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	<title>Nominallohn - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nominallohn&amp;diff=140445&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2025-01-03T16:15:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Entwicklung Realohn Nominallohn Verbraucherpreisindex D.svg|miniatur|Entwicklung der Nominal- und Reallöhne in Deutschland&amp;lt;ref name=&amp;quot;destatis&amp;quot;&amp;gt;Statistisches Bundesamt:  [https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/VerdiensteArbeitskosten/ReallohnNetto/ReallohnindexPDF_5623209.pdf?__blob=publicationFile Verdienste und Arbeitskosten - Reallohnindex und Nominallohnindex, Erläuterungen Seite 3, Daten Seite 5, PDF]&amp;lt;/ref&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Änderung Realohn Nominallohn Verbraucherpreisindex D.svg|miniatur|Änderung der Nominal- und Reallöhne in Deutschland&amp;lt;ref name=&amp;quot;destatis&amp;quot; /&amp;gt;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nominallohn&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist in der [[Wirtschaft]] und [[Wirtschaftswissenschaft]] als [[nominale Größe]] der in [[Geldeinheit]]en gemessene [[Arbeitslohn]] eines [[Arbeitnehmer]]s ohne Berücksichtigung der realen [[Kaufkraft (Konsum)|Kaufkraft]]. Pendant ist der [[Reallohn]] – eine [[reale Größe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Allgemeines ==&lt;br /&gt;
Mit „Lohn“ sind sämtliche [[Arbeitseinkommen]] gemeint. Diese sind die in [[Geld]] bewerteten [[Arbeitsentgelt]]e eines Arbeitnehmers, ohne dass die Kaufkraft berücksichtigt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Kompakt_Lexikon_Management/5ZkuBAAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Nominallohn+lexikon&amp;amp;pg=PA255&amp;amp;printsec=frontcover Springer Fachmedien Wiesbaden (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Kompakt-Lexikon Management&amp;#039;&amp;#039;, 2013, S. 255]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Nominallohn lässt keine Aussagen über die Kaufkraft des Geldes ([[Geldwert]]) zu, weil die Veränderungen des [[Preisniveau]]s in Form von [[Inflation]] oder [[Deflation]] nicht berücksichtigt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bpb.de/popup/popup_lemmata.html?guid=MT7E5Rbpb.de Bundeszentrale für politische Bildung, &amp;#039;&amp;#039;Stichwort: Nominallohn&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nominallohn kann das [[Bruttoeinkommen|Brutto-]] oder [[Nettoeinkommen]] sein, wobei das Bruttoeinkommen für statistische Erhebungen transparenter ist. Es handelt sich um einen [[Nominalwert]], bei dem weder Inflation noch Deflation berücksichtigt werden. Während der Nominallohn auf der [[Mikroebene]] der [[Mikroökonomie]] angesiedelt ist, gehört das [[Nominaleinkommen]] zur [[Makroebene]] der [[Volkswirtschaftslehre]]. Der [[Aggregation (Wirtschaft)|aggregierte]] Nominallohn ist der durchschnittliche Betrag, den ein durchschnittlicher Arbeitnehmer am Ende eines Monats auf sein Konto überwiesen bekommt.&amp;lt;ref&amp;gt;Oliver Blanchard/Gerhard Illing, &amp;#039;&amp;#039;Makroökonomie,&amp;#039;&amp;#039; Pearson Studium, München, 2006, S. 189; ISBN 3-827372097&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nominallöhne in den Theorien ==&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Lohntheorie}}&lt;br /&gt;
Ähnlich wie auf den [[Gütermarkt|Gütermärkten]] die [[Marktpreis]]e im Regelfall von [[Güterangebot]] und [[Güternachfrage]] abhängig sind, werden auch die Arbeitsentgelte auf dem [[Arbeitsmarkt]] durch [[Arbeitsangebot]] (Arbeitnehmer) und [[Arbeitsnachfrage]] (Arbeitgeber) bestimmt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Beitrag_zu_Grundsatzfragen_der_Leistungs/4bqlBwAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Nominallohn+lexikon&amp;amp;pg=PA15&amp;amp;printsec=frontcover Hans Schönefeld, &amp;#039;&amp;#039;Beitrag zu Grundsatzfragen der Leistungsentlohnung vorzugsweise bei mechanisierter und teilweise automatisierter Fertigung&amp;#039;&amp;#039;, 1965, S. 14]&amp;lt;/ref&amp;gt; Neben [[Angebot und Nachfrage]] ist der [[Arbeitslohn]] auch von der [[Verhandlungsmacht]] der [[Arbeitgeber]] und [[Gewerkschaft]]en sowie von der Entwicklung der [[Lebenshaltungskosten]] abhängig. Die Grenze des Nominallohnes (und damit auch des Reallohnes) „nach unten“ ist das [[Existenzminimum]] des Arbeitnehmers, „das nicht unterschritten werden darf, wenn nicht der [[Produktionsfaktor]] [[Arbeit (Volkswirtschaftslehre)|Arbeit]] … geschädigt werden soll und damit die gesamte Volkswirtschaft“.&amp;lt;ref&amp;gt;Günther Klöber, &amp;#039;&amp;#039;Die ökonomische Bedeutung der Prämienlohnsysteme&amp;#039;&amp;#039;, 1933, S. 6&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem Nominallohn haben sich sämtliche [[Lohntheorie]]n befasst. Bereits [[François Quesnay]] erkannte 1760, dass die Nominallöhne steigen würden, wenn die Getreide- und Lebensmittelpreise steigen, so dass die Landwirte ihre Arbeitsnachfrage erhöhen würden.&amp;lt;ref&amp;gt;François Quesnay, &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Grundsätze der wirtschaftlichen Regierung eines ackerbautreibenden Reiches&amp;#039;&amp;#039;, 1760/1921, S. 60 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; [[David Ricardo]] unternahm 1817 ersichtlich als erster die Unterscheidung zwischen Nominal- und Reallohn. &amp;#039;&amp;#039;Nominallohn&amp;#039;&amp;#039; war für ihn „die Anzahl von [[Pfund Sterling]], die dem [[Arbeiter]] im Jahr gezahlt wird“; &amp;#039;&amp;#039;Reallohn&amp;#039;&amp;#039; ist „die Zahl der Arbeitstage, die erreicht wird, um diese Pfunde zu produzieren“.&amp;lt;ref&amp;gt;David Ricardo, &amp;#039;&amp;#039;On the Principles of Political Economy and Taxation&amp;#039;&amp;#039;, 1817, S. 152&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
