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	<title>Nora Platiel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T19:24:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nora_Platiel&amp;diff=977993&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Martin Demel: /* Tod */Formale Korr.</title>
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		<updated>2025-11-23T12:25:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Tod: &lt;/span&gt;Formale Korr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Bilderwunsch|egal|Porträt von Nora Platiel|Benutzer=Weltenspringerin}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nora Platiel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; geborene &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Eleonore Block&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Nora Block&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Nora Platiel-Block,&amp;#039;&amp;#039; Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;Nora Kolb&amp;#039;&amp;#039; (* [[14. Januar]] [[1896]] in [[Bochum]]; † [[6. September]] [[1979]] in [[Kassel]]) war Juristin, Politikerin ([[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]]) und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus]]. Sie war als erste Frau in Hessen [[Landgerichtsdirektor]]in und von 1967 bis 1971 Richterin am [[Staatsgerichtshof des Landes Hessen]] in [[Wiesbaden]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Jugend in Bochum ===&lt;br /&gt;
Eleonore Block wurde als achtes von zehn Kindern des jüdischen Ehepaars Bendix und Therese Block (geb. Mayer) geboren. Die Eltern waren Besitzer eines Bekleidungsgeschäftes für Herren und Knaben in Bochum. Block besuchte zunächst eine jüdische Volksschule und von 1906 bis 1912 eine evangelische Schule für höhere Töchter. 1911 gab der Vater das Bekleidungsgeschäft auf und gründete die erste Bochumer Werbeagentur, die &amp;#039;&amp;#039;Reklame-Verwertung Bendix Block&amp;#039;&amp;#039; GmbH. Nora war erst 16 Jahre alt, als ihr Vater 1912 starb. Sie musste danach ihre Schulausbildung zeitweise unterbrechen, um der Mutter im Betrieb zu helfen. Drei ihrer Brüder zogen als Freiwillige 1914 in den Ersten Weltkrieg. 1917 musste der elterliche Betrieb schließen. Nora meldete sich zum Kriegshilfsdienst als Sekretärin und wurde in Rumänien eingesetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Juristischer Werdegang in der Weimarer Republik ===&lt;br /&gt;
Nach dem Ende des Ersten Weltkrieges zog Nora Block nach Berlin. Von 1918 bis 1919 arbeitete sie als Sekretärin für [[Helene Stöcker]] und [[Elisabeth Rotten]], beim [[Deutscher Bund für Mutterschutz und Sexualreform|Deutschen Bund für Mutterschutz und Sexualreform]] und in der Pädagogischen Abteilung der [[Deutsche Liga für Völkerbund|Deutschen Liga für Völkerbund]]. Von 1920 bis 1921 arbeitete Block an der Katalogisierung einer Kunstsammlung in Dänemark mit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://parlamente.hessen.de/abgeordnete,%20https://parlamente.hessen.de/abgeordnete/118902288-platiel-nora |titel=Hessische Parlamentarismusgeschichte – Zugang zu Quellen &amp;amp; Materialien |sprache=de |abruf=2023-11-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Helene Stöcker ermutigte Block, das Abitur nachzuholen. Block konnte sich darauf mit Hilfe eines Stipendiums vorbereiten und 1922 das Abitur in Berlin ablegen. 1922 trat Nora Block der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] bei und schloss sich einige Jahre später dem [[Internationaler Sozialistischer Kampfbund|Internationalen Sozialistischen Kampfbund]] (ISK) – Gruppe Bochum an. Sie schrieb sich 1922 für [[Volkswirtschaftslehre]] und [[Sozialwissenschaften]] in [[Johann Wolfgang Goethe-Universität|Frankfurt am Main]] ein, wechselte aber 1924 nach [[Georg-August-Universität Göttingen|Göttingen]], um [[Rechtswissenschaften]] und [[Rechtsphilosophie]] zu studieren. Sie schloss das Studium 1927 erfolgreich ab. Anschließend absolvierte sie ihr [[Referendariat|Gerichtsreferendariat]] in Bochum und [[Kassel]], unter anderem bei [[Erich Lewinski]]. Block war 1931 die erste Frau in Bochum, die als Rechtsanwältin zugelassen wurde. Sie übernahm Ehescheidungen, vertrat auch Gegner der [[NSDAP]] und war für die [[Rote Hilfe Deutschland|Rote Hilfe]] aktiv.