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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Nordmann-Tanne</id>
	<title>Nordmann-Tanne - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nordmann-Tanne&amp;diff=52500&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Nutzung */ Tippfehler entfernt</title>
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		<updated>2026-02-05T21:16:35Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Nutzung: &lt;/span&gt; &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Aka/Tippfehler_entfernt&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Aka/Tippfehler entfernt (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Tippfehler entfernt&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Nordmann-Tanne&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Abies nordmanniana&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Christian von Steven|Stev.]]) [[Édouard Spach|Spach]] &amp;lt;!-- 1842--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Abies&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Sektion&lt;br /&gt;
| Taxon2_LinkName  = nein&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Tannen&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Abies&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Abietoideae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Kieferngewächse&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Pinaceae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Koniferen&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Coniferales&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Örümcek Ormanı Göknarı 2 Tabiat Anıtı.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Eine Nordmann-Tanne (&amp;#039;&amp;#039;Abies nordmanniana&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nordmann-Tanne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; &amp;lt;!--Mit der [[Schreibweise deutscher Pflanzennamen|botanischen Bindestrichschreibweise]] wird ihre Zugehörigkeit zur Gattung der Tannen betont.--&amp;gt; (&amp;#039;&amp;#039;Abies nordmanniana&amp;#039;&amp;#039;), standardsprachlich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nordmanntanne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nordmanns Tanne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Kaukasus-Tanne&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist eine [[Art (Biologie)|Pflanzenart]] aus der [[Gattung (Biologie)|Gattung]] [[Tannen]] (&amp;#039;&amp;#039;Abies&amp;#039;&amp;#039;) in der [[Familie (Biologie)|Familie]] der [[Kieferngewächse]] (Pinaceae). Die Nordmanntanne ist heute die meistgenutzte Baumart als [[Weihnachtsbaum]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Name ==&lt;br /&gt;
Benannt wurde die Nordmann-Tanne im Jahre 1842 nach dem finnischen Biologen [[Alexander von Nordmann]] (1803–1866). Nordmann hatte sie 1835 im [[Kaukasus]] nordöstlich von [[Bordschomi]] (im heutigen [[Georgien]]) entdeckt. Aufgrund ihrer Herkunft heißt sie auch Kaukasus-Tanne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
=== Habitus ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Abies nordmanniana bark and trunk.JPG|mini|Stamm, Botanischer Garten München]]&lt;br /&gt;
Die Nordmann-Tanne ist ein mächtiger, geradstämmiger, immergrüner [[Baum]], der Wuchshöhen von 40 bis 60 Meter und Stammdurchmesser bis 2 Meter erreicht. Sie kann ein Höchstalter von 500 Jahren erreichen. Die dicht beastete [[Baumkrone]] ist pyramidenförmig und reicht in geschlossenen Beständen bis auf halbe Baumhöhe herab. Ältere Bäume können, ähnlich wie bei der [[Weißtanne]] (&amp;#039;&amp;#039;Abies alba&amp;#039;&amp;#039;), eine so genannte „Storchennestkrone“ ausbilden. Frei stehende Bäume sind bis zum Boden hin beastet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Knospen und Nadeln ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Abies nordmanniana.jpg|miniatur|links|Zweig mit Nadeln]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Abies nordmannia Zweig Detailaufnahme.jpg|mini|Zweig der Nordmann-Tanne: Unbehaart, ohne Längsrillen und mit harzlosen Knospen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Abies nordmanniana leaf cross-section.jpg|mini|Querschnitt durch eine Nadel unter dem Mikroskop. Zwei Harzkanäle sind gut sichtbar.]]&lt;br /&gt;
