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	<title>Norbert Achterberg - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Schriften (Auswahl) */ + wikilink</title>
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		<updated>2026-01-27T18:08:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Schriften (Auswahl): &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Norbert Hans Herbert Achterberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. Mai]] [[1932]] in [[Berlin]]; † [[17. März]] [[1988]] in [[Münster]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Jurist]] und [[Hochschullehrer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Norbert Achterberg, Sohn von Elisabeth Achterberg, geborener Klapprodt, und des promovierten Ingenieurs und Bundesbahnoberrats Theodor Achterberg, besuchte Gymnasien in Ingolstadt und Kassel, studierte Rechtswissenschaft und Volkswirtschaft an der [[Philipps-Universität Marburg]]. Er absolvierte 1957 und 1961 die juristischen Staatsprüfungen und wurde 1959 in Marburg bei [[Hubert Görg]] mit einer [[Dissertation]] zu Fragen der stillschweigenden Bundeszuständigkeit und der [[Mischverwaltung]]&amp;lt;ref&amp;gt;Norbert Achterberg: &amp;#039;&amp;#039;Die Enteignungshoheit und die Befugnis zur Entscheidung über den Umfang der Enteignung beim Bau von Bundesbahnanlagen. Zu den Fragen der stillschweigenden Bundeszuständigkeit und der Mischverwaltung.&amp;#039;&amp;#039; Dissertation. Marburg 1959.&amp;lt;/ref&amp;gt; zum Dr. jur. promoviert. Nach Assistentenjahren in [[Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn|Bonn]] und Marburg [[Habilitation|habilitierte]] er sich 1968 an der Universität Marburg mit seiner von Hubert Görg und [[Gerhard Hoffmann (Rechtswissenschaftler)|Gerhard Hoffmann]] betreuten Arbeit über &amp;#039;&amp;#039;Probleme der Funktionenlehre&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Norbert Achterberg: &amp;#039;&amp;#039;Probleme der Funktionenlehre.&amp;#039;&amp;#039; Marburg 1970; zugleich Habilitationsschrift Marburg 1968.&amp;lt;/ref&amp;gt; für das Fach [[Öffentliches Recht]], begann im selben Jahr in Marburg seine Lehrtätigkeit und wurde 1971 dort zum Professor ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1972 erhielt Achterberg den Ruf auf die ordentliche Professur für Öffentliches Recht an der [[Westfälische Wilhelms-Universität|Westfälischen Wilhelms-Universität Münster]]. Als Nachfolger von [[Hans Ulrich Scupin]] wurde er im selben Jahr auch geschäftsführender Direktor des Instituts für Öffentliches Recht und Politik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das berufliche Wirken Norbert Achterbergs erstreckte sich weit über die Fakultät hinaus. So war er seit 1962 Mitglied im Verein [[Deutscher Juristentag]], seit 1968 der Vereinigung der Deutschen Staatsrechtslehrer, seit 1971 der Deutschen Vereinigung für Parlamentsfragen, später Stellvertretender Vorsitzender des Prüfungsausschusses für Wirtschaftswissenschaftliche Prüfungen der Westfälischen Wilhelms-Universität und von 1972 bis 1983 Richter im Nebenamt am [[Hessischer Verwaltungsgerichtshof|Hessischen Verwaltungsgerichtshof]] in [[Kassel]]. Zudem war er ab 1972 auch Mitglied des Justizprüfungsamtes am Oberlandesgericht Hamm. Darüber hinaus hat er sich der rechts- und staatswissenschaftlichen Fortbildung in besonderer Weise angenommen, vor allem ab 1973 als Studienleiter der Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie Osnabrück - Emsland - Grafschaft Bentheim, und war von 1970 bis 1972 Mitglied des Gründungsbeirats der [[Universität Kassel|Gesamthochschule Kassel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Norbert Achterbergs Interesse galt der rechtswissenschaftlichen Grundlagenforschung. Er war ab 1973 Mitglied der [[Internationale Vereinigung für Rechts- und Sozialphilosophie|Internationalen Vereinigung für Rechts- und Sozialphilosophie]] (IVR), als Nachfolger von [[Hans Julius Wolff (Verwaltungswissenschaftler)|Hans J. Wolff]] Vorsitzender der Westfälischen Sektion der IVR, in der namhafte Wissenschaftler des In- und Auslandes mitwirkten. 