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	<title>Nordost-Institut - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-24T10:17:12Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nordost-Institut&amp;diff=2809035&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Leerzeichen vor Beleg entfernt</title>
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		<updated>2025-12-16T21:06:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor Beleg entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nordost-Institut – Institut für Kultur und Geschichte der Deutschen in Nordosteuropa e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Abk.: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;IKGN&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein [[An-Institut]] der [[Universität Hamburg]] in [[Lüneburg]] in der Rechtsform eines [[Verein#Eingetragener Verein|eingetragenen Vereins]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Profil und Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Nordost-Institut ist 2002 aus zwei Einrichtungen hervorgegangen, die bis dahin unabhängig voneinander arbeiteten: dem &amp;#039;&amp;#039;Institut Nordostdeutsches Kulturwerk&amp;#039;&amp;#039; in Lüneburg und dem &amp;#039;&amp;#039;Institut für Deutschland- und Osteuropaforschung&amp;#039;&amp;#039;. Die Gründung war ein Teil der Konzeption zur &amp;#039;&amp;#039;Erforschung und Präsentation deutscher Kultur und Geschichte im östlichen Europa&amp;#039;&amp;#039;, welche die [[Bundesregierung (Deutschland)|Bundesregierung]] im September 2000 beschlossen hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Forschungseinrichtung arbeitet das Nordost-Institut auf der Grundlage eines Kooperationsvertrages (An-Institut) vor allem mit der Universität Hamburg, aber auch mit anderen Hochschulen zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Institut führt Forschungsprojekte und Tagungen durch, initiiert und betreut wissenschaftliche Publikationen, gibt jährlich das &amp;#039;&amp;#039;„Nordost-Archiv. Zeitschrift für Regionalgeschichte“&amp;#039;&amp;#039; im Eigenverlag und eine eigene Publikationsreihe &amp;#039;&amp;#039;„Veröffentlichungen des Nordost-Instituts“&amp;#039;&amp;#039; im Harrassowitz Verlag Wiesbaden heraus und führt die „Nordost-Bibliothek“ als Spezialsammlung wissenschaftlicher Literatur zur nordosteuropäischen Geschichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Satzung des IKGN e.&amp;amp;nbsp;V. bildet seine rechtliche, organisatorische und inhaltliche Grundlage, die durch die Arbeit der Gremien (Vorstand, Kuratorium, Mitgliederversammlung) gewährleistet wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzierung ==&lt;br /&gt;
Das Institut wird aus Mitteln des [[Beauftragter der Bundesregierung für Kultur und Medien|Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien]] (BKM) finanziert. Hinzu kommen für einzelne Projekte Drittmittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bericht der Bundesregierung 2023 nach [[§&amp;amp;nbsp;96 BVFG]] lautet es: „Das ausschließlich vom Bund geförderte Institut für Kultur und Geschichte der Deutschen in Nordosteuropa e. V. (IKGN) – Nordost-Institut – erhielt 2021 1,810 Mio. Euro und 2022 1,844 Mio. Euro.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forschung und Lehre ==&lt;br /&gt;
Schwerpunkte der geschichts- und kulturwissenschaftlichen Forschungen bilden die Geschichte und Kultur [[Nordosteuropa|Nordost-]] und [[Osteuropa]]s im 19. und 20. Jahrhundert mit den in der Satzung genannten regionalen Schwerpunkten [[Polen]], [[Baltikum]] und [[Russland]]. Thematisch stehen die vielfältigen Verflechtungen dieser Regionen und ihrer Bewohner mit der deutschen Geschichte im Mittelpunkt. Die acht Wissenschaftler orientieren sich dabei an fünf Leitbegriffen, die den Rahmen der Forschungs- und Publikationstätigkeit umschreiben:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Regionalgeschichte]]&lt;br /&gt;
* Beziehungsgeschichte&lt;br /&gt;
* Minderheitengeschichte&lt;br /&gt;
* [[Kulturgeschichte]]&lt;br /&gt;
* Historiografiegeschichte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den drei regionalen Arbeitsbereichen (Polen, Baltikum, Russland) sowie einem interdisziplinären Arbeitsbereich (Vergleichende Sozial- und Mentalitätsgeschichte) arbeiten die Wissenschaftler sowohl gemeinsam an einem größeren Forschungsprojekt (2011–2016: &amp;#039;&amp;#039;„Individuum und Gesellschaft in Ost- und Nordosteuropa“&amp;#039;&amp;#039;) als auch an Einzelprojekten im Rahmen eigener Forschungsschwerpunkte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gleichzeitig nehmen die Wissenschaftler Lehraufträge vor allem an der Partneruniversität Hamburg, darüber hinaus an weiteren deutschen Universitäten sowie an Hochschulen im Ostseeraum wahr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
