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	<title>Norddeutsche Bank - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T20:01:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Norddeutsche_Bank&amp;diff=1723313&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Abkürzung korrigiert, deutsch</title>
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		<updated>2026-04-28T18:36:17Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Abkürzung korrigiert, deutsch&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Unternehmen&lt;br /&gt;
| Name             = Norddeutsche Bank&lt;br /&gt;
| Logo             = &lt;br /&gt;
| Unternehmensform = &lt;br /&gt;
| ISIN             = &lt;br /&gt;
| Gründungsdatum   = 1856&lt;br /&gt;
| Auflösungsdatum  = 1895&lt;br /&gt;
| Auflösungsgrund  = Fusion mit [[Disconto-Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
| Sitz             = [[Hamburg]]&lt;br /&gt;
| Leitung          = &lt;br /&gt;
| Mitarbeiterzahl  = &lt;br /&gt;
| Umsatz           = &amp;lt;!-- 2-3 signifikante Stellen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Stand            = &amp;lt;!-- JJJJ-MM-TT --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Branche          = [[Bank]]&lt;br /&gt;
| Website          =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Norddeutsche Bank&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war eine von 1856 bis zur Fusion mit der [[Disconto-Gesellschaft]] 1895 selbständig bestehende [[Regionalbank]] mit Sitz in [[Hamburg]]. Sie war in dieser Zeit das größte Kreditinstitut in der [[Hansestadt]]. Trotz des Zusammenschlusses bestanden beide Unternehmen zunächst nebeneinander fort. Im Jahr 1929 gingen Disconto-Gesellschaft und Norddeutsche Bank in der [[Deutsche Bank|Deutschen Bank]] auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Juli 1855 stellte ein Gründungskomitee beim Senat der Stadt Hamburg den Antrag zur Gründung einer [[Aktienbank]]. Vorgesehen war dabei neben anderen Geschäftstätigkeiten auch die Ausgabe von [[Privatnotenbank#19. Jahrhundert|Privatbanknoten]]. Der Senat lehnte diesen Antrag ab. Weitere Versuche zur Gründung stießen wegen der beabsichtigten Emission eigener Banknoten auf Ablehnung der Finanzdeputation. Nachdem 1856 die [[Vereinsbank Hamburg|Vereinsbank]] gegründet worden war, die auf die Herausgabe von Banknoten verzichtete, haben auch die Gründer der Norddeutschen Bank diesen Teil aufgegeben. Daraufhin wurde die Bank am 15. Oktober 1856 gegründet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der wichtigste Geschäftszweig war zunächst die Herausgabe von [[Anleihe]]n. Neben Anleihen deutscher Staaten waren darunter auch solche skandinavischer Länder. Seit 1866 war die Bank auch im Industriegeschäft tätig. Beteiligt war die Bank u.&amp;amp;nbsp;a. an den Gründungen der Aktiengesellschaften: [[Aurubis|Norddeutschen Affinerie]] (1866), [[Vereinigte Königs- und Laurahütte|Vereinigten Königs- und Laurahütte]] (1871) sowie der [[Gelsenkirchener Bergwerks-AG]] (1873). Den [[Gründerkrach]] der 1870er Jahre hat die Bank als eine der ersten überwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Gründern und Aufsichtsräten waren zahlreiche Privatbankiers, aber auch die Kaufmannschaft war stark vertreten. Acht Firmen/Kaufleute stellten das Gründungskapital von ca. 5 Mio. [[Mark Banco]]: das [[Heckscher &amp;amp; Co.|Bankhaus Salomon Heine]] 1,3 Mio., [[H. J. Merck &amp;amp; Co.]] 0,8 Mio., [[Paul Mendelssohn-Bartholdy (Bankhaus)|Paul Mendelssohn-Bartholdy]] 0,7 Mio., [[J.C. Godeffroy &amp;amp; Sohn]], [[Adolph Tesdorpf|Tesdorpf &amp;amp; Sohn]], [[Edgar Daniel Roß|Ross Vidal &amp;amp; Co.]], [[Robert Kayser]], [[Ferdinand Jacobson]] jeweils 0,5 Mio. Mark Banco.&amp;lt;ref&amp;gt;Carsten Burhop: &amp;#039;&amp;#039;Die Kreditbanken in der Gründerzeit.&amp;#039;&amp;#039; Schriften des Instituts für Bankhistorische Forschung, Band 21, Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2004, ISBN 978-3-515-08413-0, S.&amp;amp;nbsp;87.&amp;lt;/ref&amp;gt; Erster Direktor wurde Joseph Beschütz, bisher Leiter des Bankhauses Paul Mendelssohn-Bartholdy in Hamburg. In den 1870er bzw. 1890er Jahren wurden Rudolph Petersen (1848–1915) und Johann B. Schroeder, die aus führenden Familien Hamburgs stammten, zu Direktoren bestimmt. Aufsichtsratsvorsitzender war von 1856 bis 1893 [[Gustav Godeffroy]], der die Geschicke der Norddeutschen Bank wesentlich bestimmte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meisten Aktien im Zusammenhang mit der Schifffahrt wurden von der Norddeutschen Bank herausgegeben. Insbesondere hatte die Bank seit den 1880er Jahren große Bedeutung für die [[HAPAG]], aber auch für [[Adolph Woermann]] und andere Reedereien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1894 wurde die Norddeutsche Bank [[Kommanditist]]in des in [[Hannover]] ansässigen Bankhauses [[Ephraim Meyer &amp;amp; Sohn]], mit dem sie seitdem eng zusammenarbeitete.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Peter Schulze (Historiker)|Peter Schulze]]: &amp;#039;&amp;#039;Bankhaus Ephraim Meyer &amp;amp; Sohn.