<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Norman_Paech</id>
	<title>Norman Paech - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Norman_Paech"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Norman_Paech&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-09T15:59:09Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Norman_Paech&amp;diff=438233&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Karlasor: /* Israel */</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Norman_Paech&amp;diff=438233&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-04-21T07:59:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Israel&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Norman Paech (2010).jpg|mini|Norman Paech (2010)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Norman Paech&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[12. April]] [[1938]] in [[Bremerhaven]]) ist [[Jurist]] und [[Emeritierung|emeritierter]] [[Deutschland|deutscher]] [[Hochschullehrer|Professor]] für [[Politikwissenschaft]] und für [[Öffentliches Recht]] an der [[Universität Hamburg]]. Er war seit 2005 [[Politiker]] der Partei [[Die Linke]] (zuvor [[Partei des Demokratischen Sozialismus|PDS]]), bis zu seinem Austritt am 27. Juni 2024.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Norman Paech |url=https://www.norman-paech.de/app/download/5817417829/Parteiaustritt.pdf |titel=Parteiaustritt |werk=norman-paech.de |sprache=de |abruf=2024-07-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Studium und wissenschaftliche Laufbahn ==&lt;br /&gt;
Nach dem Abitur 1957 in Hamburg studierte Paech Geschichte und [[Rechtswissenschaft]] an der [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Universität Tübingen]] sowie in München und Paris. Von 1959 setzte er das Studium der Rechtswissenschaft in Hamburg fort und schloss es 1962 mit dem ersten juristischen [[Staatsexamen]] ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend arbeitete er als [[wissenschaftlicher Mitarbeiter]] an der [[Universität Hamburg]], wo er 1965 mit seiner Dissertation zum Thema &amp;#039;&amp;#039;[[Tarifautonomie]] und staatliche Intervention – Ein Beitrag zum Problem der Zwangsschlichtung von Arbeitsstreitigkeiten&amp;#039;&amp;#039; promoviert wurde. Nach der Promotion absolvierte er das [[Referendariat]] und legte 1967 das zweite juristische Staatsexamen ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach einem Zusatzstudium am [[Deutsches Institut für Entwicklungspolitik|Deutschen Institut für Entwicklungspolitik]] von 1967 bis 1968 in Berlin war er von 1968 bis 1972 im [[Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung|Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit]] tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1972 wechselte er als wissenschaftlicher Mitarbeiter an die Forschungsstelle der [[Vereinigung Deutscher Wissenschaftler]] in Hamburg, wo er 1974 einen [[Lehrbeauftragter|Lehrauftrag]] für [[Politikwissenschaft|Politische Wissenschaft]] an der Fakultät für Rechtswissenschaften II (FB 17) der [[Universität Hamburg]] erhielt. Er war dort von 1975 bis 1982 Professor für Politische Wissenschaft in der [[Einstufige Juristenausbildung|Einstufigen Juristenausbildung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1982 wurde Paech zum Professor für [[Öffentliches Recht]] an der [[Hochschule für Wirtschaft und Politik]] (HWP; seit 2005: &amp;#039;&amp;#039;Department Wirtschaft und Politik der Universität Hamburg&amp;#039;&amp;#039;) ernannt. Seit 2005 ist er [[Emeritierung|emeritiert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den [[Jugoslawienkriege]]n trat Paech seit Mitte der 1990er Jahre als Kritiker der Art der juristischen Aufarbeitung durch den [[Internationaler Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien|Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien]] hervor, besonders kritisierte er den Verfahrensverlauf gegen den