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	<title>Nonprofit-Organisation - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T00:25:02Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nonprofit-Organisation&amp;diff=65851&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Trustable: Anpassung der Schreibweise an das Englische</title>
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		<updated>2025-05-13T14:52:47Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Anpassung der Schreibweise an das Englische&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Eine &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nonprofit-Organisation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NPO&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;; deutsch: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;nicht gewinnorientierte Organisation&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) verfolgt, im Gegensatz zur For-[[Profit]]-[[Organisation]] (gewinnorientierte Organisation), keine [[wirtschaft]]lichen Gewinnziele. Sie dient beispielsweise sozialen, kulturellen oder wissenschaftlichen Zielen ihrer Mitglieder, die in [[Gemeinnützigkeit|gemeinnütziger]] oder [[Eigennützigkeit|eigennütziger]] Weise verfolgt werden können. Dies ist meistens in einer [[Satzung (Privatrecht)|Satzung]] festgelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Definition ==&lt;br /&gt;
Der Begriff „Nonprofit-Organisation“ ist weder im alltäglichen Sprachgebrauch noch in den Fachwissenschaften einheitlich und eindeutig definiert. Zahlreiche Autoren weisen darauf hin, dass mit der Bezeichnung „Non-Profit“ zunächst nur eine Negativ-Abgrenzung vorgenommen wird. So werden unter dem Terminus in der Regel Organisationen zusammengefasst, die nicht in erster Linie erwerbswirtschaftliche Ziele verfolgen und keine öffentlichen Verwaltungsbehörden sind. Darunter fallen sowohl verschiedene öffentliche Institutionen (z.&amp;amp;nbsp;B. Schulen, Museen und Theater, Kliniken) als auch sehr unterschiedliche private Vereinigungen (z.&amp;amp;nbsp;B. Parteien, Stiftungen, Bürgerinitiativen, gemeinnützige Organisationen, Selbsthilfegruppen oder Vereine, die lediglich der eigenen Freizeitgestaltung dienen).&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Helmig: &amp;#039;&amp;#039;[https://wirtschaftslexikon.gabler.de/definition/nonprofit-organisation-npo-39562 Nonprofit-Organisation (NPO)]&amp;#039;&amp;#039;, [[Gabler Wirtschaftslexikon]] (online); abgerufen am 4. Mai 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ergänzung zu Staat und Markt ===&lt;br /&gt;
Nonprofit-Organisationen nehmen bestimmte Zwecke der Bedarfsdeckung, Förderung oder [[Interessenvertretung]] bzw. Beeinflussung (Sachzieldominanz) für ihre Mitglieder (Selbsthilfe) oder Dritte wahr. Die Organisationen gehören zum [[Nonprofit-Bereich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leitung ==&lt;br /&gt;
Als [[Verein]]e, [[Verband (Soziologie)|Verbände]], [[Selbstverwaltungskörperschaft]]en, gemeinnützige Gesellschaften ([[Gemeinnützige GmbH|gGmbH]], [[Unternehmergesellschaft (haftungsbeschränkt)|gUG]] oder [[gemeinnützige Aktiengesellschaft|gAG]]), [[Genossenschaft]]en oder [[Stiftung]]en werden sie von gewählten [[Ehrenamt]]lichen geleitet und können durch freiwillige Helfer in ihrer Arbeit unterstützt werden. Ihre Leitungsorgane können gewählt oder, wie bei Stiftungen, durch bestimmte Personen oder [[Institution]]en berufen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinnützigkeit ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Gemeinnützigkeit}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland