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	<title>Norfbach - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T10:25:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Anarabert: /* Zuflüsse */</title>
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		<updated>2025-02-28T15:34:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Zuflüsse&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Fluss&lt;br /&gt;
| NAME= Norfbach&lt;br /&gt;
| ALTERNATIVNAME= &lt;br /&gt;
| LAGE= [[Deutschland]]&lt;br /&gt;
* [[Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
** [[Rhein-Kreis Neuss]]&lt;br /&gt;
| GKZ= DE/27494&lt;br /&gt;
| FLUSSSYSTEM= Rhein&lt;br /&gt;
| ABFLUSSWEG= Erft//Rhein//Nordsee&lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-PREFIX= &lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET= 120.755&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-EINZUGSGEBIET= {{GeoQuelle|DE-NW|TIM}}&lt;br /&gt;
| LÄNGE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| LÄNGE= 19.9&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-LÄNGE= {{GeoQuelle|DE-NW|TIM}}&lt;br /&gt;
| PEGEL1 = &amp;lt;!--NAME:--&amp;gt;  / &amp;lt;!--LoM:--&amp;gt;0  / &amp;lt;!--EZG:--&amp;gt;120.76/ &amp;lt;!--NNQ:--&amp;gt;  / &amp;lt;!--NNQ-DATUM:--&amp;gt;  / &amp;lt;!--MNQ:--&amp;gt;  / &amp;lt;!--MQ:--&amp;gt;0.76837 / &amp;lt;!--MHQ:--&amp;gt;  / &amp;lt;!--HHQ:--&amp;gt; / &amp;lt;!--HHQ-DATUM:--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| PEGEL1-REIHE = &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-PEGEL1 =  &amp;lt;ref&amp;gt;Modellierte Abflusswerte nach dem {{GeoQuelle|DE-NW|ELWAS|ref=nein}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| QUELLE= bei [[Stommeln]]&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE= 47&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-QUELLE= DE-NN&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-QUELLHÖHE= &amp;lt;ref name=DGK5&amp;gt;Deutsche Grundkarte 1:5000&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| QUELLE_LAT_GRAD= 51/1/33.76/N&lt;br /&gt;
| QUELLE_LONG_GRAD= 6/46/38.79/E&lt;br /&gt;
| QUELLE_REGION= DE-NW&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG= nördlich von  [[Neuss]]-[[Erfttal]] in die [[Erft]]&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE= 35&lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-MÜNDUNG= DE-NN&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-MÜNDUNGSHÖHE= &amp;lt;ref name=DGK5 /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LAT_GRAD= 51/10/25.95/N&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LONG_GRAD= 6/43/30.52/E&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_REGION= DE-NW&lt;br /&gt;
| GROSSSTÄDTE= [[Neuss]]&lt;br /&gt;
| MITTELSTÄDTE= &lt;br /&gt;
| KLEINSTÄDTE= &lt;br /&gt;
| GEMEINDEN= &lt;br /&gt;
| BILD= 2021 08 10 Mündung Norfbach.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG= Mündung des Norfbachs in die [[Erft]] bei [[Gnadental (Neuss)|Gnadental]]&lt;br /&gt;
| MAPFRAME-ID= Q966783&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Norfbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: Norf) ist ein fast 20 Kilometer langer, südlicher und rechter Zufluss der [[Erft]], der im [[Nordrhein-Westfalen|nordrhein-westfälischen]] [[Rhein-Kreis Neuss]] verläuft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Der Name kommt vermutlich von „Nor [[-apa|Apa]]“, was so viel heißt wie „fließendes Wasser über Stein“, und hat sich im Laufe der Zeit über „Norpe“ zu „Norf“ entwickelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Verlauf ===&lt;br /&gt;
