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	<title>Nives Meroi - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T04:37:29Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-11-02T14:12:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Nives Meroi - Festival del Cammino 2024.jpg|mini|Nives Meroi, 2024]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nives Meroi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[17. September]] [[1961]] in [[Bonate Sotto]], [[Provinz Bergamo]]) ist eine [[italien]]ische [[Bergsteiger]]in. Sie gehört zu den besten und erfolgreichsten [[Höhenbergsteigen|Höhenbergsteigerinnen]]. Nach [[Gerlinde Kaltenbrunner]] ist Nives Meroi die zweite Frau, die alle 14 [[Achttausender]] ohne Zuhilfenahme von Flaschen[[sauerstoff]] bestiegen hat. Mit ihrem Mann [[Romano Benet]] bildet sie das erste Bergsteigerehepaar, dem das gelang.&amp;lt;ref&amp;gt;Stephanie Geiger: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/erstes-ehepaar-besteigt-gemeinsam-alle-achttausender-15010897.html Ewige Hochzeit]&amp;#039;&amp;#039;, in: [[Frankfurter Allgemeine Zeitung]], abgerufen am 11. Mai 2017.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft, Jugend, Privatleben ==&lt;br /&gt;
Meroi wurde 1961 in Bonate Sotto in der Provinz Bergamo geboren. Als Jugendliche begann sie sehr früh in die Berge zu gehen, zuerst zum Wandern, später zum Klettern. Bevorzugtes Ziel waren in dieser Zeit die [[Julische Alpen|Julischen Alpen]]. Begleitet wurde sie dabei von Romano Benet, einem Jugendlichen, den Meroi bereits von der Schule her kannte. Als Ende der 1970er Jahre aus der [[Seilschaft#Bergsport und Klettern|Seilschaft]] eine Liebesbeziehung wurde, verband beide das Gleiche: die Liebe zu den Bergen und zum Klettern. Nives und Benet wurden ein perfektes Team am Berg und sind seit Jahrzehnten ein glückliches Paar.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Caroline Fink |Titel=Erste am Seil : Pionierinnen in Fels und Eis. Wenn Frauen in den Bergen ihren eigenen Weg gehen |Verlag=Tyrolia |Ort=Innsbruck |Datum=2013 |ISBN=3-7022-3252-4 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1989 ist Meroi mit Benet verheiratet, der auch ihr ständiger Seilpartner ist. Als Team entwickelten sie sich allmählich zu [[Extrembergsteiger]]n und waren auch an den Achttausendern des [[Himalaya]] zusammen unterwegs.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Romano Benet erkrankte im Frühjahr 2009 an [[Aplastische Anämie|Knochenmarkaplasie]], und ohne ihren Mann unternahm Meroi keine neue Expedition. Zu seiner Genesung waren zwei [[Knochenmarktransplantation]]en und eine lange Isolationsphase notwendig. Im Januar 2010 verunglückte der mehrmalige Expeditionsteilnehmer und ihr Schwager in spe, [[Luca Vuerich]], beim Eisklettern tödlich. Ab 2012 unternahmen Meroi und Benet wieder gemeinsam Expeditionen, wie zum [[Kangchendzönga]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Eva Maria Bachinger |Titel=Die besten Bergsteigerinnen der Welt : die Freiheit am Berg, die Wettläufe um die Achttausender, die Abhängigkeit von den Sponsoren |Verlag=Milena |Ort=Wien |Datum=2010 |ISBN=978-3-85286-199-9 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wohnhaft sind Meroi und Benet in Fusine Laghi, einer kleinen Ortschaft der Fraktion Fusine, Gemeinde [[Tarvis]], [[Provinz Udine]], Region [[Friaul-Julisch Venezien]] im Drei-Länder-Eck Italien, Slowenien und Österreich.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Website&amp;quot;&amp;gt;[http://www.nivesmeroi.it/ Website von Nives Meroi (italienisch)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; In Tarvisio betreiben sie seit Dezember 2008 einen Sportartikelladen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Höhenbergsteigerin ==&lt;br /&gt;
