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	<title>Nock-Gewehr - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T10:22:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nock-Gewehr&amp;diff=1195887&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Commonscat mit Helferlein hinzugefügt</title>
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		<updated>2026-01-01T11:34:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Commonscat mit &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:Wurgl/8Schwestern&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:Wurgl/8Schwestern (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Helferlein&lt;/a&gt; hinzugefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nock-Gewehr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein handgeführtes [[Salvengeschütz|Salvengewehr]] mit [[Schwarzpulver]]ladungen, das 1779 vom britischen Konstrukteur &amp;#039;&amp;#039;James Wilson&amp;#039;&amp;#039; konstruiert und vom Londoner [[Büchsenmacher]] &amp;#039;&amp;#039;[[Henry Nock]]&amp;#039;&amp;#039; hergestellt wurde. Nach Henry Nock wurde die [[Schusswaffe]] benannt.&lt;br /&gt;
[[Datei:Nock volley gun.jpg|mini|Nock-Gewehr im Charleston Museum. Dieser Typ wurde 1779 bis 1780 für die [[Royal Navy]] produziert.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1779 stellte James Willson, ein [[Hauptmann (Offizier)|Captain]] der [[Royal Marines]], ein siebenläufiges [[Salvengewehr]] dem [[Board of Ordnance]] vor.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Finer&amp;quot; /&amp;gt; Willson’s Konzept war nicht neu, vergleichbare Waffen gab es schon 300 Jahre früher, deswegen patentierte er es nicht. Sein Anteil war es das Konzept mit dem damaligen [[Stand der Technik]] neu aufzulegen und eine gebrauchstaugliche Waffe daraus zu machen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wainwright&amp;quot;&amp;gt;Peter S. Wainwright: &amp;#039;&amp;#039;{{Webarchiv|url=http://americansocietyofarmscollectors.org/wp-content/uploads/2015/07/Henry-Nock-gunmaker-1741-to-1804-B088_Wainwright.pdf |wayback=20180612141730 |text=Henry Nock, Innovator  }}&amp;#039;&amp;#039;, in: The American Society of Arms Collectors, Bulletin Number 88, Herbst 2003&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die ersten Versuche fanden am 29. Juli 1779 im [[Royal Arsenal]] statt. Das Bord of Ordnance war dem Gewehr gegenüber positiv eingestellt, jedoch nicht für den Einsatz auf dem Land, sondern auf [[Kriegsschiff]]en, vom [[Mars (Schifffahrt)|Mars]] aus. Der Büchsenmacher Henry Nock bekam den Auftrag zwei weitere Exemplare herzustellen. Da er diesen Auftrag bekommen hatte und bisher für das Bord of Ordnance nur [[Bajonett]]e und [[Schloss (Waffe)|Waffenschlösser]] geliefert hat, geht man davon aus, dass er auch den Prototyp hergestellt hat. Die Läufe des Prototyps und der zwei weiterer Gewehre waren [[Zug (Waffe)|gezogen]], der alle weiteren Gewehre hatten einen glatten Lauf. Wahrscheinlich hatte das Bord of Ordnance und die [[Admiralität (Vereinigtes Königreich)|Admiralität]] weitere Schießversuche unternommen und die Spezifikationen geändert. Nock bekam einen Auftrag für weitere 20 Gewehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willson wollte gerne auch bei weiteren Versuchen involviert bleiben, doch er wurde am 23. Mai 1780 mit 400 [[Pfund Sterling]] ausgezahlt und war fortan nicht mehr an dem Gewehr beteiligt; dieses wurde deshalb nach dem Hersteller als &amp;#039;&amp;#039;Nock-Gewehr&amp;#039;&amp;#039; bekannt. Am 31. Januar 1781 lieferte Nock die letzten Gewehre des nächsten Auftrags von 547 Stück aus. Danach gab es noch einen kleinen Auftrag über sechs Stück im Jahre 1784 und über 100 im April 1788.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine unbekannte, wohl geringe, Anzahl verkaufte Nock zusätzlich an Zivilisten als Sportgewehr, von 1789 bis zu seinem Tod im Jahre 1804. Diese hatten zumindest zum Teil wieder gezogene Läufe. Ähnliche siebenläufige Gewehre wurden auch nach 1804 von einigen Londoner Büchsenmachern angeboten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Finer&amp;quot;&amp;gt;Katalog Peter Finer, 2007, S. 186–187 [https://issuu.com/artsolution/docs/2007-complete-2/186]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die von der [[Royal Navy]] gekauften Nock-Gewehre sollten gegen gegnerische Entertruppen eingesetzt werden. Der Schütze eines Nock-Gewehres riskierte aufgrund der enormen Rückstoßkraft der sieben gleichzeitig abgefeuerten Läufe durchaus eine gebrochene Schulter, während die Offiziere zudem Bedenken hatten, die Waffen während des Gefechts einzusetzen, da die Funken der Waffen die Takelagen und Segel in Brand setzen könnten. Eine geringere