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	<title>Nordbahnviertel - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nordbahnviertel&amp;diff=2447719&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Franz Haas (Autor); Kleinkram</title>
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		<updated>2026-01-29T20:49:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Franz Haas (Autor); Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Nordbahnviertel 2019.jpg|mini|Blick über die Krakauer Straße mit dem Rudolf-Bednar-Park, 2019]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Innstr20.jpg|mini|Nördlichster Punkt des Areals: ehemaliges &amp;#039;&amp;#039;Material-Depôt d.&amp;amp;nbsp;K.F.N.B.&amp;#039;&amp;#039;, Innstraße&amp;amp;nbsp;20 (heute ohne Gleisanschluss)]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nordbahnviertel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nordbahnhofviertel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist ein teilweise noch im Bau befindliches Stadtviertel im 2. [[Wien]]er Gemeindebezirk [[Leopoldstadt]]. Es ist etwa 85 Hektar groß&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Handbuch zum Städtebaulichen Leitbild Nordbahnhof |Hrsg=Magistrat der Stadt Wien Magistratsabteilung 21 – Stadtteilplanung und Flächennutzung |Ort=Wien |Datum=2015 |Seiten=14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und befindet sich auf dem Areal des früheren [[Wien Nordbahnhof|Nordbahnhofs]] und späteren „Frachtenbahnhof Wien Nord“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Geschichte des [[Stadtentwicklung]]sgebiets reicht bis 1978 zurück. Die Magistratsabteilung 18 (Stadtstrukturplanung) veröffentlichte damals eine erste städtebauliche Studie zur Entwicklung des ehemaligen Frachtenbahnhofsgeländes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt; Die Fertigstellung des Quartiers wird für 2030 erwartet. Bis dahin sollen dort 20.000 Menschen wohnen und 20.000 Arbeitsplätze geschaffen worden sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.falter.at/zeitung/20160210/stadtentwicklungsgebiet-nordbahnhof-was-hier-gebaut-wird |titel=Stadtentwicklungsgebiet Nordbahnhof: Was hier gebaut wird |werk=Der Falter |datum=2016-02-10 |sprache=de |abruf=2023-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Das Nordbahnviertel wird wie folgt begrenzt:&lt;br /&gt;
* Norden: Innstraße. Sie bildet auch die Grenze zwischen dem 2. und dem 20. Gemeindebezirk [[Brigittenau]].&lt;br /&gt;
* Osten: Vorgartenstraße.&lt;br /&gt;
* Süden: [[Lassallestraße (Wien)|Lassallestraße]]. Die B8 bildet als Verlängerung der am [[Praterstern]] zentrumsseitig anschließenden [[Praterstraße]] eine wichtige Verbindung vom Stadtzentrum zur [[Reichsbrücke]] und über die [[Donau]] in den 22. Bezirk. Die hier verlaufende [[U-Bahn-Linie U1 (Wien)|U-Bahn-Linie U1]] erschließt das Nordbahnviertel durch die Stationen Praterstern und [[U-Bahn-Station Vorgartenstraße|Vorgartenstraße]]. Südlich der Lassallestraße liegt das [[Stuwerviertel]] als Übergang zum [[Wiener Prater]].&lt;br /&gt;
* Westen: [[Nordbahnstraße]] westlich des Gleiskörpers der Nordbahn mit der [[Stammstrecke (Wien)|Schnellbahn-Stammstrecke]]. Westlich davon befindet sich das historische Nordbahnviertel, heute als Volkert- und Alliiertenviertel bezeichnet.&lt;br /&gt;
Der Name Nordbahnviertel bezeichnete ursprünglich das an die Nordbahnstraße unmittelbar westlich angrenzende Stadtviertel zwischen [[Heinestraße (Wien)|Heinestraße]] und [[Taborstraße]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Wien Geschichte Wiki|Nordbahnviertel|Nordbahnviertel}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Heute wird diese Gegend nördlich der Straße Am Tabor als [[Alliiertenviertel]] (nach der Alliiertenstraße) und südlich davon als [[Volkertviertel]] (nach dem Volkertmarkt) bezeichnet. Das Gelände des ehemaligen Frachtenbahnhofs wird erst seit etwa 2010 so bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.gbstern.at/themen-projekte/stadtteilmanagement-in-neubaugebieten/stadtteilmanagement-nordbahnviertel/ Stadtteilmangement Nordbahnviertel]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nahbereich des Nordbahnviertels befinden sich der Hauptstrom der Donau mit dem Naherholungsgebiet [[Donauinsel]], die Reichsbrücke, der Wiener Prater und der Praterstern. Etwas weiter westlich schließt das Stadtentwicklungsgebiet Nordwestbahnviertel mit dem [[Augarten]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Stadtplan Praterstern 1925.jpg|mini|Das Nordbahnhofgelände um 1925]]&lt;br /&gt;
[[Datei:029L07270477 Lassallestrasse, Frachtenbahnhof Wien Nord, (Richtung Westen) 27.04.1977.jpg|mini|Blick von der Lassallestraße auf den Frachtenbahnhof, 1977]]&lt;br /&gt;
Bis zur ersten [[Wiener Donauregulierung]] im späten 19. Jahrhundert war das gesamte Gebiet ein Teil der [[Donau]]auen, das von den beiden großen Armen Kaiserwasser und [[Fahnenstangenwasser]] durchströmt wurde. Am 7. April 1837 wurde am noch unregulierten Donauufer des Kaiserwassers mit dem Bau des Kopfgebäudes des ersten Wiener Nordbahnhofs begonnen. Er bildete den Ausgangspunkt der [[Kaiser Ferdinands-Nordbahn|Kaiser-Ferdinands-Nordbahn]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Teile des Areals wurden dazu aufgeschüttet, das Gebäude befand sich auf der etwa vier Meter hohen Dammkante an der Forstmeisterallee (heute Nordbahnstraße).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Franz Haas (Autor)|Franz Haas]] |Titel=Der Wiener Nordbahnhof |Auflage=1 |Verlag=Bahnmedien.at |Ort=Wien |Datum=2018 |Seiten=6–11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Südosten des Areals befand sich bereits die zur ersten [[Militärschwimmschulen in Wien|k.k. Militär- und Zivil-Schwimmschule]] führende Schwimmschulallee. 1949 wurde diese, nach mehreren Namenswechseln, in [[Lassallestraße (Wien)|Lassallestraße]] umbenannt. Nach der 1875 abgeschlossenen Donauregulierung konnte schließlich das gesamte Gebiet rechts des Hauptstroms trockengelegt und genutzt werden. Haupteinnahmequellen des Bahnbetriebes waren der Kohle- und Gütertransport aus [[Mähren]], [[Schlesien]] und [[Galizien]] nach Wien, daher wurde das Frachtenbahnhofsareal bis zum [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] zunehmend vergrößert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Zerfall der [[Habsburgermonarchie]] 1918 wurde die Bahnstrecke zerschnitten und verstaatlicht. Der Kohletransport verlor in den Folgejahren zunehmend an wirtschaftlicher Bedeutung. Der Personenverkehr wurde nach den Zerstörungen des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] in der Zeit des [[Eiserner Vorhang|Eisernen Vorhangs]] auf andere Bahnhöfe verlagert und aufgegeben. Die ÖBB bündelten das Frachtaufkommen zunehmend außerhalb des Stadtgebietes, spätestens mit dem Baubeginn des [[Zentralverschiebebahnhof Wien-Kledering|Zentralverschiebebahnhofs Wien-Kledering]] 1978 wurde der Bahnbetrieb am Nordbahnhof endgültig obsolet. Im selben Jahr erschien die erste städtebauliche Studie zur Umwidmung des Bahnhofsgeländes in ein Stadtentwicklungsgebiet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt; Die Bautätigkeiten sollten aber erst in den 1990er Jahren im Vorfeld der geplanten [[Weltausstellung]] [[Expo 95]] Fahrt aufnehmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quartiersentwicklung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:U1 Praterstern AG Lassallestraße - Joseph-Roth-Gasse 01 .jpg|mini|rechts| Bürogebäude an der Lassallestraße 1, hinter dem links beim 2019 benannten [[Liste der Straßennamen von Wien/Leopoldstadt#A|Anitta-Müller-Cohen-Platz]] die 2018 benannte Straße der Wiener Wirtschaft vom Praterstern abzweigt; vorne Abgang zur U1; an der rechten Gebäudekante verläuft die Joseph-Roth-Gasse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtebauliches Leitbild 1994 ===&lt;br /&gt;