wird eine eventuelle Gemeinnützigkeit im Rahmen eines staatlichen Anerkennungsverfahrens bei Beantragung von Gemeinnützigkeitsstatus auf [[Glaubwürdigkeit|Plausibilität]] überprüft. Zuständig ist normalerweise das [[Finanzamt]], bei dem eine Befreiung von der [[Körperschaftsteuer (Deutschland)|Körperschaftsteuer]] beantragt wird. Der [[Steuerbescheid]] dient gleichzeitig als Nachweis der Gemeinnützigkeit und ist Grundlage zur Ausstellung von steuermindernden [[Zuwendungsbescheinigung]]en. Typische Rechtsformen von Nonprofit-Organisationen sind dort die [[gemeinnützige GmbH]], die [[gemeinnützige Aktiengesellschaft]] und der [[Eingetragener Verein|eingetragene Verein]] (e.&amp;amp;nbsp;V.).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Finanzierung und Controlling ==&lt;br /&gt;
Die NPOs finanzieren ihre Leistungen (Individualgüter, [[Meritorisches Gut|meritorische Güter]] oder [[Öffentliches Gut|Kollektivgüter]]) über Mitgliederbeiträge, Spenden, Zuschüsse, Preise oder Gebühren. Im internationalen Durchschnitt finanzieren sie sich zu 53 % über Entschädigungen für Dienstleistungen, zu 35 % über Staatsbeiträge und nur zu 12 % über Spendeneinnahmen. Insgesamt setzen NPOs weltweit jährlich fast zwei Billionen US-Dollar um. Dies entspricht in etwa dem Bruttoinlandsprodukt von Frankreich.&amp;lt;ref name=nzz&amp;gt;NZZ am Sonntag, 15. Oktober 2006, S. 37.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erzielte Überschüsse dürfen nicht als [[Kapitalrendite]] direkt an Mitglieder oder Träger ausgeschüttet werden. Gewisse Rückvergütungen sind im Verhältnis zur Leistungsbeanspruchung möglich. Übergänge von der [[Privatautonomie]] zur Staats- oder Marktsteuerung in Teilbereichen sind möglich und häufig.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Purtschert, Peter Schwarz, Bernd Helmig, Reinbert Schauer, Andrea Haid: &amp;#039;&amp;#039;Das NPO-Glossar.&amp;#039;&amp;#039; Haupt, Bern [u.&amp;amp;nbsp;a.] 2005, ISBN 3-258-06884-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Interesse sozialer Dienste am [[Controlling]] nimmt in dem Ausmaß zu, in dem die mangelnde Eignung [[Betriebswirtschaftliche Kennzahl|finanzieller Kennzahlen]] zur Steuerung von Unternehmen erkannt wird, erst recht, wenn diese Unternehmen, wie viele in der [[Sozialarbeit|sozialen Arbeit]], sich nicht am Gewinn orientieren. Wenn auch im sozialen Bereich die Feststellung von Zusammenhängen im naturwissenschaftlichen Sinne schwer möglich ist, wird eine Einschätzung der Ergebnisse der angebotenen Maßnahmen als sinnvoll und machbar gesehen. Dabei wird empfohlen, um der [[Komplexität]] sozialer Dienstleistungen gerecht zu werden, auf einen multidimensionalen Rahmen zurückzugreifen. Neben der finanziellen Dimension zählen für NPOs im sozialen Bereich auch der Grad der Auftragserfüllung, die Sicht der Leistungsempfänger sowie jene des Personals.&amp;lt;ref&amp;gt;Maria Laura Bono: &amp;#039;&amp;#039;NPO-Controlling: professionelle Steuerung sozialer Dienstleistungen.&amp;#039;&amp;#039; Schäffer-Poeschel, Stuttgart 2006, ISBN 978-3-7910-2541-4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die genannten Dimensionen sollen folgende grundsätzliche Fragen beantworten:&lt;br /&gt;
* Auftragserfüllung: Wie sehr erfüllt die soziale Dienstleistung die fachspezifische Zielsetzung?&lt;br /&gt;
* Leistungsempfänger: Welchen Nutzen sehen die Leistungsempfänger?&lt;br /&gt;
* Personal: Wie wirkt sich die Dienstleistung auf die Mitarbeiter aus?&lt;br /&gt;
