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	<title>Nonnosus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T21:07:19Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nonnosus&amp;diff=875295&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Dieringer63: Link auf Johannes Grabmayer</title>
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		<updated>2026-02-14T19:49:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Link auf Johannes Grabmayer&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den christlichen Heiligen Nonnosus. Für den byzantinischen Diplomaten siehe [[Nonnosos]].}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Molzbichl Kirche 30 2006.jpg|miniatur|Grabstein in der Kirche des Kärntner Nonnosus von Molzbichl]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nonnosus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Nonosius&amp;#039;&amp;#039; (* um [[500]]; † um [[532]]) ist ein [[Christentum|christlicher]] [[Heiliger]], in dessen Vita seit dem 12. Jahrhundert zwei Personen verschmelzen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nonnosus von Soracte ==&lt;br /&gt;
Der erste Person ist Nonnosus von Soracte, [[Abt]] des [[Benediktiner]]klosters San Silvestro auf dem [[Monte Soratte]] im Norden [[Rom]]s (* um 500; † um 560 auf dem Monte Soratte). Die Einsiedelei wurde von [[Silvester I.]] gegründet. Anfangs hatte er unter einem despotischen Abt zu leiden. 560 wurde er selbst Abt und galt als gütig und freundlich. Papst [[Gregor der Große]] erwähnte ihn noch lobend. Im 9. Jahrhundert wurden seine Gebeine ins Kloster Suppentonia, heute die Basilika Sant’Elia bei Castel Sant’Elia nahe Viterbo, übertragen. Laut Legende übertrug Bischof Niker Mitte des 11. Jahrhunderts seine Reliquien nach Freising.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nonnosus von Molzbichl ==&lt;br /&gt;
Die zweite ist &amp;#039;&amp;#039;Sanctus Nonnosus, Diaconus Ecclesiae Tiburniensis&amp;#039;&amp;#039;, Diakon in [[Molzbichl]] in [[Oberkärnten]] († 2. September um 500 in [[Teurnia]]). Die Gebeine des Nonnosus aus Kärnten werden heute in der [[Krypta]] des [[Freisinger Dom]]s aufbewahrt. Nach dem Volksglauben soll es gegen Rückenschmerzen helfen, unter dem Sarg mit den Gebeinen hindurchzukriechen. Nonnosus wird als [[Schutzpatron|Patron]] gegen Gebrechen und Nöte in der Schule verehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Krypta des Freisinger Doms 2012.jpg|miniatur|Krypta des &amp;#039;&amp;#039;Freisinger Doms&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Während von einem italienischen Kult des hl. Nonnosus vor dem 17. Jahrhundert nichts bekannt ist, finden sich in Oberkärnten in der Gegend um [[Spittal an der Drau]] mehrere Kirchen mit belegtem Nonnosuskult. Die Kirchen stehen in [[Molzbichl]], in St. Peter in Holz bei [[Lendorf (Drautal)|Lendorf]], bei [[Berg im Drautal]], in [[Hermagor-Pressegger See|Hermagor]] im [[Gailtal]] und der deutschen Sprachinsel Bladen/[[Sappada]]. Aus St. Peter im Holz etwa ist ein [[Ablass]]brief von 1470 erhalten, in welchem all jenen der Nachlass der Sünden versprochen wird, die zu Weihnachten, am dritten [[Bitttage|Bitttag]], zu [[Peter und Paul]], am Tage des heiligen Nonnosus und am [[Kirchweihe|Kirchweihtag]] die Kirche besuchen und für deren Restaurierung spenden.&amp;lt;ref&amp;gt;Sammelarchiv des [[Geschichtsverein für Kärnten|Geschichtsvereins für Kärnten]] Faz. 82 im [[Kärntner Landesarchiv]], zit. n. [[Johannes Grabmayer]]: &amp;#039;&amp;#039;Volksglauben und Volksfrömmigkeit im spätmittelalterlichen Kärnten.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Wien u.&amp;amp;nbsp;a. 1994, ISBN 3-205-05550-0, S.&amp;amp;nbsp;138.&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter den oben genannten Orten der Nonnosusverehrung hat Molzbichl, noch im 11. Jh. als Münster (Munstiûre) bezeichnet und Klostersitz seit dem 8. Jahrhundert, eine besondere Bedeutung. In die Mensa der Kirche, dem Tischteil des Altares, ist eine Grabplatte aus dem 6. Jahrhundert eingemauert, die zu einer Reliquiengrube östlich des frühmittelalterlichen Hochaltars passt. Dieses [[Alte Kirche|frühchristliche]] Zeugnis, die bisher einzige aus dieser Zeit stammende Inschrift in Österreich, erwähnt einen Diakon mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Nonnosus&amp;#039;&amp;#039;, der im Jahre 532 verstarb.