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	<title>Nin - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nin&amp;diff=301840&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Halbgeviertstrich, typografische Anführungszeichen</title>
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		<updated>2024-02-19T21:27:58Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Halbgeviertstrich, typografische Anführungszeichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Kroatien&lt;br /&gt;
|Wappen             = WappenNin.svg&lt;br /&gt;
|lat_deg            = 44&lt;br /&gt;
|lat_min = 14&lt;br /&gt;
|lat_sec = 22.79&lt;br /&gt;
|lon_deg            = 15&lt;br /&gt;
|lon_min = 10&lt;br /&gt;
|lon_sec = 51.76&lt;br /&gt;
|Beschriftung       = right&lt;br /&gt;
|Gespanschaft       = Zadar&lt;br /&gt;
|Gemeindeart        = Stadt&lt;br /&gt;
|Höhe               = 0&lt;br /&gt;
|Fläche             = &lt;br /&gt;
|Gliederung         = &lt;br /&gt;
|Einwohner          = {{Metadaten Einwohnerzahl HR|23232}}&lt;br /&gt;
|EinwohnerStand     = {{FormatDate|{{Metadaten Einwohnerzahl HR||STAND}}}}&lt;br /&gt;
|Postleitzahl       = 23 232&lt;br /&gt;
|Telefonvorwahl     = 023&lt;br /&gt;
|Kfz-Kennzeichen    = ZD&lt;br /&gt;
|Bürgermeister      = Emil Ćurko&lt;br /&gt;
|BürgermeisterStand = 2013&lt;br /&gt;
|Partei             = HDZ&lt;br /&gt;
|AnschriftStraße    = Trg hrvatskih branitelja 1&lt;br /&gt;
|AnschriftOrt       = &lt;br /&gt;
|Webpräsenz         = www.grad-nin.hr&lt;br /&gt;
|Schutzpatron       = &lt;br /&gt;
|Stadtfest          = &lt;br /&gt;
|Bild               = Nin - Donja gradska vrata.JPG&lt;br /&gt;
|BildInfo           = Nin – Eingang zur Stadt durch das „Untere Stadttor“&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nin&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; [{{IPA|ˈniːn}}] (dt. veraltet: &amp;#039;&amp;#039;Fleissenburg&amp;#039;&amp;#039;, lat. &amp;#039;&amp;#039;Aenona&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Nona&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Stadt in [[Kroatien]]. Sie befindet sich in der [[Gespanschaft Zadar]] und liegt etwa 15&amp;amp;nbsp;km nördlich von [[Zadar]] an der [[Adriatisches Meer|Adria]]. Nin hat etwa 2744 Einwohner (Volkszählung 2011).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die Geschichte von Nin geht auf den Stamm der [[Liburner]] im 9. Jh. v. Chr. zurück. Später, als die [[Römisches Reich|Römer]] über [[Dalmatia]] herrschten, war die Stadt unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Aenona&amp;#039;&amp;#039; bekannt. Die Römer ließen unter anderem ein [[Forum (Platz)|Forum]], ein [[Amphitheater]] sowie einen [[Tempel]] erbauen, der damals der größte von Dalmatia war. Heute zeugt nur noch eine Ruine von dem monumentalen Bauwerk.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 7. Jahrhundert stürmten [[Slawen]] und [[Awaren]] gemeinsam die Stadt, was die völlige Zerstörung Nins zur Folge hatte. Im Zuge des Neuaufbaus durch die [[Kroaten]] wurde Nin ein kulturelles Zentrum [[Kroatien]]s. Dort fanden Krönungszeremonien kroatischer Herrscher statt. 1570 wurde das inzwischen an [[Republik Venedig|Venedig]] verlorene Nin durch die [[Republik Venedig|Serenissima]] teilweise zerstört&amp;lt;!-- von wem?--&amp;gt;. Dadurch verlor Nin sehr an Bedeutung, worüber auch der Wiederaufbau im 18. und 19. Jahrhundert nicht hinweghelfen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Altstadt ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Heilig Kreuz Kirche Nin (Kroatien).jpg|mini|links|hochkant|[[Heilig-Kreuz-Kirche (Nin)|Heilig-Kreuz-Kirche]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:NinSvetiNikola.jpg|mini|links|hochkant|St. Nikola-Kirche]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Altstadt Nins liegt in einer [[Lagune]] auf einer kleinen durch einen künstlichen Kanal geschaffenen Insel, die über zwei Steinbrücken mit dem Festland verbunden ist. Bei einem schweren Unwetter im September 2017 wurden beide Brücken erheblich beschädigt. Dort steht unter anderem die um 800 erbaute [[Heilig-Kreuz-Kirche (Nin)|Sveti Križ]] (Heilig-Kreuz-Kirche), die „kleinste [[Kathedrale]] der Welt“ genannt wird, obwohl sie sehr wahrscheinlich nie Bischofssitz war. Die Bauweise der Kirche warf lange Zeit Fragen auf: Die Vollkommenheit der Proportionen steht im Gegensatz zu fehlenden wesentlichen Baumerkmalen&amp;lt;!