<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Nikolaus_R%C3%BCdinger</id>
	<title>Nikolaus Rüdinger - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Nikolaus_R%C3%BCdinger"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nikolaus_R%C3%BCdinger&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-20T21:19:37Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nikolaus_R%C3%BCdinger&amp;diff=342225&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Nick Fishman am 18. März 2026 um 13:35 Uhr</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nikolaus_R%C3%BCdinger&amp;diff=342225&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-18T13:35:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Nikolaus Rüdinger CIPB0599.jpg|mini|Nikolaus Rüdinger (1832–1896)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nikolaus Rüdinger&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. März]] [[1832]] in [[Erbes-Büdesheim]] ([[Rheinhessen]]); † [[25. August]] [[1896]] in [[Tutzing]] am [[Starnberger See]]) war ein deutscher [[Anatomie|Anatom]] und [[Professur|Universitätsprofessor]] in [[München]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kindheit und Jugend ==&lt;br /&gt;
Nikolaus Rüdinger war letztes von zwölf Kindern des Landwirts und Fleischers Andreas Rüdinger und seiner Ehefrau Elisabeth, geb. Schidder.&amp;lt;ref name=&amp;quot;RhVbl. 1935&amp;quot;&amp;gt;o.&amp;amp;nbsp;V.: &amp;#039;&amp;#039;Erbes-Büdesheim. (Familiengeschichtliches).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Rheinhessische Volksblätter.&amp;#039;&amp;#039; 1935, Nr. 13. Alzey 1935.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wuchs in einfachen Verhältnissen auf und wurde durch den Tod des Vaters bereits mit drei Jahren [[Halbwaise]]. Zunächst besuchte er die Dorfschule seines Heimatortes. Da seiner Mutter aber die Mittel fehlten, um ihn auf eine weiterführende Schule zu schicken, erhielt er anschließend durch den örtlichen katholischen Pfarrer Jacobus Böhm privaten Unterricht in den [[Gymnasium|Gymnasialfächern]]. Früh schon begeisterte er sich für den Arztberuf, doch ein [[Medizinstudium]] war für die Familie erst recht nicht zu finanzieren. So begann er mit 14 Jahren auf eigenen Wunsch die Lehre bei einem [[Alzey]]er [[Barbier]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausbildung in Heidelberg und Entdeckung in Gießen (1850–1855) ==&lt;br /&gt;
1850 wurde Rüdinger schließlich Barbiergehilfe in [[Heidelberg]]. An der dortigen [[Universität Heidelberg|Ruprecht-Karls-Universität]] war es seit längerer Zeit üblich, dass Barbiere bzw. [[Bader]] anatomische und [[Chirurgie|chirurgische]] [[Vorlesung]]en hörten, um schließlich die Prüfung als [[Wundarzt]] zu absolvieren und die Laufbahn der niederen Chirurgie einzuschlagen. Diese Möglichkeit nutzte auch der achtzehnjährige Rüdinger für ein Semester. Dann ermöglichte ihm jedoch eine Erbschaft infolge des Todes seiner Mutter ein reguläres vierjähriges Studium der Medizin in Heidelberg. So konnte er unter [[Jakob Henle]] und [[Friedrich Arnold (Mediziner)|Friedrich Arnold]] umfangreiche Kenntnisse der Anatomie des menschlichen Körpers erwerben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1854 legte er an der [[Universität Gießen|Ludwigs-Universität]] in [[Gießen]] den anatomischen Teil der [[Staatsexamen|Staatsprüfung]] für Wundärzte ab. Dabei blieben seine Wissbegier und seine außergewöhnliche Begabung für die [[Präparator#In der Medizin|medizinische Präparation]] auch [[Theodor von Bischoff]] nicht verborgen. Vor dem Hintergrund des damaligen [[Krimkrieg|Krimkrieges (1853–56)]] beabsichtigte Rüdinger, dem [[Russisches Kaiserreich|Russischen Reich]] seine Dienste als [[Militärarzt]] anzubieten. Nach dem Besuch mehrerer Gießener Kliniken im Winter 1854/55 meldete er sich hier mangels entsprechender Schulzeugnisse als vermeintlich „Fremder“ zum [[Doktor]]examen. Tatsächlich gelang es ihm, am 12. April 1855 in Gießen ohne das Vorliegen einer gedruckten [[Dissertation]] zum &amp;#039;&amp;#039;Doctor medicinae extraneus&amp;#039;&amp;#039; in Medizin, Chirurgie und [[Geburtshilfe]] [[Promotion (Doktor)|promoviert]] zu werden. Seinen ursprünglichen Plan, nach [[Russland]] auszuwandern, verwarf er jedoch, da von Bischoff ihm eine Stelle als sein Privatassistent offerierte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken in München (1855–1896) ==&lt;br /&gt;
