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	<title>No Country for Old Men - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=No_Country_for_Old_Men&amp;diff=1008145&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;APPERbot: Bot: Umstellung FSK-Vorlage, Vorlage Commonscat an Inhalte in Commons angepasst, Navigationsleisten in NaviBlock</title>
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		<updated>2026-04-27T13:17:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: Umstellung FSK-Vorlage, Vorlage Commonscat an Inhalte in Commons angepasst, Navigationsleisten in NaviBlock&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|1=behandelt den Spielfilm. Zum Roman mit demselben Originaltitel siehe [[Kein Land für alte Männer]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Film&lt;br /&gt;
| Bild                   = No Country For Old Men Logo.png&lt;br /&gt;
| Deutscher Titel        = No Country for Old Men&lt;br /&gt;
| Originaltitel          = No Country for Old Men&lt;br /&gt;
| Produktionsland        = Vereinigte Staaten&lt;br /&gt;
| Originalsprache        = Englisch, Spanisch&lt;br /&gt;
| Erscheinungsjahr       = 2007&lt;br /&gt;
| Länge                  = 122&lt;br /&gt;
| FSK                    = 16{{FSK|112948/K|Abruf=2026-04-17}}&lt;br /&gt;
| JMK                    = 16{{JMK|16046}}&lt;br /&gt;
| Regie                  = [[Ethan und Joel Coen]]&lt;br /&gt;
| Drehbuch               = Ethan und Joel Coen&lt;br /&gt;
| Produzent              = * Ethan und Joel Coen&lt;br /&gt;
* [[Scott Rudin]]&lt;br /&gt;
| Musik                  = [[Carter Burwell]]&lt;br /&gt;
| Kamera                 = [[Roger Deakins]]&lt;br /&gt;
| Schnitt                = [[Roderick Jaynes]]&lt;br /&gt;
| Besetzung              = * [[Josh Brolin]]: Llewelyn Moss&lt;br /&gt;
* [[Javier Bardem]]: Anton Chigurh&lt;br /&gt;
* [[Tommy Lee Jones]]: Ed Tom Bell&lt;br /&gt;
* [[Woody Harrelson]]: Carson Wells&lt;br /&gt;
* [[Kelly Macdonald]]: Carla Jean Moss&lt;br /&gt;
* [[Garret Dillahunt]]: Deputy Wendell&lt;br /&gt;
* [[Tess Harper]]: Loretta Bell&lt;br /&gt;
* [[Barry Corbin]]: Ellis&lt;br /&gt;
* [[Stephen Root]]: Auftraggeber von Wells&lt;br /&gt;
* [[Rodger Boyce]]: El Paso Sheriff&lt;br /&gt;
* [[Beth Grant]]: Mutter von Carla Jean&lt;br /&gt;
* [[Gene Jones]]: Tankstellenbesitzer&lt;br /&gt;
* [[Kathy Lamkin]]: Motelmanagerin&lt;br /&gt;
* [[Caleb Landry Jones]]: Fahrradfahrer 1&lt;br /&gt;
* [[Josh Blaylock]]: Fahrradfahrer 2&lt;br /&gt;
* [[Matt Geistler]]: Mann am Pool&lt;br /&gt;
* [[Ana Reeder]]: Frau am Pool&lt;br /&gt;
| Synchronisation        = ja&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;No Country for Old Men&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein US-amerikanischer [[Thriller]] von [[Ethan und Joel Coen]] aus dem Jahr [[Filmjahr 2007|2007]] mit [[Tommy Lee Jones]], [[Javier Bardem]] und [[Josh Brolin]] in den Hauptrollen. Das Drehbuch für die erste explizite [[Literaturverfilmung]] der beiden Brüder beruht auf [[Cormac McCarthy]]s Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Kein Land für alte Männer]],&amp;#039;&amp;#039; was sinngemäß „Kein Land zum Altwerden“ bedeutet,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Welt&amp;quot; /&amp;gt; und erzählt von einem Katz-und-Maus-Spiel dreier Männer nach einer fehlgeschlagenen Drogenübergabe in Texas, mit vielen beiläufigen Morden und einer bitteren, resignativen Stimmung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cinema&amp;quot; /&amp;gt; Der Thriller erhielt zahlreiche Preise, unter anderem wurde er mit vier [[Oscarverleihung 2008|Oscars]], darunter als [[Oscar/Bester Film|Bester Film]], und zwei [[Golden Globe Award]]s ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Handlung ==&lt;br /&gt;
Im Jahr 1980 ist Ed Tom Bell [[Sheriff (Vereinigte Staaten)|Sheriff]] in dritter Generation im [[Terrell County (Texas)|Terrell County]] im US-Bundesstaat [[Texas]]. Bei einer Verkehrskontrolle wird der [[Auftragsmord|Auftragsmörder]] Anton Chigurh auf ein Polizeirevier gebracht. Dort erwürgt er den Deputy und entkommt. Mit einem gestohlenen Streifenwagen hält er einen unbeteiligten Autofahrer an und ermordet ihn, um in den Besitz von dessen Fahrzeug zu kommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der Jagd auf [[Gabelbock|Gabelböcke]] stößt der [[Vietnamkrieg]]sveteran Llewelyn Moss unterdessen in der Wüste auf den Schauplatz eines gescheiterten [[Drogenhandel]]s, bei dem Banditen sich gegenseitig erschossen haben. Er entdeckt als einzig Überlebenden einen verwundeten Mexikaner, der zu verdursten droht, eine große Wagenladung Heroin und in einiger Entfernung einen weiteren Toten neben einem Koffer mit zwei Millionen Dollar. Moss bringt den Koffer nach Hause zu seiner Frau Carla Jean, nicht ahnend, dass sich darin ein [[Peilsender]] befindet. Als Moss nachts in die Wüste zurückkehrt, um aufgrund seines schlechten Gewissens dem Verwundeten Wasser zu bringen, tauchen weitere Mexikaner auf und schießen auf ihn. Moss entkommt, muss jedoch sein Auto zurücklassen. Er ist sich sicher, dass dessen Kennzeichen die Verfolger zu ihm führen wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die amerikanische Mafia engagiert den psychopathischen Auftragsmörder Chigurh, der ein [[Schlachtschussapparat|Bolzenschussgerät]] und eine schallgedämpfte Selbstladeflinte ([[Remington Arms]] 11-87) als Waffen bevorzugt. Chigurh tötet jedoch seine Auftraggeber am Ort des gescheiterten Drogendeals, nachdem er den Empfänger des Peilsenders erhalten hat. Moss schickt seine Frau zu ihrer Mutter in die texanische Stadt [[Odessa (Texas)|Odessa]] und taucht unter. Er quartiert sich in einem Motel ein und versteckt den Koffer im [[Lüftungskanal]]. Nachdem er sich neue Lederstiefel gekauft hat, sieht er von außen, dass die Gardinen nicht mehr komplett zugezogen sind. Er nimmt daraufhin richtigerweise an, dass er gefunden wurde. Infolgedessen nimmt er sich ein zweites, gegenüberliegendes Zimmer. Die Mexikaner warten in Moss’ Zimmer auf ihn und werden von Chigurh erschossen. Chigurh hatte sich vorher ein gleichartiges Zimmer genommen, um sich einen Eindruck von dem Zimmer zu verschaffen und den Angriff vorzubereiten. Moss zieht vom gegenüberliegenden Zimmer aus den Koffer aus dem Lüftungskanal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu einem direkten Treffen zwischen Moss und Chigurh kommt es in der Nacht in einem Hotel. Dort macht Chigurh Moss ausfindig, nachdem er bei ihm zu Hause gewesen ist. Im Hotel öffnet Chigurh die Tür zu Moss’ Zimmer mit dem Bolzenschussapparat und trifft Moss, der hinter der Tür mit seiner [[Schrotflinte]] im Anschlag wartet, nachdem er den Peilsender entdeckt hat, an der Schulter. Daraufhin schießt Moss auf die Tür und bekommt Zeit, durch das Fenster zu flüchten. Durch den Sturz verletzt, rafft er sich auf und versucht, durch den Hinterausgang des Motels zu fliehen, als Chigurh ihn aus einem Fenster heraus beschießt und an der Hüfte trifft. Moss hält auf der Straße einen Wagen an, dessen Fahrer, gleich nachdem Moss eingestiegen ist, von Chigurh aus der Ferne erschossen wird. Darauf steuert Moss das Auto vom Beifahrersitz aus und fährt unter Beschuss um eine Ecke, wo er es in parkende Fahrzeuge fährt. Chigurh nähert sich. Moss springt hinter einem Auto hervor, hinter dem er sich versteckt hat, trifft Chigurh mit einem Schuss in den Oberschenkel, verliert ihn aber aus den Augen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Chigurh bringt vor einer Apotheke als Ablenkungsmanöver ein Auto zur Explosion, um sich notwendige Medikamente zu beschaffen und seine Schusswunde selbst zu versorgen. Moss wirft den Geldkoffer an der mexikanisch-texanischen Grenze über einen Zaun im Niemandsland in ein Ufergebüsch und lässt sich in einem mexikanischen Krankenhaus wegen seiner Wunden versorgen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Mafia beauftragt nun den Vietnamveteranen und Auftragsmörder Carson Wells, der mit Chigurhs Aussehen und seiner Arbeitsweise vertraut ist, diesen auszuschalten und das Geld wiederzubeschaffen. Wells spürt Moss innerhalb kürzester Zeit auf, besucht ihn im Krankenhaus und bietet ihm Hilfe gegen Chigurh im Tausch gegen den Geldkoffer an. Chigurh überrascht Wells jedoch in dessen Hotel mit vorgehaltener Waffe. Ihre kurze Unterhaltung wird vom Klingeln des Telefons gestört, woraufhin Chigurh Wells unvermittelt erschießt. Am Apparat, den Chigurh daraufhin abnimmt, meldet sich Moss, wahrscheinlich um Wells’ Unterstützung anzunehmen. Chigurh droht, Carla Jean zu töten, sollte er nicht sofort das Geld erhalten. Er fügt hinzu, dass er Moss ohnehin töten werde; er könne nur noch seine Frau retten. Moss geht darauf nicht ein und verabredet mit seiner Frau telefonisch, sich mit ihr in [[El Paso (Texas)|El Paso]] in einem Motel zu treffen. Als Carla Jean sich in Begleitung ihrer redseligen Mutter auf der Reise nach El Paso befindet, verrät letztere nichtsahnend einem der mexikanischen Gangster das Ziel der Reise. Daraufhin suchen diese Moss auf und erschießen ihn kurz vor der Ankunft seiner Frau. Sheriff Bell, dem Carla den Treffpunkt genannt hat, sieht die Gangster gerade noch flüchten und trifft als Erster am Tatort ein. Ob die Mexikaner den Koffer mit dem Geld bei Moss gefunden haben, bleibt offen. Bell kehrt später zum verlassenen und mit Absperrband gekennzeichneten Tatort zurück und sinniert über das mit einem Bolzenschussgerät geknackte Schloss. Er ahnt nicht, dass Chigurh drinnen hinter der Tür lauert, als er das Motelzimmer betritt. Nachdem er sich im Badezimmer umgesehen hat, fällt sein Blick auf eine vor dem offenen Lüftungsschacht liegende Münze. Chigurh