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	<title>Nikolaus Medler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Magipulus: HC: Entferne Kategorie:Gymnasiallehrer; Ergänze Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:HC&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:HC (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;HC&lt;/a&gt;: Entferne &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Gymnasiallehrer&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Gymnasiallehrer (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Gymnasiallehrer&lt;/a&gt;; Ergänze &lt;a href=&quot;/index.php?title=Kategorie:Gymnasiallehrer_(Deutschland)&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland) (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nikolaus Medler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch [[Lateinische Sprache|latinisiert]] &amp;#039;&amp;#039;Nicolaus Medlerus&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Oktober]] [[1502]] in [[Hof (Saale)|Hof]]; † [[24. August]] [[1551]] in [[Bernburg (Saale)|Bernburg]]) war ein [[Evangelisch-Lutherische Kirche in Bayern|lutherischer]] Theologe und [[Reformator]]. Er war tätig als Mathematiklehrer und setzte als Rektor in Eger und [[Jean-Paul-Gymnasium Hof|Hof]] auch im Schulwesen Akzente.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Medler 20230708 HOF02384 RAW-Export cens.png|mini|alternativtext=Tafel mit folgender Aufschrift: Medlerstraße - Nikolaus Medler, vertrauter Mitarbeiter Luthers und Reformator in Hof, geboren 1502, gestorben 1551|Tafel über Medler in der nach ihm benannten Straße in [[Hof (Saale)]]]]&lt;br /&gt;
Der als Sohn eines [[Tuchmacher]]s geborene Medler besuchte in seinem Heimatort Hof und in [[Freiberg]] die Schule. Vermutlich schrieb er sich in der [[Universität Erfurt]] ein, bevor er am 10. Januar 1522 an die [[Universität Wittenberg]] wechselte, um Mathematik zu studieren. Als Mathematiklehrer erhielt er Anstellungen in [[Arnstadt]] und [[Hof (Saale)|Hof]], 1524 wurde er Schulleiter in [[Cheb|Eger]]. Da er in seinen Schulansprachen die lutherische Idee vertrat und das Missfallen des Landesherrn [[Ferdinand I. (HRR)|Ferdinand I.]] erregte, der den Protestantismus in seinen Besitzungen unterdrückte, gab er 1527 unter politischem Druck seine Stellung auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er kehrte in seine Heimatstadt zurück und wirkte dort als Lehrer und Prediger. Er folgte Ambertus Avicula als Rektor bzw. [[Schulmeister]] des Hofer Gymnasiums nach. Sein Nachfolger wurde Conrad Meyer, der Aufsehen erregte, weil er Veronika von [[Zedtwitz]] heiratete; sie war die erste Nonne aus dem [[Kloster Hof|Klarissenkloster]], die zum neuen Glauben überwechselte und das Klosterleben aufgab. Aufgrund seiner reformatorischen Überzeugung musste Medler, zusammen mit [[Kaspar Löner]], Hof bald verlassen. Während der Markgraf [[Georg (Brandenburg-Ansbach-Kulmbach)|Georg der Fromme]] den Protestantismus aktiv förderte, stand ihm mit dem Bamberger Bischof [[Weigand von Redwitz]] und seinem eigenen Bruder, dem Domherrn [[Friedrich von Brandenburg-Ansbach (1497–1536)|Friedrich von Brandenburg-Ansbach]], der Pfründen in Hof besaß, eine starke Opposition gegenüber. Medler wandte sich nach [[Lutherstadt Wittenberg|Wittenberg]], wo er eine Diakonstelle übernahm. Medler setzte an der [[Universität Wittenberg]] seine Studien fort, erwarb 1532 den akademischen Grad des [[Magister]]s und promovierte 1535 zum Doktor der Theologie. Das Thema lautete &amp;#039;&amp;#039;De lege et fide&amp;#039;&amp;#039;. Die Prüfungskommission setzte sich aus [[Friedrich Myconius]], [[Justus Menius]] und einer englischen Delegation unter [[Robert Barnes]] zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1536 übernahm Medler für acht Jahre das Pfarramt an der [[Stadtkirche St. Wenzel (Naumburg)|Wenzelskirche]] in [[Naumburg (Saale)|Naumburg]]. Mit Billigung des Kurfürsten [[Johann Friedrich I. (Sachsen)|Johann Friedrich von Sachsen]] trieb er dort die [[Reformation]] voran. Die Kirchen- und Schulordnung war auf der Grundlage der Wittenberger Ordnung erarbeitet worden, enthielt oberdeutsche Elemente und wurde durch [[Martin Luther]] geprüft und bestätigt. Sie enthält u.