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	<title>Nilbuntbarsch - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T00:33:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nilbuntbarsch&amp;diff=2493370&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: zwischen ... und ...</title>
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		<updated>2025-01-25T12:12:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;zwischen ... und ...&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Nilbuntbarsch&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Oreochromis niloticus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Carl von Linné|Linnaeus]], 1758)&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Oreochromis&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Oreochromini&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Pseudocrenilabrinae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Buntbarsche&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Cichlidae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Buntbarschartige&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Cichliformes&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = Oreo nilo 071011-0507 F jtg.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei: Tilápia ou Sarotherodon niloticus 2.jpg|mini|Nilbuntbarsch]]&lt;br /&gt;
[[Datei: Oreochromis niloticus.jpg|mini|Männliches Tier]]&lt;br /&gt;
[[Datei: Oreochromis niloticus (44653802502).jpg|mini|&amp;#039;&amp;#039;Oreochromis niloticus&amp;#039;&amp;#039; im Gewässer]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nilbuntbarsch&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Oreochromis niloticus&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Fischart aus der Familie der [[Buntbarsche]] (Cichlidae), die mit acht Unterarten in [[Westafrika|West-]], Nordost- und [[Ostafrika]] weit verbreitet ist und auch im [[Naher Osten|Nahen Osten]] vorkommt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Oreochromis niloticus&amp;#039;&amp;#039; kann etwa 60 cm lang und über 4 kg schwer werden. Er besitzt einen sehr hochrückigen und seitlich abgeflachten Körper, der mit Cycloidschuppen bedeckt ist. Die Körperhöhe beträgt 40 bis 47 % der [[Standardlänge]], die Kopflänge 31,5 bis 40,5 % der Standardlänge und die Unterkieferlänge 29 bis 37 % der Kopflänge. Die Kiefer kleinerer Fische sind mit 3 bis 4 Zahnreihen besetzt, größere Exemplare (länger als 20 cm) besitzen 4 bis 6 Zahnreihen. Die Zähne der äußeren Zahnreihe sind zweispitzig. Die untere [[Pharyngealia]] ist ebenso breit wie lang oder etwas breiter. Ihr [[ventral]]er Kiel ist länger als der dreieckige, mit Zähnen besetzte Bereich. Auf dem unteren Ast des ersten Kiemenbogens befinden sich 18 bis 28 [[Kiemenreuse]]nstrahlen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Flossenformel]]: [[Rückenflosse|Dorsale]] XV–XVIII/11–13, [[Afterflosse|Anale]] III/9–11.&lt;br /&gt;
* [[Schuppenformel]]: SL 31–34, 2–3 Schuppenreihen auf den Kopfseiten.&lt;br /&gt;
* Wirbel: 30–32.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffälligstes Kennzeichen des Nilbuntbarschs sind die senkrechten Streifen auf der Schwanzflosse. Ansonsten sind die Fische von grauer Grundfarbe und zeigen 6 bis 9 senkrechte, olivgrüne Streifen an den Körperseiten. Der Bauch ist weißlich, die Oberlippe grün oder weiß, die Unterlippe weiß. Rücken- und Afterflosse sind gräulich, manchmal mit einem schmalen rötlichen Rand. Die Brustflossen sind transparent, die Bauchflossen grau. Während der Fortpflanzungszeit zeigen die Männchen einen rötlichen Schimmer auf Kopf, Körper, Rücken- und Schwanzflosse.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensweise ==&lt;br /&gt;