-- was fehlt da?--&amp;gt;. Heute weiß man, dass die Dimensionen der Kirchenmauern, der Türen und der Fenster an die unterschiedlichen Lichtverhältnisse innerhalb eines Jahres und auch innerhalb eines Tages angepasst wurde. Sie konnte somit auch als Kalender und Uhr dienen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein kleines [[Archäologie|archäologisches]] Museum stellt zahlreiche Exponate aus der Römerzeit aus. Ebenfalls aus der Römerzeit stammen die Ruinen eines römischen Tempels, die sich inmitten der Altstadt befinden.&lt;br /&gt;
[[Datei:Tempelruine Nin (Kroatien).jpg|mini|Ruinen eines römischen Tempels]]&lt;br /&gt;
In der &amp;#039;&amp;#039;Pfarrkirche St. Anselmus&amp;#039;&amp;#039; befinden sich wertvolle [[Reliquie]]nschreine aus dem 9. bis 13. Jahrhundert. Die &amp;#039;&amp;#039;Ambrosiuskirche&amp;#039;&amp;#039; ist heute nur noch eine Ruine, sie stammt, wie die &amp;#039;&amp;#039;Marcellakirche&amp;#039;&amp;#039;, aus dem frühen [[Mittelalter]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Außerhalb von Nin steht auf einem Hügel die kleine &amp;#039;&amp;#039;Kirche Sveti Nikola&amp;#039;&amp;#039; aus dem 11. Jahrhundert. Es ist eine kreuzförmige Anlage, deren [[Kuppel]] während der [[Türkenkriege]] in einen [[Wehrturm]] mit [[Zinne]]n umgewandelt wurde. Der mündlichen Überlieferung nach, wurden in Nin sieben Könige gekrönt. Jeder Herrscher kam mit seinem Gefolge nach Nin und danach zur Kirche des Heiligen Nikolaus angeritten. An dieser Stelle zeigte er sich dem Volk mit einem symbolischen Ritual. Auf diesem Hügel schnitt er mit seinem Schwert die vier Weltseiten durch die Luft ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Umgebung von Nin finden sich mehrere sehr schöne Sand[[lagune]]n, was sonst eher untypisch für die steinige kroatische Küste ist. Die Wassertemperatur liegt ca. zwei bis drei Grad über der des offenen Meeres, was einen etwas höheren Salzgehalt zur Folge hat. Außerdem ist das Wasser sehr sauber, da es aufgrund der geringen Tiefe kaum Schiffsverkehr gibt. Etwa 2&amp;amp;nbsp;km südlich von Nin befindet sich das große, bei deutschen Touristen beliebte Feriencamp Zaton.&lt;br /&gt;
[[Datei:Nin1.JPG|mini|Nin, Hauptstraße]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
=== Ethnische Zusammensetzung ===&lt;br /&gt;
Die Volkszählung aus dem Jahr 2011 hat in der Stadt Nin folgende ethnische Zusammensetzung ergeben:&amp;lt;ref&amp;gt;http://narodne-novine.nn.hr/clanci/sluzbeni/2010_07_92_2587.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{|&lt;br /&gt;
| width=250 |&lt;br /&gt;
* [[Kroaten]] – 2626 (95,70 %)&lt;br /&gt;
* [[Serben]] – 53 (1,93 %)&lt;br /&gt;
* [[Bosniaken]] – 27 (0,98 %)&lt;br /&gt;
* [[Slowenen]] – 6 (0,22 %)&lt;br /&gt;
* [[Deutsche]] – 3 (0,11 %)&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
* [[Russen]] – 2 (0,07 %)&lt;br /&gt;
* [[Italiener]] – 1 (0,04 %)&lt;br /&gt;
* [[Slowaken]] – 1 (0,04 %)&lt;br /&gt;
* Sonstige – 7 (0,26 %)&lt;br /&gt;
* Keine Angabe – 9 (0,33 %)&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Religionen ===&lt;br /&gt;
94,42 % der Stadtbewohner gaben bei der Volkszählung 2011 an, dem [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholischen]] [[Christentum]] anzugehören. 2,04 % ordneten sich dem [[Orthodoxe Kirchen|orthodoxen]] Christentum zu. Weitere zwei Prozent gaben den [[Islam]] als Religion an. 1,09 % bezeichneten sich als [[Atheismus|Atheisten]] oder als [[Agnostizismus|Agnostiker]]. 0,44 % machten zur Religionszugehörigkeit keine Angaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verschiedenes ==&lt;br /&gt;
Die Menschen in Nin leben vor allem von der [[Landwirtschaft]] sowie vom [[Fischfang]]. Immer bedeutender wird auch der [[Tourismus]]: Im Sommer lädt die Altstadt ab ca. 20 Uhr zum Bummeln ein. In zahlreichen Gasthäusern und Weinkellern ([[Konoba]]s) werden Spezialitäten aus In- und Ausland angeboten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Persönlichkeiten ===&lt;br /&gt;