[[John Maynard Keynes]] ging 1936 davon aus, dass das Arbeitsangebot der [[Privathaushalt]]e der [[Geldillusion]] unterliege und das Arbeitsangebot bei steigendem Nominallohn zunimmt und sich bei Inflation nicht oder nur mit [[Time-Lag]] verzögere.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Lexikon_der_Volkswirtschaft/NC4Bd2C-MJcC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Nominallohn+lexikon&amp;amp;pg=PA280&amp;amp;printsec=frontcover Michael Hohlstein, &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der Volkswirtschaft&amp;#039;&amp;#039;, 2009, S. 280]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Geldillusion sei die Ursache für einen unendlich elastischen Verlauf der [[Angebotskurve|Arbeitsangebotskurve]], weil die Arbeiter einen gegebenen Nominallohn als Reallohn interpretieren würden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Handw%C3%B6rterbuch_der_Wirtschaftswissensch/tTmR_vyNdfgC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Nominallohn+Keynes&amp;amp;pg=PA529&amp;amp;printsec=frontcover Gerhard Graf, &amp;#039;&amp;#039;Beschäftigungstheore&amp;#039;&amp;#039;, in: Willi Albers (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Handwörterbuch der Wirtschaftswissenschaft&amp;#039;&amp;#039;, Band 1, 1977, S. 529]&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem sei der Nominallohn „nach unten“ wegen vereinbarter [[Tarifvertrag|Tarifverträge]] starr, so dass er selbst bei [[Arbeitslosigkeit]] nicht sinke. Damit weist die gesamtwirtschaftliche Angebotskurve eine Steigung auf, bis die [[Kapazität (Wirtschaft)|Kapazitätsgrenze]] erreicht ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Paul A. Samuelson]] und [[Robert M. Solow]] unterstellten 1960 eine feste Beziehung zwischen der Veränderung des Nominallohns und des Preisniveaus, wodurch sie die ursprüngliche Form der [[Phillips-Kurve]] (1958) in die heutige modifizierten.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Gabler_Kompakt_Lexikon_Volkswirtschaftsl/kFMgBAAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Nominallohn+lexikon&amp;amp;pg=PA282&amp;amp;printsec=frontcover Dirk Piekenbrock, &amp;#039;&amp;#039;Gabler Kompakt-Lexikon Volkswirtschaftslehre&amp;#039;&amp;#039;, 2009, S. 341]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1960 ersetzten Samuelson/Solow die Variable „Anstieg der Nominallöhne“ durch die [[Inflationsrate]]. Da die [[Lohnkosten]] in der Regel der wichtigste Bestandteil der [[Herstellungskosten]] sind, gingen beide davon aus, dass ein Anstieg der [[Arbeitskosten]] zu einem Anstieg des [[Preisniveau]]s führe.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Politik_und_Wirtschaft/aSJIAAAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Nominallohn+samuelson+solow&amp;amp;pg=PA25&amp;amp;printsec=frontcover Reimut Zohlnhöfer/Kathrin Dümig, &amp;#039;&amp;#039;Politik und Wirtschaft&amp;#039;&amp;#039;, 2011, S. 25]&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Grundlagen der [[Lohn-Preis-Spirale]] waren hierdurch geschaffen. Der modifizierten Form käme eine ausschlaggebende Bedeutung zu, wenn sie sowohl annähernd exakt [[Quantifizierung|quantifizierbar]] als auch im Zeitablauf nachweislich stabil wäre. Der Zusammenhang zwischen Inflationsrate und Arbeitslosenquote hat sich jedoch [[empirisch]] erwiesen. Arbeitslosigkeit entsteht nach der neoklassischen Arbeitsmarkttheorie dadurch, dass Nominal- oder Reallohn bei gegebenem Preisniveau gegenüber dem [[Gleichgewicht (Wirtschaftstheorie)|Gleichgewichtsreallohn]] zu hoch sind.&amp;lt;ref&amp;gt;Dirk Piekenbrock, &amp;#039;&amp;#039;Gabler Kompakt-Lexikon Volkswirtschaftslehre&amp;#039;&amp;#039;, 2009, S. 281&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematisierung ==&lt;br /&gt;
Eine Theorie zur Erklärung und Quantifizierung des Zusammenhangs zwischen Lohnhöhe und [[Beschäftigung]] liefert [[Wolfgang Franz (Volkswirt)|Wolfgang Franz]], der neue Erkenntnisse über diesen Sachverhalt auf mikro- und makroökonomischen Ebene untersucht hat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;franz&amp;quot;&amp;gt;[http://doku.iab.de/mittab/2003/2003_4_MittAB_Franz.pdf Wolfgang Franz/Knut Gerlach/Olaf Hübler, &amp;#039;&amp;#039;Löhne und Beschäftigung: Was wissen wir mehr als vor 25 Jahren?