Die Nordmann-Tanne bildet 3 bis 4 Millimeter lange, dunkel- bis rotbraun gefärbte, länglich-eiförmige Knospen aus. Die Knospen sind stets harzfrei. Sie stehen meist einzeln, aber auch zu zweit oder zu dritt an den Triebspitzen. Die Nordmann-Tanne besitzt starre, nicht stechende, 10 bis 30 Millimeter lange und 2 bis 3 Millimeter breite Nadeln. Sie sind oberseits glänzend dunkelgrün, unterseits hellgrün mit zwei markanten weißen [[Stomata]]streifen. Die Nadelstellung hängt von der jeweiligen Position des Zweiges in der Krone ab. Untere, beschattete Zweige besitzen scheinbar zweizeilige Nadeln. Zweige an höheren, lichtexponierteren Positionen haben spiralig angeordnete Nadeln. Diese decken die Trieboberfläche komplett ab und sind dachziegelartig angeordnet. Die Nadeln verbleiben zwischen sechs und sieben Jahren am Baum, ehe sie abfallen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der am 25. November 2006 ausgestrahlten Folge der Fernsehsendung „[[Die Sendung mit der Maus|Frag doch mal die Maus]]“ wurden an einer Nordmann-Tanne von 1,63&amp;amp;nbsp;m Höhe, der durchschnittlichen Größe eines deutschen Weihnachtsbaumes, 187.333 Nadeln gezählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Borke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Abies nordmanniana bark.jpg|miniatur|Borke]]&lt;br /&gt;
Die [[Borke]] der Zweige ist dünn und grau bis braun gefärbt. Die Borke des oberen Stammes ist glatt und weist eine gräuliche Färbung auf während die rissige Borke der Stammbasis dunkelgrau gefärbt und deutlich dicker ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wurzeln ===&lt;br /&gt;
Sämlinge bilden eine tiefreichende [[Pfahlwurzel]], die im Alter durch kräftige Seitenwurzeln ergänzt wird. Selbst auf seichtgründigen Böden bleibt die Pfahlwurzel am Leben. Aufgrund dessen ist die Nordmann-Tanne äußerst sturmfest. Es liegen keinerlei Informationen über [[Mykorrhiza]]-Partner vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Holz ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Abies nordmanniana crosssection.jpg|miniatur|Holz]]&lt;br /&gt;
Das weiche und sehr biegefeste [[Holz]] der Nordmann-Tanne weist eine weißliche bis gelbliche Färbung auf. Es besteht keinerlei Farbunterschied zwischen Kern- und Splintholz. Die Jahresringe sind gut zu erkennen. Das Holz weist normalerweise keine Harzkanäle auf. Nach Verletzungen entstehen kurzlebige, nur wenig [[Harz (Material)|Harz]] produzierende, traumatische Harzkanäle.&lt;br /&gt;
{| cellpadding=&amp;quot;2&amp;quot; style=&amp;quot;background: #e3e3e3; margin: 1em; border-spacing: 1px;&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Mechanische Eigenschaften&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
!Wert&lt;br /&gt;
!Einheit&lt;br /&gt;
|----- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Rohdichte (&amp;lt;math&amp;gt;r_0&amp;lt;/math&amp;gt;) || 0,41 || g/cm³&lt;br /&gt;
|----- bgcolor=&amp;quot;#FFFFFF&amp;quot;&lt;br /&gt;
| Druckfestigkeit || 360 || kg/cm²&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blüten, Zapfen und Samen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Abies spec.jpg|mini|links|Männliche Blütenzapfen]]&lt;br /&gt;