Meroi ist eine erfahrene Höhenbergsteigerin, die eine lange Liste von Begehungen aufweisen kann. Sie hat alle Achttausender ohne zusätzlichen Sauerstoff und ohne Fremdunterstützung erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
2003 war sie die erste Frau, die die Achttausender [[Gasherbrum I]], [[Gasherbrum II]] und [[Broad Peak]] im [[Karakorum (Gebirge)|Karakorum]] hintereinander in nur 20 Tagen bestiegen hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://blogs.dw.com/abenteuersport/index.html?p=33095.html |titel=Nives Meroi: Die Arroganz des kommerziellen Bergsteigens |abruf=2022-11-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 2007 gelang ihr die Begehung des [[Mount Everest]] ohne Sauerstoffflaschen, und sie war damit die Frau, die zu diesem Zeitpunkt die meisten Achttausender bestiegen hatte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.alpin.de/home/news/4173/artikel_nives_meroi_am_mount_everest_erfolgreich.html |titel=Nives Meroi am Mount Everest erfolgreich |abruf=2022-11-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Besteigung des [[Manaslu]] im Jahre 2008 hatte Meroi ihren elften Achttausender erklommen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Eberhard Jurgalski]]: [http://www.8000ers.com/cms/index.php?option=com_content&amp;amp;task=view&amp;amp;id=96&amp;amp;Itemid=226 Statistiken zu den Besteigungen der 8000er auf www.8000ers.com]&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 17. Mai 2014 bestiegen Meroi und Benet den Kangchendzönga sowie am 12. Mai 2016 den [[Makalu]]. Mit der [[Annapurna]] erreichten beide gemeinsam am 11. Mai 2017 den letzten noch fehlenden Achttausender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Stil der Expeditionen ===&lt;br /&gt;
Alle Unternehmungen zu den [[Himalaya]]-Riesen waren [[Expedition|Kleinexpeditionen]] ohne Kameraleute, Fotografen, Träger und Unterstützer. Beschränkung auf minimale Ausrüstung und einen engen, befreundeten Teilnehmerkreis ermöglichten, mit geringer [[Sponsor]]enunterstützung auszukommen und verschaffte ein hohes Maß an Flexibilität. Leila Meroi (*&amp;amp;nbsp;1976), Merois Schwester und Lebensgefährtin von Luca Vuerich († 2010), organisierte die Expeditionen, betreute die Homepage und den E-Mail-Account, stemmte die Organisation der Basislager und unterstützte sie sonst von zu Hause aus.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt; Meroi ist nicht sehr an der Vermarktung ihrer Erfolge interessiert und gibt vergleichsweise wenige Vorträge, Lesungen und Treffen mit Pressevertretern. Dies ermöglicht ihr nicht nur mehr Unabhängigkeit, sondern auch mehr Ehrlichkeit. Meroi sagte: „Mediale Präsenz für Sponsoren: Das war nicht unser Bergsteigen.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bergethik ===&lt;br /&gt;
Meroi ist der Ansicht, dass Alpinismus mehr ist als der Erfolg am Gipfel. Wichtig sei auch das Erkunden und Entdecken, beim Bergsteigen lerne man die Welt, aber auch sich selbst kennen. Gipfel sind aus Merois Sicht deshalb keine harte Arbeit, kein Leidensweg zum Ziel, sondern der Weg des Glücks. Daher zähle auch nicht nur der Gipfelerfolg, wie 1994 am [[K2]], als sie eine neue Route auf den Gipfel eröffnen wollten, aber auf einen freistehenden Turm geklettert waren, der sie von der Hauptwand und damit vom Gipfel trennte. Danach folgte, was Meroi als wichtigste Tat am Berg bezeichnet: „Umkehr ohne Scham“; rechtzeitig umzukehren ist überlebenswichtig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt; Aggressives, kompetitives Vorgehen am Berg schadet mehr als es nützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ihre Botschaft ist: „Wenn ihr Höhenbergsteigen wollt, macht es mit Geduld und Leidenschaft! Schritt für Schritt, ohne nach Abkürzungen zu suchen, in einer ehrlichen Auseinandersetzung mit dem Berg und euch selbst.“&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://blogs.dw.com/abenteuersport/index.html%3Fp=36641.html |titel=Nives Meroi: Macht es mit Geduld und Leidenschaft! |abruf=2022-11-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== „Wettlauf der Frauen“ ===&lt;br /&gt;
