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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Nominativ</id>
	<title>Nominativ - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T07:54:35Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nominativ&amp;diff=44559&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Schnittwerk: text n. Sichtung korr.</title>
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		<updated>2026-01-14T05:33:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;text n. Sichtung korr.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nominativ&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (von {{laS|nominare}} ‚benennen‘; {{GrcS|ὀρθή|de=Rechter}} oder εὐθεῖα ,Gradliniger‘&amp;lt;ref&amp;gt;[[Dionysios Thrax]], &amp;#039;&amp;#039;Technē grammatikē&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist in der [[Grammatik]] die Bezeichnung für einen [[Kasus]] (Fall), der vor allem zur Kennzeichnung des [[Subjekt (Grammatik)|Subjekts]] im Satz dient, für den es aber auch typisch ist, dass er in freier Verwendung eines Substantivs auftreten kann (d.&amp;amp;nbsp;h. [[Rektion|unregiert]]), zum Beispiel im Deutschen in der Anrede. Der Nominativ wird dann auch als [[Zitierform]] oder „Grundform“ eines Substantivs gebraucht. In der deutschen [[Schulgrammatik]] wird der Nominativ auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;1. Fall&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wer-Fall&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sprachvergleich erscheint der Nominativ meist als Teil eines Kasussystems, das man auch [[Akkusativsprache|Nominativ-Akkusativ-System]] nennt und das vor allem Sprachen mit einem [[Ergativsprache|Ergativsystem]] gegenübergestellt wird. Die Kasus-Grundform in Ergativsystemen wird meistens als [[Absolutiv]] bezeichnet, gelegentlich jedoch auch Nominativ genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Nominativ in der deutschen Sprache ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Nominativ als Kasus des Subjekts ===&lt;br /&gt;
Der Nominativ ist der am häufigsten gebrauchte Fall der in der [[Deutsche Grammatik|deutschen Grammatik]] verwendeten vier Fälle und ist der reguläre Fall, in dem das [[Subjekt (Grammatik)|Subjekt]] (Satzgegenstand) des Satzes steht. Er kann nur bei einem [[Verb]] stehen, das in Person und Zahl (lat. {{lang|la|&amp;#039;&amp;#039;numerus&amp;#039;&amp;#039;}}) gebeugt ist ([[finites Verb]]). Der Nominativ hat im Deutschen eine eindeutige eigene Form bei der männlichen Form von Artikeln und Personalpronomen der Einzahl, also „der“ bzw. „er“, sowie bei dem Fragewort für Personen „wer“. Daher wird die Ersetzung eines Satzglieds durch eine &amp;#039;&amp;#039;Wer?&amp;#039;&amp;#039;-Frage als Test benutzt, um das Subjekt des Satzes zu finden (alle anderen Formen, einschließlich der &amp;#039;&amp;#039;Was?&amp;#039;&amp;#039;-Frage für unbelebte Subjekte, sind nicht eindeutig).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beispiele:&lt;br /&gt;
* „&amp;#039;&amp;#039;Der Enkelsohn&amp;#039;&amp;#039; spielt im Garten.“ – „Wer spielt im Garten?“ – „&amp;#039;&amp;#039;Der Enkelsohn.&amp;#039;&amp;#039;“&lt;br /&gt;
* „&amp;#039;&amp;#039;Der Dachstuhl&amp;#039;&amp;#039; brennt.“ – „Was brennt?“ – „&amp;#039;&amp;#039;Der Dachstuhl.&amp;#039;&amp;#039;“ &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hierbei ist zu beachten, dass das Subjekt immer mit dem finiten Verb in Person und Zahl übereinstimmt. Daher wird auch von der [[Kongruenz (Grammatik)|Kongruenz]] (Übereinstimmung) zwischen Subjekt und [[Prädikat (Grammatik)|Prädikat]] gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Die Kinder spielen im Garten.“ – „Das Kind spielt im Garten.“&lt;br /&gt;
