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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Nondum_conceptus</id>
	<title>Nondum conceptus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T12:04:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nondum_conceptus&amp;diff=995411&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Graph Pixel: Tippfehler korrigiert.</title>
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		<updated>2025-10-28T05:19:14Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Tippfehler korrigiert.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Lückenhaft|Ansicht, die Empfängnis mit Konjugation der Keimzellen gleichsetzt, fehlt, vgl. Diskussion. Belege fehlen ebenfalls (Widerspruch zu Belegen im übrigen Text zum Zivilrecht Deutschlands).}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;{{lang|la|Nondum conceptus}}&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{laS}} ‚der noch nicht Empfangene‘) bezeichnet in der Rechtswissenschaft eine Person, die noch nicht gezeugt wurde, deren spätere Existenz also zum aktuellen Zeitpunkt nur eine Möglichkeit ist. Der Begriff umfasst sowohl Personen, deren künftige Zeugung lediglich vorstellbar ist (bspw. die Kinder und Enkel eines Neugeborenen) als auch Personen, bei denen das Empfängnis konkret abzusehen ist, so etwa bei einer befruchteten Einzelle vor der [[Nidation]]. Ab welchem Zeitpunkt der [[Embryo]] als empfangen (lat. &amp;#039;&amp;#039;{{lang|la|conceptus}}&amp;#039;&amp;#039;) anzusehen ist, ab wann das &amp;quot;Leben&amp;quot; im Sinne des Art. 2 Abs. 1 GG beginnt und damit wann eine Person als &amp;quot;gezeugt&amp;quot; im Rechtssinne gilt, ist umstritten. Die herrschende Sicht knüpft gewährt jedenfalls den zivilrechtlichen Schutz nicht bereits mit der [[Befruchtung|Verschmelzung]] von [[Eizelle|Ei-]] und [[Spermium|Samenzelle]], sondern erst mit Abschluss der Einnistung in die [[Gebärmutter]]. Ab diesem Zeitpunkt bis zur Geburt nennt man den Embryo [[Nasciturus (Deutschland)|Nasciturus]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter den Begriff &amp;#039;&amp;#039;Nondum conceptus&amp;#039;&amp;#039; fallen sowohl abstrakte Fälle (keine [[Keimzelle]]n fusioniert; z. B. ein 18-Jähriger setzt in seinem [[Testament]] seine Enkel als [[Nacherbe]]n ein) als auch [[Zygote]]n und Embryonen, deren Einnistung in der Gebärmutter noch nicht abgeschlossen ist; unbedeutend ist dabei, ob sie durch herkömmliche oder [[künstliche Befruchtung]] zustande gekommen sind (etwa [[In-vitro-Fertilisation|in vitro]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Deutschland ==&lt;br /&gt;
=== Zivilrechtlicher Schutz des Nondum conceptus ===&lt;br /&gt;
Der deliktsrechtliche Schutz eines {{lang|la|Nondum conceptus}} ist ein vorgreifender Rechtsschutz, der zum Tragen kommt, wenn das Kind geboren wird, seine Wirkung aber bereits vor der Geburt ansetzt. Ein {{lang|la|Nondum conceptus}} ist gegen [[Deliktsrecht|unerlaubte Handlungen]] zivilrechtlich geschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Beispiel: Einer Frau wird [[Lues|luisches]] Blut übertragen. Bald darauf wird die Frau schwanger, das Kind kommt mit [[Syphilis]] zur Welt. Obwohl das Kind zum Zeitpunkt der schädigenden Handlung noch nicht geboren war, also noch nicht rechtsfähig im Sinne des § 1 BGB war, hat es Ersatzansprüche gegen den behandelnden Arzt, der für die Transfusion verantwortlich war.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 20. Dezember 1952, Az.: {{Rspr|II ZR 141/51}} -  [[Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Zivilsachen|BGHZ]] 8, 243.