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Amon-1990&amp;quot;&amp;gt;Vgl. [[Karl Amon (Theologe)|Karl Amon]]: &amp;#039;&amp;#039;Hagiographische Bemerkungen zur Nonnosus-Inschrift in Molzbichl&amp;#039;&amp;#039;. In: Geschichtsverein für Kärnten (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Carinthia (Zeitschrift)|Carinthia]] I. Zeitschrift für geschichtliche Landeskunde von Kärnten.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 180, 1990, S.&amp;amp;nbsp;221–234.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die lateinische Inschrift lautet:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Hic re[quies]/ci(t) servus Χϱ[ι](στου) / Nonnosus diac(onus) / qui vixit annos / p(lus) m(inus) CIII obiit / IIII Non(as) Septemb(res) / et deposit(us) est in / hunc loco XIII Kal(endas) Aug(ustas) indict(ione) XI / tertio (anno) post cons(ulatum) / Lampadi et Ores/tis v(irorum) c(larissimorum)&lt;br /&gt;
 |Sprache=la&lt;br /&gt;
 |Quelle=Grabplatte aus dem 6. Jahrhundert&lt;br /&gt;
 |Übersetzung=Hier ruht der Diener Christi, der Diakon Nonnosus, der ca. 103 Jahre lebte. Er starb am 2. September und wurde am 20. Juli an diesem Ort im elften Jahr der [[Indiktion]] bestattet, drei Jahre nach dem Konsulat der hochberühmten Männer Lampadius und Orestes.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;Amon-1990&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987 wird sein Grab in der Kirche von Molzbichl wiedergefunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Korbinian- und Nonnosushof (Domberg Freising).JPG|mini|rechts|Korbinian- und Nonnosushof; Ehemalige Chorherrenhöfe von [[St. Andrä (Freising)|St. Andrä]]]]&lt;br /&gt;
Die Stärke des Kults führte augenscheinlich schon im Früh- und Hochmittelalter zu mehreren [[Reliquientranslation]]en, was in den Gräbern von Molzbichl, St. Peter in Holz bzw. der Translation nach Freising unter Bischof [[Nitker]] (1039–52) ersichtlich wird. Freising erhielt 891 durch den ostfränkischen König [[Arnulf von Kärnten]] erstmals Besitz in der Umgebung der alten Römerstadt [[Teurnia]]-Tiburnia, in dessen Umgebung Molzbichl und St. Peter liegen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeinsame Verehrung ==&lt;br /&gt;
Ab dem 12. Jahrhundert ist eine zunehmende Gleichsetzung des Kärntner Nonnosus mit jenem von Soratte anzunehmen. Das gab dem Heiligen ein neues prachtvolles [[Hagiographie|hagiographisches]] Gewand. In Kärnten wurde der Diakon zum Bischof erhöht und erhielt den Namen &amp;#039;&amp;#039;Nonosius&amp;#039;&amp;#039;, was letztlich zu Verwechslungen mit dem Heiligen [[Anastasius I.|Anastasius]] geführt hat. In Italien erlebte der Nonnosuskult im 17. Jahrhundert einen neuen Aufschwung. Die Folge der Gleichsetzung der beiden Personen sind idente Sterbedaten des Nonnosus vom Kloster San Silvestro vom Monte Soratte mit jenem des Diakons in Molzbichl, wobei der hagiographische Erkenntnisstand über den Kärntner Nonnosus außergewöhnlich hoch ist, da Name, Alter, Todestag, erste Translation und der Weihegrad bekannt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute geht man davon aus, dass die Reliquien in Freising und der 1660 nach Bamberg übertragene Kopf von Nonnosus von Molzbichl stammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] Gedenktag beider Nonnosus ist der [[2. September]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eines der Domherrenhäuser auf dem Freisinger Domberg wurde als &amp;#039;&amp;#039;Nonnosushof&amp;#039;&amp;#039; nach dem Nonnosus aus Kärnten benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070609100851/http://www.bautz.de/bbkl/n/nonnosus.shtml |band=21|spalte=1068|autor=[[Ekkart Sauser]]|artikel=Nonnosus}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Saint Nonnosus|Hl. Nonnosus}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=12325079X|LCCN=no/2002/5239|VIAF=45203858}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heiliger (6. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Freising)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 5. oder 6. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 6. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Nonnosus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Nonnosius&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Benediktinerabt und christlicher Heiliger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 500&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=um 532&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Monte Soratte]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dieringer63</name></author>
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