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	<title>Norderbrarup - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T13:53:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Norderbrarup&amp;diff=353999&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mef.ellingen: /* Wirtschaft und Infrastruktur */</title>
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		<updated>2025-09-21T14:32:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Wirtschaft und Infrastruktur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Norderbrarup COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 54/39/21/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 9/46/7/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Norderbrarup in SL.PNG&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Schleswig-Holstein&lt;br /&gt;
|Kreis             = Schleswig-Flensburg&lt;br /&gt;
|Amt               = Süderbrarup&lt;br /&gt;
|Höhe              = 19&lt;br /&gt;
|PLZ               = 24392&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 04641&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 01059063&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Königstraße 5&amp;lt;br /&amp;gt;24392 Süderbrarup&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.amt-suederbrarup.de/gemeinden/norderbrarup www.amt-suederbrarup.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Hans-Martin Pehl&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Bürgermeister&lt;br /&gt;
|Partei            = KWN&amp;lt;ref&amp;gt;Kommunale Wählervereinigung Norderbrarup, siehe [https://daten.verwaltungsportal.de/dateien/news/4/4/0/3/7/8/norderbrarup.pdf Bekanntmachung der zugelassenen Wahlvorschläge]. Abgerufen am 6. August 2018.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Norderbrarup&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Dänische Sprache|dänisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Nørre Brarup&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Gemeinde im [[Kreis Schleswig-Flensburg]] in [[Schleswig-Holstein]]. Die Orte und Wohnplätze Fischerott (&amp;#039;&amp;#039;Fiskerød&amp;#039;&amp;#039;), Rendekier (&amp;#039;&amp;#039;Rendekjær&amp;#039;&amp;#039;), Ruruplund (dän. &amp;#039;&amp;#039;Raaruplund&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Råruplund&amp;#039;&amp;#039;), Rurupmühle (&amp;#039;&amp;#039;Raarupmølle&amp;#039;&amp;#039;) und Lerchenfeld liegen im Gemeindegebiet.&amp;lt;ref&amp;gt;Berthold Hamer: &amp;#039;&amp;#039;Topographie der Landschaft Angeln&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 2, Husum 1995, S. 108&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;M. Mørk Hansen: &amp;#039;&amp;#039;Kirkelig Statistik over Slesvig Stift: Med historiske og topografiske bemærkninger&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 2, Kjøbenhavn 1864, S. 389&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Norderbrarup romanische St-Marien-Kirche Natursteinquader mauerwerk etwa aus 13. Jahrhundert Südostseite Foto 2018 Wolfgang Pehlemann P1280431.jpg|miniatur|St.-Marien-Kirche Südansicht (2018)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Norderbrarup Kirche.jpg|miniatur|St.-Marien-Kirche Nordansicht (2011)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Norderbrarup Glockenturm.jpg|miniatur|Der [[Glockenstapel]] (um 1440)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grundschule Norderbrarup.jpg|mini|Die Knüttelgrundschule]]&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Name Norderbrarup tauchte zwischen 1445 und 1450 als „Nordbradorp“ erstmals auf. Er bedeutet „nördliches Dorf am Hang“. In Norderbrarup sind mehrere Steingräber erhalten, die in der Jungsteinzeit (4300–2300 v.&amp;amp;nbsp;Chr.) errichtet wurden. Im März 2022 wurde bei [[Archäologische Ausgrabung|archäologischen Ausgrabungen]] im Vorfeld der Erschließung eines Neubaugebietes in der Nähe der [[St.