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	<title>Norbulingka - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Tibetischer chinesischer Begriff&lt;br /&gt;
|Tibetisch=ནོར་བུ་གླིང་ཀ&lt;br /&gt;
|Wylie=nor bu gling kha&lt;br /&gt;
|IPA=noːpuliŋka&lt;br /&gt;
|offiziell=Norbulingka&lt;br /&gt;
|THDL=Norbulingka&lt;br /&gt;
|andere=Norbulinka&lt;br /&gt;
|Tc=羅布林卡&lt;br /&gt;
|Vc=罗布林卡&lt;br /&gt;
|Py=Luóbùlínkǎ}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Norbulingka&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Palast und ein Park in [[Lhasa]] ([[Autonomes Gebiet Tibet|Tibet]], [[Volksrepublik China|China]]), der als Sommerresidenz des [[Dalai Lama]] diente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
An der Stelle der Anlage befand sich ursprünglich ein [[Weiden (Botanik)|Weidenhain]]. Über rund 250 Jahre wurde der Sommerpalast von Lhasa von den verschiedenen Dalai Lamas immer wieder erweitert und umgebaut. Die Errichtung erfolgte auf Anweisung des chinesisch-tibetischen [[Amban]], der dem [[Kelsang Gyatsho (Dalai Lama)|7. Dalai Lama]] eine repräsentative Residenz schaffen wollte.&amp;lt;ref&amp;gt;chin. Transkription &amp;#039;&amp;#039;Niǎoyáo Pōzhāng&amp;#039;&amp;#039; 鸟尧颇章 bzw. Übersetzung &amp;#039;&amp;#039;Liángtínggōng&amp;#039;&amp;#039; 凉亭宫.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser ließ 1755 weitere Gebäude errichten und gab dem Palast den Namen Norbulingka („Juwelengarten“).&amp;lt;ref&amp;gt;chin. Transkription &amp;#039;&amp;#039;Gésāng Pōzhāng&amp;#039;&amp;#039; 格桑颇章 bzw. Übersetzung &amp;#039;&amp;#039;Xiànjiégōng&amp;#039;&amp;#039; 贤劫宫.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit etwa 1780 diente der Norbulingka als traditionell vom vierten bis zum neunten Monat des [[Tibetischer Kalender|tibetischen Kalenders]] dem Dalai Lama als Sommerresidenz.&amp;lt;ref name=&amp;quot;saming&amp;quot;&amp;gt;Guójiā cèhuìjú dìmíng yánjiūsuǒ 国家测绘局地名研究所, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Xīzàng dìmíng&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; 西藏地名 / &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;bod ljongs sa ming&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; བོད་ལྗོངས་ས་མིང &amp;#039;&amp;#039;(Tibetische Ortsnamen)&amp;#039;&amp;#039;, Beijing, Zhōngguó Zàngxué chūbǎnshè 中国藏学出版社 1995; ISBN 7-80057-284-6, S. 288.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1950 erfolgte die [[Tibet#Eingliederung in die Volksrepublik China|Eingliederung Tibets in die Volksrepublik China]]. Obwohl die chinesische Regierung in einem Abkommen kulturelle und religiöse Souveränität garantierte, nahmen Repressalien, Unterdrückung und Verbote auch in Tibet zu. Anfang März 1959 verbreiteten sich Gerüchte, dass die Verhaftung des noch sehr jungen [[Tendzin Gyatsho (Dalai Lama)|14. Dalai Lama]] unmittelbar bevor stünde. Aus diesem Grund umstellten am 10. März 1959 rund 30.000 Tibeter den Norbulingka-Palast, um einen menschlichen Schutzschild für das höchste Oberhaupt des Buddhismus zu bilden. Am 15. März verließen 3.000 Leibwächter des Dalai Lama den Palast und bezogen Stellung an einem vorbereiteten Fluchtweg. Am 17. März um 16 Uhr feuerte die chinesische „[[Volksbefreiungsarmee]]“ zwei Mörsergranaten auf den Norbulingka ab. Damit wurde deutlich, dass die chinesische Regierung den Dalai Lama tatsächlich ausschalten wollte. Am gleichen Abend um 22 Uhr verließ der Dalai Lama, verkleidet als Soldat mit einem Gewehr auf der Schulter den Norbulingka-Palast, um Tibet bis auf den heutigen Tag nicht mehr wiederzusehen. Laut tibetischen Angaben feuerten chinesische Soldaten 800 Granaten auf den Norbulingka ab. Tausende Männer, Frauen und Kinder, die sich immer noch um die Palastmauern herum befanden, wurden getötet; Zehntausende begaben sich auf die Flucht nach Indien. Am Ende lag der Palast in Schutt und Asche.