lässt sich nicht blicken und bleibt verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später erwartet Chigurh die vom Begräbnis ihrer Mutter zurückgekehrte Carla Jean in ihrem Zuhause und sagt, dass er ihrem Ehemann versprochen habe, sie zu töten. Sie antwortet ihm, er müsse es nicht tun, worauf er ihr das Werfen einer Münze anbietet. In gleicher Weise hatte er dies schon früher einem unbeteiligten Tankwart angeboten, der dadurch sein Leben gerettet hatte. Jean besteht aber darauf, dass er selbst die Entscheidung treffen solle. Ihr Schicksal bleibt für den Zuschauer ungewiss; beim Verlassen des Hauses jedoch überprüft Chigurh seine Schuhsohlen, wie er es, um keine Blutspuren zu hinterlassen, bereits nach anderen Morden getan hat.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Jannis Schakarian |url=https://netzfeuilleton.de/ende-von-no-country-for-old-men/ |titel=Das bedeutet das Ende von „No Country for Old Men“ |werk=netzfeuilleton.de |datum=2018-11-20 |abruf=2020-01-28 |sprache=de-DE}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Wenige Augenblicke später wird Chigurh in einen Autounfall verwickelt. Er erleidet einen offenen Armbruch, kann sich aber noch vor Eintreffen der Polizei vom Unfallort entfernen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Ende des Films führt Sheriff Bell, der inzwischen in den Ruhestand gegangen ist, ein Gespräch mit seiner Frau. Er berichtet ihr von seinen Träumen der letzten Nacht: Sein verstorbener Vater, der ebenfalls Sheriff war, gab ihm im Traum auf der Straße Geld und ritt auf einem Pferd einen verschneiten Bergpfad hinauf. Schweigend trug er ein Horn, das mit Glut „hell wie der Mond“ gefüllt war, zum Berggipfel. Damit schließt die Erzählung an den Beginn des Films an: Der Sheriff erzählt [[Off camera|aus dem Off]] von den guten alten und den schlechten neuen Zeiten seiner Arbeit: „Kein Land zum Altwerden“ &amp;#039;&amp;#039;(no country for old men)&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehung und Veröffentlichung ==&lt;br /&gt;
{| {{Kopfzeile Synchronisation}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Llewelyn Moss&lt;br /&gt;
|[[Josh Brolin]]&lt;br /&gt;
|[[Klaus-Dieter Klebsch]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Anton Chigurh&lt;br /&gt;
|[[Javier Bardem]]&lt;br /&gt;
|[[Thomas Petruo]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Sheriff Ed Tom Bell&lt;br /&gt;
|[[Tommy Lee Jones]]&lt;br /&gt;
|[[Ronald Nitschke]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Carson Wells&lt;br /&gt;
|[[Woody Harrelson]]&lt;br /&gt;
|[[Thomas Nero Wolff]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Carla Jean Moss&lt;br /&gt;
|[[Kelly Macdonald]]&lt;br /&gt;
|[[Maria Koschny]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Deputy Wendell&lt;br /&gt;
|[[Garret Dillahunt]]&lt;br /&gt;
|[[Olaf Reichmann]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Loretta Bell&lt;br /&gt;
|[[Tess Harper]]&lt;br /&gt;
|[[Astrid Bless]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Ellis&lt;br /&gt;
|[[Barry Corbin]]&lt;br /&gt;
|[[Horst Lampe]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|Auftraggeber von Wells&lt;br /&gt;
|[[Stephen Root]]&lt;br /&gt;
|[[Engelbert von Nordhausen]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Dreharbeiten fanden in [[New Mexico]] und [[Texas]] statt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://imdb.com/title/tt0477348/locations Filming locations für No Country for Old Men]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Spanier Javier Bardem gab sich große Mühe, möglichst akzentfrei zu sprechen, um nicht exotisch zu klingen oder mit den Mexikanern verwechselt zu werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Javier Bardem im Gespräch mit &amp;#039;&amp;#039;Focus&amp;#039;&amp;#039;, 25. Februar 2008, S. 76–78: &amp;#039;&amp;#039;Die Gewalt höchstpersönlich&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Produktionskosten betrugen schätzungsweise 25 Millionen [[US-Dollar]].&amp;lt;ref&amp;gt;german.IMDB.com: [https://imdb.com/title/tt0477348/business Box office / business for No Country for Old Men], abgerufen am 3. Oktober 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf die sonst in Thrillern und anderen Kinoproduktionen übliche Hintergrundmusik wurde fast vollständig verzichtet. Lediglich bei wenigen kurzen Szenen wurden leise Dauertöne eingespielt. Das Titelstück zum Film, &amp;#039;&amp;#039;Blood Trails&amp;#039;&amp;#039;, wurde vom [[The London Film Score Orchestra|London Film Score Orchestra]] eingespielt und ist im Abspann zu hören. Der Verzicht auf Musikuntermalung verstärkt die Wirkung der [[Tongestaltung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film feierte im Mai 2007 als Wettbewerbsbeitrag bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes Weltpremiere. Am 13. Juni 2007 wurde er auf einem Filmfestival in [[Neapel]] vorgestellt und im Oktober lief er im Rahmen der [[Viennale]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://imdb.com/title/tt0477348/releaseinfo Premierendaten für No Country for Old Men]&amp;lt;/ref&amp;gt; Kinostart in Deutschland war am 28. Februar 2008. Im deutschen [[Frei empfangbares Fernsehen|frei empfangbaren Fernsehen]] wurde der Film erstmals am 28. März 2011 im [[ZDF]] ab 22.15 Uhr gezeigt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.kino.de/film/no-country-for-old-men-2007/news/zdf-praesentiert-no-country-for-old-men-im-free-tv/ |wayback=20180211071802 |text=Kino.de |archiv-bot=2022-12-21 23:23:17 InternetArchiveBot }} und [https://www.film.tv/film/11/n/no-country-for-old-men--oscar-praemierter-film-zdf-19291.html Film.tv].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verwendung der Waffe &amp;#039;&amp;#039;Remington 11-87&amp;#039;&amp;#039; durch Anton Chigurh ist ein [[Anachronismus]], da der Film 1980 spielt und die Waffe erst 1987 auf den Markt kam.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.nramuseum.org/the-museum/the-galleries/william-b-ruger-special-exhibits/hollywood-guns-4/no-country-for-old-men-(2007).aspx NRA Museum], abgerufen am 27. Juni 2014/&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Synchronisiert wurde der Film nach einem [[Dialogbuch]] von [[Klaus Bickert]] unter der Regie von [[Frank Schaff]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Synchronkartei|film|12278|Abruf=2017-03-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film spielte in den Kinos weltweit 171,6 Millionen US-Dollar, also etwa das Siebenfache seiner Produktionskosten, ein.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.boxofficemojo.com/movies/?id=nocountryforoldmen.htm Einspielergebnisse für No Country for Old Men], abgerufen am 3. Oktober 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
{{Filmbewertung&lt;br /&gt;
| FBW = besonders wertvoll&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.fbw-filmbewertung.com/film/no_country_for_old_men No Country for Old Men] in [[Deutsche Film- und Medienbewertung]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| AllMovie    = {{Rating|4.5|5}}&amp;lt;ref&amp;gt;{{AllMovie |no-country-for-old-men-v348834/review |20170729235811 |Autor=Perry Seibert}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Bewertung1  = [[James Berardinelli]]&lt;br /&gt;
| Bewertung1Wert = {{Rating|3.5|4}}&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.reelviews.net/reelviews/no-country-for-old-men |titel=Review |abruf=2025-10-18 |autor=[[James Berardinelli]] |werk=Reelviews |sprache=en |datum=2007}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Bewertung2  = [[Roger Ebert]] &lt;br /&gt;
| Bewertung2Wert = {{Rating|4|4}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;ebert&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Bewertung3  = [[They Shoot Pictures, Don’t They?]]&lt;br /&gt;
| Bewertung3Wert = #498&amp;lt;ref name=&amp;quot;tspdt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;No Country for Old Men&amp;#039;&amp;#039; gilt als Meisterwerk, was sich auch in den Auswertungen US-amerikanischer [[Aggregator]]en widerspiegelt. So erfasst [[Rotten Tomatoes]] fast ausschließlich wohlwollende Besprechungen und ordnet den Film damit als „Verbrieft Frisch“ ein.&amp;lt;ref name=&amp;quot;rotten tomatoes&amp;quot; /&amp;gt; [[Metacritic]] [[Gewichtetes arithmetisches Mittel|ermittelt]] aus den vorliegenden Bewertungen „Einhelliges Lob“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;metacritic&amp;quot; /&amp;gt; Insgesamt listet [[They Shoot Pictures, Don’t They?]] &amp;#039;&amp;#039;No Country for Old Men&amp;#039;&amp;#039; unter den angesehensten Werken der Filmgeschichte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;tspdt&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.theyshootpictures.com/gf1000_all1000films.htm |titel=The 1,000 Greatest Films (by Ranking) |werk=[[They Shoot Pictures, Don’t They?]] |datum=2025 |sprache=en |abruf=2025-10-18 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Publikumszuspruch ist ebenfalls ungebrochen. So setzen ihn die Nutzer der [[Filmdatenbank]] [[IMDb]] auf Platz 147 ihrer [[IMDb Top 250 Movies|Top 250 beliebtesten Filme]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.imdb.com/chart/top/ |titel=Top 250 Movies |werk=[[IMDb]] |hrsg=[[Amazon]] |abruf=2025-10-18 |kommentar=Wertung {{Rating|8.2|10}} }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Englischsprachige Kritik ===&lt;br /&gt;