* Im 10. Jahrhundert war der Bischof [[Grgur Ninski]] (Gregor von Nin) eine bedeutende Person in der Kirchenpolitik [[Dalmatien]]s. Neben dem Standbild in Nins Altstadt gibt es in [[Split]] eine große Skulptur zu Ehren des Bischofs. In [[Varaždin]] befindet sich ebenfalls eine große Skulptur des Bischofs.&lt;br /&gt;
* Kroatischer König [[Petar Krešimir IV.]], 11. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* Kroatischer Fürst [[Branimir]], 9. Jahrhundert&lt;br /&gt;
* [[Andreas Jamometić]] (* um 1420; † 1484), Erzbischof von Kraina&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Der Heilschlamm von Nin ===&lt;br /&gt;
Schon seit der Römerzeit wird der mineralienreiche [[Peloid]]-Schlamm aus Nin aufgrund seiner heilenden Wirkung eingesetzt. Er wird vor allem zur Behandlung von rheumatischen Erkrankungen und von Hautkrankheiten verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Von [[Zadar]] führt eine gut ausgebaute Straße direkt nach Nin. Auch die Busverbindung nach Zadar ist gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rundfunksender ===&lt;br /&gt;
In der Nähe von Nin bei Grbe befindet sich ein stillgelegter Mittelwellensender des Sendernetzbetreibers OIV (Odašiljači i veze). Er ging 1984 auf der [[Frequenz]] 1134 [[Hertz (Einheit)|kHz]] in Betrieb und verwendete ursprünglich als Sendeantenne vier im Quadrat angeordnete selbststrahlende Sendemasten von 132 Meter Höhe. Bis zu seiner Zerstörung im kroatischen Unabhängigkeitskrieg betrug die Sendeleistung 1200 [[Watt (Einheit)|kW]].&lt;br /&gt;
Nach seiner Zerstörung 1991 wurden zunächst nur zwei Sendemasten errichtet, die restlichen zwei folgten 2004.&amp;lt;ref name=&amp;quot;radioeins&amp;quot; /&amp;gt; Die Sendeleistung betrug seitdem 600&amp;amp;nbsp;kW. Trotzdem war dieser Sender, der offiziell SV Zadar heißt, abends leicht in Europa zu empfangen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Sender übertrug zuletzt von 18 bis 0:45 Uhr das Programm des kroatischen Auslandshörfunks [[Glas Hrvatske]] und wurde am 1. Januar 2014 – ein Jahr nach der Kurzwelle – nach einer Entscheidung der Rundfunkanstalt [[Hrvatska Radiotelevizija]] abgeschaltet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;radioeins&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Kai Ludwig |url=http://www.radioeins.de/programm/sendungen/medienmagazin/radio_news/beitraege/2012/kroatien.html |titel=Kroatien nicht mehr auf Mittelwelle |hrsg=Radioeins Medienmagazin |datum=2014-01-06 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20140109202826/http://www.radioeins.de/programm/sendungen/medienmagazin/radio_news/beitraege/2012/kroatien.html |archiv-datum=2014-01-09 |archiv-bot=2019-05-04 04:14:57 InternetArchiveBot |offline=1 |abruf=2014-01-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Odašiljači i veze |url=http://www.oiv.hr/tvrtka/vijesti/vijest_hr.aspx?id=1218 |titel=End of medium wave transmission |datum=2014-01-05 |abruf=2014-01-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{RE|I,1|596||Aenona|[[Wilhelm Tomaschek]]|RE:Aenona}}&lt;br /&gt;
* Frank Rother: &amp;#039;&amp;#039;Jugoslawien.&amp;#039;&amp;#039; Kunst, Geschichte und Landschaft zwischen Adria und Donau. [[DuMont Buchverlag]], Köln 1988, {{Falsche ISBN|3-7701-0787-0}}, S. 128.&lt;br /&gt;
* Franz N. Mehling: &amp;#039;&amp;#039;Jugoslawien.&amp;#039;&amp;#039; (Knaurs Kulturführer). [[Droemer Knaur]], München 1984, ISBN 3-426-26135-9, S. 220.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.nin.hr/ Website des Fremdenverkehrsamts]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden der Gespanschaft Zadar}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4042355-4|LCCN=n97071096|VIAF=125660630}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Antike illyrische Stadt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nin| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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