<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Nochern</id>
	<title>Nochern - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Nochern"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nochern&amp;action=history"/>
	<updated>2026-05-28T00:09:51Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nochern&amp;diff=199560&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nochern&amp;diff=199560&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2024-10-16T12:42:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Art               = Ortsgemeinde&lt;br /&gt;
|Wappen            = DEU Nochern COA.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 50/10/39/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 7/43/28/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Nochern in EMS.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Rheinland-Pfalz&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Rhein-Lahn-Kreis&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Loreley&lt;br /&gt;
|Höhe              = 250&lt;br /&gt;
|PLZ               = 56357&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 06771&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 07141099&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Dolkstraße 3&amp;lt;br /&amp;gt;56346 St. Goarshausen&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.nochern.de/ www.nochern.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Rudolf Speich&lt;br /&gt;
|Bürgermeistertitel = Ortsbürgermeister&lt;br /&gt;
|Partei            = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nochern&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Ortsgemeinde (Rheinland-Pfalz)|Ortsgemeinde]] im [[Rhein-Lahn-Kreis]] in [[Rheinland-Pfalz]]. Sie gehört der [[Verbandsgemeinde Loreley]] an, die ihren Verwaltungssitz in [[Sankt Goarshausen|St. Goarshausen]] hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2005 hat das Dorf den ersten Platz beim Landeswettbewerb [[Unser Dorf hat Zukunft]] belegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Zu Nochern gehört auch der [[Weiler]] Molsberg sowie die [[Wohnplatz|Wohnplätze]] Auf der Brunke, Gute-Mühle, Haus Feuerbach, Saueressigs-Mühle, Ströbels-Mühle und Friederikenhof.{{GemeindeverzeichnisRP |Ref=1 |Stand=2022 |Seiten=64}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nochern Evangelisches Pfarramt.jpg|mini|links|Evangelisches Pfarramt Nochern]]&lt;br /&gt;
Die erste Nennung als &amp;#039;&amp;#039;Nochere&amp;#039;&amp;#039; erfolgte im Jahr 893 im [[Prümer Urbar]]. Die [[Abtei Prüm]] besaß in Nochern 15 [[Manse]]n. Im Jahr 1185 gingen die [[Vogt]]eirechte für Nochern an die Herren von Katzenelnbogen, die Grundherrschaft war bereits 1089 durch Schenkung des Prümer Abts Wolfram an das Stift St.&amp;amp;nbsp;Goar gelangt, welches sie bis zur Säkularisation innehatte. Nach dem Aussterben der [[Grafschaft Katzenelnbogen|Grafen von Katzenelnbogen]] ging die Landeshoheit im Jahr 1479 an die [[Landgrafschaft Hessen|Landgrafen von Hessen]] über.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1528 wurde durch Landgraf [[Philipp I. (Hessen)|Philipp von Hessen]] die Reformation eingeführt. Von diesem Zeitpunkt an bildete Nochern gemeinsam mit [[Lierschied]] eine Pfarrei, wobei der Pfarrer in Nochern lebte. 1666 wurde ein gemeindeeigenes Gebäude errichtet, das wohl als Rat- und Schulhaus diente. Das 1829 durch einen Neubau ersetzte Gebäude diente noch bis 1971 als Volksschule für den Ort. Nach dem Tod Philipps von Hessen 1567, zerfiel das Haus Hessen in mehrere Linien; die Niedergrafschaft gehörte bis 1583 zu Hessen-Rheinfels, dann zu Hessen-Kassel. Während des Dreißigjährigen Krieges zeitweise von Hessen-Darmstadt besetzt, gelangte es 1648 wieder an Hessen-Kassel zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Hrsg=Ortsgemeinde Nochern |Titel=Nochern Unser Dorf in Wort und Bild 893–1993 |Auflage=1. |Verlag= |Ort=Nochern |Datum=1993-06 |ISBN= |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1806 bis 1813 von Frankreich besetzt und verwaltet, kam die Niedergrafschaft nach einem Tauschgeschäft im Zuge des Wiener Kongresses im Jahr 1816 zum Herzogtum Nassau. Infolge des Deutschen Krieges 1866 wurde das Herzogtum von Preußen annektiert. Nach dem Ersten Weltkrieg war das Gebiet von Frankreich bis 1929 besetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nochern wurde am 26. März 1945 von amerikanischen Truppen befreit. Da Nochern später der französischen Besatzungszone zugeordnet wurde, besetzten französische Truppen am 28. September 1945 den Ort und blieben bis Dezember.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Seit 1946 gehört der Ort zu Rheinland-Pfalz, seit 1969 zum Rhein-Lahn-Kreis, seit 1972 zur Verbandsgemeinde Loreley.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Nochern lebten immer nur wenige Juden. Diese gehörten, ebenso wie die Juden von [[Lierschied]], zur Synagogengemeinde [[Weyer (Rhein-Lahn-Kreis)|Weyer]]. Die Toten wurden auf dem gemeinsamen [[Jüdischer Friedhof (Nochern)|Jüdischen Friedhof]] beigesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Franz Gölzenleuchter |Titel=Jüdische Spuren im Rhein-Lahn-Kreis |Verlag=Selbstverlag |Ort=Limburg |Datum=1998 |Online=https://rpb.lbz-rlp.de/929t982001}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die während der [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit]] aus Nochern [[Deportation von Juden aus Deutschland|deportierten]] Familien Gerson und Oster&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bundesarchiv.de/gedenkbuch/directory.html.de Das Bundesarchiv: Gedenkbuch] Opfer der Verfolgung der Juden unter der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft in Deutschland 1933–1945 (Suche nach „Nachname“ und „Nochern“)&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde dort eine Gedenkplatte errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] in Nochern besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der [[Kommunalwahlen in Rheinland-Pfalz 2024|Kommunalwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024]] in einer [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#MW|Mehrheitswahl]] gewählt wurden, und dem [[ehrenamt]]lichen [[Ortsbürgermeister]] als Vorsitzendem.