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	<title>Norbert Mussbacher - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Norbert_Mussbacher&amp;diff=2080766&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Mfchris84: Personenleiste</title>
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		<updated>2025-10-13T20:57:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Personenleiste&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Stift Lilienfeld Wappen01.jpg|mini|Wappen von Abt Norbert Mussbacher an der Westfassade der Stiftskirche Lilienfeld]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Norbert Mussbacher [[Zisterzienser|OCist]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[31. Dezember]] [[1926]] in [[Ollersbach]] in [[Niederösterreich]]; † [[10. November]] [[2004]] in [[Lilienfeld]]) war [[Zisterzienser]], 64.&amp;amp;nbsp;[[Abt]] von [[Stift Lilienfeld]], [[Titularabt]] zu [[Kloster Marienberg (Burgenland)|Marienberg]], Ordenshistoriker, Heraldiker, Heimatkundler und Dichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Friedrich Josef Mussbacher, Sohn eines Gärtners, besuchte die Handelsakademie in [[Znaim]]. Zu Ende des Zweiten Weltkrieges wurde er zuerst zum [[Reichsarbeitsdienst]] und dann zur [[Wehrmacht]] eingezogen. Nach der Entlassung aus der amerikanischen Kriegsgefangenschaft legte er die Lehramtsprüfung ab und war als Hauptschullehrer in Ravelsbach tätig. 1949 wurde er Zisterzienser, indem er in das Stift Lilienfeld eintrat und den [[Ordensname]]n Norbert annahm. Er absolvierte in [[Philosophisch-Theologische Hochschule Benedikt XVI.|Heiligenkreuz]] und [[Wien]] das Studium der Philosophie und Theologie. Nach seiner [[Priesterweihe]] im [[Dom zu St. Pölten]] am 29. Juni 1954 war er kurze Zeit Katechet in [[Traisen (Niederösterreich)|Traisen]], dann Kaplan in Lilienfeld und von 1956 bis 1960 Seelsorger in [[Unterdürnbach]]. Ab 1960 wirkte er im Stift Lilienfeld als Schaffer, Bauamts- und Elektro-Werksleiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. Februar 1968 wurde er zum 64. Abt des Stiftes Lilienfeld gewählt. Sein [[Wahlspruch#Kirchliche Würdenträger|Wahlspruch]] lautete: &amp;#039;&amp;#039;Adjuvante Domino&amp;#039;&amp;#039; (Mit der Hilfe des Herrn). 1973 promovierte er an der [[Universität Wien]] im Fach Kirchengeschichte mit einer Dissertation über Abt [[Matthäus Kolweiß|Matthäus III. Kolweiß]] von Lilienfeld. Von 1977 bis 1985 war Abt Norbert Erster Assistent der [[Österreichische Zisterzienserkongregation|Österreichischen Zisterzienserkongregation]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Amtszeit als Abt ließ er zu einem großen Teil den Stiftskomplex selbst und mehrere Kirchen und Pfarrhöfe in den Stiftspfarren restaurieren. Ein Höhepunkt seiner Amtszeit bedeutete die [[Niederösterreichische Landesausstellung]] zum Thema &amp;quot;1000 Jahre Babenberger in Österreich&amp;quot;, die 1976 im Stift Lilienfeld stattfand. Diese Ausstellung führte fast 500.000 Besucher nach Lilienfeld. Im selben Jahr konnte er es erreichen, dass Papst [[Paul VI.]] die Stiftskirche zur &amp;quot;[[Basilica minor]]&amp;quot; erhob.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anlässlich des 750. Weihetages der Stiftsbasilika am 30. November 1980 stiftete Abt Norbert Mussbacher das &amp;quot;Ehrenkreuz des Stiftes Lilienfeld&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Abt Norbert förderte die Kunstsammlungen und die Kirchenmusik im Stift Lilienfeld und engagierte [[Karen De Pastel]] als Stiftsorganistin von Lilienfeld und Veranstalterin zahlreicher musikalischer Ereignisse im Stift. Am 12. August 1993 ließ er eine Statue des [[Bernhard von Clairvaux|Heiligen Bernhard]], die der Verein &amp;quot;Advent in Lilienfeld&amp;quot; gestiftet hatte, vor dem Porten-Gebäude des Stiftes Lilienfeld errichten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er verfasste historische und heimatkundliche Veröffentlichungen und einzelne Gedichtbände. Nach seiner Resignation am 25. Oktober 1993 widmete er sich weiterhin seinen Studien und der Dichtkunst. Er leitete ab 1995 die Stiftspforte und nahm bis kurz vor seinem Tod am regulären Leben der Patres von Stift Lilienfeld teil. Von 1984 bis 1995 war er Ordensprälat des Großpriorats Österreich im „Lazarus-Orden“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seinem Tod 2004 wurde sein Leichnam in der Äbtegruft des Lilienfelder Stadtfriedhofs beigesetzt. Seine beiden Nachfolger Abt [[Matthäus Nimmervoll]] (1993 – 2019) und Abt [[Pius Martin Maurer|Pius Maurer]] (seit 2019) waren beide unter ihm in das Stift eingetreten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehrenkreuz des Abtes von Stift Lilienfeld ===&lt;br /&gt;