&amp;#039;&amp;#039;, in: Mitteilungen aus der Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, 4/2003, S. 399–410] (PDF; 66&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt; In den 1970er und 1980er Jahren bemühten sich die Ökonomen speziell darum, eine Vielzahl von [[Verhaltensgleichung]]en für makroökonomische Großprojekte zu definieren. Diese [[Anstrengung]]en erwiesen sich [[ex post]] aufgrund von Ungleichgewichten als übertrieben. Heute werden makroökonomische Großmodelle eher vernachlässigt, da es einerseits schwerfällt, die Modellannahmen auf eine Volkswirtschaft zu übertragen, und andererseits können Quantifizierungsprobleme bei einigen Merkmalen auftreten. Zunehmend untersucht werden daher die Auswirkungen auf Arbeitslosigkeit und Beschäftigung im internationalen Kontext. Die [[Lohnpolitik]] muss ihre Verantwortung nun zunehmend auf die internationale Integration der Arbeits-, Finanz- und Gütermärkte und den beschleunigten [[technischer Fortschritt|technischen Fortschritt]], verursacht durch die Einführung sich rasant ausbreitender Informations- und Kommunikationstechnologien und einer weltweiten Arbeitsteilung, ausrichten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;franz&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Rahmen einer Systematisierung wird zwischen dem Brutto- und Netto-Nominallohn unterschieden. Ein nominaler [[Bruttolohn]] (Lohn einschließlich [[Steuer]]n und [[Sozialabgaben]]) stellt das zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber vereinbarte Arbeitsentgelt dar. Der &amp;#039;&amp;#039;Netto-Nominallohn&amp;#039;&amp;#039; (umgangssprachlich Nominallohn) ist der nach Abzug von Steuern sowie von Beiträgen zur [[Sozialversicherung]] und zur privaten Vorsorge verbleibende Betrag, den der Arbeitnehmer tatsächlich ausgezahlt bekommt. [[Wirtschaftssubjekt]]e, die den Zusammenhang zwischen Nominal- und Reallohn nicht erkennen, unterliegen der [[Geldillusion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine Beispielrechnung anhand von Prozentsätzen im Wirtschaftsraum der [[Bundesrepublik Deutschland]] erläutert den Zusammenhang:&amp;lt;ref&amp;gt;Meinulf Kolb, &amp;#039;&amp;#039;Personalmanagement&amp;#039;&amp;#039;, Berliner Wissenschafts-Verlag, 2002, S. 262; ISBN 3-834909076&amp;lt;/ref&amp;gt; Da der Nominallohn allgemein das Entgelt für den Produktionsfaktor Arbeit ist, werden verschiedene Formen der Löhne unterschieden. So gibt es den [[Zeitlohn]], der sich nach der Zahl der geleisteten Arbeitsstunden bemisst, oder den sich an der hergestellten Menge orientierenden [[Akkordlohn]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.wissen.de/wde/generator/wissen/ressorts/finanzen/index,page=1180878.html |wayback=20080611061751 |text=wissen.de   }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Es werden auch Begriffe wie der [[Prämienlohn]] bei Arbeitern und Angestellten, der [[Unternehmerlohn]] für unternehmerische, dispositive Tätigkeiten und der [[Investivlohn]] verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Methoden zur Bestimmung der Nominallöhne ==&lt;br /&gt;
Die Höhe der Nominallöhne bestimmt sich zum überwiegenden Teil durch kollektive Lohnverhandlungen in Form von Tarifverhandlungen zwischen Arbeitnehmern (Gewerkschaften) und Arbeitgebern ([[Arbeitgeberverband]]) und zum Teil durch individuelle Lohnverhandlungen in Form von allgemeinen Erklärungen.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Franz, &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsmarktökonomik&amp;#039;&amp;#039;, Springer-Verlag, Berlin / Heidelberg / New York, S. 275; ISBN 3-540003592&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der individuellen Bestimmung der Nominallöhne kann die Lohnhöhe auf der Vorgabe des Arbeitgebers oder des Arbeitnehmers oder auf gemeinsamen Verhandlungen zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber basieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Oliver Blanchard/Gerhard Illing, &amp;#039;&amp;#039;Makroökonomie&amp;#039;&amp;#039;, Pearson Studium, München, 2006, S. 184&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Vorgehensweise ist sehr variabel in Abhängigkeit von der historischen Episode, des Qualifikationsniveaus und der Länderspezifikationen. Es existiert jedoch eine allgemein gültige Theorie.&amp;lt;ref&amp;gt;Oliver Blanchard/Gerhard Illing, &amp;#039;&amp;#039;Makroökonomie&amp;#039;&amp;#039;, Pearson Studium, München, 2006, S. 185&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum einen wird davon ausgegangen, dass der Nominallohn meist über dem [[Reservationslohn]] liegt, also dem Lohnsatz, der gerade indifferent ist zwischen den Alternativen Beschäftigung oder Arbeitslosigkeit. Dieser ist umso höher, je mehr Güter und Dienstleistungen sich der Arbeitnehmer &amp;#039;&amp;#039;ohne&amp;#039;&amp;#039; Beschäftigungsverhältnis leisten kann. Zum anderen besagt der [[Grundsatz]], dass die Lohnhöhe abhängig von der Lage am [[Arbeitsmarkt]] ist, das heißt je niedriger die Arbeitslosigkeit, desto höher sind die Löhne und umgekehrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um die allgemeinen Beobachtungen zu erklären, existieren zwei Ansätze:&amp;lt;ref&amp;gt;Oliver Blanchard/Gerhard Illing, &amp;#039;&amp;#039;Makroökonomie&amp;#039;&amp;#039;, Pearson Studium, München, 2006, S. 185 f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;erste Ansatz&amp;#039;&amp;#039; ist auf der Seite der Arbeitnehmer zu finden, deren Lohnverhandlungen abhängig von deren Verhandlungsmacht sind. Diese bestimmt sich zum einen aus den Kosten, die dem Unternehmen entstünden, wenn der Arbeitnehmer das Unternehmen verlässt ([[Wechselkosten]]) und zum anderen aus der Ersetzbarkeit des Arbeitnehmers, also wie schwer es für den