Die Blütezeit liegt im Mai. Die 10 bis 20 Millimeter langen, eiförmigen männlichen Blütenzapfen weisen eine rötlich-braune bis rötlich-gelbe Färbung auf. Sie stehen in den Achseln vorjähriger Nadeln und sind hauptsächlich im unteren Kronenbereich zu finden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die aufrecht stehenden weiblichen Blütenzapfen weisen zuerst eine grünliche, später eine gelbgrüne bis rötliche Färbung auf. Die mit Harztropfen bedeckten, zylindrischen, rot-braunen [[Zapfen (Botanik)|Zapfen]] weisen eine Länge von 8 bis 16 Zentimeter und einen Durchmesser von 3 bis 5 Zentimeter auf. Die [[Same (Pflanze)|Samen]] reifen von September bis Oktober Die geflügelten Samen sind etwa 1 Zentimeter groß. Die fast quadratischen Deckschuppen schauen unter den Samenschuppen hervor. Es entstehen zwei Samen je Samenschuppe. Die Samenschuppen an der Zapfenbasis bleiben meist [[Unfruchtbarkeit|steril]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die keilförmigen braunen Samen sind zwischen 6 und 10 Millimeter lang und 5 bis 8 Millimeter breit. Sie weisen zwei violett oder braun gefärbte Flügel auf. Die Flügel sind doppelt bis dreifach so groß wie die Samen. Die Keimfähigkeit liegt bei 45 bis 50 %. Die [[Tausendkornmasse]] beträgt rund 54 Gramm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es wird immer schwieriger für die kletternden Zapfenpflücker, alte Bäume zu finden, da an den russischen und georgischen Berghängen im Kaukasus die Tannen viel zu stark eingeschlagen werden. In Deutschland werden in der [[Eifel]] bereits Saattannen angebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Die Nordmann-Tanne ist im westlichen [[Kaukasus]] und im [[Ostpontisches Gebirge|Ostpontischen Gebirge]] in [[Georgien]], [[Russland]], der nordöstlichen [[Türkei]] und [[Aserbaidschan]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=IUCN&amp;gt;{{IUCN|Year=2006&lt;br /&gt;
|ID=42293&lt;br /&gt;
|ScientificName=Abies nordmanniana&lt;br /&gt;
|YearAssessed=1998&lt;br /&gt;
|Assessor=Conifer Specialist Group&lt;br /&gt;
|Download=12. Mai 2006&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt; heimisch. Ihr Verbreitungsgebiet bildet keine zusammenhängende Fläche. Die Gesamtfläche des Verbreitungsareals im Ostpontischen Gebirge umfasst circa 13.200 Hektar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wächst in kühl-humidem Klima auf tiefgründigen, humosen Lehmböden in Höhenlagen zwischen 900 (Einzelbäume auch schon ab 400) und 2.100 Metern. Dabei bevorzugt sie Nordhänge. Sie ist kalktolerant und bildet Reinbestände oder [[Mischwald|Mischwälder]] mit der [[Kaukasus-Fichte]] (&amp;#039;&amp;#039;Picea orientalis&amp;#039;&amp;#039;) und der [[Orientbuche]] (&amp;#039;&amp;#039;Fagus orientalis&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund ihres tiefgreifenden Wurzelsystems wird die Nordmann-Tanne häufig in Mischwäldern angepflanzt, um diese sturmfester zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Abies nordmanniana Uludag 2.jpg|mini|[[Troja-Tanne]] (&amp;#039;&amp;#039;Abies nordmanniana&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;equi-trojani&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Die [[Erstbeschreibung]] dieser Art erfolgte 1838 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Pinus nordmanniana&amp;#039;&amp;#039; durch [[Christian von Steven]] in &amp;#039;&amp;#039;Bulletin de la Société Imperiale des Naturalistes de Moscou&amp;#039;&amp;#039;, 1, S. 45, Tafel 2. [[Édouard Spach]] stellte 1841 in &amp;#039;&amp;#039;Histoire Naturelle des Végétaux. Phanerogames&amp;#039;&amp;#039;, 11, S. 418, diese Art unter dem heute gültige Artnamen &amp;#039;&amp;#039;Abies nordmanniana&amp;#039;&amp;#039; in die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Abies&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Abies nordmanniana&amp;#039;&amp;#039; gehört zur Sektion &amp;#039;&amp;#039;Abies&amp;#039;&amp;#039; in der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Tannen|Abies]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot; /&amp;gt; Benannt wurde sie nach [[Alexander von Nordmann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von &amp;#039;&amp;#039;Abies nordmanniana&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Steven) Spach}} gibt es zwei Unterarten:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Abies nordmanniana&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Steven) Spach}} subsp. &amp;#039;&amp;#039;nordmanniana&amp;#039;&amp;#039; (Syn.: &amp;#039;&amp;#039;Pinus nordmanniana&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Steven}}, &amp;#039;&amp;#039;Picea nordmanniana&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Steven) Loudon}}, &amp;#039;&amp;#039;Pinus abies&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;nordmanniana&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Steven) Mueller}}, &amp;#039;&amp;#039;Abies leioclada&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Steven ex Gordon &amp;amp; Glend.