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	<title>Nordgermersleben - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-25T16:32:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nordgermersleben&amp;diff=459213&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: Einw. update</title>
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		<updated>2025-10-10T08:03:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einw. update&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Einheitsgemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Hohe Börde&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DE-ST 15-0-83-298 Nordgermersleben COA.png&lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = Wappen von Nordgermersleben&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 52/12/42/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/20/14/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 110&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 19.12&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 672&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2025-06-11&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |titel=Amts- und Mitteilungsblatt Hohe Börde, 6. Ausgabe vom 2. Juli 2025 |url=https://epaper.wittich.de/frontend/mvc/catalog/by-name/2713/2713_6_2025 |hrsg=Gemeinde Hohe Börde |seiten=9 |abruf=2025-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2010-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 39343&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 039062&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Positionskarte|Deutschland Sachsen-Anhalt|label=Nordgermersleben||lat=52/13//N|long=11/20//E|region=DE-ST|width=250|caption=Lage von Nordgermersleben in Sachsen-Anhalt|mark=Reddot.svg|marksize=4|float=right}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nordgermersleben&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil]] der Einheitsgemeinde [[Hohe Börde]] im [[Landkreis Börde]] in [[Sachsen-Anhalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
Nordgermersleben liegt ca. 25 km nordwestlich von [[Magdeburg]] in der [[Magdeburger Börde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortschaftsgliederung ===&lt;br /&gt;
Die Ortschaft Nordgermersleben bildet sich durch die [[Ortsteil]]e [[Brumby (Nordgermersleben)|Brumby]], Nordgermersleben und [[Tundersleben]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nordgermersleben Kirche.jpg|mini|Evangelische Kirche in Nordgermersleben]]&lt;br /&gt;
Nordgermersleben wurde urkundlich erstmals im Jahre 1012 als &amp;#039;&amp;#039;Germeresleva&amp;#039;&amp;#039; und 1209 als &amp;#039;&amp;#039;Garmersleve&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Der Namensbestandteil &amp;#039;&amp;#039;Germer-&amp;#039;&amp;#039; stammt von dem Personennamen &amp;#039;&amp;#039;Geremar&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Germer&amp;#039;&amp;#039;, die Endung &amp;#039;&amp;#039;-leben&amp;#039;&amp;#039; bedeutet: „Hinterlassenschaft, Erbe“.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Gunhild Winkler: &amp;#039;&amp;#039;Die Ortsnamen auf -&amp;#039;&amp;#039;leben&amp;#039;&amp;#039; - Versuch einer Typologie und Analyse.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Namenkundliche Informationen&amp;#039;&amp;#039; Nr.&amp;amp;nbsp;95/96, 2009, S.&amp;amp;nbsp;209–232 ({{Webarchiv|url=http://www.namenkundliche-informationen.de/pdf/95_96/articles/NI%2095_96_2009_Winkler.pdf |wayback=20150612163123 |text=PDF; 1,22 MB |archiv-bot=2019-05-04 08:28:31 InternetArchiveBot }}), {{ISSN|0943-0849}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort gehörte im Mittelalter den Grafen [[Grafschaft Walbeck|von Walbeck]]. Die Gräfinwitwe Kunigunde, Tochter des [[Stammliste der Udonen|Markgrafen von Stade]], zog Ende des 10. Jahrhunderts auf ihr Gut in Nordgermersleben und stiftete 995 die erste Kirche, die 996 eingeweiht wurde. Das [[Kirchenpatronat|Patronat]] hatte das Stift zu [[Walbeck (Oebisfelde-Weferlingen)|Walbeck]]. Nach dem Aussterben der von Walbeck waren Hauptgrundbesitzer im Dorf ab 1220 die [[Reichsunmittelbarkeit|reichsfreien]] Edelherren [[Meinersen (Adelsgeschlecht)|von Meinersen]],&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Przybilla: &amp;#039;&amp;#039;Die Edelherren von Meinersen&amp;#039;&amp;#039;, Hrsg.: Uwe Ohainski und Gerhard Streich, Hahnsche Buchhandlung Hannover 2007, S.&amp;amp;nbsp;518&amp;lt;/ref&amp;gt; die Adelsgeschlechter [[Asseburg (Adelsgeschlecht)|von Wolfenbüttel]], [[Alvensleben (Adelsgeschlecht)|von Alvensleben]], [[Veltheim (Adelsgeschlecht)|von Veltheim]], [[Berwinkel (Adelsgeschlecht)|von Berwinkel]], [[Schulenburg (Adelsgeschlecht)|von der Schulenberg]] u.&amp;amp;nbsp;a., auch geistliche Stiftungen, wie [[Kloster Berge]], die Kirche in Nordgermersleben oder die Pfarrei von Markt [[Bebertal|Alvensleben]] waren hier begütert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Peter Wilhelm Behrends]], &amp;#039;&amp;#039;Neuhaldenslebische Kreis-Chronik oder Geschichte aller Oerter des...