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	<title>Nobatia - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Bisam am 18. Dezember 2024 um 10:17 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Christian Nubia.png|mini|Nubien im Mittelalter]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nobatia&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Nobadia, Nobatien oder Nobadien&amp;#039;&amp;#039;, war ein [[spätantike]]s Reich der namensgebenden &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nobaden&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Nobatae&amp;#039;&amp;#039;), die seit dem 4. Jahrhundert n. Chr. in Unter[[nubien]] im heutigen Norden des [[Sudan]] belegt sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nobaden traten unter ihrem Namen bei antiken Autoren und in eigenen Inschriften (z.&amp;amp;nbsp;B. die des [[Silko]]) auf. Diese Inschriften sind meist in [[griechische Sprache|Griechisch]], aber auch in [[Koptische Sprache|Koptisch]] abgefasst. Aus diesen Texten erfährt man, dass die Nobaden in einem ewigen Kampf mit den [[Blemmyer]]n verwickelt waren. Ihre Hauptstadt war [[Faras]]. Es sind die Namen einiger Könige bekannt, die sich zunächst wohl in der Tradition des [[Reich von Kusch|meroitischen]] Reiches sahen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Archäologisch sind die Nobaden mit der sog. [[Ballana]]-Kultur, die auch als [[X-Gruppe]] bezeichnet wird, identisch. Diese Kultur zeigt eine Mischung mediterraner und meroitischer Elemente. Auffallend sind vor allem die reichen Bestattungen (Ballana, [[Qustul]]) unter [[Hügelgrab|Grabhügeln]], in denen wohl auch Tier- und [[Menschenopfer]] dargebracht worden sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab der Mitte des 6. Jahrhunderts trat die Bevölkerung von Nobatia in größerer Zahl zum [[Christentum]] über. Ende des Jahrhunderts wurde die Region vom südlich gelegenen Königreich [[Makuria]] erobert oder gewaltlos einverleibt. Nobatia war bis zum 14. Jahrhundert eine  Provinz im Reich von Makuria. Die größten Städte waren [[Faras]], das bereits in [[Reich von Kusch|kuschitischer Zeit]] eine Verteidigungsmauer erhielt, und [[Qasr Ibrim]]. Der letztgenannte Ort sowie die kleineren Siedlungen [[Kalabscha]], [[Sabagura]], [[Ikhmindi]] und Sheik Daud wurden im 6. Jahrhundert befestigt und zu Kleinstädten ausgebaut. Ein [[Eparch von Nobatia|Eparch]] verwaltete die Provinz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Könige von Nubien]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Derek A. Welsby]]: &amp;#039;&amp;#039;The Medieval Kingdoms of Nubia. Pagans, Christians and Muslims on the Middle Nile.&amp;#039;&amp;#039; British Museum Press, London 2002, ISBN 0-7141-1947-4, S. 16 ff.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Koptisches Christentum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Königreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nobatia| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historischer Staat (Spätantike)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bisam</name></author>
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