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	<title>Noni - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Noni&amp;diff=207631&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;RobertLechner: /* Medizinische Wirkung */ linkfix</title>
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		<updated>2026-04-25T14:22:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Medizinische Wirkung: &lt;/span&gt; linkfix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Noni-Baum. Zur italienischen Opernsängerin siehe [[Alda Noni]]. Zum Asteroiden siehe [[(2382) Nonie]], zur NO-Nasen-Rachen-Spüllösung (NONI) siehe [[Nitric Oxide Releasing Solution]].}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Nonibaum&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Morinda citrifolia&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Carl von Linné|L.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Morinda&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Rötegewächse&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Rubiaceae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Enzianartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Gentianales&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Euasteriden I&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Asteriden&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Bild             = ఒక అలంకారిక చెట్టు..JPG&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = Nonibaum (&amp;#039;&amp;#039;Morinda citrifolia&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nonibaum&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Morinda citrifolia&amp;#039;&amp;#039; {{Person|L.}}) ist eine Pflanzenart aus der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Morinda]]&amp;#039;&amp;#039; innerhalb der Familie der [[Rötegewächse]] (Rubiaceae). Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Noni&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist die [[Frucht (Botanik)|Frucht]] des Nonibaumes. In [[Englische Sprache|englischer Sprache]] gibt es den [[Trivialname]]n „Indian mulberry“, dies wird manchmal als „Indischer Maulbeerstrauch“ oder „Indischer Maulbeerbaum“ wiedergegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Morinda citrifolia Blanco1.52.png|mini|Illustration]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Morinda citrifolia, Fruit.jpg|mini|Frucht des Nonibaums]]&lt;br /&gt;
[[Datei:P Morc D1252.JPG|mini|Zweig mit Laubblättern, Blütenstand und Früchten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nonibaum wächst als [[Immergrüne Pflanze|immergrüner]], kleinerer [[Baum]] oder Strauch etwa 5 bis 10 Meter hoch. Die jüngeren Zweige sind kantig, rippig und kahl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine kahlen, ledrigen, etwas steifen und gegenständigen, eiförmigen bis elliptischen, lanzettlichen oder verkehrt-eiförmigen und kurz gestielten [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] sind einfach. Die recht großen, ganzrandigen und glänzenden Blätter sind 15 bis 40 Zentimeter lang. Die weißliche [[Nervatur]] ist wechselnd gefiedert. Es sind kleinere [[Nebenblatt|Nebenblätter]] vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die duftenden, [[Heterostylie|distylen]] Blüten mit einem fleischigen, vier- bis sechseckigen [[Blütenbecher]] stehen in achselständigen und kurz gestielten [[Köpfchen]], Büscheln zusammen. Die zwittrigen und fünf- bis sechszähligen [[Blüte]]n mit doppelter [[Blütenhülle]] sind weiß. Der Kelch ist meist zu einem stumpfen und ganzrandigen, kleinen Ring verwachsen. Es können kleine [[Tragblatt|Deckblätter]] oder &amp;#039;&amp;#039;Calycophyllen&amp;#039;&amp;#039; (vergrößerte Kelchblätter) vorhanden sein. Die meist kahlen [[Kronblätter]] sind stieltellerförmig verwachsen, mit grünlicher Kronröhre und mit zurückgelegten, dicklichen und innen gekielten und eilanzettlichen, weißen Zipfeln. Es ist nur ein [[Staubblatt]]kreis in der, im Schlund manchmal behaarten, Kronröhre vorhanden, die Staubblätter mit länglichen Antheren sind eingeschlossen oder etwas