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	<title>Noiraigue - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wurgl: +Normdaten</title>
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		<updated>2024-01-15T09:56:56Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Normdaten&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Noiraigue&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Noiraigue.gif&lt;br /&gt;
| BILD = Noiraigue-Village.jpg&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Dorf mit Clusette&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-NE&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Bezirk Val-de-Travers|Val-de-Travers]]&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = [[Val-de-Travers NE|Val-de-Travers]]&lt;br /&gt;
| BFS = 6508&lt;br /&gt;
| PLZ = 2103&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 46.955562&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 6.723624&lt;br /&gt;
| HÖHE = 729&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 6.38&lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 506&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2007&lt;br /&gt;
| WEBSITE = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Noiraigue 2007.png|mini|280px|Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2009]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Noiraigue&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war bis zum 31. Dezember 2008 eine [[politische Gemeinde]] im [[Bezirk Val-de-Travers]] des [[Kanton (Schweiz)|Kantons]] [[Kanton Neuenburg|Neuenburg]] in der [[Schweiz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem 1. Januar 2009 gehört Noiraigue zusammen mit [[Boveresse]], [[Buttes]], [[Couvet]], [[Fleurier]], [[Les Bayards]], [[Môtiers]], [[Saint-Sulpice NE|Saint-Sulpice]] und [[Travers NE|Travers]] zur neuen Gemeinde [[Val-de-Travers NE|Val-de-Travers]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Noiraigue liegt auf {{Höhe|729|CH}}, 16 Kilometer westsüdwestlich der Kantonshauptstadt [[Neuenburg NE|Neuenburg]] (Luftlinie). Das Haufendorf erstreckt sich an der [[Karstquelle]] der [[Noiraigue (Areuse)|Noiraigue]] in einem Talkessel der [[Areuse]] vor dem Eintritt in die Talenge von Clusette, im östlichen [[Val de Travers]], umgeben von den Höhen des [[Jura (Gebirge)|Neuenburger Juras]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Fläche des 6,4 km² grossen ehemaligen Gemeindegebiets umfasst den östlichsten Teil des Val de Travers. Die Areuse bildet hier einen Talkessel zwischen den steilen Hängen der &amp;#039;&amp;#039;Côte de Rosières&amp;#039;&amp;#039; im Norden und der &amp;#039;&amp;#039;Côte de Rortier&amp;#039;&amp;#039; im Süden und weist einen flachen Talgrund von rund 600 m Breite auf. Die Nordgrenze verlief über die Höhe der &amp;#039;&amp;#039;Combe Varin&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|1075|CH}}) und &amp;#039;&amp;#039;Clusette&amp;#039;&amp;#039; ({{Höhe|1119|CH}}) und reichte bis an den Südrand des Hochtals [[Vallée des Ponts]]. Die südliche Grenze lag auf dem &amp;#039;&amp;#039;Dos d&amp;#039;Ane&amp;#039;&amp;#039;, der nördlichen Krete des Felskessels [[Creux du Van]]. Am Nordhang des [[Soliat]] wurde mit {{Höhe|1360|CH}} der höchste Punkt von Noiraigue erreicht. Von der Gemeindefläche entfielen 1997 7 % auf Siedlungen, 70 % auf Wald und Gehölze, 21 % auf Landwirtschaft und rund 2 % war unproduktives Land.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Noiraigue gehörten einige Einzelhöfe im Tal und auf den Höhen des Juras. Nachbargemeinden von Noiraigue waren [[Travers NE|Travers]], [[Brot-Plamboz]], [[Brot-Dessous]], [[Boudry]] und [[Gorgier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:ETH-BIB-Noiraigue-LBS H1-024710.tif|mini|Historisches Luftbild von Werner Friedli von 1964]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Noiraigue im Sommer 2022.jpg|mini|Luftbild von 2022]]&lt;br /&gt;
Die erste schriftliche Erwähnung des Ortes datiert auf das Jahr 998 unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Nigra aqua&amp;#039;&amp;#039;. Dieses lateinische Wort mit der Bedeutung &amp;#039;&amp;#039;schwarzes Wasser&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet das durch die moorigen Böden im Vallée des Ponts, dem Einzugsgebiet der Karstquelle, oft dunkel getrübte Wasser der Noiraigue. Die Gegend um Noiraigue war aber schon im [[Neolithikum]] begangen, was durch den Fund eines Beils aus dieser Zeit bezeugt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noiraigue gehörte bis zum 14. Jahrhundert zum Priorat Saint-Pierre in [[Môtiers]], danach unterstand es bis 1848 der Kastlanei Val-de-Travers. Während dieser Zeit hatte die Grafschaft Neuenburg die Oberhoheit über das Gebiet inne. Seit 1648 war Neuenburg Fürstentum und ab 1707 durch Personalunion mit dem Königreich [[Preussen]] verbunden. 1806 wurde das Gebiet an [[Napoleon Bonaparte|Napoleon I.]] abgetreten und kam 1815 im Zuge des [[Wiener Kongress]]es an die Schweizerische Eidgenossenschaft, wobei die Könige von Preussen bis zum [[Neuenburgerhandel]] 1857 auch Fürsten von Neuenburg blieben. 