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	<title>Norderheverkoog - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Norderheverkoog&amp;diff=746598&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Carrot account: /* Geschichte */ Grammatik</title>
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		<updated>2025-05-07T20:35:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geschichte: &lt;/span&gt; Grammatik&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Coordinate |article=/|map=right|maplevel=adm1st|NS=54/24/9/N |EW=8/47/30/E |type=landmark |region=DE-SH}}[[Datei:Norderheverkoog12.jpg|mini|Norderheverkoog]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Norderheverkoog&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; gehört zu den Gemeinden [[Tetenbüll]] und [[Osterhever]] auf [[Eiderstedt]] ([[Kreis Nordfriesland]]) in [[Schleswig-Holstein]]. Zurzeit befinden sich in dem [[Koog]] etwa 150 Gebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die [[Eindeichung]] des Norderheverkoogs wurde im Jahr 1937 abgeschlossen. Der [[Koog]] wurde bei seiner Einweihung nach dem [[Sturmabteilung|SA]]-Mann [[Horst Wessel]] benannt und trug dessen Namen bis 1945. Der Horst-Wessel-Koog war wie der im Jahr 1935 eingeweihte [[Dieksanderkoog|Adolf-Hitler-Koog]] ein Musterkoog im Rahmen der [[Nationalsozialismus|nationalsozialistischen Politik]] von [[Blut-und-Boden-Ideologie|Blut und Boden]]. Die Ideologie der Nationalsozialisten fiel bei der ländlichen Bevölkerung auf einen fruchtbaren Boden. Dies zeigte sich durch überdurchschnittliche Wahlergebnisse für die [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] im [[Kreis Nordfriesland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Eindeichung wurden eine landwirtschaftlich nutzbare Fläche von 650 [[Hektar]] gewonnen und 26 Siedlerstellen und sieben Landarbeiterstellen geschaffen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;akens.org&amp;quot;&amp;gt;Lars Amenda: &amp;#039;&amp;#039;„Volk ohne Raum schafft Raum“. Rassenpolitik und Propaganda im nationalsozialistischen Landgewinnungsprojekt an der schleswig-holsteinischen Westküste.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Informationen zur Schleswig-Holsteinischen Zeitgeschichte&amp;#039;&amp;#039; (ISHZ). Hrsg. vom Arbeitskreis zur Erforschung des Nationalsozialismus in Schleswig-Holstein e.V. (AKENS), Kiel. Band 45 (2005), {{DNB|017671612}}, S. 4–31 ({{Webarchiv|url=http://www.akens.org/akens/texte/info/45/45_004.pdf |wayback=20080509164052 |text=PDF; 228 kB }}), abgerufen am 28. Dezember 2008.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Siedler des neuen Kooges waren wie im Adolf-Hitler-Koog nach [[Rassentheorie|Rassegesichtspunkten]] streng ausgewählt worden. Der Horst-Wessel-Koog wurde in der medialen Darstellung nicht so als „Friedensleistung“ der Nationalsozialisten vermarktet wie der deutlich präsentere und größere Adolf-Hitler-Koog. Es fehlte wie im [[Tümlauer-Koog|Hermann-Göring-Koog]] eine vergleichbare Versammlungshalle wie die [[Neulandhalle]], die im Adolf-Hitler-Koog zu nationalsozialistischen Schulungen und zur Pflege der intensiven nationalsozialistische Kooggemeinschaft diente und so auch nach außen den internationalen Gästen präsentiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gewonnene Land war in den Kögen mit wenigen 1000 Hektar insgesamt sehr klein, eignete sich aber in idealer Weise im Sinne der nationalsozialistischen [[Blut-und-Boden-Ideologie]] den Kampf um Rasse und Raum zu verdeutlichen, da die neuen Agrarflächen im Kampf mit der „wilden [[Nordsee]]“ dem Meer abgerungen worden waren. Die Landschaft an der schleswig-holsteinischen Westküste war wie geschaffen, eine kämpferische „nordische Rasse“ zu inszenieren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;akens.org&amp;quot; /&amp;gt; Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] erlahmte das Interesse an dem Musterkoog schnell, da neue Siedlungsgebiete im Osten im Rahmen der militärischen Eroberungspolitik so viel leichter gewonnen werden konnten. Der Untergang des [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|nationalsozialistischen Staates]] bedeutete für die Bewohner der nationalsozialistischen Mustersiedlungen einen tiefen Einschnitt. Sie verloren die Privilegien ihrer nationalsozialistischen Mustersiedlungen und ihre politische Heimat. Viele Siedler verließen den Koog.&amp;lt;ref name=&amp;quot;akens.org&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Neben der [[Landwirtschaft]] hat sich als weiteres wirtschaftliches Standbein der [[Tourismus]] im Norderheverkoog etabliert. Durch seine Lage direkt an der Küste ist der Norderheverkoog besonders bei Familien sehr beliebt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Nordfriesland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Koog im Kreis Nordfriesland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tetenbüll]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Osterhever]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Carrot account</name></author>
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