&amp;amp;nbsp;a. den frühesten Quellenbeleg des &amp;#039;&amp;#039;[[Kyrie, Gott Vater in Ewigkeit]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Evangelisches Gesangbuch]] 178.4), vielleicht Medlers eigenes Werk.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Liederkunde|6/7|16|19|178.4|Kyrie, Gott Vater in Ewigkeit|Joachim Stalmann}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Fortan hatte er als [[Superintendent]] die Aufsicht über 32 Kirchen. Als guter Organisator und begnadeter Prediger wurde er öfter auch zu auswärtigem Dienst, vor allem bei der Reformation des [[Albertiner|albertinischen]] Herzogtums Sachsen, gebeten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Prediger am [[Naumburger Dom]] zog man ihn auch bei der Vergabe des Bischofsstuhls in Betracht. Indes wurde die Stelle an [[Nikolaus von Amsdorf]] vergeben, der sich zumeist in [[Zeitz]] aufhielt. So blieb Medler – weil vor Ort präsent – weiterhin prägend für die kirchliche Entwicklung in Naumburg. Tatkräftig, wie er war, erwuchsen dem Superintendenten viele Gegner. Auch mit dem neuen Bischof Amsdorf kam es zu Spannungen, in deren Folge Nikolaus Medler schließlich als Hofprediger in die Dienste der wegen ihrer lutherischen Überzeugung in die kursächsische Kleinstadt [[Stadt Prettin|Prettin]] geflüchteten brandenburgischen Kurfürstin [[Elisabeth von Brandenburg (1510–1558)|Elisabeth]] wechselte – eine Anstellung, die wohl auf Vermittlung Luthers erfolgte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kurfürstin hatte 1536 bis zum Tode Luthers 1546 Zuflucht im einstigen [[Antoniter-Orden|Antoniter]]kloster [[Haus Lichtenbergk bei Prettin|Haus Lichtenbergk]] gefunden. 1545 wurde Medler kurzzeitig als ihr Hofprediger genannt, womit er zugleich eine der Stadtpfarrstellen in Prettin einnahm. Dass er Elisabeth von Brandenburg nach Luthers Tod bei ihrer Rückkehr nach [[Brandenburg]] am 19. Mai 1546 an ihren Alterssitz in [[Berlin-Spandau|Spandau]] begleitete, ist eher unwahrscheinlich. Das Angebot [[Joachim II. (Brandenburg)|Joachims II. von Brandenburg]], eine Professur in [[Frankfurt (Oder)]] mit einem Jahresgehalt von 200 Gulden auf Lebenszeit zu übernehmen, schlug Medler nachweislich aus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Medler ist 1546 als Superintendent in [[Braunschweig]] nachweisbar. Dort entwarf er eine neue Schulordnung und trat im theologischen Streitgespräch energisch im Sinne der [[Gnesiolutheraner]] auf. Aufsehen erregten seine Angriffe gegen das [[Augsburger Interim]] und die [[Leipziger Artikel]], woraufhin er aus Braunschweig weichen musste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1551 trat Medler dann eine Hofpredigerstelle in [[Bernburg (Saale)|Bernburg]] beim Fürsten [[Wolfgang (Anhalt-Köthen)|Wolfgang von Anhalt]] an. Jedoch traf ihn bei seiner ersten Predigt in Bernburg am 7. Juni 1551 der Schlag. Zur besseren Pflege nach Wittenberg in das Haus [[Georg Major]]s gebracht, erlitt er einen zweiten Schlaganfall. Mitte Juli ließ er sich nach Bernburg zurückbringen, wo er im Alter von 48 Jahren starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kirchen-Ordnung für die St. Wenzelskirche zu Naumburg&amp;#039;&amp;#039; (1537/38), gedruckt in: [[Emil Sehling]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die evangelischen Kirchenordnungen des XVI. Jahrhunderts&amp;#039;&amp;#039;, Leipzig 1904, [https://archive.org/stream/dieevangelische02churgoog#page/n73/mode/1up S. 61–90]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* O. Albrecht: &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen aus den Akten der Naumburger Reformationsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Theologische Studien und Kritiken (ThStKr)&amp;#039;&amp;#039;. Jg. 77, 1904. S. 32&lt;br /&gt;