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Susanne Schmidt |url=https://www.bochum.de/Historische-Frauen/Nora-Platiel-geborene-Block |titel=Porträt von Nora Platiel (geborene Block) |hrsg=Stadt Bochum |abruf=2021-08-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Karl-Heinz Nickel, Harald Schmidt, [[Florian Tennstedt]], [[Heide Wunder]] |Titel=Kurzbiographien |Hrsg=[[Georg Wannagat]] |Sammelwerk=Kassel als Stadt der Juristen (Juristinnen) und der Gerichte in ihrer tausendjährigen Geschichte |Verlag=Carl Heymanns |Ort=Köln |Datum=1990 |ISBN=3-452-21555-5 |Seiten=483–484}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Göttingen begegnete Nora Block dem Philosophen [[Leonard Nelson]], der sie mit seinen Positionen nachhaltig prägte. Nelson beeinflusste mit seinen Forderungen, vegetarisch zu leben, auf Alkohol zu verzichten, aus der Kirche auszutreten und sich nicht zu binden, um frei für politisches Engagement zu sein, auch ihre Lebensweise.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vorderer-westen.net/geschichte/prominente-mitbuergerinnen/nora-platiel/ |titel=Nora Platiel |hrsg=Kassel-West e.&amp;amp;nbsp;V. |abruf=2022-01-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Flüchtlingshelferin im Exil ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Grab von Nora Platiel.jpg|mini|Ehrengrab von Nora und Hermann Platiel auf dem Hauptfriedhof Kassel]]&lt;br /&gt;
Nach der Machtübernahme der NSDAP 1933 wurde Block aus „rassischen und politischen Gründen“ von der Anwaltsliste gestrichen, war akut gefährdet und floh nach Paris, wo sie mit Eva und Heinz Lewinski in der Arbeitervorstadt [[Malakoff]] eine Wohnung bezog. Auch [[Gerhard Kumleben]] wurde in die Wohngemeinschaft aufgenommen; es entwickelte sich eine Beziehung zwischen ihm und Nora Block. 1934 kam der gemeinsame Sohn Roger zur Welt, den sie jedoch aufgrund ihrer politischen und finanziellen Situation in ein Heim für Emigrantenkinder gab.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Helga Haas-Rietschel, [[Sabine Hering]] |Titel=Nora Platiel. Sozialistin – Emigrantin – Politikerin. Eine Biographie |Ort=Köln |Datum=1989 |ISBN=3-7663-2127-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Anfangs arbeitete Nora Block als Privatsekretärin, von 1934 bis 1939 war sie [[Syndikus]] und juristische Beraterin bei der Firma &amp;#039;&amp;#039;Omnium Metallurgique&amp;#039;&amp;#039;. 1939 wurde sie Leiterin der Abteilung „Soziale Enquête“, eines Pariser Flüchtlingskomitees. Außerdem war Block in der [[Internationaler Sozialistischer Kampfbund|ISK]]-Gruppe aktiv und arbeitete für die Exilzeitschrift [[Das Tage-Buch|Das Neue Tage-Buch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Besetzung von Paris 1940, wurde Block im [[Camp de Gurs]] in den [[Pyrenäen]] interniert, in dem zeitweise 20.000 Juden zusammengepfercht wurden. Sie floh jedoch bald nach [[Montauban]], wo sie in der Illegalität lebte, sich dennoch in der Flüchtlingshilfe engagierte und die Leitung eines Flüchtlingskomitees übernahm. Dort lernte sie Hermann Platiel kennen. 1942 floh das Paar in die Schweiz und heiratete 1943 an Noras 47. Geburtstag. Sie wurden jedoch bald wieder getrennt und interniert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.vorderer-westen.net/geschichte/prominente-mitbuergerinnen/nora-platiel/ |titel=Nora Platiel |hrsg=Kassel-West e.&amp;amp;nbsp;V. |abruf=2022-01-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Nora Platiel wurde auf Grund von Haftunfähigkeit wegen einer Wirbelsäulenverletzung entlassen. Hermann Platiel wurde erst nach dem Krieg entlassen. Im Oktober 1944 wurde ihr Bruder Max Block im [[KZ Auschwitz]] ermordet. In der Schweiz war Nora Platiel in den folgenden Jahren zunächst ehrenamtlich und ab 1946 hauptamtlich für das [[Schweizerisches Arbeiterhilfswerk|Schweizerische Arbeiterhilfswerk]] in [[Zürich]] tätig. 