Bereits 1978 publizierte die Magistratsabteilung 18 (Stadtstrukturplanung) eine erste städtebauliche Studie zur Entwicklung des ehemaligen Frachtenbahnhofsgeländes.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Robert Kanfer |Titel=Städtebauliche Studie Nord-Bahnhof |Ort=Wien |Datum=1978}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1979 gaben die ÖBB vereinzelte Flächen an der Lassallestraße für die Bebauung mit Bürogebäuden frei. Im Vorfeld der geplanten Weltausstellung Expo 95 erwarb die Stadt Wien schließlich weitere Grundstücke von den ÖBB, um am Areal eine gemischte, dichte, richtungsweisende „Stadt der Zukunft“ zu errichten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Stadtentwicklung Wien – Bausteine für die Fortschreibung des Stadtentwicklungsplanes |Hrsg=Magistrat der Stadt Wien Magistratsabteilung 18 – Stadtstrukturplanung |Sammelwerk=Stadtplanung Wien |Band=29 |Ort=Wien |Datum=1991 |Seiten=131}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1991 bis 1993 wurde unter Leitung der MA 21A das &amp;#039;&amp;#039;Städtebauliche Leitbild Nordbahnhof&amp;#039;&amp;#039; entwickelt. Aus dem Wettbewerb für das Gestaltungskonzept ging der Entwurf von [[Heinz Tesar]] und [[Boris Podrecca]] als Sieger hervor, 1994 wurde die Umsetzung vom Wiener [[Wiener Landtag und Gemeinderat|Gemeinderat]] beschlossen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/projekte/nordbahnhof/leitbild.html |wayback=20120207082139 |text=Leitbild Nordbahnhof 1994 auf der Website der Wiener Stadtverwaltung}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Projektteam Nordbahnhof |Titel=Städtebauliches Leitbild Nordbahnhof 1994. Kurzfassung 2002. |Hrsg=MA 21A |Ort=Wien |Datum=1993-11 |Seiten=3}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wesentliche Ziele des Leitbildes waren:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* gemischte Nutzungs- und Sozialstruktur&lt;br /&gt;
* Berücksichtigung ökologischer Aspekte und Umweltverträglichkeit des Verkehrs&lt;br /&gt;
* in Etappen entwicklungsfähiges Quartier&lt;br /&gt;
* prozesshafte Entwicklungen mit Möglichkeit, auf sich ändernde Rahmenbedingungen zu reagieren&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Pläne für Wien. Theorie und Praxis der Wiener Stadtplanung von 1945 bis 2005. |Hrsg=Gottfried Pirhofer, Kurt Stimmer |Verlag=Stadtentwicklung Wien, Magistratsabteilung 18 |Ort=Wien |Datum=2007 |Seiten=152}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der Entwurf sah eine weitgehend geschlossene Blockrandbebauung vor. Quer durch das Quartier sollte sich ein zentraler Boulevard, die Riesenradstraße (heute [[Liste der Straßennamen von Wien/Leopoldstadt#B|Bruno-Marek-Allee]]) ziehen. Es waren drei, nur vergleichsweise kleine Grünareale vorgesehen: der etwa drei Hektar große Leopoldspark (heute [[Rudolf-Bednar-Park]]), die bereits damals als artenreich erkannte „ökologisch wertvolle Fläche“ im Nordwesten (Freie Mitte, als Stadtwildnis) und Sportflächen östlich der Bahnstrecke.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Das Quartier sollte in mehreren Bauabschnitten verwirklicht werden. 1999 begannen die Bauarbeiten an der Lassallestraße. Weitere Etappen im Norden folgten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der auf dem östlichen Geländeteil nahe Vorgartenstraße und Haussteinstraße gelegene, 31.000 Quadratmeter große Rudolf-Bednar-Park, benannt nach dem Bezirksvorsteher 1977–1984, wurde 2008 eröffnet. 2010 wurde an der Ernst-Melchior-Gasse unweit des Parks der &amp;#039;&amp;#039;Campus [[Gertrude Fröhlich-Sandner]]&amp;#039;&amp;#039; (Kindergarten und Volksschule für bis zu 670 Kinder) fertiggestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/architektur/oeffentliche-bauten/schulbauten/campus-froehlich-sandner.html Campus Gertrude Fröhlich-Sandner auf der Website der Wiener Stadtverwaltung], Stand 9. März 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Bruno-Marek-Allee wurde von der [[Signa Holding]] bis 2018 zwischen Jakov-Lind-Gasse / [[Liste der Straßennamen von Wien/Leopoldstadt#R|Rothschildplatz]] und Walcherstraße nach Plänen von [[Boris Podrecca]] (er ging aus einem zweistufigen Wettbewerb als Sieger hervor)&lt;br /&gt;