Ab 2006 gelang es mehreren Frauen, Achttausender zu besteigen, und es war abzusehen, dass die Erste sehr bald alle 14 Achttausender bestiegen haben würde. Meroi war diejenige, die bereits 2007 die meisten Achttausender bestiegen hatte, dann erkrankte ihr Mann schwer und Meroi verzichtete auf weitere Besteigungen. Die Österreicherin Gerlinde Kaltenbrunner und die Baskin [[Edurne Pasaban]] hatten auch bereits mehrere Gipfelerfolge erzielt. Sowohl Meroi als auch Kaltenbrunner verzichteten auf zusätzlichen Sauerstoff; Pasaban benutzte Sauerstoff nur in wenigen Passagen. Die Koreanerin [[Oh Eun-sun]] benutzte in großem Umfang Hilfsmittel, Sauerstoff und eine große Logistik, um den Vorsprung einzuholen, was ihr letztendlich auch gelang.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Annapurna: Koreanerin als erste Frau auf allen Achttausendern |Sammelwerk=Die Welt |Datum=2010-04-27 |Online=[https://www.welt.de/vermischtes/article7360627/Koreanerin-als-erste-Frau-auf-allen-Achttausendern.html online] }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Presse wurde dies als der große Wettlauf der Frauen inszeniert, aber sowohl Meroi als auch Kaltenbrunner und Pasaban dementierten, dass sie dies als Wettrennen gesehen hätten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Bernd Steinle |Titel=Oh Eun-Sun bezwingt letzten Achttausender: Gipfelsturm der Frauen |Sammelwerk=faz.net |ISSN=0174-4909 |Online=[https://www.faz.net/aktuell/sport/mehr-sport/oh-eun-sun-bezwingt-letzten-achttausender-gipfelsturm-der-frauen-1969671.html online] }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Meroi war der Ansicht, dass dies von der Presse zu einem irrwitzigen Kräftemessen hochstilisiert worden sei, das die Männer schon veranstaltet hätten. „Sie haben ein männliches Prinzip auf die Frauen umgelegt und das ist wirklich schade“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Siehe auch: [[Besteigung aller Achttausender#2006 bis 2010 – Die ersten Frauen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
Am 8. März 2010 verlieh der damalige Staatspräsidenten [[Giorgio Napolitano]] Nives Meroi den Titel &amp;#039;&amp;#039;[[Commendatore]] della Repubblica&amp;#039;&amp;#039;, die Dritte Klasse des [[Verdienstorden der Italienischen Republik|Verdienstordens der Italienischen Republik]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;:0&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[St. Moritz]] wurde Meroi und Benet 2016 der „[[Albert Mountain Award]]“ der &amp;#039;&amp;#039;King Albert I Memorial Foundation&amp;#039;&amp;#039; verliehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:4&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Oliver Christe |url=https://www.tagesanzeiger.ch/dort-oben-wirst-du-bloed-im-kopf-711893528755 |titel=«Dort oben wirst du blöd im Kopf» |werk=tagesanzeiger.ch |datum=2016-11-23 |abruf=2022-11-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Erfolge ==&lt;br /&gt;
* 1994: [[K2]] als erster 8000er, es blieb jedoch bei einem Versuch, als erste Frau die NW-Wand auf teilweise neuer Route zu durchsteigen, 8450&amp;amp;nbsp;m wurden erreicht.&lt;br /&gt;
* 1995: [[Bhagirathi II]] ({{Höhe|6450}}) im [[Garhwal-Himalaya]], Neuroute an der Nordwand, Neuroute im Abstieg über die Südwand, anschließende Besteigung über den Normalweg.&lt;br /&gt;
* 1996: Mount Everest, auf 8000&amp;amp;nbsp;m wegen der schlechten Wetterbedingungen zusammen mit Benet und [[Filippo Sala]] am Nordgrat gescheitert.&lt;br /&gt;