1945 nahm sie an der Flüchtlingskonferenz in [[Montreux]] teil. Von 1946 bis 1949 leitete Platiel Hilfsaktionen für Kinder, Mütter und Jugendliche und war Mitglied eines Komitees zur Unterstützung von kriegsgeschädigten Kindern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1946 konnten Nora und Hermann Platiel den damals zwölfjährigen Roger zu sich in die Schweiz holen, wo er Deutsch lernte und in eine Internatsschule im Berner Oberland ging.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.gdw-berlin.de/vertiefung/biografien/personenverzeichnis/biografie/view-bio/nora-block/ |titel=Biografie Nora Block |werk=Gedenkstätte Deutscher Widerstand |sprache=de |abruf=2023-10-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Nora Platiel |url=https://www.platiel2019.de/docs/Roger_Platiels_Lebensweg.pdf |titel=Rogers Lebensweg |werk=platiel2019.de |datum=2019-05-11 |hrsg=Ralf Schaper |format=PDF; 376&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2021-01-21 |kommentar=Abschrift der [[Schreibmaschinenschrift|maschinenschriftlichen]] Vorlage durch Ralf Schaper aus dem Nachlass [[Minna Specht]] 1/MSAE000074 im [[Archiv der sozialen Demokratie]], Bonn; das Original ist handschriftlich unterzeichnet mit „Nora und Roger“}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Juristin und Politikerin im Nachkriegsdeutschland ===&lt;br /&gt;
Auf Betreiben und mit Unterstützung von Erich Lewinski ließ sich die Familie 1949 in Kassel nieder, wo Nora Platiel wieder der SPD beitrat und als Landgerichtsrätin und Vorsitzende einer Entschädigungskammer arbeitete. Am 1. Januar 1952 wurde sie als erste Frau in Hessen zum [[Landgerichtsdirektor]] ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Handbuch der Justiz 1953 |Hrsg=Deutscher Richterbund |Seiten=84}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Georg Wannagat |Titel=Die Rolle und Bedeutung des Wirkens der Juristen für Staat und Gesellschaft in der 1000-jährigen Geschichte der nordhessischen Region |Sammelwerk=Kassel als Stadt der Juristen (Juristinnen) und der Gerichte in ihrer tausendjährigen Geschichte |Verlag=Heymanns |Ort=Köln/Berlin/Bonn/München |Datum=1990 |ISBN=3-452-21555-5 |Seiten=359}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihr Sohn Roger Platiel vervollständigte unter den schwierigen Nachkriegsbedingungen seine Ausbildung in Kassel, ging bald nach Paris und wurde Künstler.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Landtagswahl in Hessen 1954|Landtagswahl 1954]] wurde die Spezialistin für Rechts- und Kulturpolitik erstmals in den [[Hessischer Landtag|Hessischen Landtag]] gewählt, dem sie bis 1966 angehörte, von 1960 bis 1966 als stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion. Als Landtagsabgeordnete war Platiel zudem Mitglied des Rechtsausschusses und des [[Richterwahlausschuss]]es. Sie thematisierte aktiv die Benachteiligung von Frauen im Familien- und Arbeitsrecht und die ungenügende Entnazifizierung der deutschen Justiz und Politik.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.uni-kassel.de/forschung/foss/nachwuchsfoerderung/nora-platiel-preis |titel=Nora-Platiel-Preis |hrsg=Universität Kassel |abruf=2022-01-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Nominierung des Kandidaten der SPD-Fraktion für das Amt des Landtagspräsidenten unterlag sie 1962 mit einer Stimme ihrem Fraktionskollegen [[Franz Fuchs (Politiker, 1894)|Franz Fuchs]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1950 bis 1954 war sie stellvertretendes nicht richterliches Mitglied und von 1967 bis 1971 ständiges nicht richterliches Mitglied des [[Staatsgerichtshof des Landes Hessen|Hessischen Staatsgerichtshofes]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://starweb.hessen.de/cache/PLPR/02/6/00006.pdf |titel=Plenarprotokoll 2/6 |hrsg=Hessischer Landtag |datum=1951-03-21 |seiten=138, 162 |format=PDF; 5,2&amp;amp;nbsp;MB |abruf=2021-08-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://starweb.hessen.de/cache/PLPR/06/7/00007.pdf |titel=Plenarprotokoll 6/7 |hrsg=Hessischer Landtag |datum=1967-03-15 |format=PDF; 6,4&amp;amp;nbsp;MB |abruf=2021-08-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ehrenamtliches Engagement ===&lt;br /&gt;