* Wirtschaftlichkeit: Welche finanziellen Folgen hat die soziale Dienstleistung für die NPO?&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere bzw. andere Dimensionen werden prinzipiell nicht ausgeschlossen: Es ist immer eine Gratwanderung zwischen Übersichtlichkeit und Vollständigkeit. Die Betrachtung mehrerer Dimensionen ermöglicht es, sich ein ausgewogenes Bild über die Auswirkungen einer Maßnahme zu machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der multidimensionale Ansatz soll sicherstellen, dass Widersprüche im Zielsystem leichter erkannt werden. Mögliche Konflikte können im Vorfeld angesprochen werden, anstatt unterschwellig das Gesamtergebnis der Organisation zu beeinträchtigen. Um allerdings bei der Fülle an Details den Überblick nicht zu verlieren, sind Schlüsselinformationen (wie z.&amp;amp;nbsp;B. Kennzahlen) unumgänglich. Es gilt, sich auf einen Blick ein ausgewogenes Bild von der Wirkung einer sozialen Maßnahme machen zu können.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Begriff &amp;#039;&amp;#039;Non-Profit&amp;#039;&amp;#039; setzt [[profit]]orientiertes Wirtschaften, wie es im [[Kapitalismus]] üblich ist, voraus. Kapitalistische Prinzipien wie [[Privateigentum]] oder Selbstbestimmung der Arbeitskraft sind neben einem über die [[Subsistenz]] hinausgehenden Wohlstands- und Entwicklungsniveau Voraussetzungen für das Entstehen privater Nonprofit-Organisationen. Eine [[Hypothese|hypothetische]] staatliche Organisation, die [[Staatseigentum]] einsetzt und dazu die Arbeitskraft der Bürger mehr oder wenig zwangsweise einbezieht, kann selbst bei fehlender Gewinnabsicht nicht als Nonprofit-Organisationen bezeichnet werden. Daher haben NPOs in westlichen Staaten eine lange Geschichte. Nichtstaatliche Wohltätigkeit hat es auch in [[vormoderne]]n Gesellschaften gegeben, historisch insbesondere in der Form von Stiftungen, mit denen beispielsweise [[Hospital|Hospitäler]] oder [[Armenfürsorge]] finanziert wurden. Ein solches Stiftungswesen hat beispielsweise in Deutschland und dem [[Osmanisches Reich|Osmanischen Reich]] in der [[Frühe Neuzeit|frühen Neuzeit]] existiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== USA ===&lt;br /&gt;
Die Entstehungsgeschichte der Nonprofit-Organisationen in den USA ist die Geschichte der Bestrebung, neben politischer auch kulturelle Unabhängigkeit von Europa zu erlangen. Die Ursprünge der Nonprofit-Organisationen in den USA erwuchsen aus der Ablehnung des europäischen [[Absolutismus]] im 18.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert. Durch diese Ablehnung der Staatsmacht wurde zunehmend nach [[zivilgesellschaft]]lichen Konzepten der [[Selbstverwaltung]] gesucht. Mit der zunehmenden sozialen Schieflage in Europa zur Zeit der [[Industrialisierung]] und den damit verbundenen gesellschaftlichen Veränderungen (z.&amp;amp;nbsp;B. [[Oktoberrevolution]], [[Sozialistengesetze]]) wurde in den USA nach Möglichkeiten gesucht, das Ausweiten der staatlichen Einflusssphäre zu verhindern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Besonders Ende des 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts wurde das Konzept des so genannten [[Wohlfahrtskapitalismus]] diskutiert, bei dem Arbeitgeber selbständig Sozialleistungen erbringen. Dies geschah und geschieht oft über betriebseigene Nonprofit-Organisationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noch heute werden in den USA viele Aufgaben, die in Europa klassisch dem staatlichen Sektor zugeschrieben werden (Bildung, Kultur etc.), von Nonprofit-Organisationen erfüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Klassifikation erfolgt durch das &amp;#039;&amp;#039;[[National Center for Charitable Statistics]]&amp;#039;&amp;#039;. NPOs können als &amp;#039;&amp;#039;[[501(c) organization]]&amp;#039;&amp;#039; von der [[Steuerpflicht]] befreit werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutschland ===&lt;br /&gt;