der &amp;#039;&amp;#039;[[Austria Campus]]&amp;#039;&amp;#039; errichtet, von dem die Hälfte von der [[Unicredit Bank Austria]] für ihre neue Zentrale gemietet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.derstandard.at/consent/tcf/1297819441393/Wiener-Nordbahnhof-Bank-Austria-baut-neue-Zentrale &amp;#039;&amp;#039;Wiener Nordbahnhof: Bank Austria baut neue Zentrale.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Der Standard.&amp;#039;&amp;#039; 3. März 2011. (Computergrafik in der Druckausgabe vom 4. März 2011, S. 13)&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Bruttogeschoßfläche der Bauten (fünf bis sechs Stockwerke hohe Bürogebäude für 9.000 Arbeitsplätze, Hotel mit etwa 200 Zimmern, Betriebsrestaurants und -kindergarten, Geschäftslokale und Kunstsammlung) wurde mit 200.000 Quadratmeter angegeben, die Investition mit 490 Millionen Euro.&amp;lt;ref&amp;gt;Doris Lippitsch: »&amp;#039;&amp;#039;Ich habe Charaktere gesucht, nichts Lauwarmes, keine Bricolage...«&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Quer. Wiener Seiten für Architektur und Urbanes&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe Nr. 1 / 2012, März–Mai, Wien 2012, Beilage zur Tageszeitung &amp;#039;&amp;#039;Der Standard&amp;#039;&amp;#039;, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Arbeiten in Bestlage&amp;#039;&amp;#039;, in: Presse- und Informationsdienst der Stadt Wien (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;wien.at&amp;#039;&amp;#039;, Postwurfzeitung an alle Wiener Haushalte, Heft 3 / 2012, März 2012, S. 11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.derstandard.at/consent/tcf/2000018908454/Austria-Campus-Bauarbeiten-im-Gang &amp;#039;&amp;#039;„Austria Campus“: Bauarbeiten im Gang&amp;#039;&amp;#039;]. In: &amp;#039;&amp;#039;derstandard.at&amp;#039;&amp;#039;, 10. Juli 2015, abgerufen am 17. Oktober 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtebauliches Leitbild 2014 ===&lt;br /&gt;
Gegen 2011 hatten sich mehrere Rahmenbedingungen seit dem städtebaulichen Leitbild 1994 geändert:&lt;br /&gt;
* Die Gleistrasse der Nordbahn wurde verschmälert, dadurch konnte ein Streifen westlich der Gleise zusätzlich bebaut werden.&lt;br /&gt;
* Drei Unterführungen entstanden, die das Gelände an die [[Taborstraße]], Schweidlgasse und die Straße Am Tabor anschlossen.&lt;br /&gt;
* Das Verbindungsgleis von der Nordbahn zur [[Donauuferbahn (Wien)|Donauuferbahn]], das im Norden durch das Gelände führte, wurde nicht mehr benötigt.&lt;br /&gt;
* Es wurden neue Anforderungen an die soziale Infrastruktur gestellt, etwa stieg der Bedarf nach einem zweiten Bildungscampus.&lt;br /&gt;
* Mittlerweile wurde auch für den nordwestlich benachbarten ehemaligen [[Wien Nordwestbahnhof|Nordwestbahnhof]] ein städtebauliches Leitbild erstellt.&lt;br /&gt;
Die Wiener Stadtplanung und die ÖBB lobten daher einen neuen städtebaulichen Ideenwettbewerb zur Optimierung der bisherigen Planung aus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/projekte/nordbahnhof/pdf/neuerahmenbedingungen.pdf |wayback=20110813100211 |text=Neue Rahmenbedingungen, Stand 2011, bekanntgegeben von Wiener Stadtplanung und ÖBB}} (PDF; 926&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; Als Sieger ging das Projekt &amp;#039;&amp;#039;Freie Mitte – Vielseitiger Rand&amp;#039;&amp;#039; von Bernd Vlay und Lina Streeruwitz hervor. Es wurde 2014 von der Stadtentwicklungskommission zur Kenntnis genommen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Handbuch zum Städtebaulichen Leitbild Nordbahnhof |Hrsg=Magistrat der Stadt Wien Magistratsabteilung 21 – Stadtteilplanung und Flächennutzung |Ort=Wien |Datum=2015 |Seiten=16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; An Stelle der flächigen Blockrandbebauung aus dem Leitbild 1994 trat mit dem neuen Konzept eine zentrale, großräumige Grünfläche. Die Bebauung sollte sich am Rand des Parks konzentrieren, akzentuiert durch ein Ensemble aus acht Hochhäusern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 2015 verkauften die ÖBB den noch in ihrem Besitz befindlichen, restlichen Teil des Areals an ein Immobilienkonsortium. Die Käufergruppe bestand aus der [[Wiener Städtische]]n Versicherung und den Bauträgern [[Raiffeisen]] Evolution Project Development GmbH und ÖVW. Für Kritik sorgte, dass der Verkauf ohne öffentliche Ausschreibung erfolgte. Weiters war das Areal ohne [[Umweltverträglichkeitsprüfung]] entwickelt worden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://wien.orf.at/v2/news/stories/2739879/ &amp;#039;&amp;#039;orf.at - ÖBB verkauften Nordbahnhofgelände&amp;#039;&amp;#039;]. Artikel vom 1. November 2015, abgerufen am 1. November 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.derstandard.at/story/2000024955260/oebb-verkauften-wiener-nordbahnhof-areal |titel=ÖBB verkauften Wiener Nordbahnhof-Areal |werk=Der Standard |datum=2015-11-02 |sprache=de |abruf=2023-11-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Fortschreibung des städtebaulichen Leitbilds in Bezug auf die Hochhausentwicklung wurde 2017 beschlossen, nur sechs (statt acht) Hochhäuser zu errichten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=2., Nordbahnhof. Fortschreibung städtebauliches Leitbild 2014&lt;br /&gt;
in Bezug auf die Hochhausentwicklung. |Hrsg=MA 21 STEK |Datum=2017-11-28 |Seiten=4}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wien.orf.at/v2/news/stories/2896063/ |titel=95-Meter-Hochhaus im Nordbahnviertel |werk=ORF |datum=2018-02-18 |sprache=de |abruf=2023-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wurden mit Höhen zwischen 60 und 95 Meter geplant, im April 2019 standen die Siegerprojekte fest.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=https://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/projekte/nordwestbahnhof/pdf/newsletter-bahnareale-04-19.pdf |text=Newsletter 40 |wayback=20190531232422}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das mit 95 Metern höchste Gebäude wurde „Schneewittchen“ getauft und steht an der Kreuzung Bruno-Marek-Allee/Taborstraße.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Martin Putschögl |url=https://www.derstandard.at/story/2000122409240/wiener-nordbahnviertel-wird-zum-hochhausviertel |titel=Wiener Nordbahnviertel wird zum Hochhausviertel |werk=Der Standard |datum=2020-12-08 |sprache=de |abruf=2023-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Bereich Bruno-Marek-Allee / Leystraße wurde im September 2020 mit der Adresse Taborstraße 120 der [[Christine Nöstlinger|Christine-Nöstlinger]]-Bildungscampus der Stadt Wien eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Wien 02 Nordbahnviertel b.jpg|Nordbahnviertel mit&amp;lt;br/&amp;gt;Rudolf-Bednar-Park&lt;br /&gt;
 Wien 02 Nordbahnviertel c.jpg|Bereich Rabensburger Straße (Oktober 2011)&lt;br /&gt;
 Wien 02 Nordbahnviertel d.jpg|Bereich Vorgartenstraße&lt;br /&gt;
 Nordbahnviertel-Bruno-Marek-Allee-Leopoldstadt-AUT, Wiedeń.jpg|Bereich Bruno-Marek-Allee, Blick Richtung Süden (2021)&lt;br /&gt;
 Nordbahnviertel-AmTabor-Leopoldstadt-AUT, Wiedeń.jpg|Blick von der Straße Am Tabor (2021)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Freie Mitte ===&lt;br /&gt;
