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	<title>Noetik - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T08:18:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Noetik&amp;diff=1361426&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Frank Sonnenkind: Weblink aus Fließtext entfernt und als Weblink eingefügt</title>
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		<updated>2025-10-07T15:20:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Weblink aus Fließtext entfernt und als Weblink eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Noetik&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Begriff der neuzeitlichen [[Philosophie]]. Er wird in der philosophischen Fachsprache unterschiedlich verwendet. Nach der gängigsten Verwendung bezeichnet er die [[Phänomenologie]] (Lehre von den Erscheinungen) der [[Vernunft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Das Wort ist von dem [[Altgriechische Sprache|altgriechischen]] Adjektiv νοητική &amp;#039;&amp;#039;noētikḗ&amp;#039;&amp;#039; („das Denken, Begreifen betreffend“) abgeleitet. Lateinisch spricht man von der &amp;#039;&amp;#039;noetica (scientia)&amp;#039;&amp;#039;, der noetischen Wissenschaft. Das zugehörige Substantiv [[Nous]] bezeichnet die Fähigkeit, etwas geistig zu erfassen, und die Instanz im Menschen, die für das Erkennen und Denken zuständig ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im frühen 17. Jahrhundert verstand man unter Noetik den ersten der drei Teile der [[Logik]], die Lehre vom [[Terminus]] (Begriff); die anderen Teile sind die Lehre vom Satz oder [[Urteil (Logik)|Urteil]] und die vom [[Beweis (Logik)|Schluss]]. Diese Definition der Noetik wurde in Handbüchern der Logik verbreitet. Der Philosoph [[Johann Heinrich Alsted]] bestimmte 1614 den Terminus, das Thema und das [[Axiom]] als die noetischen Instrumente.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Historisches Wörterbuch der Philosophie&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 6, Basel 1984, Sp. 873; Johann Heinrich Alsted: &amp;#039;&amp;#039;Logicae systema harmonicum&amp;#039;&amp;#039;, Herborn 1614, S. 28 f., 366.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert wurden neue Begriffsbestimmungen eingeführt. Der Logiker [[William Hamilton (Philosoph)|William Hamilton]] bezeichnete den Teil der Logik, der sich mit den vier fundamentalen Denkgesetzen beschäftigt, als Noetik. Dabei handelt es sich um den [[Satz vom Widerspruch]], den Satz der [[Identität (Logik)|Identität]], den [[Satz vom ausgeschlossenen Dritten]] und den [[Satz vom zureichenden Grund]]. Ernst Ferdinand Friedrich veröffentlichte 1864 seine Schrift &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Förderung der Logik, Noetik und Wissenschaftslehre&amp;#039;&amp;#039;. Er verstand unter Noetik die Theorie der Denktätigkeit im Gegensatz zur Lehre vom Wollen, der „Theletik“. Die bekannteste Definition der Noetik stammt von [[Edmund Husserl]]. Er bestimmte sie als die Phänomenologie der Vernunft, die „das Vernunftbewusstsein einer [[Intuition|intuitiven]] Erforschung unterzieht“.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Historisches Wörterbuch der Philosophie&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 6, Basel 1984, Sp. 874.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblink ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch Noetik-Institut: https://noetic.org/&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Historisches Wörterbuch der Philosophie]].&amp;#039;&amp;#039; Band 6, Schwabe, Basel 1984, Sp. 873 f. (Lemma &amp;#039;&amp;#039;Noetik&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* [[Lawrence Krader]]: &amp;#039;&amp;#039;Noetics. The Science of Thinking and Knowing.&amp;#039;&amp;#039; Peter Lang, New York 2010, ISBN 978-1-4331-0762-7&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Phänomenologie]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Frank Sonnenkind</name></author>
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