[[Roger Ebert]] schrieb in der &amp;#039;&amp;#039;[[Chicago Sun-Times]]&amp;#039;&amp;#039; vom 8. November 2007, dieser Film der Gebrüder Coen sei ähnlich gut wie ihr früheres Werk &amp;#039;&amp;#039;[[Fargo (Film)|Fargo]]&amp;#039;&amp;#039; und verbinde Elemente eines Thrillers mit einer Charakterstudie, wobei Chigurh vollkommen unerklärlich sei. Der Film sei eine „meisterhafte Beschwörung von Zeit, Ort, Charakter“, ethischer Entscheidungen, der menschlichen Natur und des [[Schicksal]]s. Ebert lobte die Kameraarbeit, den Schnitt und die Filmmusik. Es sei ein „Wunder“, solch einen Film zu machen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ebert&amp;quot;&amp;gt;[https://www.rogerebert.com/reviews/no-country-for-old-men-2007 Filmkritik von Roger Ebert], abgerufen am 21. Januar 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Todd McCarthy]] schrieb in der Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;[[Variety]]&amp;#039;&amp;#039; vom 18. Mai 2007, der Film sei ein Beispiel für das Zusammentreffen einer guten Vorlage mit dem Talent der Filmemacher. Die Coen-Brüder hätten die Romanvorlage respektvoll, aber nicht sklavisch behandelt. Das Ergebnis sei einer der besten Filme, der viel Melancholie und „sehr, sehr schwarzen Humor“ enthalte.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://variety.com/2007/film/awards/no-country-for-old-men-5-1200559242/ Filmkritik von Todd McCarthy], abgerufen am 21. Mai 2007: {{&amp;quot; |Text=&amp;#039;&amp;#039;No Country for Old Men&amp;#039;&amp;#039; reps a superior match of source material and filmmaking talent |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Richard Corliss]] vom Magazin &amp;#039;&amp;#039;[[Time]]&amp;#039;&amp;#039; (Ausgabe vom 18. Mai 2007) sah in dem Film Spannungsszenen, die ebenso dicht wie genau beobachtet sind.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Richard Corliss, Mary Corliss |url=https://content.time.com/time/arts/article/0,8599,1623326,00.html |titel=Three Twisty Delights |werk=[[Time]] |datum=2007-05-18 |abruf=2008-04-30 |sprache=en |zitat=suspense scenes as taut as they are acutely observed}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[James Berardinelli]] beschrieb den Film als „hypnotisch, spannend, auf verdrehte Art komisch, tragisch und nie vorhersehbar“. Für ihn war es „der beste amerikanische Film 2007“.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://preview.reelviews.net/reelthoughts/dec_2007.html |titel=Rewinding 2007: The Top 10 |abruf=2025-10-18 |autor=[[James Berardinelli]] |werk=Reelviews |sprache=en |datum=2007-12-28 |zitat=Hypnotizing, tense, weirdly funny, tragic, and never predictable […] the best American film of 2007 |kommentar=Platz 2 seiner Bestenliste 2007}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Geoff Andrew beschrieb den Film in &amp;#039;&amp;#039;Time Out London&amp;#039;&amp;#039; vom 14. Januar 2008 als „beängstigend intelligent und einfallsreich“. Der Film enthalte einige bei den Gebrüdern Coen „beständige Motive“ wie Gewalt, Männlichkeit und „skurrile Charaktere“. Der Film sei der bis jetzt „blutigste“ Film der Brüder.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.timeout.com/film/84205.html Filmkritik von Geoff Andrew], abgerufen am 13. Oktober 2008&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deutschsprachige Kritik ===&lt;br /&gt;
Von Beginn an ein Klassiker und der beste Film der Coen-Brüder seit &amp;#039;&amp;#039;Fargo&amp;#039;&amp;#039; sei &amp;#039;&amp;#039;No Country For Old Men,&amp;#039;&amp;#039; lobte Jan Schulz-Ojala vom &amp;#039;&amp;#039;[[Der Tagesspiegel|Tagesspiegel]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ts&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Jan Schulz-Ojala |Titel=Kopf oder Zahl |Sammelwerk=Der Tagesspiegel |Datum=2008-02-26 |Seiten=21 |Online=[https://www.tagesspiegel.de/kultur/kino/kopf-oder-zahl/1174980.html Online] |Abruf=2016-03-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Kollege von der &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Rundschau]],&amp;#039;&amp;#039; [[Daniel Kothenschulte]], bezeichnete das Werk als ein „Prachtexemplar“, den besten und zugänglichsten aller Coen-Filme.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FR&amp;quot;&amp;gt;[[Daniel Kothenschulte]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Phantasie ist kälter als der Tod&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Rundschau]]&amp;#039;&amp;#039;, 27. Februar 2008, S. 29&amp;lt;/ref&amp;gt; Laut &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt|Welt]]&amp;#039;&amp;#039;-Kritiker [[Matthias Heine]] hätten die Coens zu ihrer alten Qualität zurückgefunden und dabei die literarische Vorlage um den schwarzen Humor bereichert.