1719 wurden zahlreiche Häuser Opfer eines Dorfbrandes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Mit 506 Einwohnern (Ende 2007) gehörte Noiraigue zu den kleinen Gemeinden des Kantons Neuenburg. Von den Bewohnern sind 88,4 % französischsprachig, 4,1 % deutschsprachig und 3,2 % sprechen Albanisch (Stand 2000). Die Bevölkerungszahl von Noiraigue stieg von 1850 (241 Einwohner) bis 1900 (954 Einwohner) stark an, seither hat sie sich aber durch Abwanderung wieder halbiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Eric-André Klauser: [https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/002879/2016-10-26/ Noiraigue]. In: [[Historisches Lexikon der Schweiz]]. Abgerufen am 27. November 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Noiraigue war bis Mitte des 19. Jahrhunderts ein durch die [[Landwirtschaft]] geprägtes Dorf. Entlang der Areuse befanden sich bereits im 16. Jahrhundert einige [[Hochofen|Hochöfen]], [[Wassermühle|Mühlen]], eine [[Sägewerk|Sägerei]] und [[Schmiede]]n. Danach setzte eine rasche [[Industrialisierung]] ein, wobei die Haupterwerbszweige zunächst in der [[Klöppeln|Spitzenklöppelei]] und der [[Uhr]]enindustrie lagen, später kamen eine [[Baukalk|Kalk]]- und [[Zement]]fabrik sowie eine Fabrik, in der [[Ski]]s hergestellt wurden, hinzu. Heute gibt es einige Unternehmen im Baugewerbe. Die Landwirtschaft konzentriert sich auf die [[Viehzucht]] und [[Milchwirtschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kraftwerke ==&lt;br /&gt;
1898 wurde das [[Wasserkraftwerk]] &amp;#039;&amp;#039;Plan-de-l&amp;#039;Eau&amp;#039;&amp;#039; in Betrieb genommen. Hierzu wurde etwa 1,5&amp;amp;nbsp;km flussabwärts die Areuse durch ein [[Wehr (Wasserbau)|Stauwehr]] aufgestaut. Ab [[Stausee|Staubecken]] bis zum Kraftwerk entstand eine nutzbare [[Fallhöhe (Wasserbau)|Fallhöhe]] von 33&amp;amp;nbsp;m. 1927 wurde das Kraftwerk renoviert. Es kamen drei neue Turbinen zum Einsatz. Diese erzeugten 7,4&amp;amp;nbsp;GWh elektrische Energie jährlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1956 konnte ein weiteres Wasserkraftwerk, das als &amp;#039;&amp;#039;Furcil&amp;#039;&amp;#039; benannt wurde in Betrieb genommen werden. Dies erforderte wieder den Bau eines Stauwehrs. Dieses wurde etwa 1&amp;amp;nbsp;km ab demjenigen von &amp;#039;&amp;#039;Plan-de-l&amp;#039;Eau&amp;#039;&amp;#039; zurückversetzt. Es konnte eine nutzbare Fallhöhe von etwa 6&amp;amp;nbsp;m gewonnen werden. Das Kraftwerk erzeugte 3&amp;amp;nbsp;GWh elektrische Energie jährlich. Im 2020 wurde der Betrieb eingestellt. Die Maschinen hätten das Ende ihrer Lebenszeit erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Société électrique de Val-de-Travers (SEVT) als Besitzerin der beiden Anlagen, befasste sich 2014 mit Vorabklärungen einer Modernisierung. Das Kraftwerksgebäude &amp;#039;&amp;#039;Plan-de-l&amp;#039;Eau&amp;#039;&amp;#039; sollte saniert, die Turbinen und Generatoren erneuert werden. Dadurch könnte eine Leistungssteigerung von 20&amp;amp;nbsp;% realisiert werden.&amp;lt;ref&amp;gt;csvr.ch: [https://csvr.ch/wp-content/uploads/2019/01/16.5.14_Cernier_Abeilles.pdf NOIRAIGUE Les centrales du Furcil et du Plan-de-l’Eau ouvrent leurs portes]. Beitrag von Matthieu Henguely, vom 16. Mai 2014. &amp;#039;&amp;#039;Anklicken lädt PDF Datei&amp;#039;&amp;#039;. Abgerufen am 27. November 2021&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Die ehemalige Gemeinde ist verkehrsmässig gut erschlossen. Sie liegt unterhalb der Hauptstrasse von Neuenburg über den Grenzübergang [[Les Verrières]] nach [[Pontarlier]] in [[Frankreich]]. Diese umfährt die Engstelle der Clusette in einem rund 1 km langen Tunnel. Am 25. Juli 1860 wurde die Eisenbahnlinie von [[Auvernier]] nach Les Verrières mit einem Bahnhof in Noiraigue eröffnet ([[Bahnstrecke Neuchâtel–Pontarlier]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Val-de-Travers}}&lt;br /&gt;
Der heutige Bau der Kirche stammt aus dem Jahr 1894, vorher gab es an dieser Stelle eine Kapelle. Noiraigue gehörte bis 1879 zur Pfarrei Travers, seither bildet es eine eigene Kirchgemeinde. Die katholische Kapelle wurde 1889 erbaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bilder ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Noiraigue-Place.jpg|Place de la Gare&lt;br /&gt;
Noiraigue-Temple.jpg|Kirche (Temple)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Auguste Leuba (Politiker, 1878)|Auguste Leuba]] (1878–1960), Chemiker und Neuenburger Gross- sowie Nationalrat&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Jean Courvoisier: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler des Kantons Neuchâtel, Band III: Les districts du Valde-Travers, du Val-de-Ruz, du Locle et de La Chaux-de-Fonds.&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Kunstdenkmäler der Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Band 56). Hrsg. von der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1968&amp;lt;!-- , ISBN 978-3-906131-??-? --&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.surface.ch/ne/val-de-travers/noiraigue/default.htm Informationen zu Noiraigue]&lt;br /&gt;
* {{HLS|2879|Autor=Eric-André Klauser}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kanton Neuenburg}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4759236-9|VIAF=240109660}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Neuenburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Val-de-Travers NE]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 998]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2008]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wurgl</name></author>
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