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	<title>Nimbschen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T06:54:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nimbschen&amp;diff=2556531&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: archivlink gemeindeverzeichnis.de, vorlage gov</title>
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		<updated>2025-09-06T14:32:29Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;archivlink gemeindeverzeichnis.de, vorlage gov&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil              = Nimbschen&lt;br /&gt;
| Gemeindeart           = Große Kreisstadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename          = Grimma&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen            = &lt;br /&gt;
| Breitengrad           = 51/12/54/N&lt;br /&gt;
| Längengrad            = 12/44/34/E&lt;br /&gt;
| Bundesland            = Sachsen&lt;br /&gt;
| Höhe                  = &lt;br /&gt;
| Fläche                = 1.93&lt;br /&gt;
| Einwohner             = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum = &lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle      = &lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum   = 1875&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach     = Schaddel&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1         = 04668&lt;br /&gt;
| Vorwahl1              = 03437&lt;br /&gt;
| Poskarte              = Deutschland Sachsen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nimbschen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der [[Große Kreisstadt|Großen Kreisstadt]] [[Grimma]] im [[Landkreis Leipzig]] in [[Sachsen]]. Die heutige Siedlung ging aus den Anlagen des einstigen [[Kloster Nimbschen|Klosters Nimbschen]] (1243–1536/42) hervor und gehörte nach dessen Auflösung über Jahrhunderte als Landesschulgut zum Besitz der [[Gymnasium St. Augustin|Fürstenschule in Grimma]]. Nachdem Nimbschen um 1875 unter die Verwaltung von [[Schaddel]] gestellt worden war, erfolgte 1948 die kommunale Umgliederung nach Grimma.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage und Verkehr ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Haltepunkt Nimbschen (2).jpg|mini|Ehemaliger Haltepunkt Nimbschen (2017)]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gierseilfähre Höfgen–Nimbschen, Anleger Nimbschen (1).jpg|mini|Gierseilfähre Höfgen–Nimbschen, Anleger Nimbschen]]&lt;br /&gt;
Nimbschen befindet sich südöstlich der Kernstadt von Grimma zwischen dem Klosterholz im Westen und der [[Mulde (Fluss)|Mulde]] im Osten. Mittels einer [[Gierseilfähre]] ist Nimbschen mit dem Nachbarort [[Höfgen (Grimma)|Höfgen]] am östlichen Muldenufer verbunden. Durch Nimbschen führt die [[Bundesstraße 107]], welche die östlich der Straße gelegene Klosteranlage von der westlich gelegenen Siedlung am Klosterholz trennt. Zwischen 1882 und 1945 besaß Nimbschen einen Haltepunkt an der [[Bahnstrecke Glauchau–Wurzen]] (Muldentalbahn). Der [[Lutherweg Sachsen|Lutherweg]] führt durch Nimbschen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachbarorte ===&lt;br /&gt;
{{Nachbargemeinden&lt;br /&gt;
 | NORDWEST= [[Grimma]]&lt;br /&gt;
 | NORD= &lt;br /&gt;
 | NORDOST= &lt;br /&gt;
 | WEST=  [[Waldbardau]]&lt;br /&gt;
 | OST= [[Kaditzsch]]&lt;br /&gt;
 | SUEDWEST= &lt;br /&gt;
 | SUED= [[Schaddel]]&lt;br /&gt;
 | SUEDOST= [[Höfgen (Grimma)|Höfgen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Das Kloster Nimbschen ===&lt;br /&gt;
[[Datei:2011 Grimma 004 Klosterruine Nimbschen.jpg|mini|Klosterruine Nimbschen]]&lt;br /&gt;