Arbeitnehmer ist, eine neue Arbeit zu finden. Je höher die Kosten sind, die dem Unternehmen entstünden, wenn der Arbeitnehmer das Unternehmen verlässt und je einfacher es für den Arbeitnehmer ist, eine neue Beschäftigung zu finden, umso höher seine Verhandlungsmacht. So hat beispielsweise eine gut ausgebildete [[Arbeitskraft]], welche die Abläufe des Unternehmens gut kennt, eine höhere Verhandlungsmacht und kann höhere Lohnforderungen durchsetzen. Die Verhandlungsmacht bestimmt sich ebenfalls nach der Lage am Arbeitsmarkt. Bei einer geringen Arbeitslosigkeit ist es für die Unternehmen schwer, qualifizierte Arbeitskräfte in das Unternehmen zu bekommen, und gleichzeitig haben es die Arbeitnehmer leichter, eine alternative Beschäftigung zu finden und einzugehen. Die steigende Verhandlungsmacht wirkt sich auf die dementsprechend höheren Lohnforderungen aus. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Neben den Interessen der Arbeitnehmer, die Löhne aufgrund ihrer Verhandlungsposition anzuheben, haben die Arbeitgeber in einem &amp;#039;&amp;#039;zweiten Ansatz&amp;#039;&amp;#039; Interesse daran, die Löhne oberhalb des Reservationslohnes zu zahlen. Gründe für dieses Verhalten der Arbeitgeber sind vor allem die [[Arbeitsproduktivität]] und [[Arbeitsmotivation]] der Mitarbeiter mit der positiven Folge, dass sich eine Verringerung der [[Fluktuation]] einstellt und das Unternehmen für seine Arbeitnehmer attraktiver ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Fazit zeigt, dass Nominallöhne nicht voll flexibel sind, da die Formen der Lohnverhandlungen zumindest die Lohnuntergrenze nahezu definieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Franz, &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsmarktökonomik&amp;#039;&amp;#039;, Springer-Verlag, Berlin / Heidelberg / New York, S. 275&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einflussgrößen der Nominallöhne ==&lt;br /&gt;
Der Nominallohn wird in der Volkswirtschaftslehre mit der Variablen &amp;lt;math&amp;gt;W&amp;lt;/math&amp;gt; &amp;lt;ref&amp;gt;Abkürzung aus {{enS|wages}}; „Lohn, Gehalt“&amp;lt;/ref&amp;gt; beschrieben. Der Höhe des Nominallohns wird von drei Einflussfaktoren –&amp;amp;nbsp;wie der funktionale Zusammenhang darstellt&amp;amp;nbsp;– bestimmt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blanchard,Illing.185ff&amp;quot;&amp;gt;Oliver Blanchard/Gerhard Illing, &amp;#039;&amp;#039;Makroökonomie&amp;#039;&amp;#039;, Pearson Studium, München, 2006, S. 185 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Funktion (Mathematik)|Funktion]] für den Nominallohn lautet:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;W = P_\mathrm{e} \cdot F(u,z)&amp;lt;/math&amp;gt;,&lt;br /&gt;
mit&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;W&amp;lt;/math&amp;gt;: aggregierter Nominallohn,&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;P_\mathrm{e}&amp;lt;/math&amp;gt;: erwartetes Preisniveau,&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;u&amp;lt;/math&amp;gt;: Arbeitslosenquote,&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;z&amp;lt;/math&amp;gt;: Sammelvariable.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Das erwartete Preisniveau ===&lt;br /&gt;
Der erste Bestimmungsfaktor für die Nominallöhne ist die Erwartung über das zukünftige Preisniveau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Preisniveau stellt die Abgrenzung des Nominallohns zum Reallohn dar. Die Entscheidungen der Privathaushalte und [[Unternehmen]] richten sich nach realen und nicht nach nominalen Größen, da Haushalte wissen möchten, wie viel Güter und Dienstleistungen sie tatsächlich mit ihren zur Verfügung stehenden Löhnen kaufen können und Unternehmen interessiert es, welchen Nominallohn sie im Verhältnis zum Preis des produzierten [[Ausbringung|Outputs]] zahlen. Da Nominallöhne üblicherweise für den Zeitraum von einem Jahr im Voraus festgesetzt werden und das tatsächliche Preisniveau bis dahin nur vermutet werden kann, müssen die [[Erwartung (Psychologie)|Erwartungen]] über die Entwicklung des Preisniveaus bereits im Zeitpunkt der Lohnverhandlungen berücksichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der positive Zusammenhang zwischen Nominallohn und erwartetem Preisniveau führt zur Proportionalität. Steigt das erwartete Preisniveau über das in den Lohnverhandlungen angenommene, passen sich die Nominallohnforderungen der Haushalte dementsprechend nach oben an, so dass mit erhöhtem Preisniveau (Inflation) die Nominallohnforderungen steigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Fall eines sinkenden Preisniveaus (Deflation) sinken die Nominallohnforderungen der Haushalte. Die Unternehmen sind bereit, die Nominallöhne entsprechend dem Preisniveau zu variieren. Entsprächen die Erwartungen der Arbeitnehmer denen der Unternehmen, würden die Reallöhne konstant bleiben und der Lebensstandard müsste sich nicht ändern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Arbeitslosenquote ===&lt;br /&gt;