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Welt&amp;quot;&amp;gt;Matthias Heine: &amp;#039;&amp;#039;Ein Killerfilm ist der Oscar-Favorit&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Welt]]&amp;#039;&amp;#039;, 6. Februar 2008, S. 28 [https://www.welt.de/kultur/article1640744/Ein-Killerfilm-der-Coens-ist-Oscar-Favorit.html Online]&amp;lt;/ref&amp;gt; „Wenn es überhaupt eine Literaturverfilmung gibt, die ihre Vorlage durch Verdichtung noch verbessert, ist es wohl diese hier“, meinte [[Tobias Kniebe]] von der &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung|Süddeutschen Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;. Bei allem sei es ungewiss, ob die Coens überhaupt etwas mitzuteilen hätten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ&amp;quot;&amp;gt;[[Tobias Kniebe]]: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.sueddeutsche.de/kultur/neu-im-kino-no-country-for-old-men-das-boese-und-das-bolzenschussgeraet-1.271320 Das Böse und das Bolzenschussgerät]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Süddeutsche Zeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 27. Februar 2008&amp;lt;/ref&amp;gt; Ähnlich urteilte der &amp;#039;&amp;#039;[[Die tageszeitung|taz]]&amp;#039;&amp;#039;-Rezensent Andreas Busche. Aus einem „eher minderen Roman“ hätten die Coens „ihren bislang dichtesten, weil formal schnörkel&amp;lt;!--sic--&amp;gt;osesten Film gemacht“, der in die Filmgeschichte eingehen werde als „strahlendes Beispiel eines Neo-Noir-Westerns, der bei aller Wertfestigkeit keine moralischen Gewissheiten aufbietet.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz&amp;quot;&amp;gt;Andreas Busche: &amp;#039;&amp;#039;Das Einzige, was Männern bleibt&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die tageszeitung]]&amp;#039;&amp;#039;, 27. Februar 2008, S. 15&amp;lt;/ref&amp;gt; Holger Römers schrieb im &amp;#039;&amp;#039;[[film-dienst]]&amp;#039;&amp;#039;, dies sei „der reifste Film der Coen-Brüder und vielleicht ihr erster, der nach dem Vergnügen an der formalen Brillanz keinen Eindruck von Leere hinterlässt.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;fd&amp;quot;&amp;gt;Holger Römers: &amp;#039;&amp;#039;No Country For Old Men&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[film-dienst]]&amp;#039;&amp;#039; Nr. 5/2008, S. 28–29&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz einiger grotesker Pointen sei &amp;#039;&amp;#039;No Country For Old Men&amp;#039;&amp;#039; kein lustiger Film,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ray&amp;quot;&amp;gt;Alexandra Seitz: &amp;#039;&amp;#039;Keine Gnade für arme Hunde&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Ray (Zeitschrift)|Ray]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 3/2008&amp;lt;/ref&amp;gt; vielmehr ein „grandios düstere[s] Epos“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel&amp;quot; /&amp;gt; Man lobte die dichte Atmosphäre&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ray&amp;quot; /&amp;gt; und die brillante Inszenierung;&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ&amp;quot; /&amp;gt; jedes Detail bekomme die Zeit, die es brauche.&amp;lt;ref name=&amp;quot;epdFilm&amp;quot; /&amp;gt; Schulz-Ojala nannte den Erzählstil genau und konzentriert; die Coens scheinen die Handlung nicht voranzutreiben und schlügen das Publikum dennoch über die ganze Filmlänge in den Bann. „In seinen stillsten Momenten beginnt [der Film] so unheimlich zu dröhnen, wie nur die Stille dröhnen kann.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ts&amp;quot; /&amp;gt; Mehrfach war von der enormen Spannung die Rede.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ts&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;FR&amp;quot; /&amp;gt; Die Coens, so Kothenschulte, „spielen [[Alfred Hitchcock|Hitchcock]] auf ihrer Klaviatur, so wie [[Arthur Rubinstein|Rubinstein]] [[Frédéric Chopin|Chopin]] spielte. Er liegt ihnen im Blut.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;FR&amp;quot; /&amp;gt; Gemäß Kniebe gehörten die Dialoge zum Besten, was die Filmkunst seit langem zu bieten gehabt habe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ&amp;quot; /&amp;gt; Auch die Leistungen bei Kamera und Schnitt fanden Erwähnung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ray&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;epdFilm&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Vertrautheit, die die texanische Landschaft im Kino üblicherweise hervorrufe, weiche einem grundsätzlichen Unbehagen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz&amp;quot; /&amp;gt; Das Ende, eine „herrlich niederträchtige Volte“, lasse die Publikumserwartungen ins Leere laufen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;epdFilm&amp;quot; /&amp;gt; Zu einem besonderen Film werde &amp;#039;&amp;#039;No Country For Old Men&amp;#039;&amp;#039; wegen des kompromisslosen, unbeirrten Weges in die Vernichtung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ray&amp;quot; /&amp;gt; Das Werk sei „wie der Blick in einen Abgrund – und er wirft uns mitten hinein.