ehemaligen serbischen Präsidenten [[Slobodan Milošević]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 2022 gehörte Paech zu den Unterzeichnern eines offenen Briefes, in welchem Bundeskanzler Olaf Scholz aufgefordert wurde, im Zuge des russischen Überfalls auf die Ukraine der Ukraine keine Waffen zu liefern sowie die Regierung in Kiew zu ermutigen, den militärischen Widerstand – gegen die Zusicherung von Verhandlungen über einen Waffenstillstand und eine politische Lösung – zu beenden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/offener-brief-fordert-von-scholz-stopp-der-waffenlieferungen-an-die-ukraine-li.223704 &amp;#039;&amp;#039;Offener Brief fordert von Scholz Stopp der Waffenlieferungen an die Ukraine&amp;#039;&amp;#039;], Berliner Zeitung, 22. April 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Norman Paech.jpg|mini|Norman Paech auf der Abschlusskundgebung des Hamburger Ostermarsches am 9. April 2007]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paech wurde 1969 Mitglied der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] und gehörte von 1972 bis 1973 dem Landesvorstand der [[Jusos]] in Hamburg an. 2001 trat er wegen des von der [[Rot-Grüne Koalition|rot-grünen Mehrheit]] im Bundestag beschlossenen Einsatzes der Bundeswehr in [[Afghanistan]] jedoch aus der SPD aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paech zog im Jahr 2005 über die offene [[Landesliste]] Hamburg der [[Partei des Demokratischen Sozialismus|Linkspartei.PDS]] in den [[16. Deutscher Bundestag|16. Deutschen Bundestag]] ein und war eine Wahlperiode lang (bis 2009) [[Mitglied des Deutschen Bundestages]]. Seit 2007 ist er Mitglied der Partei [[Die Linke]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.norman-paech.de/zur-person/ |titel=Norman Paech – Zur Person|werk=norman-paech.de |abruf=2014-12-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paech war [[Außenpolitik|außenpolitischer]] Sprecher der [[Linksfraktion]] und ihr Prozessbevollmächtigter im [[Organstreit]]verfahren gegen die [[Panavia Tornado|Tornado]]-Einsätze in Afghanistan &amp;#039;&amp;#039;([[Dietrich Murswiek#Prozessvertretungen und Gutachten|Tornado-Klage]])&amp;#039;&amp;#039; vor dem [[Bundesverfassungsgericht]].&lt;br /&gt;
Neben Veröffentlichungen u.&amp;amp;nbsp;a. im [[FriedensForum]] und in [[Wissenschaft und Frieden]], Reden auf [[Ostermarsch|Ostermärschen]] und Stellungnahmen im [[Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe]] des Bundestages ist er ständiger Referent im Friedensratschlag der [[AG Friedensforschung]].&lt;br /&gt;
Paech ist Autor der &amp;#039;&amp;#039;[[junge Welt|jungen Welt]]&amp;#039;&amp;#039;, der &amp;#039;&amp;#039;[[Die Tageszeitung|Taz]]&amp;#039;&amp;#039; und des &amp;#039;&amp;#039;[[Neues Deutschland|Neuen Deutschlands]]&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Teilnahme an Ship-to-Gaza ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 2010 war Paech mit [[Inge Höger]] und [[Annette Groth]] an Bord der [[Mavi Marmara]], eines der von Israel aufgebrachten Schiffe der [[Ship to Gaza|Hilfsflottille für den Gaza-Streifen]], und wurde daraufhin in Israel inhaftiert. Er hatte beschlossen die Schiffsreise zur Durchbrechung der Blockade mitzumachen. Die Blockade des Gaza-Streifens erfüllte seiner Auffassung nach den Tatbestand eines [[Verbrechen gegen die Menschlichkeit|Verbrechens gegen die Menschlichkeit]], die Kaperung der Schiffe einen Verstoß gegen das Völkerrecht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Gernot Knödler|Titel=Norman Paech über Haft in Israel: „Der Mossad war vom ersten Tag dabei“|Sammelwerk=die tageszeitung|Online=https://taz.de/Norman-Paech-ueber-Haft-in-Israel/!5141681/ |Abruf=2017-04-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz-53305&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://taz.de/Israelische-Militaeraktion-gegen-Soliflotte/!5141832/ |titel=Israelische Militäraktion gegen Soliflotte: