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	<title>Noah Wolff - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T22:30:23Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Noah_Wolff&amp;diff=1702813&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2025-44013-61: /* Jüdische Gemeinde */ Weiterleitung und Link</title>
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		<updated>2025-12-30T19:55:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Jüdische Gemeinde: &lt;/span&gt; Weiterleitung und Link&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Neheim Foto Noah Wolff.jpg|mini|Noah Wolff (1896)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Noah Wolff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;Noa Wolff&amp;#039;&amp;#039;, * [[18. August]] [[1809]] in [[Bad Berleburg|Berleburg]]; † [[4. Oktober]] [[1907]] in [[Neheim]]) war ein Industriepionier in der Stadt Neheim und ein bedeutender Vertreter des [[Judentum]]s im [[Sauerland]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Industriepionier ==&lt;br /&gt;
Noa Wolff gehört zu den Mitbegründern der Industrie in Neheim. Er war ursprünglich Gerichtsschreiber in [[Iserlohn]] und lernte die dortige Metallwarenindustrie kennen. Er konnte in Neheim die nach dem Niedergang des Textilgewerbes brachliegende Arbeitskraft als Standortfaktor nutzen. Über die Lage in Neheim schrieb er 1831 an den Freiherrn von Fürstenberg „Ein großer Teil brotloser Arme von allen Erwerbsquellen abgeschnitten, ist hier noch vorhanden.“ Allerdings erwies sich der Übergang zur Industrie anfangs als schwierig. Wolff klagte über die Probleme, neue Methoden in „einem Ort einzuführen, wo selbst erst der Fabrikgeist geweckt werden muss.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bereits 1833 gründete er zusammen mit dem einheimischen Kompagnon Salomon Elias seine „Stecknadel- und [[Panzerwaren]]fabrik.“ Diese stellte Nadeln und andere Erzeugnisse aus Metall her. Er übertrug damit gewerbliche Traditionen aus dem benachbarten märkischen Sauerland nach Neheim. Bald schon konnte der Betrieb 1835 ausgeweitet werden und eine neue Drahtzieherei und Nagelfabrik errichtet werden. Der Betrieb beschäftigte damals 48 Arbeiter. Darüber hinaus lieferte Wolff Rohmaterial und Werkzeug an Haus- und Heimarbeiter. Für die Arbeiter seines Unternehmens gründete er eine Arbeiter-, Kranken- und Unterstützungskasse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit den 1840er Jahren betrieben Wolff&amp;amp;Elias eine „Druckerei facionierter Blech-, Messing- und Bronzesachen.“ Nachdem sein Geschäftspartner Elias aus dem Betrieb ausgeschieden war, stieg Wolffs Bruder Hermann in die Fabrik ein. Sie firmierte seitdem unter „Gebrüder Wolff.“ Es produzierte Petroleumleuchten, später auch elektrische Geräte. Das Unternehmen blieb bis 1924 eigenständig, ehe es in den Besitz der Firma Honsel Leuchten überging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Jüdische Gemeinde ==&lt;br /&gt;
Ebenso bedeutend war der Beitrag von Wolff für die Entwicklung der [[Kehillah|jüdischen Gemeinde]]. Als [[Jude]] wurde ihm trotz seines wirtschaftlichen Erfolgs lange das Wahlrecht zur Stadtverordnetenversammlung verweigert, das änderte sich erst 1847 mit der rechtlichen Gleichstellung der Juden in Preußen durch das [[Preußisches Judengesetz von 1847|Preußische Judengesetz]]. In der Mitte des 19. Jahrhunderts war er Vorsteher der jüdischen Gemeinde und 1857 wurde er Vorsteher des Synagogenbezirks [[Arnsberg]]. Insbesondere Noah Wolff ist der Bau der [[Synagoge (Neheim)|Synagoge in Neheim]] von 1876 aber auch die Errichtung einer jüdischen Schule zu verdanken.&lt;br /&gt;
[[Datei:Stele Noa Wolff.jpg|mini|Grabstein von Noah Wolff nach der Restaurierung]]&lt;br /&gt;
Er wurde auf dem [[Jüdischer Friedhof Neheim|jüdischen Friedhof]] in Neheim bestattet. Sein [[Mazewa|Grabstein]] wurde nach der [[Möhnekatastrophe]] von 1943 weggespült und im Oktober 2012 zufällig wiederentdeckt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Martin Schwarz |url=https://www.wp.de/staedte/neheim-huesten/article7233353/verschollener-grabstein-von-ehrenbuerger-noah-wolff-am-ruhrufer-entdeckt.html |titel=Verschollener Grabstein von Ehrenbürger Noah Wolff am Ruhrufer entdeckt |werk=Westfalenpost |hrsg=Funke Mediengruppe |datum=2012-10-26 |abruf=2017-10-06 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
Als Würdigung für die Leistungen für den Aufbau der Neheimer Industrie wurde Wolff zu seinem 60-jährigen Firmenjubiläum der [[Roter Adlerorden|Rote Adlerorden]] IV. Klasse verliehen. Die Stadt Neheim ernannte ihn 1896 zum Ehrenbürger. Nach der Renovierung der alten Neheimer Synagoge erhielt der Saal den Namen von Noah Wolff. Nach Wolff ist auch eine Straße in Arnsberg benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Waltraud Loos: &amp;#039;&amp;#039;Juden im Hochsauerlandkreis im Zeitalter der Aufklärung und Emanzipation&amp;#039;&amp;#039;. In: Rudolf Brüschke, Norbert Föckeler: &amp;#039;&amp;#039;Jüdisches Leben im Hochsauerland&amp;#039;&amp;#039;. Fredeburg, 1994, ISBN 3-930271-18-4, S. 44&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Im Mittelpunkt: Das Licht. BJB 125 Jahre Einbindung in die Industriegeschichte Neheims&amp;#039;&amp;#039;. Arnsberg, o.&amp;amp;nbsp;J., S. 16&lt;br /&gt;
* Wilfried Reininghaus: &amp;#039;&amp;#039;Vorüberlegungen zu einer Wirtschafts- und Sozialgeschichte des südöstlichen Westfalens in der Neuzeit&amp;#039;&amp;#039;. In: Katrin Liebelt: &amp;#039;&amp;#039;Die Sozialstruktur der Residenzstadt Arnsberg im 17.Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039; (= Untersuchungen zur Wirtschafts-, Sozial- und Technikgeschichte, 14). Gesellschaft für Westfälische Wirtschaftsgeschichte e.V., Dortmund, 1996, ISBN 978-3-925227-38-7, S. XXV&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle | url=http://www.neheims-netz.de/geschichte/18330700.php | titel=Juli 1833: Noa Wolff gründet Fabrik für Stecknadeln u. Panzerwaren | hrsg=neheims-netz.de | abruf=2017-10-06 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20150704100434/http://www.neheims-netz.de/geschichte/18330700.php | archiv-datum=2015-07-04}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wolff, Noah}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Arnsberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Roten Adlerordens 4. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Judentums (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Judentum in Arnsberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1809]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1907]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wolff, Noah&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Wolff, Noa&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Fabrikant&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. August 1809&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bad Berleburg|Berleburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=4. Oktober 1907&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Neheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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