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	<title>Norbert Regensburger - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Norbert_Regensburger&amp;diff=2545227&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: Unicode-Zeichen entfernt/ersetzt</title>
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		<updated>2026-03-24T06:16:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Unicode-Zeichen entfernt/ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Braunschweig Leonhardstraße 63 Stolperstein Norbert Regensburger.jpg|mini|[[Stolperstein]] für Norbert Regensburger vor dem Eingang des [[Wilhelm-Gymnasium (Braunschweig)|Wilhelm-Gymnasiums]] in Braunschweig]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Norbert (Nathan) Regensburger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (Pseudonym: Trebron = Akronym für &amp;quot;Norbert&amp;quot;, geboren am [[25. Mai]] [[1886]] in [[Braunschweig]]; gestorben am [[26. April]] [[1933]] ebenda) war ein deutscher [[Rechtsanwalt]] und Politiker. Er war Mitglied des [[Braunschweigischer Landtag|Braunschweigischen Landtages]] und von 1922 bis 1924 dessen Vizepräsident. Von 1926 bis 1932 war er Vorsteher der [[Jüdische Gemeinde Braunschweig|Jüdischen Gemeinde Braunschweig]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Werk ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Regensburger Norbert Grabstein Juedischer Friedhof HE-Strasse Braunschweig (Brunswyk 2014).JPG |mini|Regensburgers Grabstein auf dem [[Jüdischer Friedhof (Braunschweig)|Jüdischen Friedhof]] (2014)]]&lt;br /&gt;
Der unter dem Namen Nathan Ernst geborene Sohn des jüdischen Lederhändlers Moritz Regensburger (1854–1924) und dessen Ehefrau Gertrud, geb. Schönlank (1860–1914), besuchte das Braunschweiger [[Wilhelm-Gymnasium (Braunschweig)|Wilhelm-Gymnasium]] und studierte nach dem Abitur [[Rechtswissenschaft]]en in [[Ludwig-Maximilians-Universität München|München]] und Berlin. Er legte 1908 in Braunschweig das [[Referendarexamen]] ab und war während seiner Referendarzeit in [[Seesen]] und Braunschweig tätig. Er wurde 1911 mit der Dissertation &amp;#039;&amp;#039;Die pressgesetzliche Berichtigungspflicht&amp;#039;&amp;#039; in [[Universität Rostock|Rostock]] promoviert. Im Jahre 1911 änderte er seinen Vornamen Nathan in Norbert. Nach bestandenem zweiten Staatsexamen wurde er am 8. Juli 1912 als Rechtsanwalt zugelassen. 1919 wurde er zum [[Notar]] bestellt. Im Jahre 1930 erhielt er die Zulassung beim [[Oberlandesgericht Braunschweig]]. Am 26. April 1933 beging Regensburger Selbstmord, nachdem am Vortag in der Braunschweigischen Staatszeitung eine Anzeige seiner beiden Kanzleisozien erschienen war, in der diese das Ausscheiden Regensburgers aus der gemeinsamen Praxis vermeldeten. Regensburger wurde auf dem [[Jüdischer Friedhof (Braunschweig)|Jüdischen Friedhof]] in Braunschweig bestattet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Eintreten für jüdische Belange ===&lt;br /&gt;
Regensburger war Hauptvorstandsmitglied des 1893 gegründeten [[Central-Verein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens|Central-Vereins deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens]]. Diese Vereinigung repräsentierte die Mehrheit der assimilierten bürgerlich-liberalen [[Geschichte der Juden in Deutschland|Juden in Deutschland]], trat für deren Bürgerrechte und ihre gesellschaftliche Gleichstellung ein und versuchte, [[Judentum]] und [[Deutschtum]] miteinander zu vereinbaren. Von 1926 bis zur Niederlegung seines Amtes im September 1932 war er Vorsteher der Jüdischen Gemeinde Braunschweig und von 1927 bis 1928 Präsident der dortigen Leopold-Zunz-Loge.&amp;lt;ref&amp;gt;Reinhard Bein: &amp;#039;&amp;#039;Ewiges Haus. Jüdische Friedhöfe in Stadt und Land Braunschweig.&amp;#039;&amp;#039; Braunschweig 2004, S. 81.&amp;lt;/ref&amp;gt; Regensburger war Mitbegründer der Neutralen Jüdischen Jugendverbände.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Politische Tätigkeit ===&lt;br /&gt;
Er war in der linksliberalen [[Deutsche Demokratische Partei|Deutschen Demokratischen Partei]] (DDP) engagiert, für die er bei der Landtagswahl am 22. Dezember 1918 als Abgeordneter in den Braunschweigischen Landtag gewählt wurde. Zwischen 1919 und Mai 1921 war er Mitglied der [[Stadtverordnetenversammlung]] in Braunschweig. Von 1922 bis 1924 war er Vizepräsident des Landtages und Fraktionsvorsitzender der DDP. Bei den Wahlen vom 7. Dezember 1924 errang die DDP lediglich zwei Sitze. Ein Mandat erhielt der bisherige Schulminister [[Heinrich Rönneburg]], der jedoch als [[Mitglied des Reichstages|Reichstagsabgeordneter]] nach Berlin wechselte und dessen Sitz im Landtag Regensburger am 1. Juli 1925 übernahm. Das Mandat legte er bereits am 18. März 1926 aus Gesundheitsgründen nieder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Anwaltliche Tätigkeit ===&lt;br /&gt;