Rückkehrer erheben schwere Vorwürfe|autor=[[Stefan Reinecke]]|werk=[[Die Tageszeitung|taz.de]]|datum=2010-06-07 |abruf=2014-12-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Flottille versuchte, die [[Gaza-Blockade|Seeblockade des Gazastreifens]] zu durchbrechen. Die Schiffe wurden von der [[Israelische Marine|israelischen Marine]] in internationalen Gewässern gewarnt und schließlich geentert, nachdem sie aufgefordert worden waren, den Kurs zu ändern. Paech war hierbei an Bord des Schiffs [[Mavi Marmara]], auf dem dabei neun Menschen ums Leben kamen ([[Ship-to-Gaza-Zwischenfall]]). Nach seiner Rückkehr beschrieb er den Zwischenfall als „Akt der Piraterie“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hb-3449872&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/nach-hochsee-angriff-linke-politiker-werfen-israel-kriegsverbrechen-vor;2592501 |titel=Linke-Politiker werfen Israel Kriegsverbrechen vor|werk=[[Handelsblatt |handelsblatt.com]]|datum=2010-06-01 |abruf=2014-12-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Paech und die weiteren teilnehmenden Linkspolitiker wurden in einem Fernsehbericht des Senders [[3sat]] dafür kritisiert, dass sie „im gleichen Boot mit [[Islamismus|Islamisten]] und [[Rechtsextremismus|Rechtsextremisten]]“ gesessen hätten und, „wenn es um ihre Ziele geht, offenbar wenig Berührungsängste“ zeigen würden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/themen/145159/index.html |wayback=20140103021402 |text=3sat: &amp;#039;&amp;#039;Fragwürdige Friedensmission&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch die Zeitungen &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039; und die &amp;#039;&amp;#039;[[tageszeitung]]&amp;#039;&amp;#039; thematisierten die „zweifelhaften Passagiere“ der Flotte. Zudem seien die kriegerisch-islamistischen Aussagen verschiedener beteiligter Organisatoren schwer mit dem Anspruch der Linkspartei zu vereinbaren, eine „Antikriegspartei“ zu sein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz-54948&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://taz.de/Gaza-Hilfs-Flotille-im-Zwielicht/!5139882/ |titel=Gaza-Hilfs-Flottille im Zwielicht: Die zweifelhaften Passagiere|autor=[[Doris Akrap]] / [[Philipp Gessler]]|werk=[[Die Tageszeitung|taz.de]]|datum=2010-07-13 |abruf=2014-12-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;welt-8004124&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.welt.de/politik/ausland/article8004124/Der-islamistische-Hintergrund-der-Gazaflotte.html |titel=Der islamistische Hintergrund der Gazaflotte|autor=Boris Kálnoky|werk=[[Die Welt#Online-Ausgabe|welt.de]]|datum=2010-06-12 |abruf=2014-12-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich einer von Höger gestellten Strafanzeige gegen das israelische Vorgehen kam die [[Der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof|Bundesanwaltschaft]] Ende 2014 zu der Einschätzung, dass die Schiffe der Gaza-Flottille zwar als Handels-, nicht als Kriegsschiffe anzusehen seien, allerdings gemäß dem [[Oxford Manual#Das San Remo Manual von 1994|San Remo Manual]] auch diese militärische Objekte werden könnten, wenn sie versuchen, eine Handelsblockade zu brechen. Durch die Weigerung anzuhalten seien die Schiffe zu einem zulässigen militärischen Ziel geworden, weswegen die Flottille aufgebracht und wegen des von den Passagieren geleisteten Widerstandes auch angegriffen werden durfte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.inge-hoeger.de/uploads/media/Generalbundesanwalt.pdf |titel=Schreiben der Bundesanwaltschaft an Inge Höger|datum=2014-09-30 |abruf=2016-12-14|archiv-url=https://web.archive.org/web/20150924035243/http://www.inge-hoeger.de/uploads/media/Generalbundesanwalt.pdf |archiv-datum=2015-09-24 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Funktionen und Mitgliedschaften ==&lt;br /&gt;
* Mitglied der [[Vereinigung Demokratischer Juristinnen und Juristen|Vereinigung demokratischer Juristinnen und Juristen]] (VDJ), von 1976 bis 1985 Vorsitzender&lt;br /&gt;