vorstehend. Zwei [[Fruchtblatt|Fruchtblätter]] sind zu einem unterständigen [[Fruchtknoten]] verwachsen. Der mehr oder weniger lange, meist vorstehende [[Griffel]] trägt eine zweilappige, -ästige [[Narbe (Botanik)|Narbe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nonifrucht ist ein [[Fruchtverband]] aus [[Steinfrucht|Steinfrüchten]] und etwa 6 bis 12 Zentimeter lang. Im reifen Zustand ist sie grünlich-gelblich bis -weißlich, eiförmig bis länglich, weichlich und stinkend. Die Früchte sind glatt, leicht runzlig und stärker oder schwächer vier- bis sechseckig genetzt, sowie mit den vielen, rundlichen, warzenförmigen Kelchresten gepunktet. Die kleinen, bräunlichen Steinkerne sind eiförmig sowie einsamig, bis etwa 1 Zentimeter lang und sie enthalten Luftkammern. Die Samen liegen in einem weißlich, saftigen und transparenten Fruchtfleisch. Der Geschmack und Geruch der reifen Früchte ist ähnlich dem von [[Handkäse]] oder [[Gorgonzola (Käse)|Gorgonzolakäse]] mit leichter Schärfe, er wird daher, ähnlich der [[Durian]], von manchen als unangenehm empfunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Chromosomenzahl]] beträgt 2n = 44.&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Anbaugebiete ==&lt;br /&gt;
Vermutlich war &amp;#039;&amp;#039;Morinda citrifolia&amp;#039;&amp;#039; ursprünglich im [[Australien|australischen]] Bundesstaat [[Queensland]] heimisch. Von dort verbreitete sie sich sowohl über den [[Ozean|Indischen Ozean]] als auch in die [[Polynesien|polynesische]] Inselwelt. Polynesische Seeleute brachten sie vor über 2000 Jahren nach [[Hawaii]], wo sie unter dem Namen „Noni“ bekannt wurde. Heute findet man die Pflanze auch in vielen Küstenregionen [[Mittelamerika]]s und [[Indien|Westindiens]] sowie auf [[Madagaskar]]. Nach POWO ist die Art zwischen Indien, China, Neuguinea und Australien heimisch.&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Taxonomie ==&lt;br /&gt;
Der Nonibaum wurde 1753 von [[Carl von Linné]] in &amp;#039;&amp;#039;Species Plantarum&amp;#039;&amp;#039; Band 1 Seite 176 als &amp;#039;&amp;#039;Morinda citrifolia&amp;#039;&amp;#039; erstbeschrieben. Ein Synonym ist beispielsweise &amp;#039;&amp;#039;Morinda multiflora&amp;#039;&amp;#039; {{Person|Roxb.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Trotz des Geruchs von &amp;#039;&amp;#039;faulem Käse&amp;#039;&amp;#039; im reifen Zustand werden die Früchte roh gegessen oder auch verschiedenartig zubereitet. Sie werden auch zu einem gezuckerten Getränk zubereitet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit der Wurzel des Nonibaums werden Rottöne bei der Färbung der traditionellen Stoffe [[Timor]]s ([[Tais]]) erreicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;TTL About&amp;quot;&amp;gt;Tais Timor-Leste: {{Webarchiv|url=http://taistimorleste.com/index.php?mid=13 |wayback=20170830013311 |text=&amp;#039;&amp;#039;About Tais&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2019-05-04 06:56:58 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 29. August 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noni wird neuerdings in einigen Staaten hauptsächlich als [[Fruchtsaftgetränk]] (Nonisaft) in verschiedenen Mischungen angeboten und vielfach per [[Netzwerk-Marketing]] vertrieben. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vermarktung ===&lt;br /&gt;
Noni-Produkte gelten als neuartige Lebensmittel, die nach der [[Novel Food|Novel-Food]]-Verordnung in der [[Europäische Union|Europäischen Union]] eine Zulassung benötigen. Danach müssen die Hersteller oder Anbieter nachweisen, dass von einem neu auf dem europäischen Markt angebotenen [[Lebensmittel]] keine gesundheitlichen Gefahren für den Verbraucher ausgehen. Dies umfasst nur die Bestätigung der Unschädlichkeit des Produktes für den Konsumenten und nicht den Nachweis gesundheitlicher Wirksamkeit. Im Jahr 2003 gestattete die [[Europäische Kommission]] das Inverkehrbringen von Nonisaft (Saft aus der Frucht der Spezies &amp;#039;&amp;#039;Morinda citrifolia&amp;#039;&amp;#039; L.). Auflagen für den Vertrieb waren unter anderem die [[Pasteurisierung]] des Getränks und der Verzicht auf Werbeaussagen, die dem Produkt eine gesundheitsfördernde Wirkung unterstellen. Auf dem Etikett des Erzeugnisses selbst oder im Zutatenverzeichnis der Fruchtsaftgetränke, die das Erzeugnis enthalten, muss gemäß der Richtlinie 2000/13/EG die Bezeichnung „Nonisaft“ oder „Morinda-citrifolia-Saft“ erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch nach der Zulassung des Nonisaftes „Tahitian Noni“ als Lebensmittel („Novel Food“) ist nach dem [[Lebensmittelrecht]] die Werbung mit gesundheitsbezogenen Aussagen zur Heilung und Linderung von Krankheiten wegen nicht nachgewiesener Wirksamkeit verboten. Zudem gilt diese Zulassung lediglich für die darin angeführten Produkte des Antragstellers. Weitere Produkte (auch Nonisaft anderer Hersteller) müssen gesondert zur Genehmigung eingereicht werden. Eine Liste der in der EU zugelassenen Nonisaft-Produkte ist – ständig aktualisiert – auf der Website der Kommission  veröffentlicht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EC&amp;quot;&amp;gt;Europäische Kommission: [http://ec.europa.eu/food/food/biotechnology/novelfood/index_en.htm Novel Foods – Introduction]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 2008 sind auch Noniblätter als Novel Food zugelassen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;EFSA&amp;quot;&amp;gt;[https://www.efsa.europa.eu/en/efsajournal/pub/376 Europäische Lebensmittelsicherheitsbehörde EFSA:] EFSA bestätigt Sicherheit von Noni-Blättern für Tee.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 21. April 2010 erteilte die Europäische Kommission darüber hinaus auch die Novel-Food-Zulassung für Nonipüree und Nonikonzentrat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;UmweltOnlineDe&amp;quot;&amp;gt;[http://www.umwelt-online.de/recht/eu/10/10_0228.htm Umwelt Online:] Beschluss 2010/228/EU der Kommission vom 21. April 2010 über die Genehmigung des Inverkehrbringens von Püree und Konzentrat aus Früchten von Morinda citrifolia als neuartige Lebensmittelzutat gemäß der Verordnung (EG) Nr. 258/97 des Europäischen Parlaments und des Rates.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der [[Health-Claims-Verordnung]] der EU dürfen für Lebensmittel Angaben über gesundheitsbezogene Eigenschaften wie etwa „stärkt die Abwehrkräfte“, „cholesterinsenkend“ oder „unterstützt die Gelenkfunktionen“ nur noch dann angegeben werden, wenn sie als „Claim“ in einer Liste&amp;lt;ref name=&amp;quot;EurLex&amp;quot;&amp;gt;{{EUR-Lex-Rechtsakt|reihe=L|jahr=2012|amtsblattnummer=136|anfangsseite=1|endseite=40|format=PDF|titel=&amp;#039;&amp;#039;VO (EU) Nr. 432/2012&amp;#039;&amp;#039;- PDF.}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (Gemeinschaftsregister&amp;lt;ref name=&amp;quot;NuhClaims&amp;quot;&amp;gt;[http://ec.europa.eu/nuhclaims/?event=register.home &amp;#039;&amp;#039;EU Register of nutrition and health claims made on foods&amp;#039;&amp;#039;.]&amp;lt;/ref&amp;gt;) aufgeführt und damit für ein Lebensmittel oder eine Lebensmittelzutat zugelassen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medizinische Wirkung ===&lt;br /&gt;
Dem [[Fruchtsaft|Saft]] werden gesundheitsfördernde und heilende Wirkungen nachgesagt, für die unter anderem ein angeblicher Wirkstoff namens [[Xeronin]] verantwortlich sei. Dieser ist jedoch in der medizinischen und pharmazeutischen Wissenschaft unbekannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;MT&amp;quot;&amp;gt;[https://www.medizin-transparent.at/noni-saft/ Medizin-transparent.at: &amp;#039;&amp;#039;Noni: Faule Versprechen aus der Südsee&amp;#039;&amp;#039;.] (Juli 2018. Abgerufen am 28. Mai 2020)&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die Anwendung zur Behandlung von Krankheiten mit Noniprodukten wäre in vielen Staaten eine Zulassung als [[Arzneimittel]] gesetzlich vorgeschrieben. Im Jahr 2001 verordnete das [[Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte]] wegen Nichtwirksamkeit des Produktes ein vorläufiges Verbot für Nonisaft. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die US-Aufsichtsbehörde für Lebensmittel- und Arzneimittelsicherheit [[Food and Drug Administration|FDA]] verwarnte bereits mehrfach Firmen, die mit medizinischer oder gesundheitsfördernder Wirkung von Noniprodukten warben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FDA26&amp;quot;&amp;gt;[[Food and Drug Administration]]: {{Webarchiv | url=http://www.fda.gov/foi/warning_letters/g4958d.pdf | wayback=20041110082909 | text=&amp;#039;&amp;#039;Warning letter, August 26, 2004&amp;#039;&amp;#039; – PDF.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FDA29&amp;quot;&amp;gt;[[Food and Drug Administration]]: {{Webarchiv | url=http://www.fda.gov/foi/warning_letters/g4686d.pdf | wayback=20041110132454 | text=&amp;#039;&amp;#039;Warning letter, August 29, 2004&amp;#039;&amp;#039;}} (PDF)&amp;lt;/ref&amp;gt; Solche Werbung ist unzulässig, da in den USA kein Noniprodukt als Arzneimittel zugelassen ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das österreichische Testmagazin &amp;#039;&amp;#039;[[Konsument (Magazin)|Konsument]]&amp;#039;&amp;#039; berichtete 2005 über drei Fälle schwerer Leberentzündung nach der Einnahme von Nonisaft. Dem Bericht wurde seitens der Herstellerfirma widersprochen, die diverse Gründe aufführte, warum der Nonisaft nicht verantwortlich für die Leberschäden gewesen sei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ergänzend zu der bereits im Jahr 2003 veröffentlichten Unbedenklichkeitsbescheinigung durch das EU Scientific Committee on Foods (SCF) veröffentlichte die [[Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit]] (AGES) einen eigenen Untersuchungsbericht, in dem ein Zusammenhang zwischen dem Konsum von Tahitian Noni Juice und Lebertoxizität verneint wird (&amp;#039;&amp;#039;„Eine lebertoxische Wirkung durch das oben beschriebene Produkt ist aufgrund der derzeit vorliegenden Erkenntnisse nicht nachvollziehbar.“&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref name=&amp;quot;AGES&amp;quot;&amp;gt;[[Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit]]: {{Webarchiv|url=http://www.ages.at/ages/ernaehrungssicherheit/neuartige-lebensmittel/noni-saft/ |wayback=20141224071113 |text=&amp;#039;&amp;#039;AGES nimmt Stellung zu Noni-Saft („Tahitian Noni Juice“)&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2022-12-22 02:37:24 InternetArchiveBot }}, 20. September 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In zwei wissenschaftlichen Publikationen aus dem Jahr 2005 wurden drei Fälle von akuter Leberentzündung (Hepatitis) beschrieben, bei denen ein Zusammenhang mit dem Verzehr von Nonisäften bestehen könnte. Nach diesen Berichten hatte die französische Lebensmittelbehörde [[Agence française de sécurité sanitaire]] (AFSSA) im Oktober 2005 eine Warnung an Konsumenten veröffentlicht, nicht mehr als 30&amp;amp;nbsp;ml Nonisaft pro Tag einzunehmen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AFSSA&amp;quot;&amp;gt;[[Agence française de sécurité sanitaire]]: {{Webarchiv | url=http://www.afssa.fr/ftp/afssa/32100-32101.pdf | wayback=20051019110726 | text=&amp;#039;&amp;#039;Communiqué: Relatif au Jus de Noni&amp;#039;&amp;#039;}} (PDF), 13. Oktober 2005.&amp;lt;/ref&amp;gt; In Deutschland prüfte das [[Bundesinstitut für Risikobewertung]] (BfR) Anfang 2006 einen Fall von Leberentzündung nach Verzehr von Nonisaft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;BfR&amp;quot;&amp;gt;[[Bundesinstitut für Risikobewertung]]: [http://www.bfr.bund.de/cm/208/koennen_noni_saefte_die_gesundheit_schaedigen.pdf &amp;#039;&amp;#039;Können Noni-Säfte die Gesundheit schädigen?