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	<title>Notae ecclesiae - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-27T16:09:47Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Notae_ecclesiae&amp;diff=635795&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zweioeltanks: Formulierung repariert</title>
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		<updated>2025-10-07T05:41:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Formulierung repariert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{lang|la|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;notae ecclesiae&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}} ([[Lateinische Sprache|lateinisch]] für „Kennzeichen der Kirche“) ist ein Begriff der [[Christliche Theologie|christlichen]] [[Ekklesiologie]], der im 16. Jahrhundert aufkam. In den [[Vorreformatorische Kirchen|vorreformatorischen Kirchen]] bezeichnet er in der Regel die vier &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wesensmerkmale der [[Universalkirche|universalen Kirche]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Einheit, [[Heiligkeit]], [[Katholizität]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Apostolizität,&amp;#039;&amp;#039; die als wesentliche Charaktereigenschaften der Kirche erstmals 381 auf dem [[Erstes Konzil von Konstantinopel|ersten Konzil von Konstantinopel]] im [[Nicäno-Konstantinopolitanum|Glaubensbekenntnis von Nicäa und Konstantinopel]] festgeschrieben wurden. Im Gegensatz dazu definierten die Kirchen der [[Reformation]] Wort und Sakrament als Erkennungszeichen. Die neuere ökumenische Diskussion arbeitet daran, den Gegensatz zu überwinden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Wesensmerkmale in der Sicht der vorreformatorischen Kirchen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Allgemeines ===&lt;br /&gt;
Bereits in der Zeit der [[Alte Kirche|Alten Kirche]] bildeten sich die grundlegenden Wesensattribute der Kirche heraus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fronhofen&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle | url=http://www.theologie-skripten.de/ekklesiologie/8dimensionen.pdf | titel=§8. Die Wesenseigenschaften der Kirche: Einheit, Heiligkeit, Katholizität, Apostolizität | autor=Herbert Frohnhofen | werk=Theologie-Skripten | zugriff=2015-07-20|format=PDF}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Schon im [[Altrömisches Glaubensbekenntnis|Altrömischen Glaubensbekenntnis]] (ca. 135) ist die Heiligkeit als Attribut der Kirche genannt, im [[Bekenntnis von Nicäa]] (325) kommen Katholizität und Apostolizität hinzu. In der 381 erweiterten Form, dem Nicäno-Konstantinopolitanum, treten erstmals die vier Attribute gemeinsam auf:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Wir glauben […] die eine, heilige, katholische und apostolische Kirche|Quelle=Glaubensbekenntnis von Nicäa und Konstantinopel, Erstes Konzil von Konstantinopel (381)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im griechischen Text des Bekenntnisses steht das Verb {{lang|grc|πιστεύομεν|pisteúomen}} im Plural („wir glauben“), in der lateinischen Fassung dagegen im Singular {{lang|la|&amp;#039;&amp;#039;credo&amp;#039;&amp;#039;}} („ich glaube“).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Denzinger-Hünermann]] Nr. 150&amp;lt;/ref&amp;gt; Im christlichen Gottesdienst kommt, wenn das nicäno-konstantinopolitanische Glaubensbekenntnis gesprochen wird, in der Regel die Plural-Fassung zur Geltung: „Wir glauben an den einen Gott&amp;amp;nbsp;…“ ([[Gotteslob]] Nr. 586,2, [[Evangelisches Gottesdienstbuch]], 2. Aufl. 2001, S. 105). Im deutschen Sprachraum ist allerdings das [[Apostolisches Glaubensbekenntnis|Apostolische Glaubensbekenntnis]] geläufiger, in dem die Singular-Form verwendet wird und nur Heiligkeit und Katholizität als Attribute genannt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Denzinger-Hünermann]] Nr. 10–30, [[Gotteslob]] Nr. 2,&amp;amp;nbsp;5)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine besondere Bedeutung kam den Wesensmerkmalen in den Auseinandersetzungen der [[Reformation]] und [[Gegenreformation]] zu, in der sie als Grundlage dienten, den reformatorischen Kirchen das Kirchesein abzusprechen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fronhofen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einheit ===&lt;br /&gt;