Ein weiterer Bestimmungsfaktor für die Höhe des Nominallohns ist die [[Arbeitslosenquote]]. Auf diesen Zusammenhang wurde bereits näher eingegangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zusammenfassend ist eine negative Abhängigkeit zwischen dem Nominallohn und der Arbeitslosenquote zu erkennen. Die im Szenario der steigender Arbeitslosigkeit sinkende Verhandlungsposition der Arbeitnehmer – einerseits durch die leichtere Ersetzbarkeit der Mitarbeiter und andererseits aufgrund der Erschwernis der Arbeitnehmer, eine alternative Beschäftigung zu finden – führt zum Sinken der Nominallohnforderungen. Auf Arbeitgeberseite ([[Effizienzlohn]]theorie) führen im Gleichklang niedrigere Löhne bei hoher Arbeitslosigkeit nicht zum Motivationsverlust der Mitarbeiter, und niedrigere Nominallöhne sind durchsetzbar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im umgekehrten Fall – bei geringer Arbeitslosigkeit – führt sowohl die gestiegene Verhandlungsposition der Arbeitnehmer als auch die höher zu zahlenden Effizienzlöhne der Arbeitgeber zu einer Steigerung der Nominallöhne.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Sammelvariable ===&lt;br /&gt;
Die dritte Einflussgröße –&amp;amp;nbsp;die Sammelvariable&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;z&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;– erfasst alle anderen Faktoren, wie die Höhe des [[Arbeitslosengeld]]es, einen gesetzlichen [[Mindestlohn]], [[Sozialhilfe]] oder Bestimmungen zum [[Kündigungsschutz]], die positiv auf die Höhe des Nominallohns wirken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die positive Abhängigkeit zwischen Nominallohn und der Sammelvariablen sorgt dafür, dass bei steigendem [[Arbeitslosengeld]], Sozialhilfe oder gesetzlichem Mindestlohn ebenfalls der Reservations- und Nominallohn erhöht wird. Grund hierfür ist, dass bei unterbleibender Anpassung die Mitarbeiter nicht zur Arbeit motiviert wären, sondern die Arbeitslosigkeit [[Präferenz (Wirtschaftswissenschaften)|präferieren]] würden. Gleiche Folgen stellen sich ein, wenn die Verhandlungsposition der Mitarbeiter aufgrund verschärfter Bedingungen im Kündigungsschutz steigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Anwendung des Modells erzeugt jedoch Kritik und Unstimmigkeiten. So sind seit den 1990er Jahren die Inflationsraten in den meisten industrialisierten Ländern –&amp;amp;nbsp;entsprechend der Zielsetzung der [[Zentralbank]]en im [[Stabilitätsgesetz]]&amp;amp;nbsp;– gesunken, doch die Nominallöhne wirken nach unten hin starr.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beissinger,Knoppik.5ff&amp;quot;&amp;gt;[http://epub.uni-regensburg.de/4500/ Thomas Beissinger/Christoph Knoppik, &amp;#039;&amp;#039;Sind Nominallöhne starr?&amp;#039;&amp;#039;, 2003, S. 5 ff.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dem Modell zufolge müssten die Nominallöhne bei einem geringen Preisniveau sinken. Doch sowohl psychologische Ansätze (Fairness, Geldillusion) als auch institutionelle Begründungen (Tariflohnverhandlungen, Arbeitsrecht) führen dazu, dass die Nominallöhne nach unten starr sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Diese Beobachtung führt dazu, dass –&amp;amp;nbsp;trotz sinkenden Preisniveaus in Verbindung mit den nach unten starren Nominallöhnen&amp;amp;nbsp;– die Arbeitslosigkeit steigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[George A. Akerlof]]/William T. Dickens/George L. Perry, &amp;#039;&amp;#039;The Macroeconomics of Low Inflation&amp;#039;&amp;#039;, in: Brookings Papers on Economic Activity, 1996, S. 5 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nimmt in einer Volkswirtschaft beispielsweise die Güternachfrage ab, so haben die Unternehmer entweder die Möglichkeit, die Belegschaft zu reduzieren oder sie können –&amp;amp;nbsp;unter Beibehaltung der Belegschaft&amp;amp;nbsp;– die Reallöhne senken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer Umgebung mit vergleichsweise hohem Preisniveau (Inflation) kann diese Anpassung auf dem Wege erfolgen, dass die Nominallöhne mit geringerer Rate als das Preisniveau wachsen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Beispiel: Inflationsrate = 4 %&lt;br /&gt;
:: Nominallohnsteigerung = 1,5 %&lt;br /&gt;
::: → Reallohnänderung von „(1,015&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;0.96) − 1“ = −2,56 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Szenario ist mit keinem Widerstand der Belegschaft zu rechnen, da die Nominallöhne steigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Liegt jedoch –&amp;amp;nbsp;wie in den meisten Industrienationen&amp;amp;nbsp;– eine geringe Inflation vor, ist mit realwirtschaftlichen Folgen zu rechnen, die zum Widerspruch bei den Arbeitnehmern führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: Beispiel: Inflationsrate = 1 %&lt;br /&gt;
:: Nominallohnsteigerung = 1,5 %&lt;br /&gt;