Der Nilbuntbarsch kommt in vielen verschiedenen Süßwasserhabitaten vor und hat eine hohe Temperaturtoleranz (13,5–33 °C). Das können Flüsse, Seen oder Bewässerungskanäle sein. Er ernährt sich überwiegend von [[Phytoplankton]] und Algen. Wie alle &amp;#039;&amp;#039;Oreochromis&amp;#039;&amp;#039;-Arten ist auch &amp;#039;&amp;#039;Oreochromis niloticus&amp;#039;&amp;#039; ein [[Maulbrüter]], bei dem das Brutgeschäft nur vom Weibchen ausgeübt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterarten ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Oreochromis niloticus baringoensis&amp;#039;&amp;#039; [[Ethelwynn Trewavas|Trewavas]], 1983; [[Baringosee]] ([[Kenia]]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Oreochromis niloticus cancellatus&amp;#039;&amp;#039; (Nichols, 1923); Seen des [[Ostafrikanischer Graben|äthiopischen Rift Valley]], [[Basaka-See]] und [[Awash (Fluss)|Awash]]-System, aber nicht im [[Tanasee]] und [[Turkana-See]].&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Oreochromis niloticus eduardianus&amp;#039;&amp;#039; (Boulenger, 1912); [[Weißer Nil#Victoria-Nil, Kyoga-Nil und Albert-Nil|Albert-Nil]], [[Albertsee|Albert-]], [[Edwardsee|Edward-]], [[Georgsee|Georg-]], [[Kivusee]], [[Ruzizi]] und [[Tanganjikasee]]. (Eingeführt im [[Viktoriasee]] und [[Kyogasee]] und in viele weitere kleine Seen und [[Stausee]]n in [[Uganda]] und [[Ruanda]]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Oreochromis niloticus filoa&amp;#039;&amp;#039; Trewavas, 1983; Awash-System ohne Basaka-See; möglicherweise auch im Akakisee.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Oreochromis niloticus niloticus&amp;#039;&amp;#039; (Linnaeus, 1758); [[Israel]], Stromgebiet des [[Nil]] vom Albertnil bis zum Delta, Westafrika ([[Senegal (Fluss)|Senegal]], [[Gambia (Fluss)|Gambia]], [[Volta (Fluss)|Volta]], [[Niger (Fluss)|Niger]] und [[Benue]]) und im [[Tschadsee]]. In zahlreichen Ländern wurde die Unterart als Speisefisch eingeführt.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Oreochromis niloticus sugutae&amp;#039;&amp;#039; Trewavas, 1983; Nordwestkenia, auch in [[Thermalquelle]]n.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Oreochromis niloticus tana&amp;#039;&amp;#039; Seyoum &amp;amp; Kornfield, 1992; [[Tanasee]] (Hochland von Äthiopien).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Oreochromis niloticus vulcani&amp;#039;&amp;#039; (Trewavas, 1933); Turkana-See (Kenia) und Zuflüsse mit Ausnahme des [[Omo (Fluss)|Omo]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung in der Aquakultur ==&lt;br /&gt;
Der anspruchslose Nilbuntbarsch&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nilbuntbarsch&amp;quot;&amp;gt;[https://www.aquakulturinfo.de/tilapia Tilapia (Oreochromis niloticus) auf www.aquakulturinfo.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; gilt als eine der wichtigsten Speisefischarten für die globale Aquakultur. Mittlerweile gehört er auch in den [[USA]] zu einer der beliebtesten Nutzarten&amp;lt;ref&amp;gt;[https://eatsmarter.de/lexikon/warenkunde/fisch/tilapia Der Tilapia gehört in den USA zu den beliebtesten Fischsorten, bei uns hat er noch Startschwierigkeiten. Tatsächlich ist Tilapia nicht unumstritten. Tilapia. Eat Smarter. 27. Dezember 2018]&amp;lt;/ref&amp;gt;. 2017 belief sich die Jahresproduktion gemäß FAO auf 4.130.281 Tonnen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nilbuntbarsch&amp;quot;/&amp;gt;. Bei einer Wassertemperatur zwischen 20 und 35&amp;amp;nbsp;°C kann die omnivore Tilapia-Art bis 60 Zentimeter groß werden. Der Nilbuntbarsch ernährt sich unter anderem von [[Detritus (Hydrologie)|Detritus]], Algenaufwuchs (Periphyton), Biofilm, kleinen Krebstieren, Wirbellose oder Wasserpflanzen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nilbuntbarsch&amp;quot;/&amp;gt;. Unter bestimmten Bedingungen kann er sogar feinste Nährstoffpartikel&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nilbuntbarsch&amp;quot;/&amp;gt; aus dem Wasser aufnehmen. Es lässt sich im bestimmten Grade auch mit Futter, welches einen geringen Eiweißanteil&amp;lt;ref&amp;gt;[https://fischratgeber.wwf.at/species/oreochromis-spp/ Tilapia. &amp;#039;&amp;#039;Oreochromis ssp.