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Rudolf Speich (Wahlleiter) |url=https://ol.wittich.de/titel/437/ausgabe/26/2024/artikel/00000000000043045902-OL-437-2024-26-26-0 |titel=Bekanntmachung des Ergebnisses der Wahl zum Gemeinderat der Ortsgemeinde Nochern am 9. Juni 2024 |werk=Loreley-Echo – Mitteilungsblatt der Verbandsgemeinde Loreley 26/2024 |hrsg=[[Linus Wittich Medien]] GmbH, Höhr-Grenzhausen |datum=2024-06-19 |abruf=2024-10-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Wahl 2024 sank die Zahl der Ratsmitglieder von zwölf auf acht, da die Einwohnerzahl sich verringert hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kg/ergebnisse/1410909900.html |titel=Gemeinderatswahl 2019 Nochern |abruf=2019-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
Ortsbürgermeister von Nochern ist Rudolf Speich. Bei der [[Kommunalwahlrecht (Rheinland-Pfalz)#BM|Direktwahl]] am 26. Mai 2019 hatte kein Bewerber kandidiert. Die Gemeindeordnung sieht für diesen Fall eine Wahl durch den Gemeinderat vor. Am 15.&amp;amp;nbsp;Juli 2019 wurde Speich als Nachfolger von Gerhard Beilstein gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |url=https://www.wahlen.rlp.de/de/kw/wahlen/kd/gebiete/1410000000000.html |titel=Direktwahlen 2019 |abruf=2019-11-02 |kommentar=siehe Loreley, Verbandsgemeinde, zwölfte Ergebniszeile}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Verbandsgemeinde Loreley |url=https://www.vgloreley.de/html/fsize_1/cs_6787.html |titel=Ortsbürgermeister und Gemeinderat Nochern |offline=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20191102144019/https://www.vgloreley.de/html/fsize_1/cs_6787.html |archiv-datum=2019-11-02 |abruf=2019-11-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei der Direktwahl am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2024 wurde Speich als einziger Bewerber mit einem Stimmenanteil von 75,2 % für weitere fünf Jahre in seinem Amt bestätigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://rlp-kw24.wahlen.23degrees.eu/wahlen/direktwahlen-gemeindeebene/1410909900 |titel=Nochern, Ortsbürgermeisterwahl (Gemeinde) 09.06.2024 |werk=Kommunalwahlergebnisse Nochern |hrsg=Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz |abruf=2024-10-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
{{Wappenbeschreibung&lt;br /&gt;
|Blasonierung= Schild durch eine geschweifte Spitze gespalten, vorne in Blau eine goldene Weintraube mit Blättern, hinten in Blau drei goldene Ähren. Unten in Gold eine rote Lilie.&lt;br /&gt;
|Quelle      = &lt;br /&gt;
|Begründung  = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Die Evangelische Kirche mit Turm und Querhaus in [[Neugotik|neugotischer]] Formensprache stammt aus dem Jahr 1892. Entworfen wurde sie nach Plänen des Architekten [[Ludwig Hofmann (Architekt)|Ludwig Hofmann]] aus Herborn. Charakteristisch für die Bauzeit sind die ungleichmäßigen farbigen Absetzungen der Eckquader. Im Innern umläuft eine Empore auf drei Seiten die [[Saalkirche]], die durch einen 5/8 [[Chor (Architektur)|Chor]] abgeschlossen wird.&amp;lt;ref&amp;gt;W. Krammes, B. Jakobs und H.Gräff (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Kirchen im Mittelrheintal&amp;#039;&amp;#039;, Führer zu den Bauten des UNESCO-Welterbes Mittelrhein, Michael Imhof Verlag, Petersberg 2008, ISBN 978-3-86568-237-6&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Außerhalb des Ortes liegt der [[Jüdischer Friedhof (Nochern)|Jüdische Friedhof Nochern]] aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmäler in Nochern}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Ein wesentlicher Wirtschaftsbetrieb im Ort ist Weinanbau. Die Weinlage &amp;#039;&amp;#039;Nocherner Brünnchen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Weinlagen-Info1&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://weinlagen-info.de/#lage_id=106 |titel=Nocherner Brünnchen |titelerg=Eintrag auf Weinlagen-Info.de |abruf=2024-01-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; gehört im Mittelrheintal zum Bereich Loreley.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Wirtschaft und Infrastruktur == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Persönlichkeiten == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Sonstiges == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- == Literatur == --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.nochern.de/ Internetauftritt der Ortsgemeinde Nochern]&lt;br /&gt;
* [https://www.vg-loreley.de/gemeinden/staedte-und-ortsgemeinden/nochern/ Ortsgemeinde Nochern auf den Seiten der Verbandsgemeinde Loreley]&lt;br /&gt;
* [https://www.regionalgeschichte.net/mittelrhein/nochern.html Geschichtliche Informationen zu Nochern bei regionalgeschichte.net]&lt;br /&gt;
* {{RPB ORT|nr=o14109099}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Rhein-Lahn-Kreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4678223-0|VIAF=248288832}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Rhein-Lahn-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 893]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
	</entry>
</feed>