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	<title>Norbertine Bresslern-Roth - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-24T12:36:53Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Norbertine_Bresslern-Roth&amp;diff=174719&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sophie Elisabeth: irrelevantes entf, kk</title>
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		<updated>2026-04-07T19:42:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;irrelevantes entf, kk&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Norbertine von Bresslern-Roth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[13. November]] [[1891]] in [[Graz]]; † [[30. November]] [[1978]] ebenda) war eine [[österreich]]ische [[Malerei|Malerin]] und [[Grafiker]]in.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Norbertine Roth wuchs in Graz, in der Klosterwiesgasse auf. Ihre Mutter Aloisia Roth war die Tochter eines Reitschulbesitzers aus Wien-[[Leopoldstadt]]. Norbertines künstlerische Begabung wurde bereits in der Volksschule von ihrem Lehrer erkannt, der sich dafür einsetzte, dass sie von 1907 an am Zeichen- und Malunterricht der steirischen Landeskunstschule unter deren Leiter [[Alfred Schrötter von Kristelli|Alfred Schrötter]] unentgeltlich teilnehmen durfte. Während der Sommermonate der Jahre 1909 und 1910 besuchte sie die Tiermalschule in [[Künstlerkolonie Dachau|Dachau]] bei München unter [[Hans von Hayek]]. 1911 verließ Norbertine Roth Graz, um bei Professor [[Ferdinand Schmutzer]] an der [[Akademie der bildenden Künste Wien|Wiener Kunstakademie]] zu studieren. Auch Schmutzer war vom Talent der jungen Künstlerin so beeindruckt, dass er sie bereits nach einem Jahr in sein Atelier an der Akademie aufnahm, obwohl Frauen erstmals 1921 offiziell an der Wiener Kunstakademie studieren durften.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1912 erhielt sie als erste Ehrung von ihrer Heimatstadt die Silbermedaille der Stadt Graz. Nach einer erfolgreichen Ausstellung in der [[Wiener Secessionsgebäude|Wiener Secession]] 1916 kehrte sie nach Graz zurück, um sich als freischaffende Künstlerin niederzulassen. Mit der ersten „Norbertine Roth Sonderausstellung“ (1918), zeitgleich mit dem Ende des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]], konnte sie sich in Graz, ihrer Heimatstadt, über großen Erfolg erfreuen. 1918 heiratete sie Georg Ritter von Bresslern († 1952).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1920er Jahren beschäftigte sie sich als eine der ersten Frauen intensiv mit dem neuartigen drucktechnischen Verfahren des [[Linolschnitt]]es. Von 1921 bis 1952 schuf sie in dieser Technik zahlreiche Tierdarstellungen. Den Nibelungen-Text von [[Franz Keim]], der bereits 1909 im Wiener [[Martin Gerlach senior|Verlag Gerlach &amp;amp; Wiedling]] erschienen war, schmückte sie mit ihren Illustrationen im Jahr 1924 in einer schwarz-weiß-Fassung aus. Das Büchlein im Format 12&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;15&amp;amp;nbsp;cm erschien im Deutschen Verlag für Jugend und Volk, Wien/Leipzig in der Reihe „Volksschatz“ und wurde herausgegeben von der Prüfstelle des Stadtschulrates für Wien. Sie hatte ihr Atelier in der Langegasse&amp;amp;nbsp;26 in Graz, wo man jetzt eine Gedenktafel an der Hausfront sehen kann.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.grazerbe.at/Lange_Gasse_29a |titel=Lange Gasse 29a – Baugeschichte von Grazerbe.at |abruf=2022-03-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1928 unternahm Bresslern-Roth eine [[Nordafrika]]reise, welche sie zu zahlreichen [[Tiermalerei|Tierdarstellungen]] veranlasste, die teilweise den Charakter von Studien aufweisen. Später holte sie sich weitere Anregungen in europäischen [[Tierpark]]s. Daneben [[Illustration|illustrierte]] sie auch Kinderbücher und schuf [[Bildteppich|Gobelins]] und [[Miniaturmalerei|Elfenbeinminiaturen]]. 1932 erhielt Norbertine von Bresslern-Roth den „Professorentitel“ verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während der [[Anschluss Österreichs|NS-Zeit]] blieb sie mit ihrem Mann zusammen, der unter der NS-Gesetzgebung als [[Nürnberger Gesetze#Reichsbürgergesetz|„Halbjude“]] eingestuft war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1951 wurde sie Ehrenpräsidentin des 1946 wiedergenehmigten Steirischen Kunstvereins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
Norbertine von Bresslern-Roth gilt weltweit als bedeutende Tiermalerin, vor allem aufgrund ihrer späteren Werke, die weniger studien- als vielmehr künstlerischen Charakter aufweisen. Mit ihren Linolschnitten positionierte sie sich im internationalen Kunstgeschehen. Sie erreichte mit ihren Darstellungen auch eine große Breitenwirkung. 1952 wurde eine Ausstellung ihrer Werke in Graz von 10.000 Personen besucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Werke von Bresslern-Roth sind unter anderen im Besitz der [[Neue Galerie Graz|Neuen Galerie Graz]] und der Sammlung der Landeshauptstadt Graz. Bresslern-Roths Gemälde&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Paul-Bernhard Eipper |Titel=Bemerkungen zu Malmaterial, Malprozess und Maltechnik der Ölgemälde von Norbertine Bresslern-Roth |Hrsg=Christa Steinle |Sammelwerk=Norbertine Bresslern-Roth Tiermalerin. Ausstellungskatalog |Verlag=Leykam |Ort=Graz |Datum=2016 |ISBN=978-3-7011-8015-8 |Seiten=234–243}}&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Die Störche&amp;#039;&amp;#039; war im Besitz des Zeitungsherausgebers [[Hans Dichand]].&amp;lt;ref&amp;gt;Karl-Heinz Roschitz: Mehr als Aktien an der Wand, in: Krone bunt (Sonntagsbeilage der Kronenzeitung) vom 24. Januar 2021, S. 38f. Roschitz zitiert dazu eine Passage aus Dichands &amp;quot;Erinnerungen eines Journalisten&amp;quot; (1996).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