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cinema&amp;quot;&amp;gt;Heiko Rosner: {{Cinema|1315102|Abruf=2014-10-31}} (=[[Cinema]] Nr. 3/2008, S. 46–47)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Busche fand Tommy Lee Jones „grandios verwittert“. Der Schauspieler verkörpere einmal mehr die Form „eines positiven Konservatismus mittlerweile in ähnlich autoritärer Weise wie der späte Eastwood.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;taz&amp;quot; /&amp;gt; Doch weitaus am meisten Kritikerinteresse weckte die von Javier Bardem gespielte Gestalt des Anton Chigurh. Dieser sei eine einprägsame Figur, ein „Kampfhund in menschlicher Gestalt“,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ray&amp;quot; /&amp;gt; der eine „sinistre Faszination“ ausübe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;fd&amp;quot; /&amp;gt; Ist er ein „Abgesandter des Teufels“,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ray&amp;quot; /&amp;gt; ein „Teufel“ und „Ultra-Psychopath“,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Cinema&amp;quot; /&amp;gt; „halb menschlich, halb göttlich, ganz und gar tödlich“, eine „Inkarnation grund- und grenzenloser Gewalt“,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Lars-Olav Beier |Titel=Was vom Töten übrig blieb |Sammelwerk=Der Spiegel |Nummer=9 |Datum=2008 |Seiten=156 |Online=[https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-55946180.html Online] |Abruf=2016-03-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt; „das personifizierte Böse“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ts&amp;quot; /&amp;gt; oder die „personifizierte Lakonie“?&amp;lt;ref name=&amp;quot;FR&amp;quot; /&amp;gt; Kniebe bezeichnete ihn als das „Andere“, das man nicht unbedingt das Böse nennen könne, weil es sich außerhalb moralischer Vorstellungen bewege. „Das Andere in diesem Film ist eine Macht, gegen die man nicht gewinnen, mit der man nicht einmal verhandeln kann – und das ist das Erschreckendste in einer Welt, in der sonst alles nur noch eine Frage des Preises ist.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ&amp;quot; /&amp;gt; Für Patrick Seyboth von &amp;#039;&amp;#039;[[epd Film]]&amp;#039;&amp;#039; bewegt sich Bardems Figur „auf schmalem Grat zwischen Abgründigkeit und Skurrilität“, doch es gelinge dem Darsteller, der im Grunde künstlichen Gestalt Tiefe zu verleihen, so dass uns das Skurrile nicht durch Komik vom Schrecken entlaste, sondern ihn noch verstärke.&amp;lt;ref name=&amp;quot;epdFilm&amp;quot;&amp;gt;Patrick Seyboth: &amp;#039;&amp;#039;No Country For Old Men&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[epd Film]]&amp;#039;&amp;#039; Nr. 3/2008, S. 37&amp;lt;/ref&amp;gt; Bardems ungewöhnliches Äußeres betone seine Bedrohlichkeit,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ray&amp;quot; /&amp;gt; und sein lächerliches Aussehen sei eine brillante Lösung für die Verkörperung des „Anderen“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;SZ&amp;quot; /&amp;gt; Die Kritiker verwiesen vor allem auf seine „[[Günter Netzer|Günter-Netzer]]-Frisur“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;FR&amp;quot; /&amp;gt; Er spiele beklemmend minimalistisch&amp;lt;ref name=&amp;quot;Spiegel&amp;quot; /&amp;gt; und stelle, neben anderen guten Darstellern, die größte Attraktion des Films dar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Welt&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Auszeichnungen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Javier Bardem Coen brothers.jpg|mini|250px|Javier Bardem und die Coen-Brüder bei der Vorstellung des Films in [[Cannes]]]]&lt;br /&gt;
Der Film lief bei den [[Internationale Filmfestspiele von Cannes 2007|Internationalen Filmfestspielen von Cannes 2007]] im Wettbewerb um die [[Goldene Palme]]. Bei den [[Satellite Awards 2007]] gewann der Film den Preis in den Kategorien Bester Film (Drama) und Beste Regie; er war außerdem für das Drehbuch, den Schnitt sowie die Darstellungen von Josh Brolin und Javier Bardem für einen Satellite Award nominiert. Das [[National Board of Review]] kürte &amp;#039;&amp;#039;No Country for Old Men&amp;#039;&amp;#039; 2007 mit den Preisen für den [[National Board of Review Award/Bester Film|besten Film]], das [[National Board of Review Award/Bestes Schauspielensemble|beste Schauspielensemble]] und das beste adaptierte Drehbuch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film gewann 2007 den [[New York Film Critics Circle Award]] in vier Kategorien: Bester Film, Beste Regie, Bestes Drehbuch und Bester Nebendarsteller (Javier Bardem). In denselben vier Kategorien gewann er 2007 den &amp;#039;&amp;#039;Chicago Film Critics Association Award.