-Marien-Kirche (Norderbrarup)|Kirche]] mit der [[Grubenhaussiedlung in Norderbrarup]] die Überreste von mehreren kleinen Häusern aus der [[Wikingerzeit]] gefunden, die zusammen mit einigen nahegelegenen Wikingergräbern eine Besiedlung während der Blütezeit von [[Haithabu]] belegen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.nordschleswiger.dk/de/suedschleswig/archaeologen-finden-wikinger-haeuser-buergermeister-sorgt-sich-neubaugebiet-1|titel=Norderbrarup. Archäologen finden Wikinger-Häuser – Bürgermeister sorgt sich um Neubaugebiet|werk=Der Nordschleswiger|datum=2022-03-11|abruf=2022-03-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Norderbrarup bildete ein eigenes [[Kirchspiel]] (dän. &amp;#039;&amp;#039;sogn&amp;#039;&amp;#039;), zu dem auch die umliegenden Ortschaften [[Rügge]], [[Saustrup]], [[Scheggerott]] und [[Wagersrott]] gehörten. Es wird angenommen, dass die hoch gelegene Kirche in Norderbrarup früher einmal die Zentralkirche der [[Schliesharde]] (&amp;#039;&amp;#039;Sliherred&amp;#039;&amp;#039;) gewesen ist, von der aus andere Kirchen gegründet wurden. Später wechselte das Kirchspiel dann die administrative Zugehörigkeit zur  [[Struxdorfharde]] (&amp;#039;&amp;#039;Strukstrup Herred&amp;#039;&amp;#039;) innerhalb des Amtes Gottorf im [[Herzogtum Schleswig]], dem es bis zum [[Deutsch-Dänischer Krieg|Deutsch-Dänischen Krieg]] 1864 angehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeindevertretung ===&lt;br /&gt;
{{Wahldiagramm&lt;br /&gt;
|LAND           = DE&lt;br /&gt;
|TITEL          = [[Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein 2023|Gemeindewahl am 14. Mai 2023]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wahlen-sh.de/grw/gemeindewahlen_gemeinde_010595974063.html wahlen-sh.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|TITEL2         = Wahlbeteiligung: 63,3 Prozent&lt;br /&gt;
|JAHRALT        = 2018&lt;br /&gt;
|JAHRNEU        = 2023&lt;br /&gt;
|PARTEI1        = KWN&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS1      = 54.3&lt;br /&gt;
|FARBE1         = da70d6&lt;br /&gt;
|ANMERKUNG1     = Kommunale Wählervereinigung Norderbrarup&lt;br /&gt;
|PARTEI2        = SPD&lt;br /&gt;
|ERGEBNIS2      = 45.7&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Kommunalwahlen in Schleswig-Holstein 2023|Kommunalwahl]] am 14. Mai 2023 wurden insgesamt neun Sitze vergeben. Die Kommunale Wählervereinigung Norderbrarup erhielt fünf Sitze und die SPD vier Sitze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „Im oben rechts mit einem goldenen Hufeisen, oben links mit einer goldenen Urne belegten, blauen Schild eine erhöhte und abgeflachte goldene Wellenspitze nach Art eines barocken Giebels, darin unter ein blauer Glockenturm, belegt mit einer goldenen Glocke.“&amp;lt;ref&amp;gt;[{{SH-Wappenrolle|911|Gemeinde Norderbrarup, Kreis Schleswig-Flensburg|nurLink=1}} Kommunale Wappenrolle Schleswig-Holstein]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der „barocke Giebel“ symbolisiert einen [[Margarethenschrank]], der erstmals in Norderbrarup aufgestellt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
Die Gemeinde ist vorwiegend landwirtschaftlich geprägt. Es sind neun landwirtschaftliche Betriebe eingetragen (Stand: 2010). Die meisten Einwohner sind Pendler, die in größeren umliegenden Orten arbeiten, einige Einwohner arbeiten auch in Hamburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weil es im selben Gebäude liegt, ist das Thema Knüttelmuseum unmittelbar mit dem Thema Schule verbunden. Bei einer Prüfaktion des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlages wurde die Knüttelgrundschule als beste im Kreis ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bahnanschluss ===&lt;br /&gt;
Im Jahre 1919 hatte Norderbrarup einen Bedarfshalt an der [[Schleswiger Kreisbahn#Schleswig Altstadt – Kappeln|Bahnstrecke Schleswig–Kappeln]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;sef&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://gerdtams.de/291/schleswiger_kreisbahn/ |titel=Schleswiger Kreisbahn |werk=gerdtams.de |offline= |abruf=2025-09-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
In der [[Liste der Kulturdenkmale in Norderbrarup]] stehen die in der Denkmalliste des Landes Schleswig-Holstein eingetragenen Kulturdenkmale.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirche ===&lt;br /&gt;
