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	<title>Non-Responder - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T05:45:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Non-Responder&amp;diff=505410&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Leerzeichen vor Satzzeichen entfernt</title>
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		<updated>2024-12-13T18:32:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen vor Satzzeichen entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Non-Responder&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von [[Englische Sprache|englisch]] &amp;#039;&amp;#039;non&amp;#039;&amp;#039; = „nicht“ und &amp;#039;&amp;#039;to respond&amp;#039;&amp;#039; = „antworten“, „reagieren“, {{deS}} „Nichtreagierer“) wird im medizinischen Fachjargon ein [[Proband]] oder [[Patient]] bezeichnet, der auf eine medizinische Maßnahme (z. B. Arzneimitteltherapie, Impfung) nicht oder nur unzureichend anspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Non-Responder bei Impfung ==	&lt;br /&gt;
Nach einer [[Impfung]] spricht man von einem Non-Responder oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Impfversagen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; u. a. dann, wenn der Impfling nach einer Impfung keine oder nicht ausreichend [[Antikörper]] bildet (z.&amp;amp;nbsp;B. bei der Impfung gegen [[Röteln]] oder [[Hepatitis B]]).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Eiko-E. Petersen |Titel=Infektionen in Gynäkologie und Geburtshilfe: Lehrbuch und Atlas |Auflage= 5 |Verlag=Georg Thieme Verlag |Ort= Freiburg |Datum=2010-11-24 |ISBN=9783131580658 |Seiten=338 |Online=https://books.google.com/books?id=SYNCJBlfgd0C&amp;amp;pg=PA338&amp;amp;dq=impfversager&amp;amp;hl=de&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=0ahUKEwjAhYKE3_zhAhWMUt8KHZ3qCjMQ6AEIOjAD#v=onepage&amp;amp;q=impfversager&amp;amp;f=false |Abruf=2019-05-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 5–10 % der Geimpften sind aufgrund des verwendeten Impfstoffes oder der genetischen Veranlagung Impfversager.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Das Impfergebnis kann durch die Gabe von [[Interleukin-2]] verbessert werden, da IL-2 die T-Zell-Hilfe für die Antikörper produzierenden [[B-Lymphozyt]]en stimuliert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Margret Oethinger |Titel=Mikrobiologie und Immunologie: Kurzlehrbuch zum GK 2; mit 76 Tabellen |Hrsg= |Sammelwerk= |Band= |Nummer= |Auflage= |Verlag=Elsevier, Urban und Fischer |Ort= |Datum=2004 |ISBN=9783437427817 |Seiten=275}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Begriffe &amp;#039;&amp;#039;Impfversagen&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Impfdurchbruch]]&amp;#039;&amp;#039; werden im „Fachwörterbuch Infektionsschutz“ des [[Robert Koch-Institut]]s [[synonym]] verwendet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rki.de/DE/Content/Service/Publikationen/Fachwoerterbuch_Infektionsschutz.pdf?__blob=publicationFile Fachwörterbuch Infektionsschutz S. 66] In: rki.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Primäres und sekundäres Impfversagen ===&lt;br /&gt;
Man unterscheidet ein primäres Impfversagen, bei dem nach Impfung keine Immunität aufgebaut wird, von einem sekundären Impfversagen, bei dem es zu einem Nachlassen der Immunität über die Zeit kommt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Ausbrueche/impfpraev/impfpraeventable_Erkrankungen_node.html Primäres und sekundäres Impfversagen] In: rki.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursachen für primäres Impfversagen sind u. a.:&lt;br /&gt;
* Nichteinhalten der Lagerungstemperatur (Kühlkettenfehler)&lt;br /&gt;
* Kontakt des Impfstoffs mit einem Desinfektionsmittel bei Injektion&lt;br /&gt;
* falsches Aufziehen der Ampulle&lt;br /&gt;
* falsche Impftechnik (z.&amp;amp;nbsp;B. subcutan statt intramuskulär)&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Petri, Fehlervermeidung in der Kinderheilkunde, Seite 198, Georg Thieme Verlag KG, 2014, ISBN 978-3-13-163961-5&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Non-Responder für Hepatitis B ====&lt;br /&gt;
Etwa 3–5 % der gegen Hepatitis B geimpften Menschen bildet nach der ersten [[Impfung]] keine oder viel zu wenig [[Antikörper]]. Dies lässt sich durch eine Blutuntersuchung im Labor nach etwa einem Monat feststellen. Falls nach Grundimmunisierung der Antikörpertiter (Anti-HBs) bei unter 10 IE/l gemessen wird, gilt man als &amp;#039;&amp;#039;Non-Responder&amp;#039;&amp;#039; ohne sicheren Impfschutz gegen Hepatitis B.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Impfen/HepatitisB/FAQ11.html |titel=Muss vor der Hepatitis-B-Impfung eine bereits bestehende oder durchgemachte Infektion mit dem Hepatitis-B-Virus (HBV) ausgeschlossen werden? |werk= |hrsg=RKI |datum=2018-02-22 |abruf=2019-08-22 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als weiteres Vorgehen kommen in Frage:&lt;br /&gt;
* erneute Impfung mit gleicher oder doppelter Dosis (nur in Einzelfällen empfehlenswert&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;),&lt;br /&gt;
* Kombinationsimpfung mit anderen Impfstoffen (z. B. gegen [[Hepatitis A]] oder [[Influenza]]) oder&lt;br /&gt;
* längeres Abwarten.&lt;br /&gt;
In den meisten Fällen kann so noch ein Impfschutz aufgebaut werden. Nach drei Impfungen haben etwa 50–75 % der vorherigen Non-Responder einen Impfschutz aufgebaut.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ständige Impfkommission&amp;quot;&amp;gt;[https://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Impfen/HepatitisB/FAQ09.html rki.de], Ständige Impfkommission.&amp;lt;/ref&amp;gt; Weitere Impfungen könnten in seltenen Fällen noch einen gewissen Impfschutz aufbauen, werden in der Regel aber nicht mehr durchgeführt.&lt;br /&gt;
Non-Responder in gefährdeten Berufen (z. B. Angestellte im Krankenhaus) sollten besonders vorsichtig sein. Neben Handschuhen kann zusätzlich eine Brille oder ein Gesichtsschutz getragen werden. Sollte es dennoch zu Kontakt mit infektiösem Material kommen, so besteht die Möglichkeit der passiven Immunisierung innerhalb von sechs Stunden nach dem Unfallereignis mit [[Immunglobulin]]en.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dbfk&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.dbfk.de/download/download/Non-Responder-im-Gesundheitsdienst.pdf | wayback=20121114155935 | text=dbfk.de }} (PDF; 72&amp;amp;nbsp;kB), Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Non-Responder bei Arzneimitteltherapie ==&lt;br /&gt;
In Abhängigkeit von [[Cytochrome|cytochroma]]ler Ausstattung reagieren Menschen auf verschiedene Medikamente unterschiedlich stark. Eines der bekanntesten Beispiele ist die unterschiedliche Metabolisierungsgeschwindigkeit von Medikamenten je nach [[Cytochrom P450 2D6]]. Personen mit hoher Metabolisierungskapazität sind für eine Vielzahl von Medikamenten genetisch bedingt Non-Responder.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ausgabe-462005/gene-bedingen-ansprechen-auf-arzneien/ Gene bedingen Ansprechen auf Arzneien] In: pharmazeutische-zeitung.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pharmakologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Medizinstatistik]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Methodologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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