Nach seiner Zulassung als Rechtsanwalt betrieb Regensburger ab Juli 1912 sein erstes Büro am [[Friedrich-Wilhelm-Platz (Braunschweig)|Friedrich-Wilhelm-Platz]] 5. Seit Januar 1913 führte er die Kanzlei am [[Bohlweg]] 64/65 und zog Anfang der 1920er-Jahre in das Lippoldsche Haus am Bohlweg 14 um. Er zählte zu den profiliertesten Anwälten seiner Zeit. Im Prozess des [[Welfen|welfischen]] Herzogshauses gegen den durch Regensburger vertretenen [[Freistaat Braunschweig]] ging es in den Jahren 1921 bis 1925 um die [[Fürstenabfindung]] für die am 10. November 1918 bei der [[Novemberrevolution in Braunschweig]] enteigneten herzoglichen Domänen und Güter.&amp;lt;ref&amp;gt;Burkhard Schmidt: &amp;#039;&amp;#039;Der Herzogsprozeß : ein Bericht über den Prozeß des welfischen Herzogshauses gegen den Freistaat Braunschweig um das Kammergut (1921/25)&amp;#039;&amp;#039;. Wolfenbüttel : Braunschweigischer Geschichtsverein, 1996, ISBN 3-928009-10-9&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Oktober 1925 einigte man sich in einem Vergleich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Regensburger war seit 1920 verheiratet mit der Diplom-Bibliothekarin Resi, geb. Oppenheimer (1897–1996), Tochter des Hildesheimer [[Justizrat]]es und jüdischen Gemeindevorstehers Alexander Oppenheimer. Nach dem Selbstmord ihres Mannes lebte sie mit ihren Kindern mehrere Monate in Nizza und Marienbad, zog im Oktober 1934 nach Berlin und emigrierte im Juli 1939 nach England. Der 1925 geborene Sohn Curt Moritz erreichte England im März 1939 mit einem [[Kindertransport]]. Er änderte seinen Namen 1944 in Charles Maurice Regan und war in England als Beamter tätig. Die 1928 geborene Tochter Gerta Ruth Regensburger emigrierte im Frühjahr 1939 nach Belgien und im August des Jahres nach England, wo sie später als Lehrerin arbeitete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Samson Cohn – christlicher Religion. Eine Metamorphose&amp;#039;&amp;#039;, Berlin: Lamm 1908 (unter den Namen &amp;quot;Trebron&amp;quot;; Nachweis und Auflösung des Akronyms in: Wegweiser für die Jugendliteratur 5.1909, Nr. 6, S. 52)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die preßgesetzliche Berichtigungspflicht &amp;lt;§§ 11 und 19 Abs. 1 Ziffer 3, Abs. 2 des Reichs-Gesetzes über die Presse vom 7. Mai 1874&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;, Rostock, Jur. Diss., 1911&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Reinhard Bein]]: &amp;#039;&amp;#039;Ewiges Haus. Jüdische Friedhöfe in Stadt und Land Braunschweig.&amp;#039;&amp;#039; Braunschweig 2004, ISBN 3-925268-24-3.&lt;br /&gt;
* [[Beatrix Herlemann]], Helga Schatz: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon niedersächsischer Parlamentarier 1919–1945&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Niedersachsen und Bremen.&amp;#039;&amp;#039; Band 222). Hahnsche Buchhandlung, Hannover 2004, ISBN 3-7752-6022-6, S. 289.&lt;br /&gt;
* Edgar Isermann, Michael Schlüter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Justiz und Anwaltschaft in Braunschweig 1879–2004.&amp;#039;&amp;#039; Joh. Heinrich Meyer Verlag, Braunschweig 2004, ISBN 3-926701-62-5, S. 218–228.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3775258388|Seite=479}}&lt;br /&gt;
* [[Richard Moderhack]]: &amp;#039;&amp;#039;Brunsvicensia judaica. Gedenkbuch für die jüdischen Mitbürger der Stadt Braunschweig 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Braunschweiger Werkstücke.&amp;#039;&amp;#039; Band 35, Braunschweig 1966.&lt;br /&gt;
*Jonathan Voges: &amp;#039;&amp;#039;Der Centralverein in der Provinz. Norbert Regensburger als &amp;quot;deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens&amp;quot; in Braunschweig&amp;#039;&amp;#039;. In: Rebekka Denz / Tilmann Gempp-Friedrich (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Centralverein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens. Anwalt zwischen Deutschtum und Judentum&amp;#039;&amp;#039;. de Gruyter, Berlin / Boston 2021, ISBN 9783110675429, S. 13–32.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Die Opfer des Nationalsozialismus unter den Parlamentariern aus niedersächsischen Gebieten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116390654|VIAF=30286822}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Regensburger, Norbert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Freistaat Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Judentum, Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person, für die in Braunschweig ein Stolperstein verlegt wurde]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NS-Opfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1933]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Regensburger, Norbert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Regensburger, Nathan Ernst&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Rechtsanwalt und Politiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Mai 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Braunschweig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. April 1933&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Braunschweig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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