Rüdinger entschied sich für dieses Angebot, brach die wundärztliche Prüfung ab und begleitete von Bischoff, als dieser am 26. April 1855 der [[Berufung (Amt)|Berufung]] nach München folgte. Hier war der Privatassistent ab dem 15. Mai 1855 bereits als [[Prosektor]] an der anatomischen Anstalt der [[Universität München|Ludwig-Maximilians-Universität]] tätig. In den folgenden Jahren schuf er eine beachtenswerte Sammlung anatomischer Präparate und half beim praktischen Unterricht im Sektionssaal. Gleichzeitig verfasste und [[Publikation|publizierte]] er erste wissenschaftliche Arbeiten. Hierauf gestützt, ersuchte er am 10. Dezember 1857 auf direktem Weg König [[Maximilian II. Joseph]] „unter [[Dispens]] von der Vorlage eines [[Matura|Maturitätszeugnisses]] und unter Entbindung von der ärztlichen Staatsprüfung in Bayern&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kupffer&amp;quot;&amp;gt;Karl Wilhelm von Kupffer: &amp;#039;&amp;#039;Nikolaus Rüdinger †.&amp;#039;&amp;#039; In: Bardeleben, K. v. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Anatomischer Anzeiger|Anatomischer Anzeiger. Centralblatt für die gesamte wissenschaftliche Anatomie]]&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 1897, S.&amp;amp;nbsp;219–232. Jena 1897.&amp;lt;/ref&amp;gt;“ um seine Zulassung zur [[Habilitation]] als [[Privatdozent]]. Seinem Anliegen wurde jedoch nach Anhörung der zuständigen Instanzen ([[Senat#Hochschulbereich|Senat]] und [[medizinische Fakultät]] der Münchener Universität) aufgrund seiner mangelnden Schulbildung, seinem Werdegang als Barbier, der Umstände seiner Promotion in Gießen und offenbar auch da er kein gebürtiger Bayer war, nicht entsprochen. Daher bereitete er sich nun mit der Unterstützung von Bischoffs in seiner Freizeit durch Privatunterricht auf die [[Abitur]]prüfung vor, die er im Oktober 1858 in [[Darmstadt]] mit gutem Erfolg bestand. Nun stand ihm die akademische Laufbahn offen. Ein weiteres Zulassungsgesuch zur Habilitation vom 10. November desselben Jahres, in dem er nun auch darum bat, bei Notwendigkeit die ärztliche Staatsprüfung in [[Erlangen]] ablegen zu dürfen, zog er dennoch wegen dessen Aussichtslosigkeit zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den folgenden Jahren erwarb sich Rüdinger durch eine Reihe von erfolgreichen und viel beachteten Publikationen auf seinem Gebiet große Anerkennung in der Fachwelt. Auf Vorschlag seines Mentors von Bischoff und mit Befürwortung des General-[[Konservator]]s [[Justus von Liebig]] wurde er schließlich am 3. Januar 1863 durch königlichen Erlass zum [[Adjunkt]]en der anatomischen Anstalt ernannt und in seiner Funktion als Prosektor bestätigt. Er erhielt ein Gehalt von 900 [[Gulden]]. Obwohl er nun den [[Präparierkurs|Präparierunterricht]] im Wesentlichen leitete und von Bischoff ihm das Abhalten eigener [[Repetitorium|Repetitorien]] und Kurse in der Anstalt gestattete, bemühte sich Rüdinger weiterhin um seine Aufnahme in den Lehrkörper der Universität. Ein drittes Gesuch um Zulassung zur Habilitation vom 1. Januar 1863, dem er seine von prominenter Seite (Henle und [[Josef Hyrtl|Hyrtl]]) günstig beurteilte Abhandlung &amp;#039;&amp;#039;Über die Verbreitung des Sympathicus in der animalen Röhre, dem Rückenmark und Gehirn&amp;#039;&amp;#039; als [[Habilitationsschrift]] beifügte, scheiterte am Votum von Senat und Ministerium. Auch sein viertes und letztes Gesuch vom 28. Juni 1864 blieb erfolglos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Grabstätte von Nikolaus Rüdinger.jpg|mini|Grabstätte von Rüdinger in München]]&lt;br /&gt;