Das Institut gibt die Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;„Nordost-Archiv. Zeitschrift für Regionalgeschichte“&amp;#039;&amp;#039; sowie die Schriftenreihe &amp;#039;&amp;#039;„Veröffentlichungen des Nordost-Instituts“&amp;#039;&amp;#039; heraus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Themenbände des einmal jährlich erscheinenden &amp;#039;&amp;#039;Nordost-Archiv. Zeitschrift für Regionalgeschichte&amp;#039;&amp;#039; beschäftigen sich seit 1992 mit der Geschichte und Kulturgeschichte des nordöstlichen Europa, vor allem der Regionen, in denen Deutsche und andere ethnische Gruppen als Mehrheit oder Minderheit neben- und miteinander gelebt haben. Sie orientieren sich an regional- und beziehungsgeschichtlichen sowie kulturwissenschaftlichen Fragestellungen, die das spezifisch multiethnische Spannungsfeld Nordosteuropas erschließen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die wissenschaftliche Reihe &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen des Nordost-Instituts&amp;#039;&amp;#039; erscheint seit 2006 im Harrassowitz Verlag Wiesbaden. Im Vordergrund der Reihe stehen Monografien zu Aspekten der Geschichte Nordosteuropas. Der zeitliche Rahmen der Veröffentlichungen des Nordost-Instituts reicht vom späten Mittelalter bis zu Fragen der Zeitgeschichte, inhaltlich entsprechen die Themen den Forschungsschwerpunkten des Instituts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nordost-Bibliothek ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nordost-Bibliothek ist eine wissenschaftliche Spezialbibliothek zur Regionalgeschichte des nördlichen [[Ostmitteleuropa]] und zur Geschichte der [[Russlanddeutsche]]n. Der Gesamtbestand umfasst circa 160.000 Medieneinheiten. Zum Bestand gehören folgende Sondersammlungen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Sammlung Kaegbein: circa 12.000 Bände zur Geschichte und Kultur der [[Deutschbalten]]&lt;br /&gt;
* Sammlung Undritz: circa 1.400 Bände mit Materialien zur baltischen und russischen Geschichte und zu Kulturgeschichte und Landeskunde&lt;br /&gt;
* Sammlung Heise: circa 12.000 Bände mit Literatur über Polen, die ehemaligen preußischen Provinzen [[Posen]] und [[Westpreußen]], die Deutschen in Polen und die deutsch-polnischen Beziehungen&lt;br /&gt;
* Ansichtspostkarten und Veduten: circa 35.000 Ansichtspostkarten und circa 3.000 Blatt Druckgrafiken&lt;br /&gt;
* Landkarten: circa 12.000 Blatt. Die Sammlung der Landkarten enthält Altkarten, mit deren Digitalisierung 2008 in Kooperation mit der [[Martin-Opitz-Bibliothek]] in [[Herne]] begonnen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Buch- und Zeitschriftenbestände sind über den Campus-Katalog&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://kataloge.uni-hamburg.de/DB=1/ADVANCED_SEARCHFILTER |titel=Campus-Katalog |werk=Bibliothekssystem Universität Hamburg |abruf=2021-06-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; der [[Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.sub.uni-hamburg.de/bibliotheken/hamburger-bibliotheksfuehrer/details-zur-bibliothek/bib-id/1283848727.html |titel=Details Nordost-Institut ǀ Stabi Hamburg | abruf=2019-03-25 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; und (bis einschließlich Erwerbungsjahr 2016) im Verbundkatalog östliches Europa&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://katalog.martin-opitz-bibliothek.de/voe/ |titel=Onbib.de Verbundrecherche |abruf=2019-03-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; online recherchierbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Forum ==&lt;br /&gt;
Das Nordost-Institut macht seine Forschungen zu Nordosteuropa einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich und stellt sie zur Diskussion. Es veranstaltet regelmäßig Tagungen zu speziellen Themen sowie Vortragsreihen:&lt;br /&gt;
* 2011: &amp;#039;&amp;#039;Tourismus im Ostseeraum&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2012: &amp;#039;&amp;#039;Deportationen in Stalins Sowjetunion&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 2013: &amp;#039;&amp;#039;Wandel und Anpassung in der Geschichte Estlands 16.–20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Personen und Zuständigkeiten ==&lt;br /&gt;
Stand: September 2025&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ikgn.de/institut.html#team |titel=Team |abruf=2025-12-15 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Direktorin: Kirsten Bönker&lt;br /&gt;
* [[Victor Dönninghaus]]: [[Russland]]&lt;br /&gt;
* [[Dmytro Myeshkov]]: [[Russland]]&lt;br /&gt;
* Detlef Henning: [[Lettland]]&lt;br /&gt;
* David Feest: [[Estland]] und [[Nordwestrussland]]&lt;br /&gt;
* [[Agnieszka Pufelska]]: [[Polen]]&lt;br /&gt;
* [[Katrin Steffen]]: [[Polen]]&lt;br /&gt;
* Anja Wilhelmi: [[Sozialgeschichte]] und [[Mentalitätsgeschichte]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.ikgn.de/ Website des Nordost-Instituts]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=k|GND=10053761-3|LCCN=no/2007/126277|VIAF=134074187}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutsche Diaspora]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturwissenschaftliches Forschungsinstitut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unterorganisation der Universität Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildung und Forschung in Lüneburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:An-Institut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ressortforschungseinrichtung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verein (Niedersachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Nordeuropa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Osteuropawissenschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichtswissenschaftliches Forschungsinstitut]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Forschungseinrichtungsgründung 2002]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Organisation (Lüneburg)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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