* Von 1985 bis 1993 Leitender Redakteur der Vierteljahresschrift [[Demokratie und Recht]]&lt;br /&gt;
* Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat von [[Attac#Wissenschaftlicher Beirat|Attac]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.attac.de/was-ist-attac/strukturen/attac-netzwerk/wissenschaftlicher-beirat/ueber-den-wissenschafttlichen-beirat/mitglieder/ |titel=Mitglieder des wissenschaftlichen Beirates |werk=Attac |abruf=2018-07-13 |sprache= |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180713143230/https://www.attac.de/was-ist-attac/strukturen/attac-netzwerk/wissenschaftlicher-beirat/ueber-den-wissenschafttlichen-beirat/mitglieder/ |archiv-datum=2018-07-13   }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Mitglied der „Freundschaftsgesellschaft Vietnam-BRD“&lt;br /&gt;
* Angehöriger des Wissenschaftlichen Beirats von [[International Association of Lawyers against Nuclear Arms]] (IALANA)&lt;br /&gt;
* Mitglied des Verbandes [[IPPNW|International Physicians for the Prevention of Nuclear War]] (IPPNW)&lt;br /&gt;
* Mitglied des [[Internationales Auschwitz Komitee|Auschwitz Komitees]]&lt;br /&gt;
* ständiger Referent im Friedensratschlag der [[AG Friedensforschung]]&lt;br /&gt;
* Vorsitzender der Jury des Europäischen Tribunals über den NATO-Krieg gegen Jugoslawien&lt;br /&gt;
* Mitglied des Beirats der [[Deutsch-Palästinensische Gesellschaft|Deutsch-Palästinensischen Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Positionen und Kritik ==&lt;br /&gt;
=== Kosovo-Krieg ===&lt;br /&gt;
Paech war Vorsitzender der Jury des Europäischen Teils des inoffiziellen „Internationalen Tribunals über den NATO-Krieg gegen Jugoslawien“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Dokumentation |Titel=Suche nach der Wahrheit dieses Krieges|Sammelwerk=Der Freitag|Datum=2000-09-06 |ISSN=0945-2095|Online=https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/suche-nach-der-wahrheit-dieses-krieges |Abruf=2017-04-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.taz.de/1/archiv/archiv-start/?ressort=sw&amp;amp;dig=2000/06/05/a0118&amp;amp;cHash=603c7934a6/ |titel=- taz.de|autor=taz, die tageszeitung |abruf=2017-04-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zum [[Operation Allied Force|Kosovo-Einsatz der NATO]] unter Beteiligung der [[Bundeswehr]] vertrat Paech den Standpunkt des einstimmigen „Richterspruchs“, es habe sich um eine Aggression gegen einen souveränen Staat gehandelt, der gegen Völkerrecht und Verfassung verstoßen habe. Die Folgen des Konflikts im [[Kosovo]] sei durch die NATO-Intervention außerdem noch verschlimmert worden. Auch die seiner Meinung nach während der Kriegshandlungen erfolgten Angriffe auf zivile Ziele seien Verbrechen gewesen, die vom Haager Tribunal hätten aufgegriffen werden müssen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Felix Langhammer, Axel Gebauer;  |Titel=Vorwürfe gegen die NATO sind fürs Haager Tribunal »nicht relevant« (neues deutschland)|Online=https://www.nd-aktuell.de/artikel/12541.vorwuerfe-gegen-die-nato-sind-fuers-haager-tribunal-nicht-relevant.html |Abruf=2017-04-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er kritisierte auch den Prozess gegen Milosevic als fragwürdig, etwa weil keine jugoslawischen Richter zugelassen seien und der Angeklagte keinen Zugang zu den Medien habe.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Autor=Mechthild Henneke|Titel=PDS-Forum diskutierte über das Tribunal in Den Haag: Flammende Reden für Milosevic|Sammelwerk=Berliner Zeitung|Online=http://www.berliner-zeitung.de/pds-forum-diskutierte-ueber-das-tribunal-in-den-haag-flammende-reden-fuer-milosevic-16317516 |Abruf=2017-04-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rolle der UNO ===&lt;br /&gt;