}}, &amp;#039;&amp;#039;Abies pectinata&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;leioclada&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Steven ex Endl.) Link ex Carrière}}): Sie kommt ursprünglich von der nordöstlichen Türkei bis ins westliche Transkaukasien vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Troja-Tanne]] (&amp;#039;&amp;#039;Abies nordmanniana&amp;#039;&amp;#039; subsp. &amp;#039;&amp;#039;equi-trojani&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Aschers. &amp;amp; Sint. ex Boiss.) Coode &amp;amp; Cullen}}, Syn.: &amp;#039;&amp;#039;Abies equi-trojani&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Asch. &amp;amp; Sint. ex Boiss.) Mattf.}}, &amp;#039;&amp;#039;Abies nordmanniana&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;equi-trojani&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Guinier &amp;amp; Maire}}, &amp;#039;&amp;#039;Abies pectinata&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;equi-trojani&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Aschers. &amp;amp; Sint. ex Boiss.}}, &amp;#039;&amp;#039;Abies bornmuelleriana&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Mattfeld}}, &amp;#039;&amp;#039;Abies cephalonica&amp;#039;&amp;#039; var. &amp;#039;&amp;#039;graeca&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(Fraas) Tang S.Liu}}): Sie kommt ursprünglich in der nordwestlichen Türkei vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schädlinge ==&lt;br /&gt;
In ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet wird die Nordmann-Tanne kaum durch Krankheiten und Schadinsekten bedroht. Als Schadinsekten werden der [[Kleiner Tannenborkenkäfer|Kleine Tannenborkenkäfer]] (&amp;#039;&amp;#039;Cryphalus piceae&amp;#039;&amp;#039;), die [[Weißtannentrieblaus]] (&amp;#039;&amp;#039;Dreyfusia nordmannianae&amp;#039;&amp;#039;) und einige nadelfressende Käferarten genannt, die kaum größere Schäden anrichten. Keine der parasitierenden Pilzarten ist auf die Nordmanntanne spezialisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nutzung ==&lt;br /&gt;
Aufgrund ihres kleinen Verbreitungsgebietes hat die Nordmann-Tanne in ihrer Heimat kaum eine wirtschaftliche Bedeutung. Ihr Holz wird zur Herstellung von Zellstoff und Papier verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Mitteleuropa]] wird die Nordmann-Tanne kaum forstlich angebaut, da sie unter strengen Wintern und Spätfrost leidet. Sie ist aber ein beliebter Parkbaum und wird plantagenmäßig als [[Weihnachtsbaum]] angebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund ihrer großen Anpassungsfähigkeit an verschiedene Standorte, ihre hohe Toleranz gegen Trockenheit, Unempfindlichkeit gegen Schädlinge und ihre Schattentoleranz wird die Nordmannstanne aber mittlerweile als Beimischung in norddeutschen Laub- und Mischwäldern empfohlen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Stefan Lieven, Daniel Schmidt, Ralf-Volker Nagel |Titel=Anbauwürdigkeit und ökologische Zuträglichkeit alternativer Baumarten in Nordwestdeutschland |Hrsg=Nordwestdeutsche Forstliche Versuchsanstalt |Ort=Göttingen |Datum=2025 |Seiten=132}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtigster Weihnachtsbaumproduzent ist [[Dänemark]] mit rund 4.000 (Groß-)Produzenten und einem Bestand von gut 100 Millionen Nordmann-Tannen, von denen jährlich etwa 5 Millionen exportiert werden. Die größte europäische Baumschule für Nordmann-Weihnachtsbäume ist die dänische Green Team Group;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.welt.de/wirtschaft/article11744351/Daenemarks-Geschaefte-mit-den-Weihnachtsbaeumen.html &amp;#039;&amp;#039; Tannen-Produktion: Dänemarks Geschäfte mit den Weihnachtsbäumen&amp;#039;&amp;#039;], [[welt.de]], 20. Dezember 2010&amp;lt;/ref&amp;gt; zu den ganz Großen der Branche zählt auch HedeDanmark, ein Tochterunternehmen der Dänischen Heidegesellschaft.