Wesentlicher Bestandteil des Städtebaulichen Leitbildes 2014 ist eine 9,3 Hektar große Natur- und Parkfläche im Nordwesten des Nordbahnviertels: die Freie Mitte. Der Altbaumbestand und zahlreiche Infrastrukturelemente des alten Frachtenbahnhofs bleiben hier, ergänzt durch neue Bäume und heimische Sträucher, erhalten. Auf dem lange brachliegenden Areal konnten sich zahlreiche seltene Tier- und Pflanzenarten wie [[Neuntöter]], [[Segelfalter]], mehrere [[Fledermäuse|Fledermausarten]], [[Zauneidechse]]n, [[Wechselkröte]]n und [[Große Wiesenameise]]n ansiedeln. Die Freie Mitte besteht aus den Teilen:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Zentraler Bereich – Nord: das Zentrum der Freien Mitte ist 2,4 Hektar groß und bietet große Wiesenflächen, einen Kinder- und Fahrradspielplatz sowie eine Hundezone. Der Bereich wurde am 21. November 2022 eröffnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.wien.gv.at/umwelt/parks/anlagen/nordbahnhof-freie-mitte.html |titel=Parkanlage Nordbahnhof - Freie Mitte |werk=Stadt Wien |abruf=2023-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Zentraler Bereich – Süd: südlich grenzt ein ähnlich erschlossener, 1,6 Hektar großer Bereich mit Trockenwiesen und Ballspielplätzen an. Er wurde am 15. Mai 2024 eröffnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Stadtwildnis: ein 1,3 Hektar großes, weitgehend natürlich entstandenes Biotop.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/projekte/nordbahnhof/projekte/freie-mitte-vielseitiger-rand.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Hier befinden sich zwei Teichflächen, die als Habitate für die am Gelände vorkommenden Wechselkröten und Eidechsen angelegt wurden. Die Entdeckung der Kröten und Zauneidechsen hatte 2016 die Bauprojekte verzögert.&amp;lt;ref&amp;gt;https://wien.orf.at/news/stories/2907945/&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch andere seltene und geschützte Arten wie die [[Violette Sommerwurz]] kommen hier vor. Weiters wurden hölzerne Stege durch das Gelände und mehrere Sitzgelegenheiten errichtet. Die Stadtwildnis wurde am 4. November 2021 eröffnet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://wien.orf.at/stories/3128840/&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Parkband 1: ein 0,75 Hektar großer, funktionaler Bereich an der Nordbahnstrecke mit Kinderspielplatz und Hundezone. Das Parkband wurde am 30. Juni 2022 eröffnet.&lt;br /&gt;
* Parkband 2: das 0,68 Hektar große Parkband 2 bietet als Besonderheit etwa rollstuhlfreundliche Spielmöglichkeiten. Es wurde am 15. Mai 2024 eröffnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wasserturm ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Wien Nord-Bf Wasserturm-02.jpg|mini|Der alte Wasserturm]]&lt;br /&gt;
Einer der letzten baulichen Reste des alten Nordbahnhofs ist der Wasserturm in der Leystraße 152. Im Jahr 1977 wurde bereits ein Abbruchbescheid durch das Verkehrsministerium erlassen, die Demolierung fand aber aus ungeklärten Umständen nicht statt. Seit 13. November 1998 steht das Gebäude unter [[Liste der denkmalgeschützten Objekte in Wien/Leopoldstadt|Denkmalschutz]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Franz Haas |Titel=Der Wiener Nordbahnhof |Verlag=Bahnmedien.at |Ort=Wien |Datum=2018 |Seiten=189}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Erneuerung des Dachstuhls fand 2012 statt. Ende 2024 startet der Umbau in einen Restaurantbetrieb durch die ÖBB Immobilienmanagement GmbH. Die Fertigstellung wird für Sommer 2026 erwartet.&amp;lt;ref&amp;gt;ÖBB Immobilienmanagement GmbH: &amp;#039;&amp;#039;Vermietungsexposé – kurz. Künftiges Lokal – Wasserturm Nordbahnhof.&amp;#039;&amp;#039; Stand per 23.07.2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nordbahnhalle ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Nordbahnhalle 03.jpg|mini|links|Die ab Dezember 2019 abgerissene &amp;#039;&amp;#039;Nordbahnhalle&amp;#039;&amp;#039; (Zustand vom Mai 2019)]]&lt;br /&gt;