Anlässlich des 750-Jahr-Jubiläums der Weihe des Stiftes Lilienfeld stiftete Abt Norbert das &amp;#039;&amp;#039;Ehrenkreuz des Abtes von Stift Lilienfeld&amp;#039;&amp;#039;, das seit 1980 an Personen, die sich besonders um das Stift verdient machten, verliehen wird. Es wird in der Ausprägung gold, silber und bronze verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Konkreter Anlass der Stiftung war der Bericht, nach dem das Stift beim Rückzug der deutschen Truppen im Jahr 1945 gesprengt werden sollte. Edmund Welten, der als [[Unteroffizier]] diesen Befehl erhielt, führte ihn nicht aus, sondern entschärfte den Sprengsatz, sodass das Stift vor Schaden bewahrt wurde. Welten konnte die ihm zugedachte Auszeichnung im Jahr 1980 nicht mehr in Empfang nehmen, da er kurz vorher verstarb.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.ordenskunde.info/dtLilienfeld.htm Das Ehrenkreuz des Abtes von Stift Lilienfeld] von Jörg C. Steiner auf Ordenskunde abgerufen am 16. September 2010&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1970: Ehrenmitgliedschaft des Verbandes Katholischer Schriftsteller Österreichs&lt;br /&gt;
* 1976: [[Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich (1952)|Großes Silbernes Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ]]&lt;br /&gt;
* 1976: Auszeichnung des Bundesministers für Wissenschaft und Forschung für Verdienste um den Denkmalschutz&lt;br /&gt;
* 1985: Großkreuz [[Verdienstorden Pro Merito Melitensi|Pro piis meritis des Souveränen Malteserritterordens]]&lt;br /&gt;
* 1986: Goldenes Komturkreuz des [[Ehrenzeichen für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich|Ehrenzeichens für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
* 1997: [[Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* Die Lichte Pforte, Gedichtband, St. Pölten 1964 (und weitere Auflagen)&lt;br /&gt;
* Das Stift Lilienfeld, in: Heimatkunde des Bezirkes Lilienfeld 1, Lilienfeld 1971, 11–38.&lt;br /&gt;
* Matthäus Kolweiß von Lilienfeld (1620–1695), in: Analecta Cisterciensia 31 (1975) 3–148.&lt;br /&gt;
* Die Marienverehrung der Cistercienser, in: Die Cistercienser. Geschichte – Geist – Kunst, Wienand, Köln 1974 (und weitere Auflagen).&lt;br /&gt;
* Das Stift Lilienfeld, Bergland Verlag, Wien 1976.&lt;br /&gt;
* Kristallisation, Gedichtband, Lilienfeld 1977.&lt;br /&gt;
* Die Bemühungen Lilienfelds um die Wiedererrichtung der Abtei Zirc 1659–1699, in: Analecta Cisterciensia 38 (1982) 22–42.&lt;br /&gt;
* Blühende Zweige, Gedichtband, Lilienfeld 1989.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Eugen Müller (Zisterzienser)|Eugen Müller]]: &amp;#039;&amp;#039;Profeßbuch des Zisterzienserstiftes Lilienfeld&amp;#039;&amp;#039;, St. Ottilien 1996.&lt;br /&gt;
* Pius Maurer – [[Alkuin Volker Schachenmayr|Alkuin Schachenmayr]]: &amp;#039;&amp;#039;Abt Norbert Mussbacher von Lilienfeld&amp;#039;&amp;#039;, [[Analecta Cisterciensia]] 56 (2007) 385–390.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|119515474}}&lt;br /&gt;
* {{orden|w|m|mussbacher-norbert}}&lt;br /&gt;
* {{BioCist|Mussbacher,_Norbert}}&lt;br /&gt;
* [http://www.cisto.at/stift/verstorben.htm Verstorbene Mitbrüder] auf Cisto.at&lt;br /&gt;
* [https://www.mediathek.at/atom/0178334C-202-01D8E-00000BEC-01772EE2 Interview mit dem Abt des Zisterzienserstiftes Lilienfeld Norbert Mußbacher] in den Onlinebeständen [[Österreichische Mediathek|Österreichischen Mediathek]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personenleiste|VORGÄNGER=[[Friedrich Pfennigbauer]]|AMT=[[Liste der Äbte des Stiftes Lilienfeld|Abt des Stiftes Lilienfeld]]|ZEIT=1968–1993|NACHFOLGER=[[Matthäus Nimmervoll]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=119515474|LCCN=no/98/9338|VIAF=59895865}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Mussbacher, Norbert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abt (Lilienfeld)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Titularabt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Theologe (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens Pro Merito Melitensi (Großkreuz pro piis meritis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Silbernen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Goldenen Komturkreuzes des Ehrenzeichens für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des österreichischen Ehrenkreuzes für Wissenschaft und Kunst I. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Stift Heiligenkreuz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte des Zisterzienserordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatdichtung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreichischer Kriegsgefangener der Vereinigten Staaten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1926]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2004]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Mussbacher, Norbert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Mussbacher, Friedrich Josef (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Zisterzienser&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=31. Dezember 1926&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ollersbach]], Niederösterreich&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=10. November 2004&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Lilienfeld]], Niederösterreich&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mfchris84</name></author>
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