* 1998: Erster Achttausender-Gipfel, der [[Nanga Parbat]], erste Italienerin und neunte Frau der Welt am Gipfel, über die Kinshofer-Route in nur neun Stunden vom letzten Lager den Gipfel erreicht.&lt;br /&gt;
* 1999: Gipfel des [[Shishapangma|Shisha Pangma]], nur 10 Tage später Gipfel des [[Cho Oyu]], Versuch am Mount Everest.&lt;br /&gt;
* 2000: Versuche der Besteigung der bis dahin undurchstiegenen Nordseite des [[Gasherbrum II]], eines der letzten „Probleme“ des Himalaya. Schlechte Witterung verhinderte einen Erfolg, fünf schwierigere Sechstausender konnten dennoch erstmals erstiegen werden.&lt;br /&gt;
* 2001: [[Mazeno Peak]] ({{Höhe|7120}}), die politische Situation nach den Ereignissen des [[Terroranschläge am 11. September 2001|11. September]] führte zum frühzeitigen Abbruch der „Dreier“-Expedition (Meroi-Benet-Vuerich) und verhinderte so eine erfolgreiche Erstdurchsteigung der schwierigen kombinierten 3000 Meter hohen Nordwand im Alpinstil.&lt;br /&gt;
* 2003: Erste Frau und erst zweite Seilschaft insgesamt, die die drei 8000er der [[Gasherbrum-Gruppe]] ([[Hidden Peak|Gasherbrum I]], [[Gasherbrum II]] und [[Broad Peak]]) hintereinander bestieg. Sie brauchte dazu 20 Tage, 1983 brauchten [[Erhard Loretan]], [[Marcel Ruedi]] und [[Jean-Claude Sonnenwyl]] dafür 15 bzw. letzterer 17 Tage; Versuch des [[K2]] von Norden.&lt;br /&gt;
* 2004: Gipfel des [[Lhotse]]. Ein Besteigungsversuch des [[K2]] über die Nordseite zum 50-Jahre-Jubiläum seiner Erstbesteigung musste wegen schlechter Wetterbedingungen abgebrochen werden.&lt;br /&gt;
* 2005: Besteigung des [[Dhaulagiri]] scheiterte am 8157 Meter hohen Vorgipfel wegen schlechter Verhältnisse und in Ermangelung eines Seiles. Ein Versuch an der [[Annapurna]] wurde wegen Schlechtwetters abgebrochen.&lt;br /&gt;
* 2006: Gipfel des [[Dhaulagiri]]. Ein Versuch an der [[Annapurna]] wurde wegen ständig abgehender Eislawinen auf 6600 Metern abgebrochen. Gipfel des K2, erste Italienerin, bis dahin erst siebente Frau der Welt, neben dem italienischen Paar erreichten in diesem Jahr nur noch zwei weitere japanische Bergsteiger (jedoch mit zusätzlichem Sauerstoff) den Gipfel.&lt;br /&gt;
* 2007: Gipfel des Mount Everest, erster Gipfelerfolg einer Italienerin ohne Flaschensauerstoff.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:2&amp;quot; /&amp;gt; Ein Besteigungsversuch des Makalu in der Nachmonsunzeit scheiterte oberhalb des [[Makalu La]] ({{Höhe|7400}}) auf Grund zu großer Schneemengen, welche zu zweit nicht bis zum Gipfel durchgespurt werden konnten; andere Expeditionen waren nicht am Berg.&lt;br /&gt;
* 2007/2008: Versuch der Wintererstbesteigung des [[Makalu]]: es war sehr kalt, stürmische Winde zerstörten das aufgebaute [[Lager (Camp)|Lager]], dadurch verloren sie Ausrüstung, Nahrungsvorräte und Kommunikationsgeräte. Schlussendlich wurde der Versuch der Winterbegehung abgebrochen. Beim Abstieg brach sich Meroi das Wadenbein, Benet musste sie hinuntertragen, daran schloss sich ein mehrtägiger Krankenhausaufenthalt in [[Kathmandu]] bis zur Überstellung nach Italien an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;:1&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2008: [[Manaslu]] zusammen mit ihrem Mann und Luca Vuerich. Der Hauptgipfel wurde bereits 13 Tage nach Ankunft im Basislager erreicht, der Abstieg vom Gipfel ins Basislager mit Abbau aller Zwischenlager erfolgte in 10,5 Stunden, auf 6900 Metern erfolgten durch Leila Meroi höhenmedizinische Untersuchungen.&lt;br /&gt;