Von 2017 bis 2019 wurde die ehemalige Lagerhalle der Firma IMGRO im Rahmen des Forschungs- und Entwicklungsprojektes „Mischung: Nordbahnhof“ unter der Leitung der [[Technische Universität Wien|Technischen Universität Wien]] als Impulslabor &amp;#039;&amp;#039;Nordbahnhalle&amp;#039;&amp;#039; zwischengenutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.smartcities.at/stadt-projekte/smart-cities/#mischung-nordbahnhof |titel=Smart-Cities-Projekt &amp;quot;Mischung: Nordbahnhof&amp;quot; |werk= |hrsg= |datum= |abruf=2019-12-16 |sprache=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter anderem wurden Co-Working-Plätze, Werkstätten, Bildungsräume, Veranstaltungsräume und eine Kantine errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.nordbahnhalle.org/die-halle/ |titel=Die Halle |werk=Nordbahn-Halle |abruf=2019-12-16 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Impulslabor wurde für die vielfältigen Aktivitäten der Projekt- und Kooperationspartner und auch für zahlreiche kulturelle Veranstaltungen und Events verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;https://wien.orf.at/v2/news/stories/2848672/&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.nordbahnhalle.org/projekt-mischung-nordbahnhof/ |titel=Aktivitäten im Impulslab Nordbahn-Halle |werk=Nordbahn-Halle |hrsg= |datum= |abruf=2019-12-16 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Wiener Stadtplanung etablierte in der Halle den sogenannten Stadtraum als Informationszentrum über die aktuelle Stadtteilentwicklung im Nord- und Nordwestbahnhof.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=ktv_gtischberger |url=https://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/veranstaltungen/ausstellungen/stadtraum/index.html |titel=STADTRAUM Nordbahn-Halle - Ausstellung zum Nordbahnhof und Nordwestbahnhof |werk= |hrsg= |datum= |abruf=2019-12-16 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Ende der Zwischennutzung wurde kontrovers diskutiert, es bildeten sich Initiativen gegen die Abtragung der Halle.&amp;lt;ref&amp;gt;https://wien.orf.at/stories/3012054/&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach dem Teilabriss im September 2019 brach im November 2019 im verbliebenen Teil der Nordbahn-Halle ein Großbrand aus.&amp;lt;ref&amp;gt;https://wien.orf.at/stories/3021043/&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Übergreifen auf den denkmalgeschützten Wasserturm konnte verhindert werden. Im Dezember 2019 wurde mit der kompletten Abtragung der durch den Brand schwer beschädigten Nordbahnhalle begonnen.&amp;lt;ref&amp;gt;https://wien.orf.at/stories/3025306/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eisenbahnbrücke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ehembrueckenordbahnhofgelaende 01.jpg|mini|Die alte Eisenbahnbrücke]]Im zentralen Bereich ist eine Eisenbahnbrücke als Fußgängerbrücke erhalten geblieben. Sie ist eine der ältesten Eisenbahnbrücken Österreichs. Das heute grün gestrichene Stahlgerüst wurde 1876 als Teil des Verbindungsgleises zur Donauuferbahn errichtet,&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|bah|04|07|1907|04|Wien III.&amp;amp;nbsp;(…) Abzweigung vom Nordbahnhof&amp;amp;nbsp;(…)|NAME=Amtsblatt des k(aiserlich) k(öniglichen) Eisenbahnministeriums für den Dienstbereich der Staatseisenbahnverwaltung|ZUSATZ=XXXIV. Stück/1907|ALTSEITE=280.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; die Brückenpfeiler stammen aus dem Jahr 1838.&amp;lt;ref&amp;gt;https://wien.orf.at/news/stories/2939871/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rumänisch-Orthodoxe Kirche ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Leopoldstadt (Wien) - rumänisch-orthodoxe Kirche.JPG|mini|Rumänisch-orthodoxe Kirche „Zur Heiligen Auferstehung“ in der Bruno-Marek-Allee]]&lt;br /&gt;
Im September 2017 wurde der Grundstein zur rumänisch-orthodoxen Kirche „Zur Heiligen Auferstehung“ in der Bruno-Marek-Allee gelegt. Außenerscheinung und Ausgestaltung lehnen sich an die [[Moldauklöster|Bukowina-Klöster]] an, insbesondere (was das Freskenprogramm betrifft) an die [[Kloster Voroneț|Klosterkirche Voroneț]],&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.erzdioezese-wien.at/site/home/nachrichten/article/59563.html&amp;lt;/ref&amp;gt; allerdings ist die Grundform mehr aufs Wesentliche reduziert.&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.wien.gv.at/stadtentwicklung/projekte/nordbahnhof/projekte/rumaenisch-orthodoxe-kirche.html&amp;lt;/ref&amp;gt; Das für den Schutz der Fresken erforderliche vorkragende Dach wird transparent ausgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Neues Straßennetz ===&lt;br /&gt;
