<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Noes</id>
	<title>Noes - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Noes"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Noes&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-01T01:25:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Noes&amp;diff=1349065&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Noes&amp;diff=1349065&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-07-05T15:18:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Ortsteil von Rothenburg. Zum antiken Fluss in Thrakien siehe [[Noes (Thrakien)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Noes&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Rothenburg/O.L.&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/20/45/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 14/57/50/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 159&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 7.17&lt;br /&gt;
| Einwohner              = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1973-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 02929&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 035981&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Noes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (bis 1936 zeitweise &amp;#039;&amp;#039;Noës&amp;#039;&amp;#039;, 1936–1947 &amp;#039;&amp;#039;Bleichenau&amp;#039;&amp;#039;; {{hsbS|Nowa Wjes}}&amp;lt;ref&amp;gt;[[Arnošt Muka]]: &amp;#039;&amp;#039;Serbski zemjepisny słowničk.&amp;#039;&amp;#039; Nakł. Maćica Serbska, Budyšin 1927, S. 18 ([https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/179480/34/0/ Online]).&amp;lt;/ref&amp;gt;) ist ein Ortsteil der [[oberlausitz]]ischen Kleinstadt [[Rothenburg/O.L.]] Der als [[Straßendorf]] angelegte Ort ist im Laufe der Zeit mit dem Stadtgebiet verschmolzen und hat keinen Ortschaftsstatus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noes liegt direkt nördlich des eigentlichen Stadtgebiets an der [[Landesstraße|Staatsstraße]] 127, etwa einen Kilometer westlich der [[Lausitzer Neiße]] und der deutsch-[[Polen|polnischen]] Grenze.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Westlich von Noes liegt der Ortsteil Dunkelhäuser, nordwestlich liegen die Ortschaft [[Bremenhain]] und der [[Flugplatz Rothenburg/Görlitz|Flugplatz Rothenburg]], im Norden befindet sich die Ortschaft [[Lodenau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Noes wurde 1372 erstmals in einem Görlitzer Gerichtsbuch in der Form &amp;#039;&amp;#039;Naws&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Menzel&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Steffen Menzel |Titel=Neue Erkenntnisse zu Ersterwähnungen Oberlausitzer Ortschaften |Sammelwerk=Neues Lausitzisches Magazin |Nummer=137 |Datum=2015 |Seiten=149}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Ortsentwicklung ist eng mit der Stadt Rothenburg verbunden, so gehörte beispielsweise das Rittergut bis auf kurze Unterbrechungen zur Herrschaft Rothenburg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1691 wurde westlich von Noes am Hutgraben das Vorwerk [[Dunkelhäuser]] angelegt und 1707 erfolgte die Ansiedlung von zwei Häuslern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Matheus&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Robert Matheus |Titel=Heimatbuch der Stadt Rothenburg, Neuauflage Bd. 1 |Ort=Rothenburg |Datum=2008 |Seiten=169}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Später gehörte die Siedlung anteilig zu Noes, Rothenburg und [[Uhsmannsdorf]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Koalitionskriege|napoleonischen Kriege]] brachten 1813 große Bürden, deren Schäden auf 6278 Taler beziffert wurden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pohl&amp;quot; /&amp;gt; Da Sachsen auf der französischen Seite kämpfte, musste es 1815 den nordöstlichen Teil der Oberlausitz an Preußen abtreten. Infolgedessen wurde Noes dem neu gebildeten [[Landkreis Rothenburg (Ob. Laus.)]] eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die 1814 gegründete Schule erhielt 1903 ein neues Gebäude.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1973 wurde Noes nach Rothenburg eingemeindet. Durch das allmähliche Verschmelzen beider Orte wird Noes heute häufig nicht mehr als Ortsteil wahrgenommen und hat dementsprechend keinen [[Ortschaft]]sstatus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bevölkerungsentwicklung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable float-right&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Jahr !! Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1825&amp;lt;ref name=&amp;quot;HOV&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://hov.isgv.de/Noes |titel=Digitales Historisches Ortsverzeichnis von Sachsen |abruf=2008-11-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ||align=right| 464&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1837&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.rothenburg-ol.de/rothenburg/content/32/01022006133104.asp |titel=Stadt Rothenburg/O.L. – Informationen zum Ortsteil Noes |abruf=2008-11-14 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20090501162026/http://www.rothenburg-ol.de/rothenburg/content/32/01022006133104.asp |archiv-datum=2009-05-01 |offline=ja |archiv-bot=2022-12-22 00:51:16 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; ||align=right| 620&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1871 ||align=right| 769&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1885 ||align=right| 731&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1905 ||align=right| 737&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1919&amp;lt;ref name=&amp;quot;Pohl&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Robert Pohl |Titel=Heimatbuch des Kreises Rothenburg O.