&amp;#039;&amp;#039;, 1826, Band 2, S. ab 238&amp;lt;/ref&amp;gt; Im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] gab es in der Umgebung Brandschatzungen; im 17./18. Jahrhundert zudem im Dorf verheerende Feuersbrünste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum [[Veltheimsburg|Amt Alvensleben]] gehörig, gab es im Jahre 1818 in Nordgermersleben – ein Rittergut, 90 Wohnhäuser, 794 Einwohner, eine evangelisch-lutherische Kirche, drei Krüge, eine Wassermühle, zwei Windmühlen und eine Oelmühle.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl von Seydlitz: &amp;#039;&amp;#039;Der Regierungsbezirk Magdeburg: Geographisches statistisches und topographisches Handbuch&amp;#039;&amp;#039;, Magdeburg 1820, S.&amp;amp;nbsp;171&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Juli 1950 wurde die bis dahin eigenständige Gemeinde Tundersleben eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2010 schlossen sich die bis dahin selbstständigen Gemeinden Nordgermersleben, [[Ackendorf (Hohe Börde)|Ackendorf]], [[Bebertal]], [[Eichenbarleben]], [[Groß Santersleben]], [[Hermsdorf (Hohe Börde)|Hermsdorf]], [[Hohenwarsleben]], [[Irxleben]], [[Niederndodeleben]], [[Ochtmersleben]], [[Schackensleben]] und [[Wellen (bei Magdeburg)|Wellen]] zur neuen Gemeinde Hohe Börde zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/Namens-Grenz-Aenderung/2010.html StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Für den Ortsteil Nordgermersleben wurde eine Ortschaftsverfassung eingeführt. Der Ortschaftsrat von Nordgermersleben besteht aus 5 Mitgliedern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Der letzte Bürgermeister der Gemeinde Nordgermersleben war Ingo Steinmann ([[Freie Demokratische Partei|FDP]]). Aktuell ist Albrecht Freiherr von Bodenhausen Ortsbürgermeister.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hoheboerde.de/tourismus-freizeit-und-dorfleben/unsere-doerfer/nordgermersleben Ortsteil Nordgermersleben], abgerufen am 8. Juni 2022&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde am 20. Februar 2006 durch den Landkreis genehmigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Blau ein goldener Wellenbalken, oben zwischen zwei goldenen Ähren eine läutende goldene Glocke, unten ein goldener Natursteinbrunnen mit blauem Wasserspiegel.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Amtsblatt&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.boerdekreis.de/pdffile_1097.pdf |wayback=20151209011310 |text=Amtsblatt des Landkreises Nr. 13/2006 |archiv-bot=2022-12-22 05:49:01 InternetArchiveBot }} (PDF; 66&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nordgermersleben wird durch einen Graben in zwei Teile geteilt. Diese geografische Gegebenheit soll der Wellenbalken ausdrücken. Die beiden Ähren symbolisieren die beiden Ortsteile Brumby und Tundersleben, so dass die Glocke für den Hauptort steht (in dessen Kirche sich übrigens eine Glocke von 1336 befindet). Außerdem stehen die Ähren für die Landwirtschaft als auch für die fruchtbare Börde, in der der Ort liegt. Der Brunnen steht für eine Sage, nach der die Ortsgründung von Nordgermersleben an einer Quelle bzw. einem Born erfolgt sein soll.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wappen wurde vom Magdeburger Heraldiker &amp;#039;&amp;#039;Ernst Albrecht Fiedler&amp;#039;&amp;#039; gestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flagge ===&lt;br /&gt;
Die Flagge ist gelb - blau (1:1) gestreift (Querformat: Streifen waagerecht verlaufend, Längsform: Streifen senkrecht verlaufend) und mittig mit dem Gemeindewappen belegt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Amtsblatt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Die 1905 geweihte neuromanische [[Kirche Nordgermersleben|Dorfkirche]] besitzt einen vom Vorgängerbau übernommenen romanischen Westturm und Ausstattungselemente verschiedener Epochen vom Mittelalter bis zum 20. Jahrhundert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Zur [[Bundesstraße 1]], die [[Braunschweig]] mit Magdeburg verbindet, sind es in südlicher Richtung ca. 2&amp;amp;nbsp;km. Die [[Bundesautobahn 2]] (Anschlussstelle Bornstedt) wird nach 6&amp;amp;nbsp;km erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Bahnhof]] &amp;#039;&amp;#039;Nordgermersleben&amp;#039;&amp;#039; lag an der [[Bahnstrecke Haldensleben–Eilsleben]], welche stillgelegt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
* [[Peter Wilhelm Behrends]] (1773–1854), evangelischer Pfarrer, Kirchen- u. Lokalhistoriker.&lt;br /&gt;
* [[Wolf Hobohm]] (1938–2020), deutscher Musikwissenschaftler.&lt;br /&gt;
* Karl Rühe (* 14. Juli 1929 in Harbke); Lehrer, ehemaliger Bürgermeister und Ratsmitglied, Ehrenbürger von Nordgermersleben&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Hohe Börde}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7732316-6|VIAF=242807077}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Börde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Hohe Börde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Börde)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1012]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2010]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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