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	<title>Nils Chrisander - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T10:38:05Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nils_Chrisander&amp;diff=2429016&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Kjalarr am 14. November 2025 um 20:49 Uhr</title>
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		<updated>2025-11-14T20:49:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Nicola Perscheid - Nils Chrisander.jpg|miniatur|Nils Chrisander auf einer Fotografie von [[Nicola Perscheid]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nils Olaf Waldemar Chrisander&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Einbürgerungsregister Kalifornien, USA, kostenpflichtig abrufbar auf [[Ancestry]].com&amp;lt;/ref&amp;gt; (* [[14. Februar]] [[1884]] in [[Stockholm]], [[Schweden]]; † [[5. Juni]] [[1947]] in Skivarp bei [[Skurup]], Schweden) war ein in Schweden, [[Deutschland]] und den [[USA]] tätiger schwedischer [[Schauspieler]] und [[Filmregisseur]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Chrisanders Onkel war nach eigenen Angaben der gleichnamige Komponist Nils Chrisander, seine Großtante die Opernsängerin [[Jenny Lind]]. Er will verschiedene höhere Schulen in Stockholm, [[Wien]], [[Paris]] und [[London]] besucht haben. Nach seinem Schulabschluss soll er zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein Studium der [[Kunstgeschichte]] und [[Philosophie]] begonnen haben. Anschließend habe er sich als Kunstmaler versucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Elevenschule des [[Dramaten]] in Stockholm nahm Chrisander Schauspielunterricht und begann anschließend Theater (unter anderem im [[August Strindberg|August-Strindberg]]-Stück &amp;#039;&amp;#039;Karl XII.&amp;#039;&amp;#039;) zu spielen. Über den Schauspieler und Regisseur [[Bjørn Bjørnson]] knüpfte Chrisander 1913 Kontakt zur Kinematografie.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine erste nachweisbare Filmfigur, eine Nebenrolle, war 1914 die des Ingenieurs Markander in &amp;#039;&amp;#039;Et Gensyn&amp;#039;&amp;#039;. Im Jahr darauf übersiedelte Chrisander nach [[Berlin]], wo er fast ausschließlich Hauptrollen erhielt. Chrisanders Fach waren fortan Helden, Liebhaber und Charakterrollen. Seinen bekanntesten Part aus der frühen Tätigkeitsphase in Deutschland erhielt er noch im selben Jahr 1915 in [[Ernst Matray]]s mutmaßlich [[Das Phantom der Oper (1916)|erster Verfilmung]] von [[Gaston Leroux]] romantischer Schauergeschichte &amp;#039;&amp;#039;[[Das Phantom der Oper]]&amp;#039;&amp;#039;, in der er an der Seite seiner norwegischen Kollegin [[Aud Egede-Nissen]] die Titelfigur spielte. Weitere Partnerinnen beim deutschen Film wurden in den kommenden Kriegs- und frühen Nachkriegsjahren [[Erna Morena]], [[Lotte Neumann]], [[Henny Porten]], [[Lil Dagover]] und [[Pola Negri]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Immer wieder kehrte Nils Chrisander für Filmverpflichtungen ins heimatliche Stockholm zurück. 1918 absolvierte er dort seinen letzten schwedischen Auftritt mit der Hauptrolle des Chirurgen Dr. Henry Arel in &amp;#039;&amp;#039;Nobelpristagaren&amp;#039;&amp;#039;. Der Großteil seiner schwedischen Filme entstand unter der Regie von Georg af Klercker. Seine Lieblingsrolle&amp;lt;ref&amp;gt;Mühsam / Jacobsohn, S. 32&amp;lt;/ref&amp;gt; war in Deutschland die des Fürsten Hochwald in der eigenen Inszenierung &amp;#039;&amp;#039;Die weißen Rosen von Ravensburg&amp;#039;&amp;#039;, für den er mit am Drehbuch schrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit dem letzten Kriegsjahr 1918 arbeitete Nils Chrisander zwei Jahre lang als Filmregisseur in Berlin. Keine dieser Arbeiten ist jedoch von filmhistorischer Bedeutung. Mit Beginn der 20er Jahre verließ Chrisander vorübergehend das Filmgeschäft und begab sich auf Reisen, unter anderem zu „Geheimstudien in Ägypten und Asien“, wie er nebulös schrieb.