&amp;lt;ref&amp;gt;Ludwig Witzani: &amp;#039;&amp;#039;Tibet. Im Land der lebenden Götter.&amp;#039;&amp;#039; epubli, 2014; S. 66.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.tibet.de/fileadmin/pdf/tibu/2008/tibu085-2008-40-ts-1959.pdf |wayback=20160223112337 |text=Tseten Samdup: Der Aufstand in Lhasa und die Flucht des Dalai Lama. (S. 42 f.) |archiv-bot=2022-12-22 04:48:11 InternetArchiveBot }} Tibetisches Zentrum e.&amp;amp;nbsp;V.; abgerufen am 1. September 2017&amp;lt;/ref&amp;gt; Entgegen diesen Angaben berichtete das britische Ehepaar Roma und Stuart, das im Sommer 1962 längere Zeit Lhasa besuchte, man habe den Palast unversehrt, die Wohnung des Dalai Lama als Museum original erhalten, vorgefunden. Er sei seit dem 2. Oktober 1959 (Jahrestag der chinesischen Revolution) dem Volk öffentlich zugänglich. Das Gebäude wäre nicht wiederaufgebaut gewesen, sondern habe so wie auf einem Photo in der Autobiographie des Dalai Lama ausgesehen. Tote hätte es nur wenige unter den Bewaffneten des Sera-Klosters gegeben.&amp;lt;ref&amp;gt;Gelder, Stuart; &amp;#039;&amp;#039;The Timely Rain;&amp;#039;&amp;#039; London 1964 (Hutchinson), Kap. 22.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Tibet einen [[Autonome Region (China)|Autonomiestatus]] erhalten hatte, begannen die Tibeter mit der [[Restaurierung]] erhalten gebliebener Gebäude und ab Anfang der 1980er Jahre mit dem originalgetreuen Wiederaufbau der Anlage. Heute ist der Norbulingka ein öffentlich zugängliches Museum. Der Park hat eine Fläche von 36 Hektar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;saming&amp;quot; /&amp;gt; Seit 1988 steht der Norbulingka auf der Liste der  [[Denkmäler der Volksrepublik China (Tibet)|Denkmäler der Volksrepublik China]] und seit 2001 ist er als Teil des „Historischen Komplexes des [[Potala-Palast]]es“ [[UNESCO-Welterbe|Weltkulturerbe]] der [[UNESCO]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Galerie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
File:Lhassa Dalai lama palce.JPG|Sommerpalast des 14. Dalai Lamas im Norbulingka&lt;br /&gt;
LuoBuLinKa Lake.jpg|Park des Norbulingka&lt;br /&gt;
Stables Norbu L.jpg|Die Pferdeställe der Dalai Lamas im Norbulingka, fotografiert 1986&lt;br /&gt;
Dancing at Sho Dun Festival, Norbulingka.JPG|Tanz beim &amp;quot;Joghurt-Festival&amp;quot; (tib.: &amp;#039;&amp;#039;zho ston&amp;#039;&amp;#039;) im Norbulingka, fotografiert 1993&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* ལྗོངས་རིག་དངོས་དོ་དམ / Xīzàng zìzhìqū wénguǎnhuì 西藏自治区文管会 (Hg.): ནོར་བུ་གླིང་ག་ / &amp;#039;&amp;#039;Luóbùlínkǎ jiǎnzhì&amp;#039;&amp;#039; 罗布林卡简志, Lhasa, Xīzàng rénmín chūbǎnshè 西藏人民出版社 2004, ISBN 7-223-01503-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Weblink Welterbe |Nummer=707ter-002}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Welterbe China}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=29/39/15.9/N |EW=91/05/29.7/E |type=landmark |region=CN-XZ|dim=50}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lhasa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestandteil einer Welterbestätte in Asien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bestandteil einer Welterbestätte in der Volksrepublik China]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nationales Kulturdenkmal der Volksrepublik China]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Palast in der Volksrepublik China]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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