Im Mittelalter war das Stiftungswesen christlich geprägt. Möglicherweise bedingt durch den steigenden Wohlstand bürgerlicher Kreise lässt sich ein Aufschwung privat finanzierter [[Wohltätigkeitsorganisation]]en ab dem späten 18. Jahrhundert feststellen. Das 19.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert ist dann eine Blütezeit solcher Organisationen, ein großer Teil der bürgerlichen Elite war ehrenamtlich in ihnen aktiv oder trug zu ihrer Finanzierung bei. Besonders ist dies in den [[Stadtstaat]]en zu erkennen, wo sich Handelsbürger konzentrierten. In Frankfurt am Main gab es beispielsweise die [[Dr. Senckenbergische Stiftung|Senckenbergischen Stiftungen]] (Bürgerhospital und medizinisch-wissenschaftliche Stiftung mit Bibliothek), die Städelsche Stiftung ([[Staatliche Hochschule für Bildende Künste – Städelschule|Kunstschule]] und [[Städelsches Kunstinstitut|Museum]]), die [[Polytechnische Gesellschaft]] (Fortbildung von Arbeitern, Sparkasse für „kleine Leute“), das [[Rothschild (Familie)|Rothschildsche]] Judenhospital (das allerdings nur zahlenden Mitgliedern offenstand), die [[Waisenhaus]]stiftung sowie eine [[Armenküche]], die von den bürgerlichen Damen des [[Frauenverein]]s betrieben und finanziert wurde. Der Frauenverein betrieb auch eine Schule. Das rege Vereinswesen der Zeit lässt sich generell schwer von den rein [[karitativ]]-gemeinnützigen Einrichtungen abgrenzen.&amp;lt;ref&amp;gt;Ralf Roth: &amp;#039;&amp;#039;Stadt und Bürgertum in Frankfurt am Main.&amp;#039;&amp;#039; Oldenbourg, München 1996, ISBN 3-486-56188-X.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== International ===&lt;br /&gt;
Seit Ende des letzten Jahrtausends befindet sich der Nonprofit-Sektor in einer Umbruchsituation, bedingt durch externe wie auch interne Faktoren. Gesellschaftspolitische Entwicklungen führen zu Verschiebungen in der Nachfrage nach sozialen Dienstleistungen, während leere öffentliche Kassen und finanziell geschwächte [[Sozialversicherung]]en in vielen europäischen Staaten Nonprofit-Organisationen mit tief greifenden Einschränkungen konfrontieren. Gleichzeitig erfährt der Sektor eine Intensivierung des [[Wettbewerb (Wirtschaft)|Wettbewerbs]] getragen durch gewandelte gesetzliche Rahmenbedingungen – auf nationaler wie auf EU-Ebene – und einen entsprechenden [[Reform]]prozess in der [[Öffentliche Verwaltung|öffentlichen Verwaltung]], u.&amp;amp;nbsp;a. durch [[Öffentliche Reformverwaltung|New Public Management]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Soziale Dienste]] sind von der [[Ökonomisierung]] der [[Öffentliche Hand|öffentlichen Hand]] besonders betroffen und stehen vor der Herausforderung, ihre [[Rechnungslegung|Rechenschaftslegung]] auszuweiten und zu vertiefen, um den Nutzen ihrer Arbeit vor Fördergebern, Mitgliedern und Spendern zu belegen. Während sich bei gewinnorientierten Unternehmen die Erfolgsmessung auf einige, wenige quantitative Größen beschränkt – wie etwa der [[Erlös|Umsatz]] oder die [[Rentabilität]], ruft die Frage bei sozialen NPOs große Unsicherheiten hervor. Wann ist etwa die [[Integration (Soziologie)|Integration]] von Zugewanderten erreicht? Oder: Wie verbessert sich die Lebenslage von behinderten Menschen? Es gehört zum Wesen von Anbietern sozialer Dienstleistungen, dass neben der Einhaltung finanzieller Rahmenbedingungen insbesondere [[Sachziel]]e verfolgt werden, wie etwa die Senkung der [[Jugendkriminalität]] oder die Aktivierung von Senioren. Letztere jedoch sind selten so genau formuliert, dass eine