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; enthält, mästen. Für die Produktion von einem Kilogramm Tilapiafleisch sind in Relation ca. 0,7 kg Futterfischfleisch notwendig. Damit besitzt er einen hervorragenden [[Futterverwertung]]skoeffizienten. Für die Aquakultur ist wegen seines festen und wohlschmeckenden Fleisches, der einfachen Reproduktion, besonderen Schnellwüchsigkeit und Resistenz gegenüber Pathogenen&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nilbuntbarsch&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.alimentarium.org/de/wissen/tilapia Tilapia - Widerstandsfähig auch unter schwierigen Zuchtbedingungen. alimentarium]&amp;lt;/ref&amp;gt; besonders gut geeignet. Infolge seines maulbrütenden Verhaltens sind die Ausfall- und Verlustraten beim Nilbuntbarsch deutlich niedriger als bei anderen Fischarten. Zu den wichtigsten Erzeugerländern gehören derzeit [[Ägypten]], [[China]] und [[Indonesien]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nilbuntbarsch&amp;quot;/&amp;gt;. Aber auch kleinere Länder wie [[Honduras]] sind in die Erzeugung von Tilapias&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.prohonduras.hn/images/mosaicoexport/tilapia.pdf Tilapia Hondureña]&amp;lt;/ref&amp;gt; eingestiegen. Die Produktion verläuft in mehreren Abschnitten&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nilbuntbarsch&amp;quot;/&amp;gt;: dem Laichvorgang des Elterntierbestand und der Brutpflege durch die weiblichen Tiere. Des Weiteren durch die Larvenaufzucht in Teichen oder Tanks. Bei den Larven wird eine Geschlechtsumkehr (sex reversal&amp;lt;ref&amp;gt;[https://freshwater-aquaculture.extension.org/wp-content/uploads/2019/08/Sex_Reversal_of_Tilapia.pdf Ronald P. Phelps und Thomas J. Popma: Sex reversal of Tilapia. Tilapia Aquaculture in the Americas. Vol. 2, The World Aquaculture Society. 2000]&amp;lt;/ref&amp;gt;) vorgenommen. Danach kommen die Tiere in die Mast&amp;lt;ref name=&amp;quot;Nilbuntbarsch&amp;quot;/&amp;gt;. Diese kann in geschlossenen Kreislaufanlagen, offenen Durchflussanlagen, Netzgehegen, semi-intensiv genutzten Teichen oder extensiv genutzten Teichen stattfinden. Nach fünf bis sechs Monaten haben die Nilbuntbarsche dann ihre Schlachtreife erreicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da der Nilbuntbarsch Zwischenwirt für den Zwergdarmegel &amp;#039;&amp;#039;[[Haplorchis yokogawai]]&amp;#039;&amp;#039; ist, kann der Verzehr ungenügend erhitzer Fische eine [[Haplorchiasis]] verursachen.&amp;lt;ref&amp;gt;Jong-Yil Chai, Bong-Kwang Jung: &amp;#039;&amp;#039;Fishborne zoonotic heterophyid infections: An update&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Food and Waterborne Parasitology&amp;#039;&amp;#039;. Band 8–9, 2017, S. 44.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Melanie L. J. Stiassny, Guy G. Teugels, Carl D. Hopkins: &amp;#039;&amp;#039;The Fresh and Brackish Water Fishes of Lower Guinea, West-Central Africa.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. Muséum national d’histoire naturelle / Musée royal de l’Afrique Centrale, Paris / Tervuren 2007, ISBN 978-9-0747-5220-6.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Oreochromis niloticus}}&lt;br /&gt;
* {{fishbase|g=Oreochromis|s=niloticus}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oreochromine Buntbarsche]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
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