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	<title>Notenstecher - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T06:10:25Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Notenstecher&amp;diff=1193240&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dirkjot: Weblinks: Toten Link gestrichen, zwei Videos ergänzt</title>
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		<updated>2024-06-05T11:33:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Weblinks: Toten Link gestrichen, zwei Videos ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Notenstecher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein historisches [[Beruf]]sbild, das in der Herstellung von [[Druckform]]en für [[Musikalien]] bestand. Die Herstellung von [[Note (Musik)|Musiknoten]] wurde mittlerweile in den neuen Ausbildungsberuf [[Mediengestalter Digital und Print]] integriert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;berufenet-1409&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://berufenet.arbeitsagentur.de/berufenet/archiv/1409.pdf |titel=Tätigkeitsbeschreibung von Notenstecher/Notenstecherin |werk=www.berufenet.arbeitsagentur.de |datum=2007-02-23 |format=PDF; 114&amp;amp;nbsp;kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170422131018/https://berufenet.arbeitsagentur.de/berufenet/archiv/1409.pdf |archiv-datum=2017-04-22 |abruf=2023-06-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Notation (Musik)#Der Notensatz von der Handschrift zum Computerdruck|titel1=Der Notensatz von der Handschrift zum Computerdruck}}&lt;br /&gt;
Der Notenstich in [[Kupfer]]platten, später auch andere weiche Metalle und [[Legierung]]en, verbreitete sich im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert von Frankreich aus. [[Note (Musik)|Noten]], [[Notenschlüssel]], [[Notenlinien]], Liedtexte usw. wurden dabei durch Einschlagen oder Einstechen auf die Platten übertragen, die dann als Druckform fungierten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die traditionelle Notenstecherei in Metallplatten ist heute fast vollständig durch computergestützte Satz- und Drucktechniken ersetzt. So wurde z.&amp;amp;nbsp;B. beim [[Schott Music|Musikverlag Schott]] 1995 die letzte Platte gestochen, seit 1989 wurde dort bereits mit dem elektronischen [[Notensatz]] begonnen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;schott-fakten&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.schott-international.com/cms/php/Proxy.php/de_DE/shex/mdsintern/mdspartnerjournal/archiv/jrg07/show,16904.html |titel=Fakten zum Notenstich |hrsg=music distribution services |archiv-url=https://archive.today/20170421185403/http://www.schott-international.com/cms/php/Proxy.php/de_DE/shex/mdsintern/mdspartnerjournal/archiv/jrg07/show,16904.html |archiv-datum=2017-04-21 |abruf=2017-04-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit der [[Computerisierung]] des Notensatzes und dem Ende des [[Schriftsetzer]]-Handwerks wird die Tätigkeit des Notenstechers im Allgemeinen vom [[Mediengestalter Digital und Print|Mediengestalter]] übernommen und hat sich vom [[handwerk]]lichen zu einem [[EDV]]-Beruf entwickelt. In der [[Deutsche Demokratische Republik|DDR]] wurde der Beruf unter den Namen Facharbeiter Satztechnik (Notenherstellen) und Facharbeiter Satztechnik (Notenstechen) geführt. Notenstecher war in [[Deutschland]] bis 2007 ein anerkannter [[Ausbildungsberuf]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;berufenet-1411&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://berufenet.arbeitsagentur.de/berufenet/archiv/1411.pdf |titel=Ausbildungsbeschreibung von Notenstecher/Notenstecherin |werk=berufenet.arbeitsagentur.de |datum=2002-07-29 |format=PDF; 121&amp;amp;nbsp;kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170422130719/https://berufenet.arbeitsagentur.de/berufenet/archiv/1411.pdf |archiv-datum=2017-04-22 |abruf=2023-06-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;berufenet-1409&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung ==&lt;br /&gt;
{{Staatslastig|DEAT}}&lt;br /&gt;
Die [[duale Ausbildung]] dauerte drei Jahre und war deutschlandweit nach dem [[Berufsbildungsgesetz (Deutschland)|Berufsbildungsgesetz]] geregelt. Sie erfolgte meistens in Notendruckereien und [[Musikverlag]]en.&amp;lt;ref name=&amp;quot;berufenet-1411&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Österreich]] existiert der Lehrberuf des Notenstechers seit 1978 nicht mehr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tätigkeitsbeschreibung ==&lt;br /&gt;