Angesichts des [[Irakkrieg|Irak-Kriegs]] befasste sich Paech mit der Frage, ob die UNO aufgrund ihrer Ineffektivität bei der Sicherung des Friedens das Schicksal des [[Völkerbund]]es teilen werde. Er kommt zu dem Schluss, selbst wenn Sicherheitsrat und Veto letztlich den Irak-Krieg nicht verhindern konnten, so seien sie doch „die einzigen diplomatischen Institutionen gewesen, über die der Widerstand gegen die Kriegspolitik artikuliert, organisiert und verbreitert werden konnte.“ Bei bestehendem Willen der Völkergemeinschaft hätte über die UNO aber auch eine Verhinderung des Kriegs erreicht werden können, nach dem Vorbild der &amp;#039;&amp;#039;uniting for peace&amp;#039;&amp;#039;-Resolution [[Dean Acheson]]s, die von 1950 bis 1997 mehrfach zur Anwendung gekommen sei und gewohnheitsrechtliche Geltung gewonnen habe (Notstandssondertagungen auf der Basis der Resolution 377 V). Der „Untergang des VII. Kapitels der [[Charta der Vereinten Nationen|UNO-Charta]]“ sei aus dem Verlust des Kräftegleichgewichts nach dem Auseinanderbrechen der Sowjetunion verständlich. In einer Rekonstruktion der Entwicklung zeigt Paech auf, dass die UNO schon in der Frage der Weiterführung und Verschärfung der Sanktionen gegen den Irak nach 1999, als das Sanktionssystem des Art. 41 UNO-Charta „geradezu pervertiert“ worden sei, geschwächt, aber nicht handlungsunfähig war.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/27583/die-rolle-der-uno-und-des-sicherheitsrates-im-irakkonflikt/?p=all |titel=Die Rolle der UNO und des Sicherheitsrates im Irakkonflikt |titelerg=Irak |werk=www.bpb.de |autor=Norman Paech |hrsg=Bundeszentrale für politische Bildung |datum=2003-06-02 |abruf=2024-05-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Israel ===&lt;br /&gt;
Der Publizist [[Eike Geisel]] warf Paech 1993 anlässlich dessen Kritik an der israelischen Regierung vor, „die rechtsradikale Propaganda von der Schuld der Juden am [[Geschichte des Antisemitismus seit 1945|Antisemitismus]] in leicht entschärfter Form“ zu empfehlen.&amp;lt;ref&amp;gt;Eike Geisel: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.trend.infopartisan.net/trd0302/t100302.html Der hilflose Antisemitismus]&amp;#039;&amp;#039;, Konkret 01/93, S. 62.&amp;lt;/ref&amp;gt; Paech hält Verhandlungen mit der [[Islamismus|islamistischen]] [[Hamas]] für notwendig, um den Konflikt zwischen Israel und Palästinensern einer zivilen Lösung näher zu bringen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.die-linke-hamburg.de/politik/positionen/detail/artikel/erklaerung-zur-ruecktrittsforderungen-gegen-norman-paech-und-innerparteilichen-kontroversen-zum-naho.html |titel=Erklärung zu Rücktrittsforderungen gegen Norman Paech und innerparteilichen Kontroversen zum Nahostkonflikt|werk=die-linke-hamburg.de |abruf=2014-12-24 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20150104133610/http://www.die-linke-hamburg.de/politik/positionen/detail/artikel/erklaerung-zur-ruecktrittsforderungen-gegen-norman-paech-und-innerparteilichen-kontroversen-zum-naho.html |archiv-datum=2015-01-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der freie Journalist [[Jan-Philipp Hein]] warf Paech vor, im Terror gegen Israel lediglich Widerstand gegen Unterdrückung zu sehen und dies so absolut zu setzen, dass er antisemitische Strömungen im arabischen Raum völlig verkenne. Nach Heins Aussage habe Paech auf dem Höhepunkt des [[Libanonkrieg 2006|Libanonkriegs von 2006]] behauptet, Antisemitismus gebe es im Nahen Osten nicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;stern-621412&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stern.de/politik/deutschland/linkspartei-ein-problem-namens-israel-621412.html | titel=Linkspartei: Ein Problem namens Israel | autor=Jan-Philipp Hein | werk=[[Stern (Zeitschrift)|stern.de]] |datum=2008-05-23 |abruf=2014-12-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Paech warf Hein hingegen Zitatfälschung vor – er habe diese Äußerung nie getätigt und sie gebe auch nicht einmal annähernd seine Einschätzung wieder.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;„Die sich auf den stern.de-Artikel beziehenden Journalisten möchte ich im Übrigen darauf hinweisen, dass ich die dort kolportierte Äußerung, es gebe im Nahen Osten keinen Antisemitismus, nie gemacht habe – weder en passant noch auf Nachfrage –, und dass sie meine Einschätzung auch nicht einmal annähernd wiedergibt.“&amp;#039;&amp;#039; in: {{Webarchiv | url=http://www.norman-paech.de/430.html | wayback=20110719070019 | text=Norman Paechs Antwort auf seiner Website}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Distanzierung von der Antisemitismus-Resolution ===&lt;br /&gt;