Das Wahrzeichen des Dorfes ist die [[St.-Marien-Kirche (Norderbrarup)|St.-Marien-Kirche]], ein Granitquaderbau, der um 1200 im Stil der späten [[Romanik]] am Nordrand des Dorfes erbaut wurde. Der Dachreiter stammt von 1625. Bis er 1932 bei einem Sturm abgerissen wurde, enthielt er zwei Glocken. Das [[Tympanon (Architektur)|Tympanon]] am Eingang zur Kirche wird von zwei Halbsäulen getragen. Unter der rechten Säule sitzt der Teufel, unter der linken Säule ein Untier, das mit drei Menschen kämpft. Im Tympanon selber ist der segnende Christus in der Mitte mit [[Petrus (Apostel)|Petrus]] – erkennbar am Schlüssel – und [[Paulus von Tarsus|Paulus]] – mit einem Spruchband – abgebildet. Im Kircheninnern sind der gotische Altar von 1450 und das Taufbecken mit reicher [[Minuskel]]inschrift von 1486 besonders hervorzuheben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben der Kirche befindet sich ein einzelner Holzglockenturm ([[Glockenstapel]]), in dem drei Glocken hängen. Er wurde 2009 vom Landesamt für Denkmalpflege als der älteste Glockenstapel in Angeln und in Schleswig-Holstein mit dem Datum „um 1441“ datiert, wobei theoretisch eine Zeitspanne von 1436 und 1455 angenommen werden muss.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.kirchenkreis-schleswig-flensburg.de/gemeinden/kreisgebiet-schleswig-flensburg/suederbrarup/unsere-kirchen/st-marienkirche-in-norderbrarup.html St. Marienkirche Norderbrarup]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Sage berichtet, dass bei [[Esgrus]], wo sich noch heute das Gut Frauenhof befindet, einst die Burg Kappeshoi stand. Drei alte adlige Damen mit den merkwürdigen Namen Tan Nails, May Hues und Tekkel Jerrekoks, welche dort einst wohnten, sollen einer Sage nach die Stifter der Kirche von Norderbrarup sein, denn sie wollten sich die Zeit für den Kirchgang nach [[Struxdorf]] sparen.&amp;lt;ref&amp;gt;Gundula Hubrich-Messow: &amp;#039;&amp;#039;Sagen und Märchen aus Angeln&amp;#039;&amp;#039;, Husum 1987, Seite 75&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. https://gut-frauenhof.de/historie.php&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bernsteinmuseum ===&lt;br /&gt;
In der Nähe des Standortes der Ruruper Wassermühle&amp;lt;ref&amp;gt;Claus Olsen: Die Ruruper Wassermühle und ihre Besitzer. In: Jahrbuch des Angler Heimatvereins, 1998 [https://www.academia.edu/109173786/Die_Ruruper_Wasserm%C3%BChle_und_ihre_Besitzer]&amp;lt;/ref&amp;gt;, die heute im [[Freilichtmuseum Molfsee – Landesmuseum für Volkskunde]] in Molfsee steht, befindet sich ein [[Bernstein]]museum mit einer Bernsteinschleiferei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Knüttel-Museum ===&lt;br /&gt;
Im Knüttelmuseum befindet sich eine Sammlung steinzeitlicher Funde, die ursprünglich der Dorfschule gehört hatte und bei der Schulreform 1968 an das Landesmuseum in [[Schloss Gottorf]] weitergegeben wurde. Heute befindet sie sich als Leihgabe des Museums wieder in Norderbrarup. Im Knüttel-Museum sind außerdem Materialien zur Schule und Ortsgeschichte sowie zum [[Schleswiger Kaltblut]] ausgestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Jobst von Berg]] (*&amp;amp;nbsp;1962), Künstler, lebt und arbeitet in Norderbrarup&lt;br /&gt;
* [[Waldemar Petersen (Pfarrer)]] (1850–1940)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.amt-suederbrarup.de/gemeinden/norderbrarup Gemeinde Norderbrarup beim Amt Süderbrarup]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Kreis Schleswig-Flensburg&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Gemeinden im Amt Süderbrarup&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4454919-2|VIAF=236992497}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kreis Schleswig-Flensburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in Südschleswig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Norderbrarup| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mef.ellingen</name></author>
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