1978 bis 1982 hatte er den Vorsitz der Deutschen Sektion der IVR in der Bundesrepublik Deutschland inne, ab 1982 war er stellvertretender IVR-Vorsitzender. Er war außerdem ab 1974 Vorstandsmitglied der mit dem Institut für Öffentliches Recht und Politik eng verbundenen Johannes-[[Althusius]]-Gesellschaft zur Erforschung der Naturrechtslehren und der Verfassungsgeschichte des 16.–18. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ganz besonders war Achterbergs wissenschaftliches Werk [[Hans Kelsen]] und der [[Reine Rechtslehre|Reinen Rechtslehre]] gewidmet. In Würdigung seiner Verdienste um die Kelsen-Forschung wurde er 1973 Internationaler Korrespondent des Hans-Kelsen-Instituts in Wien.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.koeblergerhard.de/werwarwer20020226.htm koeblergerhard.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Norbert Achterberg verband in seinem Wirken Theorie und Dogmatik des Öffentlichen Rechts. Sein Schriftenverzeichnis umfasst weit mehr als 200 Publikationen, darunter zwei staats- und verwaltungsrechtliche Standardwerke: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeines Verwaltungsrecht&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Besonderes Verwaltungsrecht&amp;#039;&amp;#039; sowie das 1984 erschienene und bis heute aufgelegte &amp;#039;&amp;#039;Parlamentsrecht&amp;#039;&amp;#039;. Er war beteiligt an der Herausgabe von &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zum Parlamentsrecht&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Bonner Kommentare zum Grundgesetz&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Die Öffentliche Verwaltung&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Münsterer Beiträge zum Öffentlichen Recht&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Juristische Arbeitsblätter&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Achterberg war evangelisch, ab 1964 verheiratet mit der Apothekerin Gisela Achterberg, geborene Sinning (1936–2010), und hatte zwei Kinder (Christoph und Nicola). Er war ein Neffe des Theologen [[Herbert Achterberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Probleme der Funktionenlehre&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Münchener öffentlich-rechtliche Abhandlungen.&amp;#039;&amp;#039; Band 5). Beck, München 1970; zugleich Habilitationsschrift 1968.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge des Parlamentsrechts.&amp;#039;&amp;#039; Beck, München 1971.&lt;br /&gt;
* als Hrsg.: &amp;#039;&amp;#039;Öffentliches Recht und Politik, Festschrift für [[Hans Ulrich Scupin]] zum 70. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin 1973, ISBN 3-428-03024-9.&lt;br /&gt;
* als Hrsg. mit Werner Krawietz und [[Dieter Wyduckel]]: &amp;#039;&amp;#039;Recht und Staat im Sozialen Wandel, Festschrift für Hans Ulrich Scupin zum 80. Geburtstag.&amp;#039;&amp;#039; Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin 1983, ISBN 3-428-05347-8.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das rahmengebundene Mandat. Überlegungen zur Möglichkeit der Bindung des Abgeordneten an das Parteiprogramm.&amp;#039;&amp;#039; De Gruyter, Berlin / New York 1975, ISBN 3-11-006628-9.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die parlamentarische Verhandlung.&amp;#039;&amp;#039; Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin 1979, ISBN 3-428-04453-3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Theorie und Dogmatik des Öffentlichen Rechts. Ausgewählte Abhandlungen 1960–1980.&amp;#039;&amp;#039; Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin 1980, ISBN 3-428-04743-5.&lt;br /&gt;
* als Hrsg. mit [[Günter Püttner]]: &amp;#039;&amp;#039;Textbuch staats- und verwaltungsrechtlicher Gesetze in Nordrhein-Westfalen.&amp;#039;&amp;#039; C. F. Müller,  Heidelberg 1981, ISBN 3-8114-2588-9; 7. Auflage 1985.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Fälle und Lösungen nach höchstrichterlichen Entscheidungen – Allgemeines Verwaltungsrecht.&amp;#039;&amp;#039; Müller, Heidelberg 1982, 5. Auflage 1984.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Rechtsordnung als Rechtsverhältnisordnung. Grundlegung der Rechtsverhältnistheorie.&amp;#039;&amp;#039; Duncker &amp;amp; Humblot, Berlin 1982, ISBN 3-428-05190-4.&lt;br /&gt;