2009–2013 hat der Wiener Gemeinderat auf dem Nordbahnhofgelände damals großteils noch nicht gebaute Verkehrsflächen benannt:&lt;br /&gt;
* [[Liste der Straßennamen von Wien/Leopoldstadt#A|An den Kohlenrutschen]] zwischen Walcherstraße und Jakov-Lind-Straße&lt;br /&gt;
* [[Liste der Straßennamen von Wien/Leopoldstadt#B|Bruno-Marek-Allee]] (seit 3. Oktober 2020 nördliche Endstation der Straßenbahnlinie O) parallel zur Nordbahnstraße&lt;br /&gt;
* [[Liste der Straßennamen von Wien/Leopoldstadt#E|Eva-Popper-Weg]] zwischen Pasettistraße und Vorgartenstraße&lt;br /&gt;
* [[Liste der Straßennamen von Wien/Leopoldstadt#F|Fanny-Mintz-Gasse]], zwischen Walcherstraße und Rudolf-Bednar-Park&lt;br /&gt;
* [[Liste der Straßennamen von Wien/Leopoldstadt#J|Jakov-Lind-Straße]], südliche Begrenzung des Rudolf-Bednar-Parks&lt;br /&gt;
* [[Liste der Straßennamen von Wien/Leopoldstadt#L|Lembergstraße]], parallel zur Nordbahn&lt;br /&gt;
* [[Liste der Straßennamen von Wien/Leopoldstadt#L|Leopoldine-Schlinger-Gasse]], Verlängerung der Radingerstraße Richtung Rudolf-Bednar-Park&lt;br /&gt;
* [[Liste der Straßennamen von Wien/Leopoldstadt#K|Krakauer Straße]], nördliche Begrenzung des Rudolf-Bednar-Parks&lt;br /&gt;
* [[Liste der Straßennamen von Wien/Leopoldstadt#R|Rabensburger Straße]], nördliche Parallele zur Krakauer Straße&lt;br /&gt;
Folgende bestehenden Verkehrsflächen wurden zur Verlängerung auf das Nordbahnhofgelände vorgesehen:&lt;br /&gt;
* [[Liste der Straßennamen von Wien/Leopoldstadt#A|Am Tabor]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Straßennamen von Wien/Leopoldstadt#E|Ernst-Melchior-Gasse]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Straßennamen von Wien/Leopoldstadt#L|Leopold-Moses-Gasse]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Straßennamen von Wien/Leopoldstadt#L|Leystraße]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Straßennamen von Wien/Leopoldstadt#P|Pasettistraße]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Straßennamen von Wien/Leopoldstadt#S|Schweidlgasse]]&lt;br /&gt;
* [[Taborstraße]]&lt;br /&gt;
2016 wurde die Kreuzung Bruno-Marek-Allee / Jakov-Lind-Straße&lt;br /&gt;
[[Liste der Straßennamen von Wien/Leopoldstadt#R|Rothschildplatz]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2018 wurde der direkt an den Praterstern anschließende Teil der Walcherstraße nach dem 2019 dort fertiggestellten Gebäude der [[Wirtschaftskammer Österreich|Wiener Wirtschaftskammer]] &amp;#039;&amp;#039;Straße der Wiener Wirtschaft&amp;#039;&amp;#039; benannt. Die Abzweigung vom Praterstern selbst wurde 2019 [[Anitta Müller-Cohen|Anitta-Müller-Cohen-Platz]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Öffentlicher Verkehr ===&lt;br /&gt;
Am Rand bzw. in der Nähe des Viertels liegen die U-Bahn-Stationen Praterstern und Vorgartenstraße. Am 3. Oktober 2020 wurde die Straßenbahnlinie O in das Neubauareal verlängert. Sie biegt an der Nordbahnstraße rechts ab, unterquert auf einem [[Rasengleis]] die Nordbahn und verkehrt auf der Bruno-Marek-Allee bis zur Endschleife zwischen Wasserturm und Christine-Nöstlinger-Campus. Die Tangentiallinie 12 erschließt seit Herbst 2025 das Viertel. Außerdem verkehrt in der Gegend die Buslinie 82A, die beim Bildungscampus Gertrude Fröhlich-Sandner eine Station hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=48.226946|EW=16.394112|type=landmark|region=AT-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leopoldstadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtviertel in Wien]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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