&amp;#039;&amp;#039; 6. März 2006] (PDF; 103&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit]] (EFSA) leitete ihrerseits ein Prüfverfahren dazu ein, ob aufgrund der aufgetretenen Fälle eine Neubewertung hinsichtlich der Lebensmittelsicherheit erforderlich ist. Am 6. September 2006 veröffentlichte sie ihren Untersuchungsbericht, der besagt, dass der Konsum von Tahitian Noni Juice unbedenklich sei&amp;lt;ref&amp;gt;[[Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit]]: [https://www.efsa.europa.eu/de/press/news/060906 &amp;#039;&amp;#039;EFSA re-assesses safety of noni juice&amp;#039;&amp;#039;], 6. September 2006&amp;lt;br /&amp;gt;Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit/[[Bundesinstitut für Risikobewertung|BfR]]: [https://www.bfr.bund.de/cm/343/efsa_bewertet_erneut_die_sicherheit_von_noni_saft.pdf &amp;#039;&amp;#039;EFSA bewertet erneut die Sicherheit von Noni-Saft&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 24&amp;amp;nbsp;kB), 6. September 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt; (&amp;#039;&amp;#039;„On the basis of the available toxicological information […] the Panel considers it unlikely that consumption of noni juice, at the observed levels of intake, induces adverse human liver effects.“&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit]]: [http://www.efsa.europa.eu/sites/default/files/scientific_output/files/main_documents/769.pdf &amp;#039;&amp;#039;Opinion on a request from the Commission related to the safety of noni juice (juice of the fruits of Morinda citrifolia)&amp;#039;&amp;#039;] (PDF), 1. September 2006.&amp;lt;/ref&amp;gt; Betont wird, dass die Untersuchung sich ausschließlich auf mögliche Leberschädigungen bezog und keine Aussagen zur medizinischen Wirksamkeit des Produktes gemacht werden. Dennoch wurde nach Veröffentlichung des Gutachtens der EFSA wiederholt über Fälle von Leberversagen nach Konsum von Nonisaft berichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Vanessa Stadlbauer, Sabine Weiss, Franz Payer, Rudolf E Stauber |Titel=Herbal Does Not At All Mean Innocuous: The Sixth Case of Hepatotoxicity Associated With Morinda Citrifolia (Noni) |Sammelwerk=The American Journal of Gastroenterology |Band=103 |Nummer=9 |Datum=2008-09 |ISSN=1572-0241 |Seiten=2406–2407 |DOI=10.1111/j.1572-0241.2008.02010_8.x}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Elizabeth L Yu, Mamata Sivagnanam, Linda Ellis, Jeannie S Huang |Titel=Acute Hepatotoxicity After Ingestion of Morinda citrifolia (Noni Berry) Juice in a 14-year-old Boy |Sammelwerk=Journal of Pediatric Gastroenterology and Nutrition |Band=52 |Nummer=2 |Datum= |Seiten=222–224 |Online=[http://content.wkhealth.com/linkback/openurl?sid=WKPTLP:landingpage&amp;amp;an=00005176-201102000-00022 content.wkhealth.com] |Abruf=2018-03-10 |DOI=10.1097/mpg.0b013e3181eb69f0}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Anna Mrzljak, Iva Kosuta, Anita Skrtic, Tajana Filipec Kanizaj, Radovan Vrhovac |Titel=Drug-Induced Liver Injury Associated with Noni (Morinda citrifolia) Juice and Phenobarbital |Sammelwerk=Case Reports in Gastroenterology |Band=7 |Nummer=1 |Datum=2013 |ISSN=1662-0631 |Seiten=19–24 |Online=[https://www.karger.com/Article/FullText/343651 karger.com] |Abruf=2018-03-10 |DOI=10.1159/000343651}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Wojciech Waldman, Grazyna Piotrowicz, Jacek Sein Anand |Titel=[Hepatoxic effect of a noni juice consumption--a case report] |Sammelwerk=Przeglad Lekarski |Band=70 |Nummer=8 |Datum=2013 |ISSN=0033-2240 |Seiten=690–692 |PMID=24466723}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einem im Dezember 2002 veröffentlichten Schreiben hält das wissenschaftliche Gremium für Lebensmittel der EU Nonisaft in den angebotenen Mengen zwar für akzeptabel, hält allerdings auch fest, dass die Angaben und Informationen über Noni keinerlei Beweise für eine besondere gesundheitsfördernde Wirkung von „Nonisaft“ liefern, die über diejenige von anderen Fruchtsäften hinausgehen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.blv.admin.ch/themen/04678/04711/04731/index.html?download=NHzLpZeg7t,lnp6I0NTU042l2Z6ln1acy4Zn4Z2qZpnO2Yuq2Z6gpJCFfHt2f2ym162epYbg2c_JjKbNoKSn6A--&amp;amp;lang=de |wayback=20160317191922 |text=European Commission, Scientific Committee on Food, 11. Dezember 2002 |archiv-bot=2022-12-22 02:37:24 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieser Beurteilung der EU schließt sich das [[Bundesamt für Gesundheit]] in der Schweiz an, wo zudem auch jegliche gesundheitsfördernde Anpreisungen in Zusammenhang mit Nonisaft nicht zulässig sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.bag.admin.ch/themen/ernaehrung/00171/00461/01136/index.html?lang=de | wayback=20070719130945 | text=Bundesamt für Gesundheit}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Heilanpreisungen sind sowohl in der EU als auch in der Schweiz verboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Claus-Peter Leonhardt]]: &amp;#039;&amp;#039;Noni. Die Frucht des indischen Maulbeerbaumes.&amp;#039;&amp;#039; 8. Auflage. Goldmann Verlag, München 2000, ISBN 3-442-16301-3.&lt;br /&gt;