Die [[römisch-katholische Kirche]], bestehend aus der [[Lateinische Kirche|lateinischen Kirche]] sowie den [[Katholische Ostkirchen|katholischen Ostkirchen]], beansprucht für sich, die eine, heilige, apostolische und katholische Kirche in voller Wirklichkeit zu sein. Dasselbe beanspruchen die 16 [[Autokephalie (Kirche)|autokephalen]] [[Orthodoxe Kirchen|orthodoxen Kirchen]]. Dahinter steht das Verständnis, dass das Nicänum eine [[sakrament]]ale und daher amtlich-institutionelle Einheit be- und vorschreibe, wobei dies jede der beiden Gruppen seit dem [[Schisma von 1054]] auf sich bezieht. Alle mit dem [[Papst]] in voller Gemeinschaft stehenden Kirchen sehen ihn als Träger des &amp;#039;&amp;#039;Einheitsdienstes&amp;#039;&amp;#039;, den Jesus dem [[Simon Petrus|Petrus]] übertrug {{Bibel|Mt|16|18}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Protestantismus|evangelischen Kirchen]] betonen ebenfalls, dass die Einheit der Kirche durch ihren Ursprung vorgegeben ist; die einzelnen Kirchen haben „von dieser Gabe Gottes als dem Grund lebendiger Gemeinschaft zwischen den Kirchen in der Verschiedenheit ihrer geschichtlichen Gestalten sichtbar Zeugnis zu geben“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Michael Bünker]], [[Martin Friedrich]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Kirche Jesu Christi/The Church of Jesus Christ&amp;#039;&amp;#039; (= [[Leuenberger Texte]] 1). 5. Auflage. Evangelische Verlagsanstalt, Leipzig 2018, S. 37.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ökumenische Bestrebungen zielen auf eine größere Einheit der Vielzahl christlicher Konfessionen nach {{B|Eph|4|3–6}} und {{B|Joh|17|21}}. Die schwierigste Frage ist dabei das Einheitskonzept selbst, das für die Kirchen der katholischen Tradition nicht von der sakramentalen, [[Eucharistie|eucharistischen]] Einheit und damit von der Frage der Vollmacht und Gültigkeit zu trennen ist. Die Formel „sichtbare Einheit (&amp;#039;&amp;#039;visible unity&amp;#039;&amp;#039;)“, die im [[Ökumenischer Rat der Kirchen|Ökumenischen Rat der Kirchen]] gebräuchlich ist, stammt aus der [[Anglikanische Gemeinschaft|anglikanischen]] Tradition. Sie ist auch für lutherische Kirchen akzeptabel, da ihre eigene Bekenntnistradition sehr zurückhaltend war, und dient als Grundlage zur Feststellung, welche strukturellen Faktoren vorhanden sein müssen, damit die Grundvollzüge von Kirche (Verkündigung des Evangeliums, Feier der Sakramente) erfüllt werden können. Das ermöglicht es den lutherischen Kirchen, „in sehr unterschiedlichen Kirchen genuine Realisierungen der einen Kirche Jesu Christi zu erkennen und anzuerkennen“; das Luthertum realisiert sich auch selbst in vielfältigen Kirchenstrukturen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Bernd Oberdorfer]], [[Oliver Schuegraf]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Sichtbare Einheit der Kirche in lutherischer Perspektive. Eine Studie des Ökumenischen Studienausschusses der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands und des Deutschen Nationalkomitees des Lutherischen Weltbundes.&amp;#039;&amp;#039; EVA, Leipzig 2017, ISBN 978-3-374-05288-2. S. 99.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Heiligkeit ===&lt;br /&gt;
Das Merkmal der Heiligkeit ist zwischen den Konfessionen relativ unumstritten. Es besagt, dass die Kirche durch das in ihr und durch sie verkündete [[Evangelium (Glaube)|Evangelium]] und durch die Gegenwart Christi in ihr auf einzigartige Weise Gottes Eigentum und sein Zeichen in der Welt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Katholizität/Universalität ===&lt;br /&gt;
Etymologisch leitet sich das Wort &amp;#039;&amp;#039;katholisch&amp;#039;&amp;#039; vom griechischen Adjektiv {{lang|grc|καθολικός|katholikós}}, ‚das Ganze betreffend, allgemein‘, bzw. dem Adverb {{lang|grc|καθόλου|kathólou}}, ‚im Allgemeinen, gänzlich‘, ab. Die beste Umschreibung lautet daher „Ganzheit“ oder „Fülle“ und in Erweiterung „universell“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche insgesamt gilt als &amp;#039;&amp;#039;allgemein&amp;#039;&amp;#039;, da von Gott gewollt, wenn einig und eins für alle Zeit. Abstrakt gilt die Kirche als &amp;#039;&amp;#039;katholisch&amp;#039;&amp;#039;, wenn sie innerlich mit Christus eins ist und dadurch zur Heilsinstanz wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ignatius von Antiochia]] grenzte mit seiner Wendung „die katholische Kirche“ diese von anderen Gruppen ab, die in Lehre und Leben von den Bischöfen der römischen Kirche