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nondum conceptus ist zwar im Grundsatz nicht [[Rechtsfähigkeit|rechtsfähig]], ihm werden jedoch durch unterschiedliche Normen im BGB einzelne Rechtspositionen zugesprochen, sodass er als teilrechtsfäig gilt: Der {{lang|la|Nondum conceptus}} kann etwa durch Rechtsgeschäfte Dritter durch einen [[Vertrag zugunsten Dritter]] oder einen [[Vertrag mit Schutzwirkung zugunsten Dritter]] berechtigt werden, er ist teilweise erbfähig und kann als [[Nacherbe]] eingesetzt oder durch ein [[Vermächtnis]] begünstigt werden ({{§|2101|bgb|juris}}, {{§|2106|bgb|juris}} Abs.&amp;amp;nbsp;2, {{§|2109|bgb|juris}} Abs. 1 bzw. {{§|2162|bgb|juris}}, {{§|2178|bgb|juris}} [[Bürgerliches Gesetzbuch|BGB]]). Zu seinem Gunsten kann auch eine [[Hypothek]] bestellt und eingetragen werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Entscheidung des Reichsgerichts vom 9. März 1907, Az.: {{Rspr|V 27/07}} - [[Entscheidungen des Reichsgerichts in Zivilsachen|RGZ]] 61, 356; 65, 277.&amp;lt;/ref&amp;gt; Solche Rechte sind [[Bedingung (Recht)|aufschiebend bedingt]] auf seine Geburt: Kommt das Kind nicht (wenigstens vorübergehend) lebendig zur Welt, gelten all diese Rechte als niemals entstanden. Eine noch nicht gezeugte Person kann demnach Inhaberin eines (durch ihre Lebendgeburt bedingten) Grundpfandrechts sein; eines entsprechende Eintragung in das Grundbuch ist deshalb zulässig.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Entscheidung des Bundesgerichtshofs vom 26. Juni 2025, Az.: [https://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;amp;Art=en&amp;amp;nr=142491&amp;amp;pos=0&amp;amp;anz=1 V ZB 48/24]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein &amp;#039;&amp;#039;Nondum conceptus&amp;#039;&amp;#039; ist von der [[Gesetzliche Unfallversicherung in Deutschland|gesetzlichen Unfallversicherung]] im Gegensatz zum Nasciturus nicht geschützt (§ 12 [[SGB7|SGB 7]], der insoweit die frühere Rechtslage übernommen hat&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[Bundessozialgericht]], Urteil vom 30. April 1985, Az. 2 RU 44/84, Leitsatz, [[Neue Juristische Wochenschrift|NJW]] 1986, 1569; dem nachfolgend [[Bundesverfassungsgericht]], Entscheidung vom 20. Mai 1987, Az. 1 BvR 762/85, Leitsatz, [[Zeitschrift für das gesamte Familienrecht|FamRZ]] 1987, 899.&amp;lt;/ref&amp;gt;). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Strafrecht ===&lt;br /&gt;
Strafrechtlich ist das Leben des &amp;#039;&amp;#039;Nondum conceptus&amp;#039;&amp;#039; nicht geschützt. §§&amp;amp;nbsp;218 ff. [[Strafgesetzbuch (Deutschland)|StGB]] ([[Schwangerschaftsabbruch]]) greifen erst ab der Nidation, also nur für den Nasciturus; vgl. {{§|218|stgb|juris}} Abs.&amp;amp;nbsp;1 Satz&amp;amp;nbsp;2 StGB (siehe aber auch [[Embryonenschutzgesetz]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schweiz ==&lt;br /&gt;
Ein [[Nasciturus (Schweiz)|Nasciturus]] ist vom Zeitpunkt der [[Empfängnis]] an unter dem Vorbehalt erbfähig, dass das Kind lebendig geboren wird ({{Art.|544|210|ch}} ZGB und Art. 31 Abs. 2 ZGB). Einem noch nicht empfangenen Kind (nondum conceptus) kann jedoch auf dem Wege der [[Nacherbe#Schweiz|Nacherbeneinsetzung]] oder des Nachvermächtnisses die Erbschaft oder eine Erbschaftssache zugewendet werden ({{Art.|545|210|ch}} ZGB).&amp;lt;ref&amp;gt;Rudolf Bak: &amp;#039;&amp;#039;Herabsetzungs- und Ungültigkeitsklage gegen noch nicht gezeugte Nacherben (nondum conceptus).&amp;#039;&amp;#039; AJP 2013, S. 496–500.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Rechtshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Allgemeiner Teil des Bürgerlichen Rechts (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Privatrecht (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Personenbezeichnung (Recht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lateinische Phrase]]&lt;/div&gt;</summary>
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