergrund = &lt;br /&gt;
 | Breite      = &lt;br /&gt;
 | Hintergrund =&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 | Bild1       = Staff-brace.jpg&lt;br /&gt;
 | Untertitel1 = Geschweifte Klammer&lt;br /&gt;
 | Breite1     = 76&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 | Bild2       = Staff-bracket.jpg &lt;br /&gt;
 | Untertitel2 = Eckige Klammer&lt;br /&gt;
 | Breite2     = 80&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die geschweifte Klammer ===&lt;br /&gt;
Eine geschweifte Klammer fasst mehrere Notensysteme zusammen, die von einem einzelnen Instrument zu spielen sind (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Klavier]], [[Harfe]] oder [[Akkordeon]]). Auch bei der [[Orgel]] werden so die beiden Systeme für die [[Klaviatur|Klaviatur (Manuale)]] verbunden, häufig aber nicht auch das System für das [[Pedal (Orgel)|Pedal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch eine Gruppe gleicher Instrumente (etwa Horn I bis IV in einer [[Partitur|Orchesterpartitur]]) werden durch eine geschweifte Klammer verbunden. Diese steht dann links von der die gesamte Instrumentengruppe zusammenfassenden eckigen Klammer. Durch eine Klammer verbundene Systeme erhalten durchgehende Taktstriche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die eckige Klammer ===&lt;br /&gt;
Die Notensysteme einer Instrumentengruppe (etwa [[Streichinstrument|Streicher]], [[Blechblasinstrument|Blechbläser]], [[Holzblasinstrument|Holzbläser]] und [[Schlagwerk (Musik)|Schlagwerk]]) werden untereinander mit eckigen Klammern verbunden. Die so verbundenen Instrumente erhalten vom oberen bis zum untersten Notensystem der Gruppe durchgezogene Taktstriche. Chorstimmen werden ebenfalls mit einer eckigen Klammer verbunden. Da unter bzw. zwischen den Notensystemen Text notiert wird, erhalten sie aber keine durchgehenden Taktstriche.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die eckige Klammer wird auch &amp;#039;&amp;#039;Chorklammer&amp;#039;&amp;#039; genannt – oder &amp;#039;&amp;#039;Balkenklammer&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Chlapik: &amp;#039;&amp;#039;Die Praxis des Notengraphikers&amp;#039;&amp;#039; Doblinger, Wien 1987, ISBN 3-900035-96-2, S.&amp;amp;nbsp;80.&amp;lt;/ref&amp;gt; weil [[Notenstecher]] sie mit dem auch für [[Notenwert#Noten|Balken]] verwendeten Stichel stachen. Sie hat daher traditionell die gleiche Strichstärke wie Balken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von musikalischen Symbolen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ted Ross: &amp;#039;&amp;#039;The Art of Music Engraving and Processing.&amp;#039;&amp;#039; Hansen Books, Miami 1970, S.&amp;amp;nbsp;151–157.&lt;br /&gt;
* Herbert Chlapik: &amp;#039;&amp;#039;Die Praxis des Notengraphikers.&amp;#039;&amp;#039; Doblinger, Wien 1987, ISBN 3-900035-96-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Musical notation|Musikalische Notation}}&lt;br /&gt;
* [https://www.musiklehre.at/g7/notenblatt-zum-ausdrucken/ Notenpapier zum Herunterladen und Ausdrucken]&lt;br /&gt;
* [http://www.klangreihenmusik.at/skriptum-zwoelftonnotenschr-01kl.php3 Zwölfton-Notenschriften]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Notenschrift]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Lektor w</name></author>
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