* [[Veronika Albrecht-Birkner]]: &amp;#039;&amp;#039;Pfarrerbuch der Kirchenprovinz Sachsen&amp;#039;&amp;#039;. Evangelische Verlagsanstalt, Leipzig, Bd. 6 Biogramme Me-P, 2006. S. 16f. ISBN 978-3-374-02138-3.&lt;br /&gt;
* Holstein: &amp;#039;&amp;#039;Dr. Nikolaus Medler und die Reformation in Naumburg&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitung für preußische Geschichte&amp;#039;&amp;#039;. 1867, Teil 4, S. 271f.&lt;br /&gt;
* Köster: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Reformationsgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für Kirchengeschichte (ZKG)&amp;#039;&amp;#039;. Jg. 22, 1901. S. 612&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629194108/http://www.bautz.de/bbkl/m/medler_n.shtml |autor=[[Inge Mager]]|artikel=Medler, Nikolaus|band=5|spalten=1150–1153}}&lt;br /&gt;
* Johann Nikolaus Prückner: &amp;#039;&amp;#039;Synchronistik und Lebensläufe der Lehrer am Hofer Gymnasium von 1502 bis 1817&amp;#039;&amp;#039;. Nordoberfränkischer Verein für Natur-, Geschichts- und Landeskunde e.&amp;amp;nbsp;V. Hof 1999. S. 162–173. ISBN 3-928626-33-7.&lt;br /&gt;
* {{NDB|16|603|604|Medler, Nikolaus|[[Robert Stupperich]]|124246869}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|21|170|170|Medler, Nikolaus|[[Paul Tschackert]]|ADB:Medler, Nikolaus}}&lt;br /&gt;
* [[Realenzyklopädie für protestantische Theologie und Kirche]]. Leipzig, Bd. 12, 1904. S. 492, 24, 82.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Nikolaus Medler (1502–1551). Reformator – Pädagoge – Mathematiker&amp;#039;&amp;#039;. Nordoberfränkischer Verein für Natur-, Geschichts- und Landeskunde e.&amp;amp;nbsp;V. Hof (Saale) 2003. ISBN 3-928626-44-2.&lt;br /&gt;
* [[Ludger Stühlmeyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Nikolaus Medler.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Musikgeschichte der Stadt Hof&amp;#039;&amp;#039;. Bayerische Verlagsanstalt, Bamberg 2010, ISBN 978-3-89889-155-4, S.&amp;amp;nbsp;100–110.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|124246869}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|124246869}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124246869|LCCN=no/2004/62137|VIAF=72321989}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Medler, Nikolaus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reformator]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Theologe (16. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Cheb)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lutherischer Geistlicher (Braunschweig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person des Christentums (Naumburg (Saale))]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Hof, Saale)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gymnasiallehrer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulleiter (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1502]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1551]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Medler, Nikolaus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Medlerus, Nicolaus&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Theologe, Pfarrer, Reformator, Rektor in Eger und Hof&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Oktober 1502&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Hof (Saale)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=24. August 1551&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Bernburg (Saale)]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Magipulus</name></author>
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