Die „Quelle“ des Norfbachs befindet sich in [[Anstel]] bei [[Rommerskirchen]] auf ca. 80&amp;amp;nbsp;Meter über dem Meeresspiegel. Dort wird er in der Nähe eines Reitgehöfts vom [[Gillbach]] künstlich gespeist, welcher selbst vom Kühlwasser des [[Kraftwerk Niederaußem|Kraftwerks Niederaußem]] gespeist wird. Sein ursprüngliches Quellgebiet, die Moorgebiete um den Tannenbusch und die Ortschaften [[Rosellerheide]], [[Rosellen (Neuss)|Rosellen]] und [[Norf]], wurde aufgrund der Grundwasserspiegelsenkung im Rahmen des [[Tagebau Garzweiler|Braunkohletagebaus Garzweiler]] trockengelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Norfbach fließt heutzutage von seinem Quellort Anstel aus westlich des Tannenbusches vorbei an den Ortschaften [[Ückerath]], Rosellerheide, Rosellen, [[Allerheiligen (Neuss)|Allerheiligen]] und Norf. Nach der Durchquerung des [[Neuss]]er Stadtteils [[Erfttal]] mündet der Norfbach in die Erft, die selbst wiederum ca. zwei Kilometer weiter in den Rhein mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zuflüsse ===&lt;br /&gt;
Zuflüsse des Norfbaches sind hauptsächlich Gräben, die Regenwasser von den Feldern ableiten. Diese sogenannten [[Bach (Gewässer)|Fließe]] trocknen im Sommer meist aus. &amp;lt;!-- Beleg --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Knechtstedener Graben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;rechter Quellbach&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Hauptstrang&amp;#039;&amp;#039;), 8,4 km, 66,99 km², 412,48 l/s&lt;br /&gt;
* [[Stommelner Bach]] (&amp;#039;&amp;#039;linker Quellbach&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Hauptstrang&amp;#039;&amp;#039;), 6,2 km, 16,82 km², 98,03 l/s&lt;br /&gt;
* [[Fliestedener Graben]]  (&amp;#039;&amp;#039;rechter Quellbach&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Nebenstrang&amp;#039;&amp;#039;), 6,3 km, 16,18 km², 93,72 l/s&lt;br /&gt;
* Langschiffgraben (&amp;#039;&amp;#039;rechts&amp;#039;&amp;#039;), 1,6 km, 4,24 km², 25,93 l/s&lt;br /&gt;
* Eulengraben (&amp;#039;&amp;#039;rechts&amp;#039;&amp;#039;), 0,8 km, 0,48 km², 2,64 l/s&lt;br /&gt;
* Pletschbach (&amp;#039;&amp;#039;rechts&amp;#039;&amp;#039;), 4,1 km, 13,48 km², 84,43 l/s&lt;br /&gt;
* Entenpfuhlgraben (&amp;#039;&amp;#039;links&amp;#039;&amp;#039;), 1,7 km, 1,22 km², 7,08 l/s&lt;br /&gt;
* Stommelner Graben (&amp;#039;&amp;#039;linker Quellbach&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Nebenstrang&amp;#039;&amp;#039;), 7,6 km, 15,93 km², 102,24 l/s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Norfbach&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* ← Alter Hauptgraben (&amp;#039;&amp;#039;linke Abzweigung&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* ← Ückerather Graben (&amp;#039;&amp;#039;rechte Abzweigung&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* → Ückerather Graben (&amp;#039;&amp;#039;Rückfluss&amp;#039;&amp;#039;), 1,3 km, 3,22 km², 20,8 l/s&lt;br /&gt;
* → Alter Hauptgraben (&amp;#039;&amp;#039;Rückfluss&amp;#039;&amp;#039;), 4,6 km, 12,85 km², 77,64 l/s&lt;br /&gt;
* Schwarzer Graben (&amp;#039;&amp;#039;links&amp;#039;&amp;#039;), 3,0 km, 3,17 km², 20,6 l/s&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die gesamte Ebene des Flusslaufes ist Teil des ehemaligen Rheinbettes und deshalb ein sehr fruchtbares Gebiet. Durch sehr hohe Grundwasserspiegel war eine weite Fläche versumpft und teilweise war das Sumpffieber weit verbreitet. Es gab äußerst viele kleine Rinnsale und Bäche, die sich aus den Moorgebieten sammelten, welche in den Norfbach mündeten.&lt;br /&gt;
Die größten davon waren wahrscheinlich der Rindergraben und der Schwarzbach. Es gab auch die Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;die Norfen&amp;#039;&amp;#039;. Damit sind vier Norfadern gemeint: Die erste Norf entspringt bei Stommeln, die zweite kommt aus dem Butzheimer Broich, die dritte Norf entsteht bei den Höveler Höfen und die vierte verläuft an Broich, Gohr und unterhalb der Falllinie der Mittelterrasse entlang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab den zwanziger Jahren des 19. Jahrhunderts wurde der Wunsch immer lauter, die Moorgebiete weitgehend zu entwässern, um landwirtschaftlich nutzbare Flächen zu erhalten. Ein königlicher Beamter in Düsseldorf listet 1874 die von der [[Melioration]] betroffenen Gebiete auf (Flächenangaben original in Preußischen Morgen): Stommelner Erbenwald (735&amp;amp;nbsp;ha), die Eule genannte Domäne im Bereich Nettesheim (41&amp;amp;nbsp;ha), Nettesheimer-Butzheimer-Frixheimer- und Ansteler-Broiche (505&amp;amp;nbsp;ha), Höniger Broich bei Evinghoven (152&amp;amp;nbsp;ha), Gohrer Broich (300&amp;amp;nbsp;ha), Nievenheimer-Straberger-Broiche (367&amp;amp;nbsp;ha), Roseller Broich (101&amp;amp;nbsp;ha), Norfer Broich (7&amp;amp;nbsp;ha).