::: → Reallohnänderung von „(1,015&amp;amp;nbsp;×&amp;amp;nbsp;0,99) − 1“ = 0,485 %&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle können die Unternehmen die Nominallohnsenkungen aus den genannten Gründen nicht in vollem Umfang durchführen. Gleichzeitig steht den Unternehmern nur die Option der Entlassung und Mitarbeiterreduzierung zur Verfügung, wodurch die Arbeitslosigkeit steigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl die Nominallöhne – aufgrund der ausbleibenden Anpassung an das Preisniveau – nicht sinken, kommt es entgegen den Vorstellungen des Modells zur Erhöhung der Arbeitslosenquote. Dieses Phänomen eröffnet speziellen Erklärungsbedarf im Rahmen der [[Phillipskurve]], die den Zusammenhang zwischen Inflation und Arbeitslosenquote näher beschreibt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Beissinger,Knoppik.5ff&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Festsetzung der Preise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Annahmen für die Festsetzung der Nominallöhne ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 1. Annahme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Preise, die ein Unternehmen erhebt, sind abhängig von den Kosten, vor allem von den Kosten des eingesetzten [[Produktionsfaktor|Inputs]] und von der Produktionsweise des Unternehmens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 2. Annahme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Unternehmen produzieren nur mit einem Produktionsfaktor, dem Produktionsfaktor Arbeit. Diese Annahme kann durch folgende Funktion beschrieben werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:Produktionsfunktion &amp;lt;math&amp;gt; Y = A \cdot N&amp;lt;/math&amp;gt;, wobei die verwendeten Variablen folgendes bedeuten:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;&amp;gt;Y&amp;lt;/math&amp;gt;: Produktion,&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;&amp;gt;A&amp;lt;/math&amp;gt;: Arbeitsproduktivität,&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;&amp;gt;N&amp;lt;/math&amp;gt;: Beschäftigung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; 3. Annahme&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeitsproduktivität :&amp;lt;math&amp;gt;&amp;gt;A&amp;lt;/math&amp;gt; ist konstant (zum Beispiel: :&amp;lt;math&amp;gt;A = 1&amp;lt;/math&amp;gt;), so dass ein Beschäftigter genau eine Einheit [[Produktionsfaktor|Output]] produziert. Die vereinfachte Produktionsfunktion lautet:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;Y = N&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kosten für eine zusätzliche Produktionseinheit – unter Annahme des vollkommenem Wettbewerbs ([[vollkommener Markt]]) – entsprechen genau den Kosten der Beschäftigung einer zusätzlichen Arbeitskraft. In der [[Mikroökonomie]] werden diese als [[Grenzkosten]] definiert. Der Preis einer Produktionseinheit ist gleich dem Lohnsatz &amp;lt;math&amp;gt;&amp;gt;W&amp;lt;/math&amp;gt;: &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;P = W&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei unvollkommenem [[Wettbewerb (Wirtschaft)|Wettbewerb]] auf den Gütermärkten berücksichtigen die Unternehmen bei der Preissetzung ihre [[Marktmacht]], indem sie einen Aufschlag &amp;lt;math&amp;gt;\mu&amp;lt;/math&amp;gt; auf die Grenzkosten erheben. Dieser Aufschlag ist umso größer, je weniger elastisch die [[Nachfrage]] auf Preissteigerungen reagiert. Der Preis liegt um den Faktor &amp;lt;math&amp;gt;1+\mu&amp;lt;/math&amp;gt; über dem Lohnsatz &amp;lt;math&amp;gt;W&amp;lt;/math&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;P = (1 + \mu) \cdot W&amp;lt;/math&amp;gt;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Blanchard,Illing.185ff&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Lohnsetzungsgleichung ===&lt;br /&gt;
Die Lohnsetzungsfunktion bildet das Ergebnis des Verhandlungsprozesses zwischen den Tarifparteien, Arbeitnehmern und Arbeitgebern, ab.&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Senger, &amp;#039;&amp;#039;Makroökonomik&amp;#039;&amp;#039;, Uni Kassel&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der bereits vorgestellten Funktion zum Nominallohn kann die Lohnsetzungsgleichung (WS = {{enS|wage setting}}) abgeleitet werden. Dabei wird das erwartete Preisniveau &amp;lt;math&amp;gt;P_e&amp;lt;/math&amp;gt; dem tatsächlichen Preisniveau &amp;lt;math&amp;gt;P&amp;lt;/math&amp;gt; gleichgesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lohnsetzung hat die Form:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;W = P \cdot F(u,z)&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da, wie bereits erläutert, die Entscheidungen der Haushalte und Unternehmen von [[realen Größe]]n abhängen, ist die Funktion derart abzuwandeln, dass beide Seiten durch das Preisniveau &amp;lt;math&amp;gt;P&amp;lt;/math&amp;gt; dividiert werden, und der Reallohn die Funktion bestimmt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Lohnsetzungsgleichung lautet:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\frac{W}{P} = F(u,z)&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Die Preissetzungsgleichung ===&lt;br /&gt;
Das unter der dritten Annahme beschriebene Preissetzungsverhalten der Unternehmer wird in die Form transformiert, dass die Gleichsetzung mit der Lohnsetzungsfunktion durchgeführt werden kann. Auf diese Art und Weise können Veränderung der Einflussgrößen auf den Nominallohn gemessen werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst muss die Preissetzungsgleichung (PS = {{enS|price setting}}) unter den Bedingungen des unvollständigen Wettbewerbs durch den Nominallohn &amp;lt;math&amp;gt;W&amp;lt;/math&amp;gt; dividiert werden. Diese Umformung führt zu folgender Gleichung:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\frac{P}{W} = (1 + \mu)&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Marktmacht der Unternehmen zeigt sich in der Form, dass das Verhältnis von Preisniveau zu Nominallohn genau eins