Neben der SPD-Mitgliedschaft war Platiel aktives Mitglied in der [[Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr]] (ÖTV). Von 1961 bis 1969 leitete sie den [[Kasseler Kunstverein]]. Sie förderte das Kasseler Staatstheater und engagierte sich im Bundesvorstand der Freunde der [[Hebräische Universität Jerusalem|Hebräischen Universität Jerusalem]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod ===&lt;br /&gt;
Nora Platiel starb im Alter von 83 Jahren. [[Holger Börner]], damals Ministerpräsident in Hessen, bezeichnete sie in seinem Nachruf als eine der bedeutendsten Frauen in der Geschichte der hessischen Sozialdemokratie. In der Presse wurde ihr politisches und kulturpolitisches Engagement im Nachkriegsdeutschland gewürdigt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Nora-Platiel-Straße.jpg|mini|Nora-Platiel-Straße in Kassel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1966: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
* 1966: [[Goethe-Plakette (Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst)|Goethe-Plakette des Landes Hessen]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wissenschaft.hessen.de/Goethe-Plakette |titel=Höchste Auszeichnung. Goethe-Plakette |hrsg=[[Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst]] |sprache=de |abruf=2022-01-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1970: [[Wilhelm-Leuschner-Medaille]]&lt;br /&gt;
* 2017: Das Grab von Nora und Hermann Platiel auf dem [[Hauptfriedhof Kassel]] wurde zum [[Liste der Ehrengräber der Stadt Kassel|Ehrengrab]] erklärt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;hna200317.de&amp;quot;&amp;gt;Thomas Siemon: [https://www.hna.de/kassel/stadt-wuerdigt-kasseler-politiker-verfolgte-und-dichter-mit-ehrengraebern-7899682.html &amp;#039;&amp;#039;Börner und Platiel. Stadt würdigt Kasseler Politiker, Verfolgte und Dichter mit Ehrengräbern.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Hessische/Niedersächsische Allgemeine|HNA]].&amp;#039;&amp;#039;  27. März 2017, abgerufen am 27. März 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Gelände der [[Universität Kassel]] ist eine Straße nach ihr benannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Seit 2007 gibt es auch in der Gemeinde [[Lohfelden]] bei Kassel eine nach ihr benannte Straße.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Verein zur Förderung von Forschung und Wissenstransfer in Sozialrecht und  Sozialpolitik e. V. vergibt seit 2021 den &amp;#039;&amp;#039;Nora-Platiel-Preis&amp;#039;&amp;#039; für herausragende Masterarbeiten in den Fachgebieten Sozialrecht und Sozialpolitik.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.uni-kassel.de/uni/aktuelles/meldung/2021/09/23/nora-platiel-preis-zum-ersten-mal-verliehen |titel=Nora-Platiel-Preis zum ersten Mal verliehen |hrsg=Universität Kassel |datum=2021-09-23 |sprache=de |abruf=2022-01-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Hessen-Parlament 1946–1986 |Seite=350–351}}&lt;br /&gt;
* Helga Haas-Rietschel, [[Sabine Hering]]: &amp;#039;&amp;#039;Nora Platiel. Sozialistin – Emigrantin – Politikerin. Eine Biographie.&amp;#039;&amp;#039; Bund-Verlag, Köln 1989, ISBN 3-7663-2127-7.&lt;br /&gt;
* Jochen Lengemann: &amp;#039;&amp;#039;MdL Hessen. 1808–1996. Biographischer Index&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Politische und parlamentarische Geschichte des Landes Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Band 14 = &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen der Historischen Kommission für Hessen.&amp;#039;&amp;#039; Band 48, 7). Elwert, Marburg 1996, ISBN 3-7708-1071-6, S. 294.&lt;br /&gt;