* 2009: Ursprünglich geplante Besteigung des [[Kangchendzönga]] auf Grund von regionalen politischen Unruhen schon während des Anmarsches abgebrochen. Stattdessen Versuch an der [[Annapurna]]-Südwand („Polenroute“), ungünstige Gletscherbedingungen und labile [[Sérac (Gletschererscheinung)|Séracs]] erschwerten den Zustieg zur Wand, erneuter Abbruch, erreichte Höhe 5600 Meter (Materiallager). Rückkehr zum Kangchendzönga. Abbruch zwischen Lager 3 und 4 auf ca. 7500 Metern Höhe, einen Tag vor dem Gipfelsturm. Benet litt an zunehmender Erschöpfung, ein Gehirnödem konnte durch Schnelltests ausgeschlossen werden. Nives Meroi verzichtete auf einen weiteren Aufstieg, um ihren Mann ins Basislager bringen zu können, der Abstieg wurde zum Martyrium.&lt;br /&gt;
* 2011: Besteigungen im Alpenraum mit ihrem soweit genesenen Mann, im Herbst Besteigung des [[Mera Peak]] ({{Höhe|6476}}) im [[Khumbu]]-Tal.&amp;lt;ref&amp;gt;Sara Sottocornola: [https://www.montagna.tv/cms/?p=36080 &amp;#039;&amp;#039;Nives Meroi e Romano Benet tornano in Himalaya: dopo la malattia, il Mera Peak&amp;#039;&amp;#039;] In: montagna.tv, abgerufen am 13. Oktober 2014 (ital.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.planetmountain.com/english/News/shownews1.lasso?l=2&amp;amp;keyid=38831 Nives Meroi and Romano Benet: I am the mountains I have not climbed], abgerufen am 24. April 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2012: Anfang April, erstmals seit Benets Krankheit, Aufbruch in den Himalaya zum Kangchendzönga. Nachdem die Expedition gut verlaufen war und beide schnell unterwegs waren, verirrten sie sich im Gipfelaufstieg im Dunkeln in der Route. Als sie den Irrtum bei Tagesanbruch bemerkten, kehrten sie unverrichteter Dinge zurück zum Basislager und reisten wieder nach Hause.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://kaernten.orf.at/tv/stories/2523150/ Bericht auf orf.at]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Website&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2014: Am 17. Mai erreichen Meroi und Benet den Gipfel des Kangchendzönga.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://blogs.dw.de/abenteuersport/meroi-benet-kangchendzoenga/ |titel=Nives und Romano: Nur im Doppel |datum=2014-05-20 |zugriff=2014-07-11 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2016: Am 12. Mai waren Meroi und Benet am Gipfel ihres 13. Achttausenders: dem Makalu.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.planetmountain.com/en/news/alpinism/makalu-summit-success-for-nives-meroi-and-romano-benet.html |titel=Nives und Romano besteigen den Makalu |datum=2016-05-13|zugriff=2016-05-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 2017: Am 11. Mai erreichte sie gemeinsam mit Benet, zwei Spaniern und zwei Chilenen den Gipfel der [[Annapurna]] (ihr 14. Achttausender).&amp;lt;ref name=&amp;quot;:3&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ich werde dich nicht warten lassen. Der Kangchenzönga, Romano und ich. Oder unser 15. Achttausender&amp;#039;&amp;#039;. Tyrolia Verlag, Innsbruck 2016, ISBN 978-3-7022-3505-5.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Der Gipfel des Verzichts&amp;#039;&amp;#039; in [[FAZ]] vom 19. Mai 2016, Seite R4&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1094911410|LCCN=n/2006/37587|VIAF=231348403}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Meroi, Nives}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergsteiger (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Verdienstordens der Italienischen Republik (Komtur)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Italiener]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1961]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Frau]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Meroi, Nives&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=italienische Bergsteigerin&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=17. September 1961&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bonate Sotto]], [[Provinz Bergamo]], [[Italien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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