Am 2. Juni 1868 ergriff von Liebig die Initiative und regte bei dem zuständigen Minister die Ernennung Rüdingers zum [[Professur#Universitätsprofessoren (Univ.-Prof.)|außerordentlichen Professor (Extraordinarius)]] an. Letztlich konnten sich die Gremien auf die Verleihung des Titels und der Stellung eines [[Professur#Professor h.c.|Honorarprofessors]] in der medizinischen Fakultät einigen, die am 30. August 1868 erfolgte. Anfang 1870 wurde Rüdinger dann direkt von König [[Ludwig II. (Bayern)|Ludwig&amp;amp;nbsp;II.]] zum Extraordinarius ernannt. Während des [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieges 1870/71]] war er chirurgisch tätig und erhielt mehrere [[Kriegsauszeichnung|militärische Auszeichnungen]]. Nach der Pensionierung von Bischoffs 1878 wurde Rüdinger übergangsweise mit der Lehre beauftragt. Im Sommer 1880 kam [[Karl Wilhelm von Kupffer]] von Königsberg nach München. Der [[Lehrstuhl]] wurde geteilt und Rüdinger nun zum ordentlichen Professor für Anatomie und zweiten Konservator der anatomischen Anstalt ernannt. Als Kollege von Kupffers ([[mikroskopische Anatomie]], [[Embryologie]]) lehrte er in den folgenden sechzehn Jahren die [[Makroskopische Anatomie|deskriptive und topografische makroskopische Anatomie]] und unterrichtete die Studenten bei den Präparierübungen. 1883 wurde er zum außerordentlichen Mitglied der [[Bayerische Akademie der Wissenschaften|Königlich bayerischen Akademie der Wissenschaften]] gewählt (ab 1888 ordentliches Mitglied). Im Jahr darauf erfolgte seine Aufnahme in die [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina]]. Im Wintersemester 1889/90 und im Sommersemester 1890 war er [[Dekan (Hochschule)|Dekan]] der medizinischen Fakultät.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Personalverzeichnis 2&amp;amp;3&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Amtliches Verzeichnis des Personals der Lehrer, Beamten und Studierenden an der königlich bayerischen Ludwig-Maximilians-Universität zu München.&amp;#039;&amp;#039; Winter-Semester 1889/90, München 1889, {{URN|nbn:de:bvb:19-epub-9627-6}}. sowie &amp;#039;&amp;#039;Amtliches Verzeichnis des Personals der Lehrer, Beamten und Studierenden an der königlich bayerischen Ludwig-Maximilians-Universität zu München.&amp;#039;&amp;#039; Sommer-Semester 1890, München 1890. {{URN|nbn:de:bvb:19-epub-9628-2}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1860 war Rüdinger mit Auguste Ruhwandl, Tochter eines Münchener Rechtsanwalts, verheiratet. Aus der Ehe gingen die Tochter Maria Magdalena Auguste (* 1861&amp;lt;ref&amp;gt;{{NDB|9|369|370|Hoeßlin, Franz von|Wilhelm Zentner|116933259}}&amp;lt;/ref&amp;gt;; spätere Mutter des [[Dirigent]]en und [[Komponist]]en [[Franz von Hoeßlin]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;RhVbl. 1935&amp;quot; /&amp;gt;) sowie die beiden Söhne Maximilian (* 1864) und Hermann (* 1870) hervor.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. hierzu den Eintrag für Maximilian Rüdinger in: &amp;#039;&amp;#039;Bayerisches Hauptstaatsarchiv, München. Abteilung IV Kriegsarchiv. Kriegsstammrollen, 1914-1918. 12496. Kriegsrangliste: Res. Kav. Regt. 6, Band 1&amp;#039;&amp;#039;; sowie für Hermann Rüdinger in: &amp;#039;&amp;#039;Bayerisches Hauptstaatsarchiv, München. Abteilung IV Kriegsarchiv. Kriegsstammrollen, 1914-1918. 12723. Kriegsrangliste: Ersatz-Eskadron 8. bayer. Chevauleger-Regt. (Standort Dillingen). &amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rüdinger starb am 25. August 1896 nach kurzem Krankenlager in seinem Sommerdomizil in Tutzing am Starnberger See infolge einer [[Appendizitis]]. Auch sein eigener Leichnam wurde seziert und das Gehirn mit einem Gewicht von 1465 Gramm entnommen, da es der Verstorbene zu Lebzeiten der Anatomie vermacht hatte.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. die Mitteilung in: G. Buschan (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Centralblatt für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, I. Jahrgang, 1896, S. 374, Breslau 1896.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Grabstätte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rüdiger fand seine letzte Ruhestätte am 27. August 1896 auf dem [[Alter Südfriedhof (München)|Alten Südlichen Friedhof]] in München (Gräberfeld 17 – Reihe 13 – Platz 38/39) {{Coordinate|text=Standort|name=Grab von Nikolaus Rüdinger|NS=48/7/38.60/N |EW=11/33/53.00/E|type=landmark|region=DE-BY}}.&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. die Todes-Anzeige in: J. Ranke (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Correspondenz-Blatt der deutschen Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, XXVII. Jahrgang 1896, S. 74. München 1896.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk und Leistung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Dr Ruedingers Gehirnnerven Tafel IX Fig.1 N.facialis.jpg|mini|Neuroanatomische Bildtafel nach einem Präparat Rüdingers (1868)]]&lt;br /&gt;