Umsetzung ohne weiters möglich und überprüfbar wäre. Die Erfolgsmessung ist umso komplexer, wenn Ziele wirkungs- statt [[ressource]]norientiert formuliert werden. In den Augen von Anspruchsgruppen, wie Spendern, Ehrenamtlichen oder der öffentlichen Hand, zählen nicht nur die eingesetzten Mittel, sondern insbesondere die erreichten Ergebnisse. Auf der Ebene der eingesetzten Ressourcen richtet die NPO ihre Aufmerksamkeit auf die für ein bestimmtes Ziel notwendige [[Produktionsfaktor]]en (&amp;#039;&amp;#039;Inputs&amp;#039;&amp;#039;) wie etwa die Anzahl oder die Qualifikation der Mitarbeiter. Das Personal stellt eine der entscheidenden Ressourcen dar. Im Gegensatz dazu betreffen wirkungsbezogene Ziele die Ergebnisse, die erreicht werden sollen – sei es die Menge (&amp;#039;&amp;#039;[[Produkt (Wirtschaft)|Output]]&amp;#039;&amp;#039;), die objektive Wirkung (&amp;#039;&amp;#039;Effect&amp;#039;&amp;#039;), die subjektive Konsequenz (&amp;#039;&amp;#039;Impact&amp;#039;&amp;#039;) oder aber das Ergebnis für das Umfeld (&amp;#039;&amp;#039;[[Outcome]]&amp;#039;&amp;#039;). Der Übergang von Input- zu Outputzielen ist für die NPO mit erheblichen Folgen verbunden und schlägt sich deutlich in der Ausrichtung der Steuerungsinstrumente nieder. Wird etwa in einer Beratungsstelle für Jugendliche aus der Sicht des Ressourceneinsatzes über Personalstunden nachgedacht, so gilt die Aufmerksamkeit – wenn von Wirkung die Rede ist – der Verbesserung der Lebensumstände von Jugendlichen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Arten von Nonprofit-Organisationen ==&lt;br /&gt;
Grundsätzlich wird unterschieden zwischen:&lt;br /&gt;
* Fremdleistungs-NPO (Dienstleistungserbringer für Dritte)&lt;br /&gt;
* Eigenleistungs-NPO (Mitgliedervereinigung)&lt;br /&gt;
* Mischformen aus beiden&amp;lt;ref&amp;gt;Armin Wöhrle: &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen des Managements in der Sozialwirtschaft.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sozialer und ökologischer Bereich ===&lt;br /&gt;
* [[Sozialwirtschaft]]&lt;br /&gt;
** [[Soziale Arbeit]], Unterstützung für Benachteiligte, [[Fürsorge]]&lt;br /&gt;
* Schutz und Rettung&lt;br /&gt;
* Umwelt-, Natur- und Tierschutz&lt;br /&gt;
* Entwicklungszusammenarbeit&lt;br /&gt;
** Das Ziel von in der [[Entwicklungszusammenarbeit]] tätigen Organisationen ist die nachhaltige und langfristige Verbesserung der Lebensumstände der Menschen in [[Entwicklungsland|Entwicklungsländern]].&lt;br /&gt;
* Politische NGOs&lt;br /&gt;
** Politische [[Nichtregierungsorganisation|NGOs]] befassen sich mit Themen wie [[Globalisierung]], [[Welthandel]] und sozialen Benachteiligungen.&lt;br /&gt;
* Menschen- und Bürgerrechte&lt;br /&gt;
** Bürgerrechts- und [[Menschenrechtsorganisation]]en setzen sich für die Einhaltung der [[Menschenrecht|Menschen-]] und [[Bürgerrechte]] ein und versuchen auf [[Menschenrechtsverletzung]]en aufmerksam zu machen.&lt;br /&gt;
* Katastrophenhilfe, Überlebenshilfe, humanitäre Hilfe&lt;br /&gt;
** In der [[Humanitäre Hilfe|humanitären Hilfe]] tätige Organisationen versuchen, Menschen in einer humanitären Notlage (z.&amp;amp;nbsp;B. bei Kriegen und Naturkatastrophen) zu schützen und ihnen zu helfen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kultureller Bereich ===&lt;br /&gt;
* Künstlerförderung&lt;br /&gt;
* Pflege und Erhaltung historischer Bücher [[Buchpatenschaft]] und Dokumente&lt;br /&gt;
* [[Denkmalschutz]]-Organisationen setzen sich für einen Erhalt der [[Kulturdenkmal|Kultur- und Baudenkmale]] aus verschiedenen Epochen ein und fördern zeitgemäße, gute Architektur bei Neubauten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Low-Profit-Organisation]]&lt;br /&gt;