zuzüglich dem Gewinnaufschlag entspricht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zur Schaffung der einheitlichen Struktur zur Lohnsetzungsgleichung ist der [[Kehrwert]] zu bilden:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\frac{W}{P} = \frac{1}{(1 + \mu)}&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Gleichsetzung der beiden Formeln (&amp;lt;math&amp;gt;PS = WS&amp;lt;/math&amp;gt;) kann das Arbeitsmarktgleichgewicht bestimmt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;PS&amp;lt;/math&amp;gt;:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\frac{W}{P} = \frac{1}{(1+\mu)}&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;WS&amp;lt;/math&amp;gt;:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\frac{W}{P} = F(u, z)&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;PS = WS&amp;lt;/math&amp;gt;:&lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;\frac{1}{(1 + \mu)} = F(u,z)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
Aus der Berechnung resultiert das Arbeitsmarktgleichgewicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Koordinaten des [[Schnittpunkt]]es zwischen der Preissetzungs- und Lohnsetzungsfunktion &amp;lt;math&amp;gt;\left(u_n, \tfrac{W}{P}\right)&amp;lt;/math&amp;gt; werden auf der [[Abszisse]] als gleichgewichtige Arbeitslosigkeit ([[natürliche Arbeitslosigkeit]]) und auf der [[Ordinate]] als gleichgewichtiger Reallohn bezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Verbal ausgedrückt liegt ein Gleichgewicht auf dem Arbeitsmarkt vor, wenn der Reallohn nach der Funktion zur Lohnsetzung gleich dem Reallohn nach der Preissetzungsgleichung ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beispiel ===&lt;br /&gt;
Das Unternehmen MAKRO agiert auf Märkten mit unvollständigem Wettbewerb. Aufgrund seiner Marktmacht erhebt es auf seine Kosten einen Gewinnaufschlag von 10 %. Die Gleichung zur Lohnsetzung hat die Form: &lt;br /&gt;
:&amp;lt;math&amp;gt;W = P \cdot 2 \cdot \left[(1-u) \cdot 0{,}8\right]^2&amp;lt;/math&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus diesen Angaben kann die natürliche Arbeitslosenquote und der gleichgewichtige Reallohn ermittelt werden:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Preissetzungsgleichung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;PS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;          !!Lohnsetzungsgleichung &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;WS&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\frac{W}{P} = \frac{1}{(1 + \mu)}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\frac{W}{P} = \frac{1}{(1 + 0{,}10)}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\frac{W}{P} = 0{,}\overline {90}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;W = P \cdot 2 \cdot \left[(1-u) \cdot 0{,}8\right]^2&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\frac{W}{P} = 2 \cdot (1-u)^2 \cdot 0{,}64&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\frac{W}{P} = 1{,}28 \cdot (1-u)^2&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
!Arbeitsmarktgleichgewicht&lt;br /&gt;
(PS = WS):&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;0{,}\overline {90}= 1{,}28 \cdot (1-u)^2&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;0{,}\overline{90}/1{,}28 = (1-u)^2&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;0{,}7102\overline{27} = (1-u)^2&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;\sqrt {0{,}7102\overline{27}} = (1-u)&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;u = 1 - \sqrt{0{,}7102\overline {27}}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;u = 1 - 0{,}84275&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;u = 0{,}15725&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;math&amp;gt;u = 15{,}725\,\%&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die natürliche/gleichgewichtige Arbeitslosigkeit beträgt 15,725 %.&lt;br /&gt;
Der dazugehörige gleichgewichtige Reallohn beträgt:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &amp;lt;math&amp;gt;\frac{W}{P} = 1{,}28 \cdot (1 - u)^2&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &amp;lt;math&amp;gt;\frac{W}{P} = 1{,}28 \cdot (1 - 0{,}15725)^2&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &amp;lt;math&amp;gt;\frac{W}{P} = 0{,}\overline {90}&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grafik beispiel.jpg|mini|250px|rechts|Die grafische Darstellung der Preis- und Lohnsetzungsfunktion am Beispiel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An dieser Stelle ist ein Rückschluss auf den Nominallohn möglich:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
: &amp;lt;math&amp;gt;W = \frac{W}{P} \cdot P&amp;lt;/math&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steigen die Netto-Nominallöhne stärker als die Preise, führt dies zu einem Reallohnanstieg und damit zu einem Kaufkraftzuwachs.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Buehler.369&amp;quot;&amp;gt;Hans Bühler/Bernd Harhoff/Axel Israng, &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Wirtschaftslehre&amp;#039;&amp;#039;, 1990, S. 369; ISBN 3-823701193&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Steigen die Preise stärker als die Netto-Nominallöhne, führt dies zu einem Reallohnverlust und damit einem Kaufkraftverlust.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Buehler.369&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Deutschland war es in den vergangenen Jahren meist so, dass die Erhöhungen des Nominallohns von der Inflation, also der Veränderung des Preisniveaus, aufgefressen wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite web&lt;br /&gt;