Rüdingers Aufstieg vom einfachen Barbiergehilfen zum international bekannten und in weiten Kreisen hoch geachteten Anatomieprofessor war beispiellos. Mit seinem handwerklichen Geschick bereicherte er die Sammlung der anatomischen Anstalt in München um zahlreiche hervorragende Präparate aus eigener Anfertigung, ab 1870/71 insbesondere auch von Durchschnitten an gefrorenen Leichen nach der Methode [[Nikolai Iwanowitsch Pirogow|Pirogows]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;I. Müller&amp;quot;&amp;gt;vgl. hierzu Irmgard Müller: [http://www.ub.ruhr-uni-bochum.de/DigiBib/Aktuelles/BildermitLeg.pdf &amp;#039;&amp;#039;Ausgewählte Abbildungen aus Werken der ehemaligen Deutschen Ärztebibliothek.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF; 4,2&amp;amp;nbsp;MB) Bochum (o.&amp;amp;nbsp;D.).&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem erfand er mit der [[Karbol]]injektion eine neuartige Methode zur [[Konservierung]] von Leichen. Er verfasste etwa 90 selbstständige wissenschaftlichen Abhandlungen und Schriften. Schwerpunkte seiner Arbeit waren die makroskopische Anatomie des [[Nervensystem]]s, des [[Ohr]]es sowie des [[Schädel]]s. Neben seinem eigenen Fachgebiet widmete er sich aber auch der [[Histologie]], Embryologie, [[Anthropologie]] und vergleichenden Anatomie und erntete für seine Forschungen große Anerkennung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Pionierarbeit leistete er durch den erstmaligen Einsatz der [[Fotografie]] von Weichpräparaten als Grundlage anatomischer [[Illustration]]en, womit er durchschlagenden Erfolg hatte. Sein 1861 erschienener &amp;#039;&amp;#039;Atlas des peripherischen Nervensystems des menschlichen Körpers&amp;#039;&amp;#039; basierte auf Aufnahmen seiner Präparate durch den königlich bayerischen Hoffotografen [[Joseph Albert (Fotograf)|Joseph Albert]]. Mit Abbildungen von bisher nicht erreichter Naturtreue erregte Rüdinger weltweites Aufsehen. Günstige Sonderausgaben seiner Werke machten diese zudem einer breiten Leserschaft zugänglich. Karl Wilhelm von Kupffer schrieb 1897: „Das Zusammenwirken des vorzüglichsten Prosectors der Zeit mit einem künstlerisch begabten, auf seinem Gebiete bahnbrechenden Photographen […] feierte einen Triumph, der bisher nicht übertroffen worden ist und Rüdinger’s Namen überall, wo Anatomen arbeiteten und lehrten, Glanz verlieh.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kupffer&amp;quot; /&amp;gt;“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rüdinger war auch ein begabter Lehrer seines Faches. Für die Studenten fertigte er beispielsweise nach acht verschiedenen [[Sagittalebene|Sagittalschnitten]] des Rumpfes ein besonders anschauliches und naturgetreues, aufklappbares Modell aus [[Pappmaché]], das auch als &amp;#039;&amp;#039;Scheiben-Toni&amp;#039;&amp;#039; bekannt war.&amp;lt;ref name=&amp;quot;I. Müller&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 15. Juni 1886 nahm er in der [[Münchner Residenz]] die [[Obduktion]] und die anschließende [[Einbalsamierung]] von König Ludwig&amp;amp;nbsp;II. von Bayern vor.&amp;lt;ref&amp;gt;([http://www2.psykl.med.tum.de/geschichte_history/ludwig-autopsie.html &amp;#039;&amp;#039;Sektionsprotokoll der Leiche König Ludwigs&amp;amp;nbsp;II. von Bayern&amp;#039;&amp;#039;.])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ämter und Mitgliedschaften ==&lt;br /&gt;
* Anthropologische Gesellschaft, München (Gründungsmitglied und Vorsitzender über neun Jahre)&lt;br /&gt;
* [[Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung|Senckenbergische naturforschende Gesellschaft]], Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M. (korrespondierendes Mitglied)&lt;br /&gt;
* K. k. [[Gesellschaft der Ärzte in Wien]] (korrespondierendes Mitglied)&lt;br /&gt;
* Schwedische Gesellschaft der Ärzte, Stockholm (korrespondierendes Mitglied)&lt;br /&gt;