* „Das Haus brennt.“ – „Die Häuser brennen.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Nominativ können alle [[Deklination (Grammatik)|deklinierbaren]] Wörter stehen, mit Ausnahme des [[Reflexivpronomen]]s. Das [[Indefinitpronomen]] &amp;#039;&amp;#039;man&amp;#039;&amp;#039; wiederum kommt nur im Nominativ vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Gleichsetzungsnominativ (Prädikatsnominativ) ===&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Prädikativum #Der Kasus von substantivischen Prädikativa}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gleichsetzungsnominativ wird unterschiedlich bezeichnet. Im Grammatik-Duden wird er „prädikativer Nominativ“ genannt. Auch gebräuchlich ist der Ausdruck „Subjekt[[prädikativum]]“&amp;lt;!--oder „Nominativobjekt“ QUELLE FÜR DIESE EIGENARTIGE REDEWEISE NÖTIG--&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* „Mein Vater ist Lehrer.“&lt;br /&gt;
* „Meine Schwester heißt Stephanie.“&lt;br /&gt;
* „Sie ist eine Künstlerin.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gleichsetzungsnominativ folgt nur auf die Verben &amp;#039;&amp;#039;sein&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;werden&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;heißen&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;scheinen&amp;#039;&amp;#039; (zu sein), &amp;#039;&amp;#039;bleiben&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;gelten&amp;#039;&amp;#039; (als), (sich) &amp;#039;&amp;#039;fühlen&amp;#039;&amp;#039; (als), (sich) &amp;#039;&amp;#039;dünken&amp;#039;&amp;#039; (als), (sich) &amp;#039;&amp;#039;erweisen&amp;#039;&amp;#039; (als), (sich) &amp;#039;&amp;#039;entpuppen&amp;#039;&amp;#039; (als). Diese Verben können also mit zwei Nominativen im Satz erscheinen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gleichsetzungsnominativ übernimmt seinen Kasus auch vom Subjekt, wobei es manchmal schwer ist, Gleichsetzungsnominativ und Nominativ zu unterscheiden. Hierbei ist es dann hilfreich, das Verb durch eines zu ersetzen, welches mit &amp;#039;&amp;#039;als&amp;#039;&amp;#039; gekennzeichnet ist, z.&amp;amp;nbsp;B. geben als&lt;br /&gt;
* „&amp;#039;&amp;#039;Er&amp;#039;&amp;#039; ist &amp;#039;&amp;#039;ein großer Künstler&amp;#039;&amp;#039;.“ (Nur im Fall des Maskulinums sieht man, dass es Nominativ ist.)&lt;br /&gt;
* „&amp;#039;&amp;#039;Sie&amp;#039;&amp;#039; entpuppt sich als &amp;#039;&amp;#039;eine große Künstlerin&amp;#039;&amp;#039;.“&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Sie&amp;#039;&amp;#039; ist der Nominativ und &amp;#039;&amp;#039;eine große Künstlerin&amp;#039;&amp;#039; ist der Gleichsetzungsnominativ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der absolute Nominativ ===&lt;br /&gt;
Damit ist ein Nominativ gemeint, der losgelöst von einem Satzzusammenhang „für sich allein“ steht.&lt;br /&gt;
* „Die ganze Stadt stand in Flammen – &amp;#039;&amp;#039;ein schrecklicher Anblick&amp;#039;&amp;#039;“.&amp;lt;ref&amp;gt;Beispiel aus: Dudengrammatik 2009, S. 814.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Der Nominativ in der Sprachtypologie ==&lt;br /&gt;
In der [[Sprachtypologie]] interessiert man sich dafür, ob eine Sprache den Nominativ [[Morphologie (Sprache)|morphologisch]] kennzeichnet oder nicht, insbesondere im Gegensatz zum Akkusativ. Ist nur der Nominativ gekennzeichnet, so spricht man von einem &amp;#039;&amp;#039;markierten Nominativ&amp;#039;&amp;#039;, der z.&amp;amp;nbsp;B. in einer Reihe von [[Kuschitische Sprachen|kuschitischen]], [[Nilotische Sprachen|nilotischen]] und [[Surmische Sprachen|surmischen Sprachen]] [[Ostafrika]]s vorkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Duden. Die Grammatik.&amp;#039;&amp;#039; 8. Auflage. Dudenverlag, Mannheim 2009, insbesondere S. 810–814.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Deklination}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4156511-3}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grammatischer Kasus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Schnittwerk</name></author>
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