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	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Nitrocelluloselack</id>
	<title>Nitrocelluloselack - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T13:24:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nitrocelluloselack&amp;diff=337149&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bisam: fehlender Punkt nach Abkürzung</title>
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		<updated>2025-11-29T12:21:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;fehlender Punkt nach Abkürzung&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Nitro-Beiz-Mattine_von_lacufa.jpg|mini|Nitro-Beiz-Mattine - Einfärbungsmittel für naturfarbene Hölzer: Beizen und Mattieren in einem Arbeitsgang]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nitrocelluloselacke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nitro-&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;NC-&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;CN-Lacke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, alternative Schreibweise &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nitrozelluloselacke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) sind eine Familie von [[Lack]]en (oder, im weiteren Sinne, [[Anstrich]]en), die nach dem verwendeten Bindemittel [[Cellulosenitrat]] – umgangssprachlich auch fälschlich als „Nitrocellulose“ bezeichnet&amp;amp;nbsp;– benannt ist. Ein bekannter Vertreter ist der [[Zaponlack]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=E. A. H. Algra et al. |Titel=Industrielle Herstellung und Eigenschaften der Kunststoffe &amp;amp;#91;Teil II&amp;amp;#93; |Verlag=Walter de Gruyter &amp;amp; Co KG |Ort= |Datum=1964 |ISBN=978-3-11-273349-3 |Seiten=909}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die ersten auf [[Cellulosenitrat|Nitrocellulose]] beruhenden Lacke wurden 1905 entwickelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Harriet A. L. Standeven |Titel=House Paints, 1900-1960: History and Use |Verlag=Getty Publications |Ort= |Datum=2011 |ISBN=978-1-60606-067-4 |Seiten=55}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Als schnelltrocknende Farbe auf Basis von aus [[Baumwolle]] [[Synthese (Chemie)|synthetisierten]] [[Kunstharz]]en erlangten sie Anfang der 1920er Jahre in den [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] für die [[Automobil]]produktion große Bedeutung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Fritz Ullmann, Wilhelm Foerst |Titel=Encyklopädie der technischen Chemie |Verlag=Urban &amp;amp; Schwarzenberg |Ort= |Datum=1960 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bis dahin war die einzige in vertretbarer Zeit (ca. 48 Stunden) trocknende Farbe das sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Japan Black&amp;#039;&amp;#039;. Dies veranlasste [[Henry Ford]] zu der Aussage, man könne seine Autos in jeder Farbe bekommen, solange es nur Schwarz sei – andere Farben waren damals Luxusfahrzeugen vorbehalten. Dies änderte sich erst 1923 mit der Einführung des blauen Nitrolacks &amp;#039;&amp;#039;Duco True Blue&amp;#039;&amp;#039; von [[E. I. du Pont de Nemours and Company|DuPont]], der erstmals bei den 1925er Modellen der Oakland-Marke von [[General Motors]] verwendet wurde. Nitrolacke wurden in der Automobilindustrie bis in die 1950er Jahre verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine grundlegende Forschung und umfassende Entwicklung von Nitrocelluloselacken hat der deutsche Chemiker [[Alfred Kraus (Chemiker)|Alfred Kraus]] (1899–1979) betrieben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Alfred Kraus |Titel=Handbuch der Nitrocelluloselacke / Lösungsmittel |Verlag= |Ort= |Datum=1955 |ISBN=978-3-87903-000-2 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=A. Kraus |Titel=Neue Erkenntnisse auf dem Gebiete der Nitrocelluloselacke |Sammelwerk=Fette, Seifen, Anstrichmittel |Band=69 |Nummer=2 |Verlag= |Datum=1967 |Seiten=77–78 |DOI=10.1002/lipi.19670690208}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verdünnung ==&lt;br /&gt;