; Gemälde&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Sterbender, von Pfeilen durchbohrter Löwe&amp;#039;&amp;#039; (ca. 1928)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Schneeleopard&amp;#039;&amp;#039; (1939)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Verfolgung&amp;#039;&amp;#039; (1941)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Grafiken&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Windhunde&amp;#039;&amp;#039; (1925)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Blaukehlchen&amp;#039;&amp;#039; (1922)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Leopardenjagd&amp;#039;&amp;#039; (1927)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Kinderbücher:&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Nibelungen. Dem deutschen Volke wiedererzählt&amp;#039;&amp;#039;. Text von Franz Keim  (1924)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Zoo&amp;#039;&amp;#039; (1944)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;ABC&amp;#039;&amp;#039; (Graz, Kienreich, 1946)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Wiese&amp;#039;&amp;#039; (1948)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Professor Wüsstegern&amp;#039;&amp;#039; (Kinderbuchreihe, 1943/44)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Heini und Anneli&amp;#039;&amp;#039; ([[Schweizerfibel]])&lt;br /&gt;
* Tiergeschichten (Schulbuch 1923, Textauswahl Josef Werfer)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1912: Silber-Medaille der Stadt Graz&lt;br /&gt;
* 1921: Österreichischer Staatspreis&lt;br /&gt;
* 1922: Gold-Medaille der Stadt Graz&lt;br /&gt;
* 1934: Ehrenpreis der Stadt Wien&lt;br /&gt;
* 1936: Österreichischer Staatspreis&lt;br /&gt;
* 1971: [[Würdigungspreis des Landes Steiermark für bildende Kunst]]&lt;br /&gt;
* 1972: Ehrenring der Landeshauptstadt Graz&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen ==&lt;br /&gt;
Von 26. Oktober 2016 bis 17. April 2017 wurde in der Neuen Galerie Graz des Universalmuseum Joanneum eine umfassende Retrospektive über das Werk der Künstlerin gezeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.museum-joanneum.at/neue-galerie-graz/ausstellungen/ausstellungen/events/event//norbertine-bresslern-roth-1]; abgerufen am 22. Februar 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Michael Stoff (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bresslern-Roth. Eine Hommage im [[St. Veiter Schlössl]] zu Graz&amp;#039;&amp;#039;, Graz 2003, Eigenverlag, ISBN 3-9501787-0-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kovacek &amp;amp; Zetter: Herbstausstellung, Österreichische Kunst des 20. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039; (Wien 2003), Verkaufskatalog, Sonderausstellung Bresslern-Roth Norbertine, S. 53–83.&lt;br /&gt;
* [[Christa Steinle]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Norbertine Bresslern-Roth – Tiermalerin&amp;#039;&amp;#039;, Neue Galerie Graz, Universalmuseum Joanneum, Ausstellungskatalog, Graz: Leykam Buchverlag, 2016, ISBN 978-3-7011-8015-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118673912}}&lt;br /&gt;
* [https://kovacek-zetter.at/kuenstler?id=13598&amp;amp;name=Norbertine-Bresslern-Roth&amp;amp;ln=de Grafiken]&lt;br /&gt;
* [https://www.margerl.at/frauen-orte/frauen-orte/4_norbertine_bresslern-roth Von der Gräzelinitiative Magaretenbad - Fotos und Informationen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118673912|LCCN=nr2003014688|VIAF=57408675}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:BresslernRoth, Norbertine}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tiermaler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Graz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grafiker (Graz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cisleithanien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1978]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bresslern-Roth, Norbertine&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Roth, Norbertine von; Bresslern-Roth, Norbertine von&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichische Malerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=13. November 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Graz]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. November 1978&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Graz]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sophie Elisabeth</name></author>
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