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	<title>Nikolaus Wasser - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T16:08:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nikolaus_Wasser&amp;diff=1931348&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Futtwut: /* Verurteilung und KZ */ Link zu Josef Hoegen hinzugefügt.</title>
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		<updated>2025-03-06T14:37:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verurteilung und KZ: &lt;/span&gt; Link zu Josef Hoegen hinzugefügt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nikolaus Wasser&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[22. September]] [[1906]] in [[Kessenich (Bonn)|Bonn]]; † [[28. Juli]] [[1973]] in [[Berlin]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Kommunist]] und [[Widerstand gegen den Nationalsozialismus|Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus]]. Er überlebte das [[KZ Sachsenhausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kindheit und Jugend ==&lt;br /&gt;
Nikolaus Wasser war der Sohn von Matthias und Josefine Wasser, geb. Heinen. Sein Vater war Porzellandreher. Er war das dritte von sechs Kindern und der einzige Junge der streng katholischen Familie. Seine Kindheit verbrachte er in ärmlichen und entbehrungsreichen Verhältnissen. Im Alter von sechs Jahren musste auf einem Bauernhof zum Lebensunterhalt der Familie beitragen. Wasser besuchte acht Jahre die Volksschule in [[Kessenich_(Bonn)|Kessenich]] und ließ sich danach bei einem Onkel zum Former in einer Gießerei in [[Dottendorf]] ausbilden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partei- und Organisationszugehörigkeit ==&lt;br /&gt;
Wasser trat während seiner Ausbildung in die Gewerkschaft der Metallarbeiter ein und wurde Mitglied der [[Sozialistische Arbeiter-Jugend|Sozialistischen Arbeiter-Jugend]]. 1922 trat er in den [[Kommunistischer Jugendverband Deutschlands (1920)|Kommunistischen Jugendverband]] ein. Im Zuge der politischen Kämpfe in der [[Weimarer Republik]] leitete Wasser eine Gruppe von fünf Mitgliedern des illegalen [[Roter Frontkämpferbund|Roten Frontkämpferbunds]], die Funktionäre und Versammlungen mit Waffen gegen Überfälle schützen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Machtergreifung und „Schutzhaft“ ==&lt;br /&gt;
Wenige Wochen nach der [[Machtergreifung|Machtübernahme]] der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] wurde Wasser verhaftet und ins Emsland transportiert. Dort verbrachte er die zweite Jahreshälfte von 1933 in [[Schutzhaft (Nationalsozialismus)|„Schutzhaft“]] im [[KZ Börgermoor]] und wurde zur schwersten Moorarbeit herangezogen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verurteilung und KZ ==&lt;br /&gt;
Nach seiner Freilassung schloss Nikolaus Wasser sich dem Widerstand an, leitete die KPD-Zelle in Bonn-Süd und lebte in der Illegalität. 1935 wurde er von der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] verhaftet und bis zu seiner Verurteilung durch das [[Oberlandesgericht Hamm]] mehrfach durch die Gestapo in der Kölner Krebsgasse gefoltert. Er berichtete in seinen Erinnerungen von grausamen Misshandlungen und nennt drei Namen seiner vier Folterer: Trierweiler, [[Josef Hoegen|Hoegen]] und Brodesser. Bei dem vierten handelte es sich vermutlich um den Kölner Gestapo-Sekretär Kütter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mai 1936 wurde Nikolaus Wasser zu sechseinhalb Jahren Haft verurteilt. Seine Haft verbrachte er bis zum Jahre 1942 im [[Justizvollzugsanstalt Siegburg|Zuchthaus Siegburg]], dann wurde er in das KZ Sachsenhausen überstellt. Dort blieb er bis zur Evakuierung des Lagers durch die [[Schutzstaffel|SS]] im Jahre 1945.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nach dem Krieg ==&lt;br /&gt;
Nikolaus Wasser lernte nach dem Krieg Käthe Schiftan kennen. Das Paar heiratete 1948 und hatte eine gemeinsame Tochter. Wegen seiner durch das KZ angegriffenen Gesundheit konnte Wasser seinen alten Beruf als Former nicht mehr ausüben. Er arbeitete in [[Ost-Berlin]] als Lager- und Niederlassungsleiter und ab 1952 als Schulungsleiter der [[Handelsorganisation]] (HO). 1963 wurde Wasser wegen gesundheitlicher Probleme frühverrentet. Er verstarb nach einer doppelseitigen [[Lungenentzündung]] 1973 in Berlin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Autobiografie ==&lt;br /&gt;
* Horst Pierre-Bothien (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Bonner Kommunist und Widerstandskämpfer. Erinnerungen (1906 - 1945)&amp;#039;&amp;#039;, Stadtmuseum Bonn, 1999, ISBN 978-3-931878-09-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Titel=Bonns dunkle Vergangenheit: Täter, Opfer und Widerständler. Politisch motivierter Widerstand |Autor=[[Josef Niesen]] |Sammelwerk=Bönnsche Geschichte und Geschichten |Verlag=BonnBuchVerlag |Datum=2019 |ISBN=978-3-9818821-2-4 |Seiten=321–323}}&lt;br /&gt;
* Horst-Pierre Bothien (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Nikolaus Wasser. Bonner Kommunist und Widerstandskämpfer. Erinnerungen (1906–1945)&amp;#039;&amp;#039;. [[Stadtmuseum Bonn]], Bonn 1999, ISBN 3-931878-09-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.bonn.de/familie_gesellschaft_bildung_soziales/stadtarchiv/geschichte/11373/index.html?lang=de &amp;#039;&amp;#039;Bonnerinnen und Bonner im Gegensatz zum Nationalsozialismus&amp;#039;&amp;#039; (Gedenkseite der Stadt Bonn)]&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|123803365}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123803365|LCCN=no/99/90430|VIAF=15688435}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Wasser, Nikolaus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Börgermoor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Sachsenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person (NS-Opfer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rotfrontkämpfer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autobiografie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:KPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1906]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1973]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bonn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Ost-Berlin)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Wasser, Nikolaus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kommunist und Widerstandskämpfer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=22. September 1906&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kessenich (Bonn)|Bonn]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. Juli 1973&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Futtwut</name></author>
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