&amp;#039;&amp;#039; In: Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein (Hrsg.) u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;[[Stadtlexikon Hannover]]. Von den Anfängen bis in die Gegenwart.&amp;#039;&amp;#039; Schlütersche, Hannover 2009, ISBN 978-3-89993-662-9, S. 47.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus arbeitete sie mit der Disconto-Gesellschaft bei der Finanzierung von Industrieprojekten insbesondere im [[Ruhrgebiet]] zusammen. Schließlich kam es 1895 zur Fusion beider Unternehmen. Bis dahin war sie die bedeutendste Hamburger Aktienbank. Ihre Direktoren saßen im Zentralausschuss der [[Reichsbank]] und deutlich früher als die [[Commerzbank]] war sie im [[Preußen-Konsortium]] vertreten. Die Form des Zusammenschlusses war insofern ungewöhnlich, als dass beide Banken auch danach formal weitgehend selbstständig blieben. Die Norddeutsche Bank wurde in eine [[Kommanditgesellschaft]] auf Aktienbasis umgewandelt. Dazu übernahmen u.&amp;amp;nbsp;a. [[Adolph von Hansemann]], [[Max von Schinckel]] und [[Alexander Schoeller]] als [[Persönlich haftender Gesellschafter|persönliche haftende Gesellschafter]] die [[Verbindlichkeit]]en.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= Henry Wulff|Titel=Norddeutsche Bank in Hamburg 1856–1906 |Auflage= |Verlag=Eckstein |Ort=Berlin |Datum=1906 | URN=nbn:de:bvb:12-bsb00069325-0 |Seiten=18}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Aktien selbst waren im Besitz der Disconto-Gesellschaft. Gleichwohl war die Bank nunmehr direkt von der Muttergesellschaft abhängig, kamen doch vier der fünf Geschäftsinhaber nach der Fusion von der Disconto-Gesellschaft. Darunter war auch Adolph von Hansemann. Umgekehrt trat der bisherige erste Direktor der Norddeutschen Bank Max von Schinckel als Geschäftsinhaber bei der Disconto-Gesellschaft ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929, mit der Fusion Disconto-Gesellschaft mit der Deutschen Bank, erhielt das Finanzinstitut den neuen Firmennamen &amp;#039;&amp;#039;Norddeutsche Bank in Hamburg Filiale der Deutschen Bank und Disconto-Gesellschaft&amp;#039;&amp;#039;. Erst 1932, mit der Umbenennung in &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Bank und Disconto-Gesellschaft Filiale Hamburg&amp;#039;&amp;#039;, verschwand der traditionsreiche Name aus dem Handelsregister.&amp;lt;ref&amp;gt;Mit der Welt verbunden. 150 Jahre Deutsche Bank in Hamburg; Frankfurt/Main: Historische Gesellschaft der Deutsche Bank e. V. 2022, S. 16.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1948 bis 1957 gab es noch einmal eine &amp;#039;&amp;#039;Norddeutsche Bank AG&amp;#039;&amp;#039; in Hamburg als Teilinstitut der zeitweise aufgespaltenen Deutschen Bank.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tochtergesellschaften ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Edifício do Brasilianische Bank für Deutschland - Vincenzo Pastore - 2.jpg|mini|Die &amp;#039;&amp;#039;Brasilianische Bank für Deutschland&amp;#039;&amp;#039; in São Paulo, ca. 1910]]&lt;br /&gt;
* 1887: [[Brasilianische Bank für Deutschland]] AG (Aktienkapital: zehn Millionen Mark)&lt;br /&gt;
* 1895: [[Bank für Chile und Deutschland]] AG (Aktienkapital: zehn Millionen Mark)&lt;br /&gt;
* 1906: [[Deutsche Afrika-Bank]] AG (Aktienkapital: eine Million Mark)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Detlef Krause |url=https://www.econstor.eu/bitstream/10419/162213/1/IBF_Paper_Series-7_17.pdf |titel=IBF Paper Series 07-17 Hamburg als Standort der privaten Universal-/Großbanken im 19. und frühen 20. Jahrhundert, Seite 10 |hrsg=IBF - Institut für Bank- und Finanzgeschichte, Frankfurt a. M. |abruf=2022-10-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Anglo-Deutsche Bank]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Morten Reitmeyer: &amp;#039;&amp;#039;Bankiers im Kaiserreich.&amp;#039;&amp;#039; Sozialprofil und Habitus der deutschen Hochfinanz. Göttingen 1999, ISBN 978-3-525-35799-6.&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor= Henry Wulff|Titel=Norddeutsche Bank in Hamburg 1856–1906 |Auflage= |Verlag=Eckstein |Ort=Berlin |Datum=1906 | URN=nbn:de:bvb:12-bsb00069325-0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Toter Link |date=2021-06-10 |url=http://www.bankgeschichte.de/04_16_03a.html |text=Eintrag auf bankgeschichte.de }}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.bankgeschichte.de/facts-figures/annual-reports/norddeutsche-bank?language_id=3 |titel=Norddeutsche Bank |hrsg=Historische Gesellschaft der Deutschen Bank e.&amp;amp;nbsp;V. |datum=2021 |kommentar=Geschäftsberichte von 1856 bis 1928 |abruf=2021-06-10}}&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=co/033744|TEXT=Frühe Dokumente und Zeitungsartikel zur|NAME=Norddeutsche Bank}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Hamburger Banken}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Kreditinstitut (Hamburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensgründung 1856]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufgelöst 1929]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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