* mit Günter Püttner: &amp;#039;&amp;#039;Textbuch Staats- und verwaltungsrechtliche Gesetze Bundesrepublik.&amp;#039;&amp;#039; 7. Auflage. C. F. Müller, Heidelberg 1985.&lt;br /&gt;
* als Hrsg.: &amp;#039;&amp;#039;Rechtsprechungslehre.&amp;#039;&amp;#039; Internationales Symposium, Münster 1984, Heymanns, Köln u. a. 1986, ISBN 3-452-20349-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Allgemeines Verwaltungsrecht. Ein Lehrbuch.&amp;#039;&amp;#039; 2., völlig neubearbeitete und erweiterte Auflage. C. F. Müller, Heidelberg 1986, ISBN 3-8114-8685-3.&lt;br /&gt;
* mit Günter Püttner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Besonderes Verwaltungsrecht. Ein Lehr- und Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände, C. F. Müller, Heidelberg 1999–2002.&lt;br /&gt;
* mit Martin Schulte: &amp;#039;&amp;#039;Das Bonner Grundgesetz. [[Grundgesetzkommentar|Kommentar]]. Band 6: Artikel 38 bis 49.&amp;#039;&amp;#039; Vahlen, München 1991, ISBN 3-8006-1112-0.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Parlamentsrecht.&amp;#039;&amp;#039; Mohr, Tübingen 1984, ISBN 3-16-644769-5.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Martin Schulte: &amp;#039;&amp;#039;Zum Gedenken an Norbert Achterberg.&amp;#039;&amp;#039; In: Werner Hoppe, Werner Krawietz, Martin Schulte: &amp;#039;&amp;#039;Rechtsprechungslehre.&amp;#039;&amp;#039; Heymanns, Köln u. a. 1992, ISBN 3-452-22037-0, S. 677–710.&lt;br /&gt;
* [[Werner Hoppe (Jurist)|Werner Hoppe]]: &amp;#039;&amp;#039;Das staats- und verwaltungsrechtliche Werk von Norbert Achterberg.&amp;#039;&amp;#039; In: Werner Hoppe, Werner Krawietz, Martin Schulte: &amp;#039;&amp;#039;Rechtsprechungslehre.&amp;#039;&amp;#039; Heymanns, Köln u. a. 1992, ISBN 3-452-22037-0, S. 5–12.&lt;br /&gt;
* [[Werner Krawietz]]: &amp;#039;&amp;#039;Das rechtsphilosophische und rechtstheoretische Werk von Norbert Achterberg.&amp;#039;&amp;#039; In: Werner Hoppe, Werner Krawietz, Martin Schulte: &amp;#039;&amp;#039;Rechtsprechungslehre.&amp;#039;&amp;#039; Heymanns, Köln u. a. 1992, ISBN 3-452-22037-0, S. 13–26.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Achterberg, Norbert.&amp;#039;&amp;#039; In: Walter Habel (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Wer ist wer?]] Das deutsche Who’s who.&amp;#039;&amp;#039; 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 3.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kürschners Deutscher Gelehrten-Kalender.&amp;#039;&amp;#039; Walter de Gruyter &amp;amp; Co., Berlin / New York 1976, 1980, 1983, 1987.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Catalogus professorum academiae Marburgensis.&amp;#039;&amp;#039; II,75.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|123605423}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=123605423|titel=Achterberg, Norbert Hans Herbert|datum=2019-07-11}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123605423|LCCN=n/81/022875|VIAF=24663064}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Achterberg, Norbert}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Staatsrechtler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verwaltungsrechtler (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsphilosoph (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Philipps-Universität Marburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Münster)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1932]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1988]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Achterberg, Norbert&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Achterberg, Norbert Hans Herbert&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. Mai 1932&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. März 1988&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Münster]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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