Die erste Erwähnung von Nimbschen am linken Muldenufer südwestlich von Grimma erfolgte vermutlich im Jahr 1227 als &amp;#039;&amp;#039;Nimitsen&amp;#039;&amp;#039; und im Jahr 1258 als &amp;#039;&amp;#039;Nimschene&amp;#039;&amp;#039;. Im Jahr 1250 erwarben Nonnen des 1243 gegründeten [[Zisterzienserinnen]][[kloster]]s &amp;#039;&amp;#039;Marienthron&amp;#039;&amp;#039; bei [[Torgau]] Land in Nimbschen. Zu dieser Zeit siedelten die [[Sanktimoniale]]n in die Stadt Grimma, der wettinischen Gründung aus der Zeit um die Wende zum 13. Jahrhundert, und wurden dort mit der Pfarrei und dem Hospital ausgestattet. Ab 1270 erfolgte der Bau des [[Kloster Nimbschen|Zisterzienserklosters &amp;#039;&amp;#039;Marienthron&amp;#039;&amp;#039; in Nimbschen]], welches im Jahr 1282 als &amp;#039;&amp;#039;in Throno sachte Marie prope Grimmis&amp;#039;&amp;#039; erwähnt wurde. Noch vor 1291 bezogen die Nonnen das neu eingerichtete Kloster in Nimbschen, deren Kirche im Jahr 1291 geweiht wurde. Dadurch stärkten die Nonnen in diesem Gebiet auch die Stellung ihres wettinisch-markgräflichen Territorialherren. Nachdem die [[Zisterze]] Nimbschen im späten Mittelalter umfangreichen Besitz an [[Elbe]] und Mulde besaß, stagnierte der Aufbau der klösterlichen [[Grundherrschaft]] seit dem 14. Jahrhundert, gegen Ende des 15. Jahrhunderts wurden finanzielle Schwierigkeiten erkennbar. In der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts veränderte sich das geistlich-religiöse Leben der Nonnen durch das Eindringen [[Reformation|reformatorischen]] Gedankenguts. Die Flucht von neun Klosterfrauen aus der [[Abtei]] im Jahr 1523, darunter von [[Katharina von Bora]], der späteren Ehefrau [[Martin Luther]]s, und von [[Magdalena von Staupitz]], gehört zu den bekannten Ereignissen aus der Endphase der Klostergemeinschaft. Nach dem Tod der letzten Marienthroner Äbtissin Margaretha (II.) im Jahr 1536 wurde das Kloster Nimbschen als geistliches Institut aufgelöst, der Wirtschaftsbetrieb noch von dem Klosterverwalter fortgeführt, bis im Jahr 1542 der Kurfürst [[Johann Friedrich I. (Sachsen)|Johann Friedrich von Sachsen]] (1525–1554) das Klostergut verpachtete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nimbschen als Gut der Grimmaer Landesschule ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Klostergut Nimbschen Geb-02.jpg|mini|Klostergut Nimbschen]]&lt;br /&gt;
Von 1550 bis 1948 gehörte das einstige Kloster Nimbschen – ebenso wie das [[Kloster Buch]] bei [[Leisnig]] – als Landesschulgut zum Besitz der [[Gymnasium St. Augustin|Fürstenschule in Grimma]],&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kurt Schwabe (Archivpfleger)|Kurt Schwabe]]: Das Archiv der Fürsten- und Landesschule St. Augustin zu Grimma und sein Schicksal nach 1945, S. 151. In: Friedrich Wermuth, Karl Irmscher u.&amp;amp;nbsp;a.: Von der kurfürstlichen Landesschule zum Gymnasium St. Augustin zu Grimma 1550–2000. Beucha 2000, 240 Seiten, ISBN 3-930076-99-3&amp;lt;/ref&amp;gt; von den Pachterlösen wurden Freistellen an der Schule für begabte Schüler aus allen sozialen Schichten finanziert. Mit der Zeit verfielen die Klostergebäude und wurden zur Gewinnung von Baumaterial genutzt. Aus dem noch vorhandenen Material der Klosteranlage entstand im Jahr 1810 das neue Klostergut, welches ab 1901 als [[Vorwerk (Gutshof)|Vorwerk]] durch die Grimmaer Fürsten- und Landesschule genutzt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://sachsens-schloesser.de/grimma-herrenhaus-nimbschen/ Das Herrenhaus Nimbschen auf www.sachsens-schloesser.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Hauptort des einstigen Besitzes des säkularisierten Klosters war Nimbschen zwischen 1550 und 1856 amtsunmittelbar dem [[Kurfürstentum Sachsen|kurfürstlich-sächsischen]] bzw. [[Königreich Sachsen|königlich-sächsischen]] [[Schulamt Grimma]] unterstellt,&amp;lt;ref&amp;gt;[[Karlheinz Blaschke]], [[Uwe Ulrich Jäschke]]: &amp;#039;&amp;#039;Kursächsischer Ämteratlas.&amp;#039;&amp;#039; Leipzig 2009, ISBN 978-3-937386-14-0; S.&amp;amp;nbsp;60&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt; welches für die Verwaltung des Besitzes und der wirtschaftlichen Unterhaltung der Fürstenschule Grimma zuständig war. Das Schulamt Grimma wurde ab 1829 schrittweise mit dem [[Erbamt Grimma]] zusammengeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nimbschen als Ortsteil ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kapelle-Nimbschen.jpg|mini|Kapelle Nimbschen]]&lt;br /&gt;