abwichen. Folgerichtig bezeichnet die römisch-katholische Kirche alle abgespaltenen oder häretischen Gemeinschaften als &amp;#039;&amp;#039;nicht-katholisch&amp;#039;&amp;#039;. Die [[Anglikanische Gemeinschaft|anglikanischen Kirchen]] sehen sich selbst als Teil der &amp;#039;&amp;#039;katholischen Kommunion&amp;#039;&amp;#039;, auch wenn sie nicht der Jurisdiktion Roms unterstehen. Die evangelischen Kirchen verstehen &amp;#039;&amp;#039;katholisch&amp;#039;&amp;#039; im Sinne einer abstrakten, allgemeinen und universellen Kirche. Im apostolischen Glaubensbekenntnis bekennen [[evangelisch-reformiert]]e Christen beispielsweise: „…&amp;amp;nbsp;die heilige, &amp;#039;&amp;#039;allgemeine&amp;#039;&amp;#039; christliche Kirche“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Apostolizität ===&lt;br /&gt;
Apostolizität bedeutet die Übereinstimmung der Kirche mit ihrem apostolischen Ursprung in der [[Urkirche]]. Die [[Apostel]] bildeten in der Frühzeit das Fundament der Kirche und ihrer Botschaft und gelten als Garanten für die Überlieferung des [[Glaube der Kirche|Glaubens der Kirche]]. [[Tertullian]] beschreibt ihre Taten um 200 folgendermaßen:&amp;lt;ref name=&amp;quot;fronhofen&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|[Sie gingen] über den Erdkreis aus und verkündeten [den Glauben an Jesus Christus] auch den Heiden. Und so gründeten sie in jeder Stadt Gemeinden, von denen die späteren Gemeinden nachher einen Ableger des Glaubens und die Samenkörner der Lehre entliehen und noch jeden Tag entleihen, um Gemeinden zu werden. Eben dadurch dürfen auch sie selbst wie apostolische angesehen werden, weil sie die Abkömmlinge apostolischer Gemeinden sind […] So gibt es denn der Kirchen viele und zahlreiche, und doch sind sie nur eine, jene apostolische, ursprüngliche, aus der sie alle stammen.|[[Tertullian]]|&amp;#039;&amp;#039;De praescriptione haereticorum&amp;#039;&amp;#039; 20}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Apostolizität kam in den Auseinandersetzungen mit der [[Gnosis]] besondere Bedeutung zu, in der die kirchlichen Theologen die Überlieferung der wahren Lehre durch die Apostel und deren Nachfolger garantiert sahen. Die gnostischen Lehren konnten so wirksam als nachträgliche, außerchristliche Einflüsse abgewehrt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Vorreformatorische Kirchen|vorreformatorischen]] sowie einige anglikanische Kirchen betrachten als Zeichen der Apostolizität nicht nur die inhaltliche Übereinstimmung mit der Lehre der Apostel am Ursprung der Kirche, sondern auch die personelle Weitergabe der kirchlichen Leitungsgewalt durch die [[apostolische Sukzession]]. Kirche im Vollsinn kann nach diesem Verständnis nur durch die Kontinuität bestehen, dass eine ununterbrochene Linie von Bischöfen bis auf die Apostel zurückführbar ist. Wenn dieses Zeichen der Apostolizität fehlt, handelt es sich nach römisch-katholischer Lehre um eine „[[Kirchliche Gemeinschaften|kirchliche Gemeinschaft]]“, in der zwar viele Merkmale einer Kirche erfüllt sind, aber nicht in der vollen Bedeutung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten evangelischen Kirchen sehen als Kern der Apostolizität „die stete Rückkehr zum apostolischen Zeugnis“, also eine &amp;#039;&amp;#039;successio fidelium&amp;#039;&amp;#039; (Sukzession der Gläubigen).&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Bünker, Martin Friedrich (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Kirche Jesu Christi/The Church of Jesus Christ.&amp;#039;&amp;#039; 5. Aufl. Evangelische Verlagsanstalt, Leipzig 2018, S. 38.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine andere Interpretation zielt auf die charismatische Gabe des [[Apostel]]dienstes ab. Diesen Dienst bzw. dieses Amt gibt es in zahlreichen christlichen Gruppen der Pfingstbewegung und der Kirchen, die aus den [[Katholisch-apostolische Gemeinden|katholisch-apostolischen Gemeinden]] entstanden sind. Manche dieser Gruppen sprechen von Kirche im Vollsinn nur, wenn auch apostolischer Dienst vorhanden ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Kennzeichen der Kirche in der reformatorischen Tradition ==&lt;br /&gt;
