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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Nominalsatz</id>
	<title>Nominalsatz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T17:37:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nominalsatz&amp;diff=1345571&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;YMS: Format</title>
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		<updated>2024-10-24T18:08:09Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Format&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Unter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nominalsatz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; werden zwei verschiedene Dinge verstanden:&lt;br /&gt;
* ein [[Satz (Grammatik)|Satz]], dessen [[Prädikat (Grammatik)|Prädikat]] aus dem [[Hilfsverb]] &amp;#039;&amp;#039;sein&amp;#039;&amp;#039; ([[Kopula (Grammatik)|Kopula]]) und einem [[Prädikatsnomen]] besteht ([[Kopulasatz]]).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Duden]]. Deutsches Universalwörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; 6., überarbeitete und erweiterte Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007. ISBN 3-411-05506-5&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein deutsches Beispiel für diesen Satztyp ist: „Hans ist Arzt.“ – „Arzt“ ist in diesem Fall das Prädikatsnomen.&lt;br /&gt;
* ein Satz, der kein [[Verb]] als Prädikat enthält.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Hadumod Bußmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Sprachwissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; 3., aktualisierte und erweiterte Auflage. Kröner, Stuttgart 2002. ISBN 3-520-45203-0,&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Duden. Deutsches Universalwörterbuch.&amp;#039;&amp;#039; 6., überarbeitete und erweiterte Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007. ISBN 3-411-05506-5; [[Helmut Glück]] (Hrsg.), unter Mitarbeit von [[Friederike Schmöe]]: &amp;#039;&amp;#039;Metzler Lexikon Sprache.&amp;#039;&amp;#039; 3., neu bearbeitete Auflage. Metzler, Stuttgart/Weimar 2005, ISBN 3-476-02056-8.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sinne der letzten Definition bestimmt [[Lucien Tesnière|Tesnière]] aufgrund des Zentrums eines Satzes neben Verbalsätzen auch Nominalsätze. Hierbei handelt es sich um Substantivsätze („Tor!“), Adjektivsätze („Schön.“), Adverbsätze („Hierher.“).&amp;lt;ref&amp;gt;Lucien Tesnière: &amp;#039;&amp;#039;Èlements de syntaxe structurale&amp;#039;&amp;#039;. Paris 1959.&amp;lt;/ref&amp;gt; Zu ergänzen seien Partikelsätze („Ach.“, „Ja.“).&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander Enders: &amp;#039;&amp;#039;Nominalsätze. Ihre Strukturen und Funktionen in den Romanen Goethes&amp;#039;&amp;#039;. Weidler, Berlin 2010: 122–125. ISBN 978-3-89693-273-0&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Franz Simmler (Germanist)|Franz Simmler]] unterscheidet aufgrund der Satzgliedanzahl ein- und mehrgliedrige Nominalsätze&amp;lt;ref&amp;gt;Franz Simmler: &amp;#039;&amp;#039;Nominalsätze im Althochdeutschen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Althochdeutsch. Syntax und Semantik&amp;#039;&amp;#039;. Lyon 1992, S. 153–197.&amp;lt;/ref&amp;gt;: Neben eingliedrigen Nominalsätzen („Tor!“, „Schön.“, „Hierher.“, „Ach.“, „Ja.“) gibt es zweigliedrige („Ein Mann - ein Wort.“), dreigliedrige („Heil Ihnen über diese Frage!“ aus [[Johann Wolfgang von Goethe|Goethes]] &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Meisters Lehrjahre&amp;#039;&amp;#039;), viergliedrige („und das weite Tal hinauf und hinab eine Stürmende See im Sausen des Windes“ aus [[Johann Wolfgang von Goethe|Goethes]] &amp;#039;&amp;#039;Die Leiden des jungen Werthers&amp;#039;&amp;#039;) und fünfgliedrige („Und ihre Wiesen, dacht ich, und all die Gegend um ihr Jagdhaus, wie jetzt vom reißenden Strome, verstört unsere Lauben, dacht ich.“ aus [[Johann Wolfgang von Goethe|Goethes]] &amp;#039;&amp;#039;Die Leiden des jungen Werthers&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zudem können Nominalsätze als ‚nominale Nebensätze‘ wie verbale Nebensätze auch die Funktion eines abhängigen Satzes besitzen: „Für Kinder unter 3 Jahren nicht geeignet, da verschluckbare Kleinteile.“&amp;lt;ref&amp;gt;Alexander Enders: &amp;#039;&amp;#039;Nominalsätze. Ihre Strukturen und Funktionen in den Romanen Goethes&amp;#039;&amp;#039;. Weidler, Berlin 2010: 89–92. ISBN 978-3-89693-273-0&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Émile Benveniste|Benveniste]] (1974: 169) heißt es in übereinzelsprachlicher Perspektive:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:„In summarischer Charakterisierung enthält der Nominalsatz ein [[Nominalprädikat]] ohne Verb und ohne Kopula, und er wird im Indoeuropäischen als normaler Ausdruck dort betrachtet, wo eine eventuelle Verbalform in der 3. Person Präsens Indikativ von &amp;#039;&amp;#039;sein&amp;#039;&amp;#039; gestanden hätte.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für diesen Typ gibt es im Deutschen Beispiele wie „Im Westen nichts Neues“ (Buchtitel von [[Erich Maria Remarque|Remarque]]), „Kleine Kinder – kleine Sorgen, große Kinder – große Sorgen“ (Redewendung).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Sprachen, welche für die Kopula „sein“ keine Gegenwartsformen bilden, sind verblose Nominalsätze wesentlich geläufiger. Dazu gehören z.&amp;amp;nbsp;B. das [[Russische Sprache|Russische]], das [[Arabische Sprache|Arabische]] und das [[Hebräische Sprache|Hebräische]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Émile Benveniste]]: &amp;#039;&amp;#039;Probleme der allgemeinen Sprachwissenschaft.&amp;#039;&amp;#039; List, München 1974, ISBN 3-471-61428-1, S. 169–188: Kapitel „Der Nominalsatz“.&lt;br /&gt;
* Alexander Enders: &amp;#039;&amp;#039;Nominalsätze. Ihre Strukturen und Funktionen in den Romanen Goethes.&amp;#039;&amp;#039; Weidler, Berlin 2010, ISBN 978-3-89693-273-0&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Satzlehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Syntax]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;YMS</name></author>
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