-L. für Schule und Haus |Auflage=1. |Verlag=Buchdruckerei Emil Hampel |Ort=Weißwasser O.-L. |Datum=1924 |Seiten=83, 271}}&amp;lt;/ref&amp;gt; ||align=right| 615&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1925 ||align=right| 751&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1939 ||align=right| 834&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1946 ||align=right| 893&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1950 ||align=right| 935&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1964 ||align=right| 948&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1971&amp;lt;ref name=&amp;quot;Heimatbuch NOL&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Von der Muskauer Heide zum Rotstein&amp;#039;&amp;#039;, S. 317.&amp;lt;/ref&amp;gt; ||align=right| 942&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1999 ||align=right| 504&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 2002 ||align=right| 491&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsname leitet sich vermutlich vom [[Sorbische Sprache|sorbischen]] &amp;#039;&amp;#039;Nowa Wjes&amp;#039;&amp;#039; („Neues Dorf“) ab. Bei der Landesexamination 1647 wurden in Noes 16 Bauern und 13 Gärtner gezählt. Davon lagen drei Bauerngüter und zwei Gartennahrungen wüst.&lt;br /&gt;
Im Jahr 1777, 14 Jahre nach dem Ende des [[Siebenjähriger Krieg|Siebenjährigen Kriegs]], lag eine Wirtschaft wüst. Die restlichen Wirtschaften wurden von 13 [[Hufner|besessenen Mann]], 13 [[Gärtner#Der Gärtner als Kleinbauer|Gärtnern]] und 15 [[Häusler]]n betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahl stieg im 19. Jahrhundert rasant an. Waren es 1825 noch 464 Einwohner, so wurden 1871 769 Einwohner verzeichnet. Danach kam es zu einem geringen Rückgang, der jedoch in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen wieder kompensiert war. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs lebten rund 900 Einwohner im Ort, deren Zahl sich weiter erhöhte. Seit der Eingemeindung nach Rothenburg ist ein starker Bevölkerungsrückgang zu verzeichnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ortsname ===&lt;br /&gt;
Noes wird als Kurzform des [[Sorbische Sprache|sorbischen]] &amp;#039;&amp;#039;{{lang|hsb|Nowa Wjes}}&amp;#039;&amp;#039; für ‘Neu(n)dorf, Neues Dorf’ gedeutet.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]], [[Hans Walther (Onomastiker)|Hans Walther]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortsnamenbuch von Sachsen.&amp;#039;&amp;#039; Band II, Berlin 2001, S. 122&amp;lt;/ref&amp;gt; Damit wäre Noes ein Dorf, das neben der älteren Stadt Rothenburg neu entstanden ist. Die frühen Schreibweisen wechseln oft: 1390 Newis, 1396 Nays, 1400 Nawis, 1404 Nauwis, 1411 Naus. Im ausgehenden 19. Jahrhundert hatte sich die Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;Noës&amp;#039;&amp;#039; durchgesetzt, mit der durch das [[Trema]] eine Aussprache als &amp;#039;&amp;#039;Nös&amp;#039;&amp;#039; verhindert und vielmehr die lange Aussprache als &amp;#039;&amp;#039;Nohs&amp;#039;&amp;#039; betont werden sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der ursprüngliche Ortsname wurde im Rahmen der [[Liste von Ortsumbenennungen in der Lausitz 1936/37|nationalsozialistischen Germanisierung sorbischer Ortsnamen in der Lausitz]] 1936 durch den frei erfundenen deutschen Namen &amp;#039;&amp;#039;Bleichenau&amp;#039;&amp;#039; ersetzt. Namensgebend war eine [[Bleichen|Bleiche]], die durch den Kaufherrn &amp;#039;&amp;#039;Gottfried Schneider&amp;#039;&amp;#039; angelegt und bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts betrieben wurde. 1947 erhielt Noes seinen Namen offiziell zurück, jedoch wurde auf die Schreibweise mit &amp;#039;&amp;#039;[[ë]]&amp;#039;&amp;#039; verzichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Musiker, Komponist und Verleger [[Johann Brussig]] wurde am 27. Oktober 1867 in Noes geboren († 23. Februar 1946 in Rothenburg/Oberlausitz).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen und weiterführende Literatur ==&lt;br /&gt;
=== Weblinks ===&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Von der Muskauer Heide zum Rotstein. Heimatbuch des Niederschlesischen Oberlausitzkreises |Verlag=Lusatia Verlag |Ort=Bautzen |Datum=2006 |ISBN=978-3-929091-96-0 |Seiten=317 f}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Fußnoten ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort in der Oberlausitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Görlitz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Görlitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Rothenburg/Oberlausitz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Lausitzer Neiße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1372]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
	</entry>
</feed>