Paech wurde von der [[CDU/CSU-Bundestagsfraktion|Union]], den [[Bündnis 90/Die Grünen|Grünen]] und von Vertretern seiner eigenen Partei dafür kritisiert, dass er bei der [[Geschichte des Antisemitismus seit 1945|Antisemitismus]]-Resolution des Bundestages zum 70. Jahrestag der [[Reichspogromnacht]] nicht anwesend war, sondern sich mit zehn anderen Abgeordneten seiner Partei davon distanzierte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.forum-ds.de/article/1186.fds_berlin_kritisiert_verweigerung_zu_gemeinsamer_erklaerung_gegen_antisemitismus.html | wayback=20110120233137 | text=fds Berlin kritisiert Verweigerung zu gemeinsamer Erklärung gegen Antisemitismus vom 8. November 2008}} In: &amp;#039;&amp;#039;forum-ds.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Abgeordneten begründeten ihre Abwesenheit unter anderem damit, die CDU hätte die Resolution zu einer Wahlkampfveranstaltung degradiert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.domradio.de/aktuell/artikel_46436.html | archive-is=20120730120851 | text=Bundesweite Aktionswochen gegen Antisemitismus gestartet – Kritik an Linken-Abgeordneten}} In: &amp;#039;&amp;#039;domradio.de&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Privates ==&lt;br /&gt;
Paech ist verheiratet und lebt in Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
=== Monografien ===&lt;br /&gt;
* Zusammen mit [[Helga Baumgarten]]: &amp;#039;&amp;#039;Völkermord in Gaza. Eine politische und rechtliche Analyse&amp;#039;&amp;#039;, Promedia, Wien 2025, ISBN 978-3-85371-542-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Menschenrechte. Geschichte und Gegenwart – Anspruch und Realität.&amp;#039;&amp;#039; Papyrossa Verlag, Köln 2019, ISBN 978-3-89438-710-5.&lt;br /&gt;
* Zusammen mit [[Gerhard Stuby]]: &amp;#039;&amp;#039;Völkerrecht und Machtpolitik in den internationalen Beziehungen.&amp;#039;&amp;#039; VSA, Hamburg 2005, aktualisierte Ausgabe 2013, ISBN 978-3-89965-041-9, Rezension.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.faz.net/aktuell/politik/politische-buecher/norman-paech-gerhard-stuby-voelkerrecht-und-machtpolitik-in-den-internationalen-beziehungen-souveraenitaet-in-der-globalen-aera-12759104.html Rezension] von [[Wolfgang Graf Vitzthum]]. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 19. Januar 2014. Abgerufen am 20. April 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die sozialen, ökonomischen und kulturellen Menschenrechte im Rechtssystem der internationalen Wirtschafts- und Handelsordnung.&amp;#039;&amp;#039; Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn 2003, PDF-Datei.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://library.fes.de/pdf-files/netzquelle/03203toc.html Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung.] Abgerufen am 20. April 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Aktionsfeld Weltinnenpolitik – völkerrechtliche Grundlagen einer Global Governance.&amp;#039;&amp;#039; VSA, Hamburg 2003, ISBN  978-3-89965902-3.&lt;br /&gt;
* Zusammen mit Martin Kutscha: &amp;#039;&amp;#039;Im Staat der „inneren Sicherheit“. Polizei, Verfassungsschutz, Geheimdienste, Datenkontrolle im Betrieb.&amp;#039;&amp;#039; Röderberg-Verlag, Frankfurt am Main 1981, ISBN 3-87682-739-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Herausgeberschaften ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Völkerrecht statt Machtpolitik – Beiträge für Gerhard Stuby.&amp;#039;&amp;#039; VSA, Hamburg 2004, ISBN 978-3-89965-089-1.&lt;br /&gt;
