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	<title>Norwegendebatte - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T00:05:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;CommonsDelinker: Ersetze Churchill_Coalition_Government_-_11_May_1940.jpg durch Churchill_Coalition_Government_-_24_October_1941.jpg (von CommonsDelinker angeordnet: [[:c:COM:FR|Fil</title>
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		<updated>2026-04-19T04:16:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Ersetze Churchill_Coalition_Government_-_11_May_1940.jpg durch &lt;a href=&quot;/index.php?title=C:File:Churchill_Coalition_Government_-_24_October_1941.jpg&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:File:Churchill Coalition Government - 24 October 1941.jpg (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Churchill_Coalition_Government_-_24_October_1941.jpg&lt;/a&gt; (von &lt;a href=&quot;/index.php?title=C:User:CommonsDelinker&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;C:User:CommonsDelinker (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;CommonsDelinker&lt;/a&gt; angeordnet: [[:c:COM:FR|Fil&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 183-H12967, Münchener Abkommen, Chamberlain.jpg|mini|upright=0.8|Neville Chamberlain]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Winston Churchill cph.3b12010.jpg|upright=0.8|mini|Winston Churchill]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Norwegendebatte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{enS|Norway Debate}}) oder auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Narvikdebatte&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (engl. &amp;#039;&amp;#039;Narvik Debate&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet eine parlamentarische Krise im britischen Unterhaus ([[House of Commons]]) während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]]. In den am 7. und 8. Mai 1940 stattgefundenen Parlamentssitzungen wurden der [[Nationale Regierung IV|konservativen Regierung Neville Chamberlains]] strategische Versäumnisse angelastet, die zur [[Unternehmen Weserübung|Besetzung Norwegens durch die deutsche Wehrmacht]] geführt hatten. Unmittelbares Ergebnis der Debatte war der Sturz der Regierung [[Neville Chamberlain]]s (1937–1940) und die Bildung einer Allparteienregierung unter [[Winston Churchill]] (1940–1945) am 10. Mai.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Hintergrund ==&lt;br /&gt;
Historischer Hintergrund der Norwegendebatte bildet der beginnende Zweite Weltkrieg in Europa. [[Vereinigtes Königreich|Großbritannien]] und [[Dritte Französische Republik|Frankreich]], die [[Britisch-französische Garantieerklärung|Garantiemächte Polens]], hatten dem [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschen Reich]] als Antwort auf den [[Überfall auf Polen]] am 3. September 1939 den Krieg erklärt, sich aber in den folgenden Monaten militärisch passiv verhalten ([[Sitzkrieg]]). Winston Churchill, nach Kriegsausbruch als [[Admiralität (Vereinigtes Königreich)#Erster Lord der Admiralität|Erster Lord der Admiralität]] von [[Premierminister des Vereinigten Königreichs|Premierminister]] Neville Chamberlain in dessen [[Kriegsregierung Chamberlain|Kriegsregierung]] berufen, plante, das Deutsche Reich von den kriegswichtigen schwedischen [[Eisenerz|Erzlieferungen]] abzuschneiden. Da sie hauptsächlich über den [[Norwegen|norwegischen]] Hafen [[Narvik]] abgewickelt wurden, wollte er das Land, ungeachtet dessen [[Neutralität (Internationale Politik)|Neutralität]], durch britische Truppen besetzen lassen ([[Operation Wilfred]]). Mit Beginn des [[Unternehmen Weserübung|Unternehmens Weserübung]] am 9. April 1940 kam die deutsche [[Wehrmacht]] den britischen Landungstruppen zuvor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verlauf ==&lt;br /&gt;
Am 7. Mai erstattete Premierminister Chamberlain vor dem [[House of Commons|Unterhaus]] Bericht über die aktuelle militärische Lage in Norwegen. Als er erklärte, dass man die alliierten Brückenköpfe in [[Midt-Norge|Mittelnorwegen]] aufgrund der deutschen Luftherrschaft nicht erweitern, sondern aufgeben musste, entspann sich eine heftige Debatte. Angesichts der angespannten militärischen Lage warfen ihm sowohl Abgeordnete seiner eigenen Regierungsfraktion ([[Leopold Amery]], [[Duff Cooper]], [[Roger Keyes, 1. Baron Keyes|Roger Keyes]]) als auch Abgeordnete der [[Liberal Party|Liberalen]] ([[David Lloyd George]]) und der [[Labour-Party|Labour-Opposition]] ([[Clement Attlee]]) unzureichende Planung und Vorbereitung sowie mangelhafte Durchführung des Norwegenunternehmens vor. Schließlich verbreiterten sie den Fokus ihrer Kritik auf die gesamte Kriegsführung und die gescheiterte [[Appeasement-Politik]] und überhäuften die konservative Regierung mit scharfen Versäumnis-Vorwürfen. Der konservative Abgeordnete Leopold Amery beendete seine Rede mit dem (ursprünglich von [[Oliver Cromwell]] an das [[Rumpfparlament (England)|Rumpfparlament]] gerichteten) Aufruf: &amp;#039;&amp;#039;&amp;quot;Sie haben hier zu lange gesessen für alles Gute, das Sie getan haben. Gehen Sie, sage ich, in Gottes Namen, gehen Sie!&amp;quot; (You have sat too long here for any good you have been doing. Depart, I say, and let us have done with you. In the name of God, go!).&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Raymond Cartier]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Zweite Weltkrieg 1939/41 Band 1&amp;#039;&amp;#039; München 1967, S. 103.&amp;lt;/ref&amp;gt; Churchill, der als Marineminister (seit Kriegsbeginn) auf der Regierungsbank saß, versuchte die Regierung Chamberlain zu verteidigen, hielt aber – in den Worten von [[Dingle Foot]] – die „am wenigsten überzeugende Rede“ seiner Parlamentskarriere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Churchill Coalition Government - 24 October 1941.jpg|mini|Die neue Regierung Churchill am 11. Mai]]&lt;br /&gt;
In der Abstimmung über die Vertagung des Hauses am 8. Mai – de facto, wenn auch nicht der Form nach, eine Vertrauensfrage – sank die Unterstützung für die Regierung von ursprünglich 418 Stimmen (bei Amtsantritt 1939) auf 281 – eine Majorität von nur noch 81 Stimmen. Chamberlain beschloss am 9. Mai, die sich aus der Abstimmung ergebenden Konsequenzen zu ziehen und sein Amt abzugeben. Die aussichtsreichsten Kandidaten für seine Nachfolge waren Churchill und [[Edward Wood, 1. Earl of Halifax|Lord Halifax]]. Halifax, der in der Frage des Appeasement belastet war, ließ Churchill den Vortritt, der am Morgen des 10. Mai seine neue Regierung vorstellte. Mit Clement Attlee und [[Ernest Bevin]] traten nun führende Mitglieder der Labour-Party in die [[Kriegsregierung Churchill|neue Regierung]] ein, die sich auf eine Allparteienkoalition stützen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Originaltext der Debatte ==&lt;br /&gt;
Der Originaltext der Debatte ist einsehbar in [[Hansard]] (Stenographische Protokolle der britischen Parlamentssitzungen): Fünfte Serie, Band 360, Spalten 1073–1196 und 1251–1366.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik (Zweiter Weltkrieg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politikgeschichte (Vereinigtes Königreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vereinigtes Königreich im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politik 1940]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politische Kontroverse]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;CommonsDelinker</name></author>
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