* {{NDB|20|512|513|Platiel, Nora, geborene Block|Sabine Hering|118902288}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Wege von Frauen. Kasseler Straßennamen, Geschichte und Geschichtspolitik |Hrsg=Wolfgang Matthäus, Mareike Götz |Ort=Kassel |Datum=2006}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Nora Platiel (1896–1979) |Hrsg=[[Gisela Notz]] |Sammelwerk=Wegbereiterinnen. Berühmte, bekannte und zu Unrecht vergessene Frauen aus der Geschichte |Auflage=1 |Verlag=Arbeitsgemeinschaft sozialpolitischer Arbeitskreise |Ort=Neu-Ulm |Datum=2018 |ISBN=978-3-945959-27-5 |Seiten=264 f.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118902288}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|DB=HBN|ID=118902288|titel=Platiel, Nora|ref=nein}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Laura Schibbe |url=http://www.kassel.de/stadt/frauen/geschichte/info/06234/ |titel=Nora Platiel (1896–1979) |titelerg=Ein Neuanfang in Kassel |werk=Stadtportal Kassel |hrsg=Stadt Kassel |datum=2013-12-18 |sprache=de |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20160127172939/http://www.kassel.de/stadt/frauen/geschichte/info/06234/ |archiv-datum=2016-01-27 |abruf=2022-01-21 |abruf-verborgen=1 |kommentar=Kurzporträt}}&lt;br /&gt;
* [[Liste der Mitglieder des Staatsgerichtshofs des Landes Hessen]]&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Nora Platiel |url=https://www.platiel2019.de/docs/Roger_Platiels_Lebensweg.pdf |titel=Rogers Lebensweg |werk=platiel2019.de |datum=2019-05-11 |hrsg=Ralf Schaper |format=PDF; 376&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2021-01-21 |abruf-verborgen=1 |kommentar=Abschrift der [[Schreibmaschinenschrift|maschinenschriftlichen]] Vorlage durch Ralf Schaper aus dem Nachlass [[Minna Specht]] 1/MSAE000074 im [[Archiv der sozialen Demokratie]], Bonn; das Original ist handschriftlich unterzeichnet mit „Nora und Roger“}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.platiel2019.de/ |titel=&amp;amp;#91;&amp;#039;pla:ti&amp;#039;ɛl&amp;amp;#93; |titelerg=Ausstellung |werk=platiel2019.de |hrsg=Ralf Schaper |datum=2019 |abruf=2021-01-21 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://www.vorderer-westen.net/geschichte/prominente-mitbuergerinnen/nora-platiel/ |titel=Nora Platiel |hrsg=Kassel-West e.&amp;amp;nbsp;V. |abruf=2021-01-21 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Parlamente in Hessen|Thema=Abgeordnete|Ident=118902288|Titel=Nora Platiel|Datum=2023-01-14|Abruf=2023-11-01}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118902288|LCCN=n90721442|VIAF=59882620}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Platiel, Nora}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Staatsgerichtshof des Landes Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Richter (Landgericht Kassel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ISK-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Roten Hilfe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Emigrant aus dem Deutschen Reich zur Zeit des Nationalsozialismus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Emigrant in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsanwalt (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bochum)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Wilhelm-Leuschner-Medaille]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1979]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Platiel, Nora&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Block, Eleonore (Geburtsname); Block, Nora; Platiel-Block, Nora; Kolb, Nora (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsche Politikerin (SPD), MdL, Juristin und Widerstandskämpferin gegen den Nationalsozialismus&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Januar 1896&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bochum]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=6. September 1979&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Kassel]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Martin Demel</name></author>
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