* Société de l’Otologie et de Laryngologie, Paris (Ehrenmitglied)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Personalverzeichnis&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Amtliches Verzeichnis des Personals der Lehrer, Beamten und Studierenden an der königlich bayerischen Ludwig-Maximilians-Universität zu München.&amp;#039;&amp;#039; Sommer-Semester 1896, München 1896, {{URN|nbn:de:bvb:19-epub-9640-8}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Preise und Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* Goldene Medaille und Gratification der Holländischen Gesellschaft der Wissenschaften in [[Haarlem]] (19. Mai 1866)&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] II. Klasse (am weiß-schwarzen Band für [[Nichtkombattant]]en)&lt;br /&gt;
* [[Kriegsdenkmünze für die Feldzüge 1870–71 (Deutsches Reich)|Kriegsdenkmünze 1870/71]]&lt;br /&gt;
* [[Orden vom Heiligen Michael (Bayern-Kurköln)|Königlich-bayerischer Verdienstorden vom Hl. Michael]] III. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Militärverdienstorden (Bayern)|Bayerischer Militärverdienstorden]] I. Klasse (Ritter)&amp;lt;ref name=&amp;quot;Personalverzeichnis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Posthume Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nikolaus-Rüdinger-Straße&amp;#039;&amp;#039; im 23. Münchener [[Stadtbezirk]] [[Allach-Untermenzing]]&lt;br /&gt;
* Straßenbenennung in Erbes-Büdesheim, Baugebiet &amp;#039;&amp;#039;Eicherwald&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Sitzungsprotokoll des Gemeinderates Erbes-Büdesheim vom 28. Juni 2010.&amp;#039;&amp;#039; ([http://www.erbes-buedesheim.de.alzey-land.de/eb/sitzungen/dokumente/protokoll-2010-06-28.php Online])&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auszug) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Gelenknerven des menschlichen Körpers&amp;#039;&amp;#039;, Erlangen 1857. ([http://www.bsb-muenchen-digital.de/~web/web1033/bsb10331108/images/index.html?digID=bsb10331108&amp;amp;pimage=7&amp;amp;v=100&amp;amp;nav=0&amp;amp;l=de Online])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Beitrag zur Mechanik der Aorten- und Herzklappen&amp;#039;&amp;#039;, Erlangen 1857. ([http://www.bsb-muenchen-digital.de/~web/web1036/bsb10369325/images/index.html?digID=bsb10369325&amp;amp;pimage=3&amp;amp;v=100&amp;amp;nav=0&amp;amp;l=de Online])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Atlas des peripherischen Nervensystems des menschlichen Körpers.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Nach der Natur photographirt von Jos. Albert k. b. Hofphotograph in München&amp;#039;&amp;#039;, München 1861.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über neu-entdeckte Nervenschlingen innerhalb des Wirbelkanals.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ärztliches Intelligenz-Blatt München&amp;#039;&amp;#039;,  8 (1861), S. 80. München 1861.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die Verbreitung des Sympathicus in der animalen Röhre, dem Rückenmark und Gehirn&amp;#039;&amp;#039;, München 1863. ([http://www.bsb-muenchen-digital.de/~web/web1036/bsb10369326/images/index.html?digID=bsb10369326&amp;amp;pimage=5&amp;amp;v=100&amp;amp;nav=0&amp;amp;l=de Online])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Beitrag zur Anatomie und Histologie der Tuba Eustachii&amp;#039;&amp;#039;, München 1865. ([http://www.bsb-muenchen-digital.de/~web/web1036/bsb10369327/images/index.html?digID=bsb10369327&amp;amp;pimage=5&amp;amp;v=100&amp;amp;nav=0&amp;amp;l=de Online])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die Rückenmarksnerven der Baucheingeweide&amp;#039;&amp;#039;, München 1866&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Atlas des menschlichen Gehörorganes&amp;#039;&amp;#039;, München 1866–1875.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Monatsschrift für Ohrenheilkunde&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1867–1870. (Herausgeber)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Muskeln der vorderen Extremitäten des Reptilien u. Vögel mit besonderer Rücksicht auf die analogen u. homologen Muskeln bei den Säugethieren u. dem Menschen&amp;#039;&amp;#039;. Eine von der Gesellschaft der Wissenschaften in Haarlem gekrönte Preisschrift. In: &amp;#039;&amp;#039;Natuurkundige verhandelingen von de Hollandsche maatschappij der wetenschappen te Haarlem&amp;#039;&amp;#039;, 1868; {{archive.org|bub_gb_CC8XAAAAYAAJ |Blatt=}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Anatomie des peripherischen Nervensystems des menschlichen Koerpers für Studirende und Aerzte&amp;#039;&amp;#039;, München 1868–1870.