* G. Millonig, S. Stadlmann, W. Vogel: &amp;#039;&amp;#039;Herbal hepatotoxicity: acute hepatitis caused by a Noni preparation (Morinda citrifolia).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039; European Journal of Gastroenterology &amp;amp; Hepatology.&amp;#039;&amp;#039; 17, 2005, S. 445–447.&lt;br /&gt;
* V. Stadlbauer, P. Fickert, C. Lackner, J. Schmerlaib, P. Krisper, M. Trauner, R. E. Stauber: &amp;#039;&amp;#039;Hepatotoxicity of NONI juice: Report of two cases.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;World Journal of Gastroenterology.&amp;#039;&amp;#039; 11, 2005, S. 4758–4760.&lt;br /&gt;
* H. Khurana, M. Junkrut, T. Punjanon: &amp;#039;&amp;#039;Analgesic activity and genotoxicity of Morinda citrifolia.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Thai J. Pharmacol.&amp;#039;&amp;#039; 25(1), 2003, S. 86.&lt;br /&gt;
* Matthias M. Werner: &amp;#039;&amp;#039;Noni. Das Handbuch für Anwender, Ärzte und Heilpraktiker&amp;#039;&amp;#039;. Books On Demand, Hamburg 2000, ISBN 3-89811-601-8.&lt;br /&gt;
* Johannes Westendorf, Cornelia Mettlich: &amp;#039;&amp;#039;Noni Morinda citrifolia: Altes Wissen und neue Erkenntnisse.&amp;#039;&amp;#039; Hamburg 2009, ISBN 978-3-00-027815-0.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.youtube.com/watch?v=UwteHXcShGA&amp;amp;feature=player_embedded Interview mit dem Autor] auf YouTube.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Morinda citrifolia|Nonibaum (&amp;#039;&amp;#039;Morinda citrifolia&amp;#039;&amp;#039;), Bilder oft falsch, von &amp;#039;&amp;#039;Morinda pubescens&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
* [https://www.online.uni-marburg.de/botanik/php/details.php?id=527 &amp;#039;&amp;#039;Noni&amp;#039;&amp;#039;] bei Nutzpflanzen – Datenbank.&lt;br /&gt;
* [http://www.ctahr.hawaii.edu/noni/worldwide_names_13.asp Weltweite Namen für den Noni-Baum (&amp;#039;&amp;#039;Morinda citrifolia&amp;#039;&amp;#039;)] bei CTAHR Hawaii (englisch).&lt;br /&gt;
* [http://tropical.theferns.info/viewtropical.php?id=Morinda+citrifolia &amp;#039;&amp;#039;Morinda citrifolia&amp;#039;&amp;#039;] bei Useful Tropical Plants.&lt;br /&gt;
* Amtsblatt der Europäischen Union: {{CELEX|32003D0426|&amp;#039;&amp;#039;Entscheidung der Kommission zur Genehmigung des Inverkehrbringens von „Noni-Saft“ als neuartige Lebensmittelzutat&amp;#039;&amp;#039;|format=PDF}}, 5. Juni 2003.&lt;br /&gt;
* [[Wissenschaftlicher Lebensmittelausschuss]] der Europäischen Kommission: [https://ec.europa.eu/food/sites/food/files/safety/docs/sci-com_scf_out151_en.pdf &amp;#039;&amp;#039;Opinion of the Scientific Committee on Food on Tahitian Noni® juice&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 234&amp;amp;nbsp;kB), 4. Dezember 2002.&lt;br /&gt;
* [[Pharmazeutische Zeitung]]: [http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=pharm5_40_2001 &amp;#039;&amp;#039;Fragwürdige Zauberfrucht aus der Südsee&amp;#039;&amp;#039;] vom 1. Oktober 2001.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;IPCN&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Tropicos|ID=27900127|WissName=Morinda citrifolia|ProjektID=9}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;POWO&amp;quot;&amp;gt;{{POWO|Morinda citrifolia|Abruf=2026-04-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rötegewächse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Exotische Frucht]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;RobertLechner</name></author>
	</entry>
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