 | title       = Reallohn&lt;br /&gt;
 | url         = http://www.ftd.de/wirtschaftswunder/index.php?op=ViewArticle&amp;amp;articleId=363&amp;amp;blogId=12&lt;br /&gt;
 | date        = 2007-07-14&lt;br /&gt;
 | archiveurl  = https://archive.today/2007.07.14-164810/http://www.ftd.de/wirtschaftswunder/index.php?op=ViewArticle&amp;amp;articleId=363&amp;amp;blogId=12&lt;br /&gt;
 | archivedate = 2013-08-18 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaftliche Aspekte ==&lt;br /&gt;
Die systematische [[Geldpolitik]] der [[Zentralbank]]en beeinflusst lediglich die nominalen Größen Inflationsrate, Preisniveau, Nominallohn und [[Nominalzins]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Gabler_Volkswirtschafts_Lexikon/4w3TBgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Nominallohn+lexikon&amp;amp;pg=PA396&amp;amp;printsec=frontcover Heike Schule/Heiner Brockmann/Thorsten Hadeler/Ute Arentzen, &amp;#039;&amp;#039;Gabler Volkswirtschafts-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, 1996, S. 769]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei völliger [[Flexibilität (Betriebswirtschaft)|Flexibilität]] der Nominallöhne besteht auf dem Arbeitsmarkt ein [[Marktgleichgewicht]] in dem Sinne, dass die Unternehmen bei einem gegebenen Reallohn gerade so viel Arbeitsnachfrage entwickeln wie von den Privathaushalten Arbeitsangebot zur Verfügung gestellt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Grundz%C3%BCge_der_Volkswirtschaftslehre/ZmzpBQAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Nominallohn+bruttolohn&amp;amp;pg=PA522&amp;amp;printsec=frontcover Heinz-Dieter Hardes/Alexandra Uhly, &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge der Volkswirtschaftslehre&amp;#039;&amp;#039;, 2007, S. 522]&amp;lt;/ref&amp;gt; Wenn also das Preisniveau durch exogene monetäre Faktoren steigt, wird der Nominallohn durch einen vorübergehenden [[Nachfrageüberschuss]] am Arbeitsmarkt zunehmen, bis sich der Gleichgewichtsreallohn wieder einstellt. Bei mangelnder Flexibilität der Nominallöhne nach unten (etwa durch Mindestlohn) kommt es bei einem oberhalb des Gleichgewichtslohnes fixierten Reallohnes dagegen zu Arbeitslosigkeit, weil die Arbeitsnachfrage kleiner ist als das Arbeitsangebot;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Kompakt_Lexikon_Wirtschaft/xDCvBAAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Nominallohn+lexikon&amp;amp;pg=PA33&amp;amp;printsec=frontcover Springer Fachmedien Wiesbaden (Hrsg.), &amp;#039;&amp;#039;Kompakt-Lexikon Wirtschaft&amp;#039;&amp;#039;, 2014, S. 33]&amp;lt;/ref&amp;gt; es besteht ein [[Angebotsüberschuss]]. Ein Marktgleichgewicht auf dem Arbeitsmarkt ist die Übereinstimmung von Arbeitsangebot und Arbeitsnachfrage (ohne Arbeitslosigkeit). In einem von [[Investition]]en getragenen konjunkturellen [[Aufschwung (Wirtschaft)|Aufschwung]] mit Inflation müssen die Nominallöhne über die Entwicklung der Arbeitsproduktivität hinaus erhöht werden.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.google.de/books/edition/Gabler_Volkswirtschafts_Lexikon/4w3TBgAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Nominallohn+lexikon&amp;amp;pg=PA396&amp;amp;printsec=frontcover Ute Arentzen/Heiner Brockmann/Heike Schule/Thorsten Hadeler, &amp;#039;&amp;#039;Gabler Volkswirtschafts-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;, 1996, S. 643]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Nominalzins]]&lt;br /&gt;
* [[Realzins]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Bühler, Bernd Harhoff, Axel Israng: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Wirtschaftslehre.&amp;#039;&amp;#039; Bildungsverlag E1ns, Troisdorf 1990, ISBN 3-8237-0119-3.&lt;br /&gt;
* Oliver Blanchard, Gerhard Illing: &amp;#039;&amp;#039;Makroökonomie.&amp;#039;&amp;#039; Pearson Studium, München 2006, ISBN 3-8273-7209-7.&lt;br /&gt;
* Wolfgang Franz: &amp;#039;&amp;#039;Arbeitsmarktökonomik.&amp;#039;&amp;#039; Springer-Verlag, Berlin / Heidelberg / New York, ISBN 3-540-00359-2.&lt;br /&gt;
* Thomas Beissinger, Christoph Knoppik: &amp;#039;&amp;#039;Sind Nominallöhne starr? Neuere Evidenz und wirtschaftspolitische Implikationen.&amp;#039;&amp;#039; Technische Universität Kaiserslautern, 2003, {{ISSN|0943-593X}}. (Volkswirtschaftliche Diskussionsbeiträge Nr. 17)&lt;br /&gt;
* Meinulf Kolb: &amp;#039;&amp;#039;Personalmanagement.&amp;#039;&amp;#039; Berliner Wissenschafts-Verlag, 2002, ISBN 3-8349-0907-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4129165-7}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitsentgelt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitsmarkt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Betriebswirtschaftslehre]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mikroökonomie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Volkswirtschaftslehre]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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