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Histologie des Gehörorganes&amp;#039;&amp;#039;, München 1870.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Histologie des mittleren Ohres&amp;#039;&amp;#039;, München 1872.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über den Canalis facialis in seiner Beziehung zum siebenten Gehirnnerv beim Erwachsenen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Monatsschrift für Ohrenheilkunde&amp;#039;&amp;#039;, 7 (1873), S.&amp;amp;nbsp;69–71. Berlin 1873.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Topographisch-chirurgische Anatomie des Menschen&amp;#039;&amp;#039;. Stuttgart 1873–1878; Band&amp;amp;nbsp;3: {{archive.org|topographischch00rdgoog |Blatt=n10}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die künstlichen Schädelumformungen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Correspondenz-Blatt der Deutschen Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, 7 (1874). Braunschweig 1874.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die willkürlichen Verunstaltungen des menschlichen Körpers.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Populärer Vortrag, gehalten am 28. März 1874 im Liebig’schen Hörsaal im Auftrage des Volksbildungsvereins-Ausschusses in München&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1874.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Fossa jugularis und ihre individuelle Grössenverschiedenheit.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Monatsschrift für Ohrenheilkunde&amp;#039;&amp;#039;, 9 (1875), S.&amp;amp;nbsp;1–8. Berlin 1875.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Anatomie des Gehörorgans, der venösen Blutbahnen der Schädelhöhle, sowie der überzähligen Finger&amp;#039;&amp;#039;, München 1876.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über den Aquaeductus vestibuli des Menschen und des Phyllodactylus europaeus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zeitschrift für Anatomie und Entwicklungsgeschichte]]&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 1877, S. 214–230. Leipzig 1877.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Vorläufige Mitteilungen über die Unterschiede der Grosshirnwindungen nach dem Geschlecht beim Foetus und Neugeborenen mit Berücksichtigung der angeborenen Brachycephalie und Dolichocephalie.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Anthropologie und Urgeschichte Bayerns&amp;#039;&amp;#039;, München 1877.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Morphologie des Gaumensegels und des Verdauungsapparates&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 1879; {{archive.org|beitrgezurmorph00rdgoog |Blatt=n1}}.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Beitrag zur Anatomie der Affenspalte und der Interparietalfurche beim Menschen nach Race, Geschlecht und Individualität.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Anatomie und Embryologie&amp;#039;&amp;#039;,  S.&amp;amp;nbsp;186–198. Bonn 1882. (Festschrift für J. Henle)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Ein Beitrag zur Anatomie des Sprachcentrums.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Biologie&amp;#039;&amp;#039;, Stuttgart 1882. (Festschrift für Th. L. W. von Bischoff)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über das Sprachzentrum im Stirnhirn.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Monatsschrift für Ohrenheilkunde&amp;#039;&amp;#039;, 16 (1882), S. 71, 90, 159, 179. Berlin 1882.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Anatomie der Prostata, des Uterus masculinus und der Ductus ejaculatorii beim Menschen&amp;#039;&amp;#039;, München 1883.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über Hirne von neugeborenen und erwachsenen Mikrocephalen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Sitzungsberichte der Königl. Bayerischen Akademie der Wissenschaften zu München, Mathematisch-physikalische Klasse&amp;#039;&amp;#039;, 15 (1885), S.&amp;amp;nbsp;112–117. München 1885.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Mittheilungen über einige mikrocephale Gehirne.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Münchener medizinische Wochenschrift&amp;#039;&amp;#039;, 33 (1886), S. 161, 185, 205. München 1886.