Der erste Schritt ist die Einteilung der Noten auf die Seiten um ein möglichst lesefreundliches Notenbild zu erhalten. Darauf folgt die vertikale Einteilung der Stichplatte, also der Abstand zwischen den [[Notensystem (Musik)|Notensystemen]] unter Berücksichtigung eventueller Liedtexte oder weiterer Texteintragungen, [[Dynamik (Musik)|Dynamikanweisungen]], Hilfslinien usw. Mit einem [[Rastral]] und einem [[Lineal]] erfolgt anschließend das Aufziehen der Notenlinien sowie mit einem Zirkel die horizontale Seiteneinteilung. Dabei erhalten die Noten proportional zu ihrem [[Notenwert|Wert]] ihren Platz, daraufhin wird mit einem [[Griffel]] das gesamte Manuskript seitenverkehrt übertragen. Im Anschluss werden die in Form bei allen Kompositionen gleichbleibenden Zeichen wie [[Notenschlüssel]], [[Note (Musik)#Elemente eines Notenzeichens|Notenköpfe]], [[Vorzeichen (Musik)|Vorzeichen]], [[Versetzungszeichen]], [[Notenwert#Pausen|Pausen]] usw. mit [[Schlagstempel]]n in die Platte eingeprägt. Die dabei entstehenden Unebenheiten durch Materialverdrängung werden sofort geglättet. Alle von Komposition zu Komposition unterschiedlichen Elemente wie Notenhälse, -balken, [[Bindebogen|Bindebögen]], [[Dynamik (Musik)#Gleitende Veränderungen der Lautstärke|Crescendo- und Diminuendo-Gabeln]] u.&amp;amp;nbsp;Ä. werden danach eingraviert. Auch die hier entstehenden [[Entgraten|Grate]] werden beseitigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Überprüfung des Abbilds wird die Platte mit Farbe bestrichen und mittels einer [[Handpresse]] ein Negativabzug gedruckt. Dieser wird von [[Korrektor]]en überprüft, möglicherweise vorhandene fehlerhaft eingravierte Stellen werden vom Stecher mit der Korrekturzange (ein Zirkel mit nach innen gebogenen Spitzen) auf der Rückseite der Stichplatte vermerkt. Von dort treibt man mit einem Stempel das Material an die Vorderseite zurück, sodass die Stelle wieder eben wird. Eine weitere Glättung der Vorderseite bereitet die Fläche auf die Korrektur vor.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.schott-international.com/cms/php/Proxy.php/de_DE/shex/mdsintern/mdspartnerjournal/archiv/jrg07/show,16908.html |titel=Arbeitsschritte zum Erstellen einer Notenstichplatte |hrsg=music distribution services |archiv-url=https://archive.today/20151223144654/http://www.schott-international.com/cms/php/Proxy.php/de_DE/shex/mdsintern/mdspartnerjournal/archiv/jrg07/show,16908.html |archiv-datum=2015-12-23 |abruf=2015-12-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die etwa 1,5&amp;amp;nbsp;mm dicken Stichplatten bestanden oft aus einer [[Blei]]-[[Zinn]]-[[Antimon]]-[[Legierung]], die durchaus ein Gesundheitsrisiko darstellten. Die Erstellung einer Platte dauerte etwa fünf bis sieben Stunden, sie konnte dann für ca. 1500 Drucke verwendet werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;berufenet-1409&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;schott-fakten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Karl Hader |Titel=Aus der Werkstatt eines Notenstechers |Verlag=Waldheim-Eberle-Verlag |Ort=Wien |Datum=1948 |DNB=996857583}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|suffix=Bedeutungserklärungen, Wortherkunft}}&lt;br /&gt;
* {{YouTube|id=_o7-3r99Fng|titel=Der Notenstecher von Würzburg {{!}} Der Letzte seines Standes|abruf=&amp;lt;!--2024-06-05--&amp;gt;|uploader=Handwerk Zeitreise|upload=2020-04-14|laufzeit=27:19}}&lt;br /&gt;
* {{YouTube|id=LwEoTLuijzo|titel=Gestochen scharf! Der Notenstich, ein Kunsthandwerk|abruf=&amp;lt;!--2024-06-05--&amp;gt;|uploader=Henleverlag|upload=2007-05-14|sprache=de|kommentar=A. Bente Video, 1997|laufzeit=7:37}}&lt;br /&gt;
* {{YouTube|id=BvyoKdW-Big|titel=Music Engraving on Metal Plates/Der Notenstich|uploader=Henleverlag|upload=2016-03-14|sprache=en|kommentar=mit deutschen Untertiteln|laufzeit=11:31}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=7628946-1|REMARK=Musikdrucker als Quasisynonym}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausbildungsberuf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Beruf (Drucktechnik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Musikberuf]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dirkjot</name></author>
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