Bei den im 19. Jahrhundert im [[Königreich Sachsen]] durchgeführten Verwaltungsreformen wurden die Ämter aufgelöst. Dadurch kam Nimbschen im Jahr 1856 unter die Verwaltung des [[Gerichtsamt Grimma|Gerichtsamts Grimma]] und 1875 an die neu gegründete [[Amtshauptmannschaft Grimma]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle | url=https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/grimma.htm |titel=Die Amtshauptmannschaft Grimma im Gemeindeverzeichnis 1900 | offline=2025-07-28 | archiv-url=https://web.archive.org/web/20250223003928/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen/grimma.htm | archiv-datum=2025-02-23 | abruf=2025-07-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1875 gehörte Nimbschen bezüglich der kommunalen Verwaltung zu [[Schaddel]]. Am 30. Juni 1877 erfolgte die Eröffnung des Teilstücks [[Großbothen]]–[[Wurzen]] der [[Bahnstrecke Glauchau–Wurzen]] (Muldentalbahn) über Nimbschener Flur. An dieser eröffnete am 20. Juni 1882 der &amp;#039;&amp;#039;Haltepunkt Nimbschen&amp;#039;&amp;#039;, an welchen der am anderen Muldenufer gelegene Ort [[Höfgen (Grimma)|Höfgen]] durch eine Seilfähre angebunden war. Infolge der [[Zweiter Weltkrieg|kriegsbedingten]] Zerstörung der Grimmaer Rabensteinbrücke am 15. April 1945 war die Bahnstrecke seitdem zwischen Großbothen und Grimma unt Bf unterbrochen. Der Oberbau wurde zwischen diesen Bahnhöfen als Reparationsleistung abgebaut. Trotz Reparatur der Brücke war es wegen Materialmangels nicht mehr möglich, das Streckengleis wieder aufzubauen, wodurch auch der Haltepunkt Nimbschen nicht mehr bedient werden konnte. Die hölzerne Wartehalle blieb dennoch bis heute erhalten und wird privat genutzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.sachsenschiene.net/bahn/sta/sta0697.htm Das Empfangsgebäude des Haltepunkts Nimbschen auf www.sachsenschiene.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ortsteil Nimbschen, welcher aus der einstigen Klosteranlage und einer Siedlung am Klosterholz besteht, wurde am 11. Dezember 1948 von Schaddel nach Grimma umgegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{GOV|objekt=Nimbschen |val=NIMHENJO61IF |abruf=2025-09-05}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Durch die [[Kreisreformen in der DDR|zweite Kreisreform in der DDR]] im Jahr 1952 wurde Nimbschen als Teil der Kreisstadt Grimma dem [[Kreis Grimma]] im [[Bezirk Leipzig]] angegliedert, der ab 1990 als sächsischer [[Kreis Grimma|Landkreis Grimma]] fortgeführt wurde und 1994 im [[Muldentalkreis]] bzw. 2008 im Landkreis Leipzig aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das einstige Klostergut neben der Klosterruine, bestehend aus dem Herrenhaus, der Remise, Schmiede, Stallungen und einer Scheune wird nach der aufwändigen Sanierung als &amp;#039;&amp;#039;Hotel Kloster Nimbschen&amp;#039;&amp;#039; mit Tagungsmöglichkeiten und einer &amp;#039;&amp;#039;Kulturscheune&amp;#039;&amp;#039; genutzt. Der Hotelkomplex hat unter der [[Elbhochwasser 2002|Jahrhundertflut im Jahr 2002]] gelitten. Zum Reformationstag 2010 wurde der Grundstein für die Kapelle neben der Klosterruine gelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Ruinen des [[Kloster Nimbschen|Klosters Nimbschen]] mit neu errichteter Kapelle&lt;br /&gt;
* Klostergut Nimbschen&lt;br /&gt;
* Lutherweg Sachsen&lt;br /&gt;
* Muldentalbahn-Radweg&lt;br /&gt;
* [[Gierseilfähre]] Höfgen–Nimbschen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{HOV|Nimbschen,_Kloster|Nimbschen}}&lt;br /&gt;
* [https://www.kloster-nimbschen.de/de/ Webseite des Hotels Kloster Nimbschen]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gemeindeteile der Stadt Grimma}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1054826358|VIAF=309659721}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Nimbschen}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Leipzig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Grimma)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Mulde]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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