&amp;lt;ref&amp;gt;wie 2. Das Schwedische Filminstitut gibt an, er hätte auch als Archäologe gearbeitet. Somit könnte er zumindest in Ägypten an Ausgrabungen teilgenommen haben&amp;lt;/ref&amp;gt; Wieder in Deutschland, war er bis 1926 mit Wohnsitz in [[Berlin-Friedenau]] nachweisbar, dann folgte Chrisander noch im selben Jahr einem Ruf nach [[Hollywood]], wo im Frühjahr 1927 zwei wenig beachtete Inszenierungen des Schweden mit den einst in [[Österreich]] respektive Deutschland beim Film aktiven Schauspielern [[Lya de Putti]], [[Joseph Schildkraut]] und [[Victor Varconi]] uraufgeführt wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl Anschlussangebote ausblieben, blieb Chrisander noch zumindest bis zu Beginn der 30er Jahre in [[Los Angeles]] nachweislich ansässig. Später kehrte er ins heimatliche Schweden zurück, wo er sich in einem Dorf im äußersten Süden des Landes niederließ.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie (als Schauspieler) ==&lt;br /&gt;
* 1914: Et Gensyn&lt;br /&gt;
* 1915: Um ein Weib&lt;br /&gt;
* 1915: [[Die Wellen schweigen]]&lt;br /&gt;
* 1916: [[Das Phantom der Oper (1916)|Das Phantom der Oper]]&lt;br /&gt;
* 1916: [[Amarant (Film)|Amarant]]&lt;br /&gt;
* 1916: Wege, die ins Dunkle führen&lt;br /&gt;
* 1916: Die Liebe, sie war nur ein Traum&lt;br /&gt;
* 1916: [[Die Gespensterstunde]]&lt;br /&gt;
* 1916: Svärmor på vift eller Förbjudna vägar&lt;br /&gt;
* 1916: Fången på Karlstens fästning&lt;br /&gt;
* 1917: Wenn frei das Meer für deutsche Fahrt&lt;br /&gt;
* 1917: [[Nicht lange täuschte mich das Glück]]&lt;br /&gt;
* 1917: Die toten Augen&lt;br /&gt;
* 1917: Die neue Dalia&lt;br /&gt;
* 1917: [[Der Schmuck des Rajah]]&lt;br /&gt;
* 1917: Revelj&lt;br /&gt;
* 1918: Nobelpristagaren&lt;br /&gt;
* 1919: Die weißen Rosen von Ravensburg&lt;br /&gt;
* 1920/21: [[Die Jagd nach dem Tode]] (4 Teile)&lt;br /&gt;
* 1923: Die Welt in Flammen (2 Teile)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie (als Regisseur) ==&lt;br /&gt;
* 1918: Chrysanthème&lt;br /&gt;
* 1918: Olaf Bernadotte&lt;br /&gt;
* 1919: [[Cagliostros Totenhand]]&lt;br /&gt;
* 1919: Gelübde der Keuschheit&lt;br /&gt;
* 1919: Die Totenmaske&lt;br /&gt;
* 1919: Tragödie einer Leidenschaft&lt;br /&gt;
* 1919: Alraune und der Golem&lt;br /&gt;
* 1919: Die weißen Rosen von Ravensburg (auch Drehbuchmitarbeit)&lt;br /&gt;
* 1920: Sieger Tod&lt;br /&gt;
* 1923: Die Welt in Flammen (2 Teile)&lt;br /&gt;
* 1926: Die Gefangene des Scheik &amp;#039;&amp;#039;(Fighting Love)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* 1927: Der Herzensdieb &amp;#039;&amp;#039;(The Heart Thief)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Richter (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Filmstern 1922&amp;#039;&amp;#039;. Hans Hermann Richter Verlag, Berlin-Wilmersdorf 1921/22, S. 18&lt;br /&gt;
* Kurt Mühsam / Egon Jacobsohn: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon des Films&amp;#039;&amp;#039;. Verlag der Lichtbildbühne, Berlin 1926, S. 32.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0159633}}&lt;br /&gt;
* {{Filmportal|786ce4aea07045f7b1b822db08af56be}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1061832635|VIAF=312620400}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Chrisander, Nils}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stummfilmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmregisseur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwede]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1947]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Chrisander, Nils&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Chrisander, Nils Olaf Waldemar (vollständiger Name); Chrisander, Nils Valdemar &lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=schwedischer Schauspieler und Filmregisseur&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=14. Februar 1884&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Stockholm]], [[Schweden]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=5. Juni 1947&lt;br /&gt;
|STERBEORT=Skivarp bei [[Skurup]], [[Schweden]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kjalarr</name></author>
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