&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Stricker: &amp;#039;&amp;#039;Gehörigen Abfluß, Euer Wohlgeboren!&amp;#039;&amp;#039;. Nievenheim 1981, S.&amp;amp;nbsp;54–57.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dies entspricht einer Gesamtfläche von 22,1&amp;amp;nbsp;km². Von 1845 bis zum Sommer 1847 wurde der Hauptgraben zwischen Norf und Knechtsteden hergestellt, bis 1849 folgten die Nebengräben in diesem Bereich und auch das letzte Stück bis zur Erft. Der Hauptgraben hat dabei an seinem Beginn eine Breite von ca. einem Meter, die sich bis zur Mündung in die Erft auf ca. 2,5&amp;amp;nbsp;m ausdehnt. Die Nebengräben sind im Schnitt 1,5&amp;amp;nbsp;m breit. Auch die größeren Bäche wurden befestigt. Später wurden auch anliegende Baggerseen mit Überlaufkanälen an den Norfbach angeschlossen, um ihn in Hochwasserfällen als Ablauf nutzen zu können.&amp;lt;ref&amp;gt;Bert Pütz: &amp;#039;&amp;#039;Nor apa • Norpe • Norf&amp;#039;&amp;#039;, Norf 1974, S.&amp;amp;nbsp;143–147.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zwischen 1923 und 1925 wurde auch der Nettesheim-Butzheimer Gemeindebruch mit einem Graben an den Norfbach angeschlossen. Dies führte allerdings zu einer Versumpfung des Geländes nahe Rosellen.&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Stricker: &amp;#039;&amp;#039;Gehörigen Abfluß, Euer Wohlgeboren!&amp;#039;&amp;#039;. Nievenheim 1981, S.&amp;amp;nbsp;89.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Beginn der Tagebauarbeiten sank der Grundwasserspiegel so stark, dass nahezu alle Quellen versiegten und die Artenvielfalt in den Gebieten rund um den Tannenbusch und den [[Knechtstedener Wald|Knechtstedener Busch]] enorm abnahm. Selbst der Norfbach versiegte fast komplett und stellte eine sehr starke Geruchsbelästigung dar, da teilweise noch ungeklärte Abwässer in ihn eingeleitet wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anlieger des Norfbachs gründeten im Jahr 1860 die Meliorationsgesellschaft „Norf-Stommeler Brücher“, später „Norf-Stommeler Bruchverband“ genannt.&lt;br /&gt;
== Aktuelle Situation ==&lt;br /&gt;
Zurzeit ist die [[RWE]] Power AG (ehemals [[Rheinbraun]] AG) dazu verpflichtet, eine bestimmte Menge Wasser in den Norfbach künstlich einzuleiten.&lt;br /&gt;
Die künstliche Bewässerung nicht nur des Norfbaches, sondern auch anderer Feuchtgebiete in der Umgebung bewirkte eine deutliche Erhöhung der [[Biodiversität]] in den bewässerten Gebieten. Teilweise wurden einige Bewässerungen auch aufgrund von Anwohnerbeschwerden wieder eingestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich zwischen der Bebauungsgrenze im Süden bis zum Bahnhof Norf sind entlang des Weges am Norfbach 17 Tafeln mit Gedichten des Heimatdichters [[Ludwig Soumagne]] aufgestellt. Der Weg wird deshalb auch &amp;#039;&amp;#039;Ludwig-Soumagne-Weg&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gottfried Neuen: &amp;#039;&amp;#039;Pulheim im Wandel der Zeiten&amp;#039;&amp;#039;. Pulheim 1966&lt;br /&gt;
* Johannes Sticker: &amp;#039;&amp;#039;Gehörigen Abfluß, Euer Wohlgeboren! – Festschrift zum 150jährigen Bestehen des Norf-Stommeler Bruchverbands und der ersten Überleitung von Gillbachwasser&amp;#039;&amp;#039;. Nievenheim 1981&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss in Nordrhein-Westfalen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Rhein-Erft-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Bergheim)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Erft|1Norfbach]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Anarabert</name></author>
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