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Anthropologie und Urgeschichte Bayerns&amp;#039;&amp;#039;, München 1887. (Herausgeber)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Hirn Gambetta’s.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Sitzungsberichte der Königl. Bayerischen Akademie der Wissenschaften zu München, Mathematisch-physikalische Klasse&amp;#039;&amp;#039;, 16 (1887). München 1887.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die Abflußkanäle der Endolymphe des inneren Ohres.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Sitzungsberichte der Königl. Bayerischen Akademie der Wissenschaften zu München, Mathematisch-physikalische Klasse&amp;#039;&amp;#039;, 16 (1887). München 1887.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über künstlich deformirte Schädel und Gehirne von Südseeinsulanern (Neue Hebriden).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Sitzungsberichte der Königl. Bayerischen Akademie der Wissenschaften zu München, Mathematisch-physikalische Klasse&amp;#039;&amp;#039;, 16 (1887). München 1887.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Anatomie und Entwickelung des inneren Ohres.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Medizinische Centralzeitung&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 1888. Berlin 1888.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Entwickelung der häutigen Bogengänge des inneren Ohres.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Sitzungsberichte der Königl. Bayerischen Akademie der Wissenschaften zu München, Mathematisch-physikalische Klasse&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 1888. München 1888.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die Hirnschlagadern und ihre Einschließung in Knochencanälen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv für Anatomie und Entwickelungsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 1888, S.&amp;amp;nbsp;97–108. o.&amp;amp;nbsp;O. 1888.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Bildung der primären und sekundären Augenblasen bei Triton alpestris.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Sitzungsberichte der Königl. Bayerischen Akademie der Wissenschaften zu München, Mathematisch-physikalische Klasse&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 1889. München 1889.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Cursus der topographischen Anatomie&amp;#039;&amp;#039;, München 1891.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die Umbildung der Lieberkühn’schen Drüsen durch die Solitärfollikel im Wurmfortsatz des Menschen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Sitzungsberichte der Königl. Bayerischen Akademie der Wissenschaften zu München, Mathematisch-physikalische Klasse&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 1891. München 1891.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Rassen-Schädel und Skelette in der Königlichen Anatomischen Anstalt in München.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Nach dem Bestande von 1889&amp;#039;&amp;#039;, Braunschweig 1892.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die Wege und Ziele der Hirnforschung.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Festrede gehalten in der öffentlichen Sitzung der k. b. Akademie der Wissenschaften zu München am 22. November 1893&amp;#039;&amp;#039;, München 1893.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über absichtliche Schädelumbildung.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Correspondenz-Blatt der Deutschen Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte&amp;#039;&amp;#039;, 1 (1894). Braunschweig 1894.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die Hirne verschiedener Hunderacen. Über die Hirne von Zwillingen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Sitzungsberichte der Königl. Bayerischen Akademie der Wissenschaften zu München, Mathematisch-physikalische Klasse&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 1894, S.&amp;amp;nbsp;249–255. München 1894.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Leucocytenwanderung in den Schleimhäuten des Darmkanales.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Sitzungsberichte der Königl. Bayerischen Akademie der Wissenschaften zu München, Mathematisch-physikalische Klasse&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 1895. München 1895.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* E. Albert et al. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon der hervorragenden Ärzte aller Zeiten und Völker.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Berlin 1929–1935.&lt;br /&gt;