Zum Verdünnen, Lösen oder Pinselreinigen verwendet man die sogenannte &amp;#039;&amp;#039;Nitroverdünnung&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;-lösung&amp;#039;&amp;#039;. Sie hat die gleiche Zusammensetzung wie die in den Nitrolacken verwendeten Lösungsmittel. Sie besteht in der Regel aus [[Carbonsäureester|Estern]] und [[Kohlenwasserstoffe]]n.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor= |Titel=RÖMPP Lexikon Chemie, 10. Auflage, 1996-1999: Band 4: M - Pk |Verlag=Georg Thieme Verlag |Ort= |Datum=2014 |ISBN=978-3-13-200021-6 |Seiten=2923}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Alternativ kann auch [[Universalverdünnung]] verwendet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung, Vorteile ==&lt;br /&gt;
Nitrolacke weisen eine gute mechanische Belastbarkeit auf und werden deswegen in erster Linie zur Veredelung von Hölzern im Innenbereich, insbesondere von Möbeln oder Musikinstrumenten sowie für Metalle im Innenbereich verwendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gupta&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=O. P. Gupta |Titel=Chemical Process Technology |Verlag=Khanna Publishing House |Ort= |Datum= |ISBN=978-93-8617355-3 |Seiten=839}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie lassen sich leicht verarbeiten und trocknen durch den hohen [[Lösungsmittel]]anteil schnell. &lt;br /&gt;
Beim Überstreichen löst das in der frischen Schicht enthaltene Lösungsmittel jedoch die darunterliegende, alte Schicht wieder an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Gupta&amp;quot; /&amp;gt; Deshalb werden sie oft nur gespritzt.&lt;br /&gt;
Teilweise ist das Anlösen der bereits aufgetragenen Farbe erwünscht, da sich Reparaturstellen nahtlos mit den erhaltenen Stellen verbinden (siehe etwa [[Spannlack]] im Flugzeugbau und im Flugmodellbau).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nitrolacke gelten als vergleichsweise witterungsempfindlich (also eher für den Innenbereich geeignet), wenig lichtecht und wenig beständig gegen Chemikalien, Wasser und Wärme.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Oil and Colour Chemists&amp;#039; Association |Titel=Surface Coatings: Volume 1 Raw Materials and Their Usage |Verlag=Springer Science &amp;amp; Business Media |Ort= |Datum=2012 |ISBN=978-94-011-1220-8 |Seiten=240}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Möbelindustrie werden Nitrolacke lange bevorzugt verarbeitet. Sie sind preiswert und leicht zu verarbeiten. In der Regel werden Nitrolacke mit der Spritzpistole aufgetragen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund des erhöhten Lösemittelanteils im Nitrolack werden heute eher &amp;#039;&amp;#039;[[Wasserlack]]e&amp;#039;&amp;#039; wie z.&amp;amp;nbsp;B. [[Acrylfarbe|Acryllack]] verwendet.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
Acrylfarbe hat aber beim Spritzen den Nachteil, das er noch gefährlicher ist, als Nitrolack. Der „Wasserlack“ wird von den Lungen aufgenommen- und die Lunge verklumpt. Der Nitrolack wird von der Lunge absorbiert! Das wird von der Industrie verschwiegen!--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Inhaltsstoffe ==&lt;br /&gt;
Neben Cellulosenitrat enthalten Nitrolacke üblicherweise noch andere [[Kunstharz|synthetische Harze]], [[Pigment]]e oder [[Farbstoff]]e (außer bei Klarlacken), Verdünnungs- und [[Lösungsmittel]] (teilweise [[Xylol]] und [[Toluol]]) sowie [[Weichmacher]], [[Mattierungsmittel|Mattierungs-]], [[Schleifmittel|Schleif-]] und [[Lichtschutzmittel]]. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entsorgung, Umwelt- und Gesundheitsaspekte ==&lt;br /&gt;
Durch den hohen [[Lösungsmittel]]anteil von bis zu 70 % (entsprechend geringer [[Festkörpergehalt]]) können gesundheitliche Risiken für Verarbeiter entstehen. &amp;lt;!-- Auch die Entsorgung ist problematisch: Reste oder Abfälle müssen in den [[Giftmüll|Sondermüll]] gegeben werden. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lack]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Chemikaliengruppe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[en:Lacquer#Nitrocellulose lacquers]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bisam</name></author>
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