&amp;#039;&amp;#039; Eine weitere Nominierung erhielt Roger Deakins für die Kameraarbeit. Der Film, die Regisseure und Javier Bardem gewannen 2007 den &amp;#039;&amp;#039;Dallas-Fort Worth Film Critics Association Award&amp;#039;&amp;#039; und den &amp;#039;&amp;#039;Florida Film Critics Circle Award&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film war bei den &amp;#039;&amp;#039;[[Golden Globe Awards 2008]]&amp;#039;&amp;#039; in vier Kategorien nominiert und gewann zwei Preise: Javier Bardem in der Kategorie [[Golden Globe Award/Bester Nebendarsteller|Bester Nebendarsteller]] und die Coen-Brüder für das [[Golden Globe Award/Bestes Filmdrehbuch|beste Drehbuch]]. Zu den neun Nominierungen für die &amp;#039;&amp;#039;[[British Academy Film Award|BAFTA Awards]]&amp;#039;&amp;#039; des Jahres [[British Academy Film Awards 2008|2008]] gehören jene in der Kategorie Bester Film, Beste Regie, Bestes Drehbuch, Beste Nebendarsteller (Javier Bardem, Tommy Lee Jones sowie Kelly Macdonald). Die Drehbuchautoren waren 2008 für den &amp;#039;&amp;#039;[[Writers Guild of America]] Award&amp;#039;&amp;#039; nominiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der 14. Verleihung der &amp;#039;&amp;#039;[[Screen Actors Guild Awards]]&amp;#039;&amp;#039; am 27. Januar 2008 erhielt der Film den Preis für das beste Schauspieler-Ensemble in der Sparte Film. Als bester Nebendarsteller in der Sparte Film waren sowohl Tommy Lee Jones als auch Javier Bardem nominiert – die Auszeichnung ging an letzteren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim &amp;#039;&amp;#039;[[London Critics’ Circle Film Award|28. London Critics’ Circle Film Award 2008]]&amp;#039;&amp;#039; gab es die Auszeichnung [[London Critics’ Circle Film Award/Bester Film|Bester Film]] des Jahres 2007.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Film war [[Oscarverleihung 2008|2008]] für acht [[Oscar]]s nominiert, von denen er vier gewann: [[Oscar/Bester Film|Bester Film]], [[Oscar/Beste Regie|Beste Regie]], [[Oscar/Bester Nebendarsteller|Bester Nebendarsteller]] (Javier Bardem) und [[Oscar/Bestes adaptiertes Drehbuch|Bestes adaptiertes Drehbuch]]. Außerdem wurde er in den Kategorien [[Oscar/Beste Kamera|Beste Kamera]], [[Oscar/Bester Schnitt|Bester Schnitt]], [[Oscar/Bester Ton|Bester Ton]] und [[Oscar/Bester Tonschnitt|Bester Tonschnitt]] nominiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tongestaltung des Films war für zwei &amp;#039;&amp;#039;[[Motion Picture Sound Editors#Golden Reel Awards|Golden Reel Awards]]&amp;#039;&amp;#039; nominiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2016 belegte &amp;#039;&amp;#039;No Country for Old Men&amp;#039;&amp;#039; bei einer Umfrage der [[British Broadcasting Corporation|BBC]] zu den [[BBC Culture’s 100 Greatest Films of the 21st Century|100 bedeutendsten Filmen des 21. Jahrhunderts]] den zehnten Platz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2024 wurde der Film in das [[National Film Registry]] aufgenommen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachwirkung ===&lt;br /&gt;
Javier Bardems Darstellung des Anton Chigurh wurde zu einem ikonischen Filmbösewicht und wurde unter anderen in der [[Die Simpsons|Simpsons]]-Folge &amp;#039;&amp;#039;[[Die Simpsons/Staffel 20|Auf nach Waverly Hills]]&amp;#039;&amp;#039;, der [[Family Guy|Family-Guy]]-Folge &amp;#039;&amp;#039;Das Kochduell&amp;#039;&amp;#039;, der [[South Park|South-Park]]-Folge &amp;#039;&amp;#039;Verbannt in China&amp;#039;&amp;#039; und im [[Disaster Movie]] parodiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [https://www.welt.de/welt_print/article1724550/Unser-naechstes-Projekt-handelt-von-der-CIA.html Mit Joel und Ethan Coen in der &amp;#039;&amp;#039;Welt&amp;#039;&amp;#039;], 26. Februar 2008, S. 27: &amp;#039;&amp;#039;Unser nächstes Projekt handelt von der CIA&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|No Country for Old Men (film)|No Country for Old Men|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://movies.universal-pictures-international-germany.de/nocountryforoldmen/ Offizielle Website des Films] (deutsch)&lt;br /&gt;
* {{IMDb|tt0477348}}&lt;br /&gt;
* {{OFDb|123866}}&lt;br /&gt;
* {{Synchronkartei|film|12278}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=w|GND=7679565-2|VIAF=196922059}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmtitel 2007]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:US-amerikanischer Film]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Neo-Noir]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmdrama]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Thriller]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Roadmovie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Western]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Cormac-McCarthy-Verfilmung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ethan und Joel Coen]]&lt;/div&gt;</summary>
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