* [[Non-Profit-Marketing]]&lt;br /&gt;
* [[Maria Laura Bono]]: &amp;#039;&amp;#039;NPO-Controlling – Professionelle Steuerung sozialer Dienstleistungen.&amp;#039;&amp;#039; Schäffer-Poeschel, Stuttgart 2006, ISBN 3-7910-2541-4.&lt;br /&gt;
* Manfred Bruhn: &amp;#039;&amp;#039;Marketing für Nonprofit-Organisationen. Grundlagen – Konzepte – Instrumente.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 2005, ISBN 3-17-018281-1.&lt;br /&gt;
* Walter Fischer: &amp;#039;&amp;#039;[[Sozialmarketing]] für Non-Profit-Organisationen – Ein Handbuch.&amp;#039;&amp;#039; Orell Füssli, Zürich 2000, ISBN 3-280-02659-8.&lt;br /&gt;
* [[Ekkehart Frieling]]: &amp;#039;&amp;#039;Kompetenz- und Organisationsentwicklung in Non-Profit-Organisationen: Gewerkschaften, Bildungsträger und öffentliche Verwaltung im wirtschaftlichen Wandel.&amp;#039;&amp;#039; Waxmann, Münster u.&amp;amp;nbsp;a. 2002, ISBN 3-8309-1184-X.&lt;br /&gt;
* Marlies W. Fröse (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Management Sozialer Organisationen. Beiträge aus Theorie, Forschung und Praxis. Das Darmstädter Management-Modell.&amp;#039;&amp;#039; Haupt, Bern (u.&amp;amp;nbsp;a.) 2005, ISBN 3-258-06877-1.&lt;br /&gt;
* Richard Häusler, Claudia Kerns: &amp;#039;&amp;#039;Unternehmen Umweltbildung.&amp;#039;&amp;#039; oekom, München 2006, ISBN 3-86581-047-0.&lt;br /&gt;
* Michael Meyer u.&amp;amp;nbsp;a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Nonprofit-Organisation. Strukturen und Management&amp;#039;&amp;#039;. 6. Aufl. Schaeffer-Poeschel, Stuttgart 2022, ISBN 978-3-7910-5561-9.&lt;br /&gt;
* Stefan Nährlich, Annette Zimmer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Management in Nonprofit-Organisationen. Eine praxisorientierte Einführung.&amp;#039;&amp;#039; Leske + Budrich, Opladen 2000, ISBN 3-8100-2295-0.&lt;br /&gt;
* Michael Mroß: &amp;#039;&amp;#039;Management in der Sozialwirtschaft – Kompakt!&amp;#039;&amp;#039; Cp-Verlag, Leipzig 2014, ISBN 978-1-4959-7428-1.&lt;br /&gt;
* Robert Purtschert: &amp;#039;&amp;#039;Marketing für Verbände und weitere Nonprofit-Organisationen.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Haupt, Bern / Stuttgart / Wien 2005, ISBN 3-258-06913-1.&lt;br /&gt;
* Patrick Renz: &amp;#039;&amp;#039;Project Governance: Implementing Corporate Governance and Business Ethics in Nonprofit Organizations.&amp;#039;&amp;#039; Physica, Heidelberg 2007, ISBN 978-3-7908-1926-7.&lt;br /&gt;
* [[Ruth Simsa]]: &amp;#039;&amp;#039;Gesellschaftliche Funktionen und Einflußformen von Nonprofit-Organisationen. Eine systemtheoretische Analyse.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt am Main u.&amp;amp;nbsp;a. 2001, ISBN 3-631-36791-0.&lt;br /&gt;
* Peter Schwarz: &amp;#039;&amp;#039;Organisation in Nonprofit-Organisationen.&amp;#039;&amp;#039; Haupt, Bern / Stuttgart / Wien 2005, ISBN 3-258-06885-2.&lt;br /&gt;
* Armin Wöhrle: &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen des Managements in der Sozialwirtschaft.&amp;#039;&amp;#039; Nomos, Baden-Baden 2003, ISBN 978-3-8329-0341-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Non-profit organizations|Non-Profit-Organisationen|3=S}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|4293729-2}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4293729-2|LCCN=sh/85/032985|NDL=00577640}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmensart]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Non-Profit-Organisation| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Trustable</name></author>
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