* Zusammen mit Eckart Spoo, Rainer Butenschön: &amp;#039;&amp;#039;Demokratie – wo und wie?&amp;#039;&amp;#039; VSA, Hamburg 2002, ISBN 3-87975-849-2.&lt;br /&gt;
* Zusammen mit Joachim Hoesler, Gerhard Stuby, Johannes Klotz: &amp;#039;&amp;#039;Der gerechte Krieg? Neue NATO-Strategie, Völkerrecht und die Westeuropäisierung des Balkans.&amp;#039;&amp;#039; Donat, Bremen 2000, ISBN 978-3-93173763-4.&lt;br /&gt;
* Zusammen mit [[Martin Kutscha]]: &amp;#039;&amp;#039;Totalerfassung. „Sicherheitsgesetze“, Volkszählung, neuer Personalausweis, Möglichkeiten der Gegenwehr.&amp;#039;&amp;#039; Pahl-Rugenstein, Köln 1986, ISBN 978-3-7609-1053-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beiträge und Gutachten ===&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Drohnen und Völkerrecht&amp;#039;&amp;#039;. In: Peter Strutynski (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Töten per Fernbedienung. Kampfdrohnen im weltweiten Schattenkrieg.&amp;#039;&amp;#039; Promedia, Wien 2013, ISBN 978-3-85371-366-2, S. 19–33.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Empire oder (Neo-) Imperialismus? Erleben wir ein zweites „amerikanisches Jahrhundert“?&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Planung weltweiter Interventionskriege, das Völkerrecht und die Zukunft der Menschheit.&amp;#039;&amp;#039; Beiträge zum 13.&amp;amp;nbsp;Dresdner Friedenssymposium am 12.&amp;amp;nbsp;Februar 2005. (Hrsg.) [[Dresdener Studiengemeinschaft Sicherheitspolitik]] (DSS)&amp;amp;nbsp;e.&amp;amp;nbsp;V.: [[DSS-Arbeitspapiere]], Dresden 2005, Heft&amp;amp;nbsp;74, S.&amp;amp;nbsp;8–22.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;In Sachen Afghanistan-Krieg, Bundeswehreinsatz und Völkerrecht.&amp;#039;&amp;#039; Gutachten für die AG Friedensforschung, Frankfurt am Main 2001.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ag-friedensforschung.de/themen/Voelkerrecht/gutachten.html Gutachten.] Abgerufen am 20. April 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|121801837}}&lt;br /&gt;
* [https://www.norman-paech.de/ Website von Norman Paech]&lt;br /&gt;
* {{Biographie beim Deutschen Bundestag|Norman Paech}}&lt;br /&gt;
* [https://www.abgeordnetenwatch.de/prof_dr_norman_paech-650-6578.html Norman Paech auf abgeordnetenwatch.de]&lt;br /&gt;
* [https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/gelassener-blick-nach-berlin &amp;#039;&amp;#039;Gelassener Blick nach Berlin&amp;#039;&amp;#039;] (Porträt Paechs bei der Wochenzeitung [[der Freitag|Freitag]] vom 26. August 2005)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=121801837|LCCN=n80078180|VIAF=313038395}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Paech, Norman}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (HWP Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatsrechtler (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatsrechtler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Politiker (21. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsjurist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundestagsabgeordneter (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Die-Linke-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:PDS-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Attac-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Universität Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bremerhaven)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1938]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Paech, Norman&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (Linke), MdB, Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=12. April 1938&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bremerhaven]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Karlasor</name></author>
	</entry>
</feed>