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nadel-journal.com/titelthemen/%EF%BB%BFder-geschlossene-qualitatskreis]&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein großer dänischer Importeur von Nordmanntannen-Samen ist Levinsen &amp;amp; Abies. Die Samen werden hauptsächlich in der Region östlich des [[Schaori-Stausee]]s im Bezirk [[Ratscha-Letschchumi und Niederswanetien|Ratscha-Letschchumi]] um die georgischen Dörfer [[Nikorzminda]] in der [[Munizipalität Ambrolauri]] und [[Tlugi]] gesammelt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.maz-online.de/Nachrichten/Wirtschaft/Samen-fuer-Deutschlands-Weihnachtsbaeume-kommen-aus-Georgien &amp;#039;&amp;#039;Wirtschaft Woher stammen unsere Weihnachtsbäume?&amp;#039;&amp;#039;], Märkische Allgemeine Zeitung, 19. Dezember 2017&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hektarerträge der Nordmann-Tanne in der Christbaumplantagen-Kultur belaufen sich je nach genutzter Herkunftsqualität zwischen 32.000 und 154.000 Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Matschke(2010): &amp;#039;&amp;#039;Nordmannstanne – Saatgutplantagen für sichere Versorgung&amp;#039;&amp;#039;. LWF aktuell 79, S. 42 – 44. Online-Version: 9. Februar 2011 [https://www.lwf.bayern.de/mam/cms04/waldbau/dateien/a79-nordmannstanne-saatgutplantagen-fuer-sichere-versorgung.pdf PDF]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
* Cemil Ata: &amp;#039;&amp;#039;Abies nordmanniana&amp;#039;&amp;#039;. In: {{BibISBN|3933203805|Seite=59–68}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | autor= Christopher J. Earle | url=https://www.conifers.org/pi/Abies_nordmanniana.php | sprache=englisch | titel=Abies nordmanniana | werk= The Gymnosperm Database | datum= | zugriff=2010-12-18 | kommentar=Abschnitt Beschreibung und Systematik }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Abies nordmanniana|Nordmann-Tanne (&amp;#039;&amp;#039;Abies nordmanniana&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* Zeichnung der deskriptiven Merkmale der Nordmann-Tanne aus der Publikation &amp;#039;&amp;#039;Pinaceae&amp;#039;&amp;#039; der Internationalen Assoziation für Pflanzentaxonomie von Aljos Farjon [http://www.conifers.org/aljos/i/Abies_nordmanniana.jpg]&lt;br /&gt;
* {{IUCN|Year=2006&lt;br /&gt;
|ID=42293&lt;br /&gt;
|ScientificName=Abies nordmanniana&lt;br /&gt;
|YearAssessed=1998&lt;br /&gt;
|Assessor=Conifer Specialist Group&lt;br /&gt;
|Download=12. Mai 2006&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
* Thomas Meyer: [https://www.blumeninschwaben.de/Hauptgruppen/abies_oben_gruen.htm#Nordmann-%20Tanne  Datenblatt mit Bestimmungsschlüssel und Fotos bei &amp;#039;&amp;#039;Flora-de: Flora von Deutschland&amp;#039;&amp;#039; (alter Name der Webseite: &amp;#039;&amp;#039;Blumen in Schwaben&amp;#039;&amp;#039;)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;GRIN&amp;quot;&amp;gt; {{Internetquelle | url={{GRIN|ID=693|WissName=Abies nordmanniana|Linktext=nein}} | titel=Abies nordmanniana | hrsg=USDA | werk=Germplasm Resources Information Network - (GRIN) | zugriff=2011-11-12 | sprache=englisch | kommentar= }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;WCSP&amp;quot;&amp;gt;{{WCSP|Abies nordmanniana|Zugriff=2019-04-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4784819-4}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tannen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
	</entry>
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