* Anton Bettelheim (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biografisches Jahrbuch und deutscher Nekrolog.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1897.&lt;br /&gt;
* Anton Bettelheim (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Jahrbuch und deutscher Nekrolog.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1900.&lt;br /&gt;
* {{BoslBayerBio|1|650|651|Rüdinger, Nicolaus|autor=Rudolf Reiser}}&lt;br /&gt;
* {{DeutBiogrEnz |Autor= |Lemma= |Auflage=1. |Band=8 |SeiteVon= |SeiteBis=}}&lt;br /&gt;
* Andreas Gohritz, Lee A. Dellon, Veith Moser, Erich Kaiser, Peter M. Vogt: &amp;#039;&amp;#039;Von der Erstbeschreibung der Gelenkinnervation 1857 zur modernen chirurgischen Gelenkdenervation&amp;#039;&amp;#039; [Nikolaus Rüdinger]. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Chirurgische Allgemeine]]&amp;#039;&amp;#039;, 13. Jg., 6. Heft, 2012, S. 350–356&lt;br /&gt;
* Max Joseph Hufnagel: &amp;#039;&amp;#039;Berühmte Tote im Südlichen Friedhof zu München.&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;500 Zeugen des Münchner kulturellen geistigen und politischen Lebens im 19. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; München 1969.&lt;br /&gt;
* {{ADB|53|580|582|Rüdinger, Nicolaus|Wilhelm Krause|ADB:Rüdinger, Nicolaus}}&lt;br /&gt;
* Alma Kreuter: &amp;#039;&amp;#039;Deutschsprachige Neurologen und Psychiater. Ein biographisch-bibliographisches Lexikon von den Vorläufern bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; München 1996.&lt;br /&gt;
* Karl Wilhelm von Kupffer: &amp;#039;&amp;#039;Nikolaus Rüdinger †.&amp;#039;&amp;#039; In: K. v. Bardeleben (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Anatomischer Anzeiger. Centralblatt für die gesamte wissenschaftliche Anatomie&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang 1897, S.&amp;amp;nbsp;219–232. Jena 1897.&lt;br /&gt;
* [[Julius Leopold Pagel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon hervorragender Ärzte des neunzehnten Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1901.&lt;br /&gt;
* Th Puschmann: &amp;#039;&amp;#039;Rüdinger, Nikolaus.&amp;#039;&amp;#039; In: Anton Bettelheim (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biografisches Jahrbuch und deutscher Nekrolog&amp;#039;&amp;#039;, Berlin 1897 (1).&lt;br /&gt;
* Wernich, Pagel, Haberling: &amp;#039;&amp;#039;Ruedinger, Nicolaus R.&amp;#039;&amp;#039; In: E. Albert et al. (Hrsg.). &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon der hervorragenden Ärzte aller Zeiten und Völker.&amp;#039;&amp;#039; Berlin 1929–1935 (4), S. 517.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116674962|LCCN=no97001462|VIAF=64763942}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rudinger, Nikolaus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anatom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Ludwig-Maximilians-Universität München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter III. Klasse des Verdienstordens vom Heiligen Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Bayerischen Militärverdienstordens (Ritter I. Klasse)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes am weißen Bande]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbes-Büdesheim]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1832]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1896]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rüdinger, Nikolaus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Rüdinger, Nicolaus&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Anatom&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. März 1832&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Erbes-Büdesheim]], Rheinhessen&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. August 1896&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Tutzing]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Nick Fishman</name></author>
	</entry>
</feed>