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	<title>Normalglühen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T07:54:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Normalgl%C3%BChen&amp;diff=80871&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Verfahren */ Leerzeichen vor Maßeinheit</title>
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		<updated>2021-05-18T17:27:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verfahren: &lt;/span&gt; Leerzeichen vor Maßeinheit&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{quellen}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Normalglühen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Normalisieren&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Rückfeinen&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Wärmebehandlung]]sverfahren für [[Stahl]] (DIN EN ISO 4885:2018-07 Eisenwerkstoffe – Wärmebehandlung – Begriffe). Normalglühen besteht aus [[Austenit (Gefügebestandteil)|Austenitisieren]] und nachfolgendem [[Abkühlung|Abkühlen]] an ruhender Luft. Im Allgemeinen sollen durch Normalglühen [[Gefüge (Werkstoffkunde)|Gefügeungleichmäßigkeiten]] beseitigt und ein [[Kornfeinung|feinkörniges]], gleichmäßiges Gefüge mit reproduzierbaren Festigkeits- und Verformbarkeitseigenschaften erreicht werden. Nach [[DIN 8580]] zählt Glühen zu den [[Fertigungsverfahren]] durch Änderung der Stoffeigenschaft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wolfgang Weißbach |Titel=Werkstoffkunde: Strukturen, Eigenschaften, Prüfung |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage=18 |Verlag=Vieweg + Teubner |Ort=Wiesbaden |Datum=2012 |ISBN=978-3-8348-1587-3 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Hubert Gräfen |Titel=Lexikon Werkstofftechnik |Hrsg=Prof. Dr. rer. nat. Dr.-Ing. E. h. Hubert Grafen |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=VDI |Ort=Düsseldorf |Datum=1993 |ISBN= |Seiten=703}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verfahren ==&lt;br /&gt;
Untereutektoide Stähle (&amp;lt;0,8 % Kohlenstoffanteil) werden zuerst langsam bis ca. 600 °C erwärmt. Anschließend wird der Stahl schneller auf ~30 bis 50&amp;amp;nbsp;°C oberhalb des oberen Umwandlungspunkts A&amp;lt;sub&amp;gt;c3&amp;lt;/sub&amp;gt; erwärmt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Übereutektoide Stähle werden dicht über dem unteren Umwandlungspunkt von A&amp;lt;sub&amp;gt;c1&amp;lt;/sub&amp;gt; aufgeheizt, um die Bildung von Schalenzementit zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Werkstück wird bei dieser Temperatur gehalten, bis das Gefüge vollständig [[Austenit (Gefügebestandteil)|austenitisiert]] ist. Die Temperatur sollte dabei unter 1000 °C bleiben, da längeres Verweilen bei zu hoher Temperatur zu grobem Korn führt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=Dubbel: Taschenbuch für den Maschinenbau |Hrsg=Karl-Heinrich Grote, Jörg Feldhusen |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage=22 |Verlag=Springer |Ort=Berlin Heidelberg New York |Datum=2007 |ISBN=978-3-540-49714-1 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend wird das Werkstück an ruhender Luft schnell bis A&amp;lt;sub&amp;gt;R1&amp;lt;/sub&amp;gt; abgekühlt, um das feinkörnige Gefüge zu erhalten. Danach folgt die Abkühlung beliebig. Legierte Stähle müssen nach der schnellen Abkühlung im weiteren Verlauf langsam abkühlen, damit sie nicht aufhärten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.glueherei.de/index.php?main=wissenswertes&amp;amp;sub=normalgluehen |titel=Normalglühen Wissenswertes - Glüherei GmbH Magdeburg |abruf=2020-08-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Abkühlen erfolgt eine vom Ausgangszustand weitgehend unabhängige Rückumwandlung zu einem &amp;#039;&amp;#039;normalen&amp;#039;&amp;#039; Gefüge (im Sinne des [[Eisen-Kohlenstoff-Diagramm]]s). Das entstehende Gefüge ist abhängig vom [[Kohlenstoff]]gehalt: Bei untereutektoiden Stählen entsteht [[Ferrit (Gefügebestandteil)|Ferrit]] und [[Perlit (Stahl)|Perlit]], bei übereutektoiden Stählen Perlit und [[Zementit]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Führt die Abkühlung zu [[Bainit]] oder [[Martensit]], wird das Verfahren „Lufthärten“ genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anwendungen ==&lt;br /&gt;
Von großer Wichtigkeit ist das Normalglühen bei [[Stahlguss]]stücken, [[Schweißen|Schweißkonstruktionen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=W. Horn, H. J. Horn und W. Marfels |Titel=Wärmebehandlung von Stahl |Hrsg=Deutscher Verband für Schweißen und angewandte Verfahren |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage=2. Auflage |Verlag=DVS-Verlag|Ort=Düsseldorf |Datum=1987 |ISBN=3-87155-502-9 |Seiten=5 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder [[Schmieden|Schmiedeteilen]]. Durch die unkontrollierte Abkühlung entstehen ungleiche Korngrößen und Kornformen. Langsames Abkühlen an der Luft kann zu unerwünschtem Kornwachstum führen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Höherfeste Stähle werden &amp;#039;&amp;#039;normalisierend&amp;#039;&amp;#039; [[Walzen|gewalzt]]. Der letzte Walzstich wird im Austenitbereich ausgeführt. Anschließend wird der Werkstoff wie beim Normalglühen abgekühlt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim Schweißen erzielt man für Wurzel- und Zwischenlagen mit den Decklagen durch &amp;quot;Normalisieren durch Mehrlagenschweißen&amp;quot; einen vergleichbaren Effekt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nicht möglich hingegen ist Normalglühen bei umwandlungsfreien, ferritischen oder austenitischen Stählen, da sie keine α-γ-α-Umwandlung durchführen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Normalgluhen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wärmebehandelndes Fertigungsverfahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stahlerzeugung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stahlverarbeitung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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