Die reformatorische Theologie ließ die klassischen Wesensmerkmale gelten, definierte aber eigene Kennzeichen, an der sich erweisen sollte, wo die wahre Kirche zu finden sei. [[Martin Luther]] nannte 1520 in seiner Schrift &amp;#039;&amp;#039;Von dem Papstthum zu Rom&amp;#039;&amp;#039; als die „zeichenn, da bey man euszerlich mercken kann, wo die selb kirch in der welt ist, sein die tauff, sacrament und das Evangelium“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Weimarer Ausgabe (Luther)|WA]] 6, S. 301, Zeile 3–6.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ihren klassischen Ausdruck fand diese Festlegung in Artikel VII der [[Confessio Augustana]], wonach die Kirche die „Versammlung der Heiligen [ist], in der das Evangelium rein gelehrt wird und die Sakramente recht verwaltet werden“. In ähnlicher Weise äußerten sich [[Johannes Calvin]] ([[Institutio Christianae Religionis]], 1559, Buch IV, I, 11 f) und Artikel 19 der [[Neununddreißig Artikel]] der [[Church of England]] von 1563, der wiederum als Artikel 13 in [[John Wesley (Prediger)|John Wesleys]] methodistische Glaubensartikel von 1784 aufgenommen wurde. Es kann daher als allgemeinprotestantische Lehre angesehen werden, dass die rechte Verkündigung des [[Evangelium (Glaube)|Evangeliums]] und die ordnungsgemäße Verwaltung der [[Sakrament]]e – oder, noch kürzer, [[Wort Gottes|Wort]] und Sakrament – die &amp;#039;&amp;#039;notae ecclesiae&amp;#039;&amp;#039; sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als weitere Kennzeichen begegnen gelegentlich auch das Schlüsselamt ([[Beichte]] und [[Absolution]]), die Ordnung des Predigtamtes, das Gebet, das Leiden um des Evangeliums willen und die Befolgung der zweiten Tafel des Dekalogs (Luther, &amp;#039;&amp;#039;Von Konziliis und Kirchen&amp;#039;&amp;#039;, 1539&amp;lt;ref&amp;gt;WA 50, S. 628–642; Knut Alfsvåg: &amp;#039;&amp;#039;Notae ecclesiae in Luther’s Von den Konziliis und Kirchen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;International Journal for the Study of the Christian Church&amp;#039;&amp;#039; 8, 2008, S. 33–42.&amp;lt;/ref&amp;gt;), die Kirchenzucht ([[Confessio Scotica]] XVIII) und die Verwirklichung der wahren Jüngerschaft ([[Zweites Helvetisches Bekenntnis]] XVII).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die &amp;#039;&amp;#039;notae ecclesiae&amp;#039;&amp;#039; in der ökumenischen Diskussion ==&lt;br /&gt;
Nachdem die unterschiedlichen Erkennungszeichen der Kirche über Jahrhunderte hinweg eher zur Bestätigung des eigenen Kircheseins und zur Polemik gegen die konfessionellen Gegner benutzt wurden, hat sich in der [[Ökumenische Bewegung|ökumenischen Diskussion]] nach dem Zweiten Weltkrieg ein anderer Umgang durchgesetzt. In vielen interkonfessionellen Dialogen wurden sowohl die vier Wesensattribute als auch die reformatorischen Kennzeichen behandelt, und zwar mit positiver Aufnahme von beiden Seiten und zur kritischen Vergewisserung des eigenen Kircheseins. Sie stehen nicht in einem Gegensatz, sondern ergänzen sich gegenseitig. [[Martin Friedrich]] fasst es so zusammen: „Die vier nizänischen Attribute zeigen, &amp;#039;&amp;#039;wie&amp;#039;&amp;#039; die Kirche ist bzw. sein soll. Rechte Verkündigung und Sakramentsverwaltung dagegen lassen erkennen, &amp;#039;&amp;#039;wo&amp;#039;&amp;#039; die Kirche ist.“&amp;lt;ref&amp;gt;[[Martin Friedrich]]: &amp;#039;&amp;#039;Kirche&amp;#039;&amp;#039; (= Ökumenische Studienhefte 14 = [[Bensheimer Hefte]] 108). Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen 2008, ISBN 978-3-525-87122-5, S. 176.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Uwe Swarat]]: &amp;#039;&amp;#039;Notae ecclesiae: Woran ist die Kirche Jesu Christi erkennbar?&amp;#039;&amp;#039; In: [[Helge Stadelmann]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bausteine zur Erneuerung der Kirche: Gemeindeaufbau auf der Basis einer biblisch erneuerten Ekklesiologie.&amp;#039;&amp;#039; TVG Brunnen, Gießen 1998, S. 169–190.&lt;br /&gt;
* [[Martin Friedrich]]: &amp;#039;&amp;#039;Kirche&amp;#039;&amp;#039; (= Ökumenische Studienhefte 14 = [[Bensheimer Hefte]] 108). Vandenhoeck und Ruprecht, Göttingen 2008, ISBN 978-3-525-87122-5, S. 175–187.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [[Katechismus der Katholischen Kirche]] (1997) Nr. 811–870 [https://web.archive.org/web/20050429144401/http://www.vatican.va/archive/DEU0035/_P2E.HTM]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4172052-0|LCCN=|NDL=|VIAF=}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Katholische Theologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ekklesiologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zweioeltanks</name></author>
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