Pulverladung schwächte den Rückstoß etwas ab, jedoch war die Waffe nach wie vor unbeliebt und wurde kaum benutzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wainwright&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prenderghast&amp;quot;&amp;gt;Gerald Prenderghast: &amp;#039;&amp;#039;Repeating and Multi-Fire Weapons: A History from the Zhuge Crossbow Through the AK-47&amp;#039;&amp;#039;, Verlag McFarland, 2018, ISBN 978-1-4766-3110-3, S. 49–50 [https://books.google.de/books?id=77hTDwAAQBAJ&amp;amp;pg=PA49]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Grundlage des Salvengewehrs baute Nock einen [[Karabiner]] mit drehbarem 6-Laufbündel, praktisch einen großen [[Bündelrevolver]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wainwright&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rockislandauction.com/detail/69/227/unique-henry-nock-revolving-flintlock-carbine Henry Nock Revolving Flintlock Carbine]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technik ==&lt;br /&gt;
Das Nock-Gewehr bestand aus sieben hartverlöteten [[Lauf (Schusswaffe)|Gewehrläufen]], von denen die sechs außen liegenden am hinteren Ende durch jeweils eine kleine Bohrung mit dem innen liegenden mittleren Lauf verbunden waren. Die Waffe wurde über eines der außen liegenden Rohre mit einem gewöhnlichen [[Steinschloss]]-Mechanismus und einer [[Zündpfanne]] abgefeuert, was wiederum über die Bohrungen zu den anderen Läufen auch deren Treibladungen zündete. Somit wurden mehr oder weniger gleichzeitig alle sieben Ladungen abgefeuert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Prenderghast&amp;quot; /&amp;gt; Die ersten Modelle wiesen gezogene Gewehrläufe auf, waren damit aber sehr umständlich zu laden. Spätere Modelle wurden deshalb zumeist mit glatten Läufen gefertigt; dies kam zwar der Ladegeschwindigkeit zugute, dafür verschlechterten sich aber Treffgenauigkeit und Schussweite der Waffen. Das Gewehr maß 939,8&amp;amp;nbsp;Millimeter und besaß 508&amp;amp;nbsp;Millimeter lange Läufe mit einem [[Kaliber]] von 0,52 Zoll (13,2&amp;amp;nbsp;Millimeter). Die von der britischen Royal Navy eingesetzten Exemplare wurden bis 1804 ausgemustert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museale Rezeption ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Kanaris Musket.jpg|mini|Siebenläufiger [[Vorderlader]] von Konstantinos Kanaris]]&lt;br /&gt;
Ein Nock-Gewehr findet sich im [[Charleston Museum]] in [[Charleston (South Carolina)]]. Das Exemplar der [[Royal Collection]] ist an die [[Royal Armouries]] in [[Leeds]] ausgeliehen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.rct.uk/collection/71600/flintlock-seven-barrel-rifle Flintlock seven-barrel rifle 1792]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein weiteres, technisch ähnliches Gewehr findet sich im [[Nationales Historisches Museum Athen|Nationalen Historischen Museum Athen]]. Dieses Ausstellungsstück wird dem griechischen Admiral [[Konstantinos Kanaris]] zugeschrieben; seine technische Zuordnung als Nock-Gewehr ist aufgrund des [[Perkussionsschloss]]es unbelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mediale Rezeption ==&lt;br /&gt;
Obwohl die Waffe kaum praktisch genutzt wurde, wird sie als ungewöhnliche Waffe gerne in Filmen dargestellt. Im Film &amp;#039;&amp;#039;[[Alamo (1960)|Alamo]]&amp;#039;&amp;#039; von 1960 wird sie unrealistisch in den Händen von [[James Bowie]] dargestellt. Es gibt keine historischen Hinweise, dass Bowie diese Waffe besessen hatte. Eine realistischere Darstellung bietet die britische Serie [[Die Scharfschützen]], in welchem das Gewehr von dem Charakter &amp;#039;&amp;#039;Sergeant Patrick Harper&amp;#039;&amp;#039; benutzt wird.&amp;lt;ref&amp;gt;Matthew Sharpe: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.americanrifleman.org/articles/2012/11/19/nocks-volley-gun Nock’s Volley Gun]&amp;#039;&amp;#039;, [[American Rifleman]], 19. November 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Ian V. Hogg: &amp;#039;&amp;#039;The encyclopedia of weaponry.&amp;#039;&amp;#039; Greenwich Editions, 1999, ISBN 0-86288-153-6.&lt;br /&gt;
* Peter S. Wainwright: &amp;#039;&amp;#039;Henry Nock.&amp;#039;&amp;#039; ([https://web.archive.org/web/20110716101845/http://asoac.org/bulletins/88_wainright_nock.pdf online PDF-Datei])&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Nock gun|Nock-Gewehr}}&lt;br /&gt;
* [http://www.southessex.co.uk/Weapons.htm Beschreibung und Bilder (englisch)]&lt;br /&gt;
* [https://www.youtube.com/watch?v=bStmBEA9N6Y Curator’s Corner: The Nock Volley Gun]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vorderladergewehr]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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