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	<title>Nikolaus Gottfried Stuber - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki am 24. September 2025 um 22:37 Uhr</title>
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		<updated>2025-09-24T22:37:04Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Schlosskirche, Bad Mergentheim, Ceiling 20150726 3.jpg|mini|hochkant|Deckenfresko in Bad Mergentheim]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nikolaus Gottfried Stuber&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Januar]] [[1688]] in [[München]]; † [[22. April]] oder [[23. April]] [[1749]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Deutsche Biographie |GND=118939459 |Name= Nikolaus Gottfried Stuber|Abruf=2021-04-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein deutscher Maler des [[Barock]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er lernte bei seinem Vater, dem bürgerlichen Maler Caspar Gottfried Stuber (1650/51–1724), der wie Georg Asam Geselle und Schwiegersohn [[Nikolaus Prugger]]s war.&lt;br /&gt;
Die [[Brüder Asam]] waren Nikolaus Gottfried Stubers Cousins, ihre Mütter waren Töchter des Nikolaus Prugger.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Bassermann: &amp;#039;&amp;#039;Die Zeichnungen Johann Baptist Zimmermanns (1680–1758). Ein Beitrag zur Münchener Künstlerzeichnung des 18. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Philosophische Dissertation Ludwig-Maximilians-Universität München 2017 ([https://edoc.ub.uni-muenchen.de/25618/7/Bassermann_Wolfgang.pdf PDF)].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
1710 und 1713 studierte er mit seinem Vetter [[Cosmas Damian Asam]] und [[Franz Georg Hermann]] in Rom die Werke von [[Pietro da Cortona]].&lt;br /&gt;
Am 3. April 1716 erhielt er in München das Meisterrecht.&lt;br /&gt;
Im Jahr 1723 gab er die bürgerliche [[Handwerksgerechtigkeit]] wieder auf, als er hofbefreiter Maler wurde.&lt;br /&gt;
Am 13. Januar 1716 heiratete er in erster Ehe Maria Eva Puck, die Tochter eines Hofseilers.&lt;br /&gt;
Am 21. November 1729 heiratete er in zweiter Ehe Maria Katharina Asam, Tochter von Matthias Asam, Hoflakai in Freising.&lt;br /&gt;
Maria Katharina Asam wurde 1774 vor der Löwenhauser Brauerei in München von einem Fass Märzenbier erschlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Bauer, Bernhard Rupprecht, Corpus der barocken Deckenmalerei in Deutschland, 1989 S. 492&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Als Hofmaler wurde er von [[Joseph Effner]] mit Dekorativem beschäftigt.&lt;br /&gt;
Hier lernte er von [[Johann Anton Gumpp]] die Gestaltung von Bühnenbildern, Heiligen Gräber, Triumphgerüsten und Ehrenpforten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1728 betrieb er Akquisition für seinen ersten prestigeträchtigen Auftrag, die Neugestaltung des Hochaltars von [[St. Peter (München)]].&lt;br /&gt;
Über die Vergabe des Auftrages entschied der Dekan [[Franz Xaver Josef von Unertl]].&lt;br /&gt;
Mit der Beauftragung setzte er sich nicht zuletzt gegen die Gebrüder Asam durch.&lt;br /&gt;
Für diesen » von Ihr . churfrstl Drtl . zv Cöllen und Bayrn gdigst ( gnädigst ) approbierten Choraltars rüß « hatte Stuber bereits am 29. Juli 1728 eine Entlohnung von 50 fl. erhalten. Demnach hatte der Maler seinen Auftrag mit Zustimmung des jüngeren Bruders von [[Karl VII. (HRR)|Kurfürst Karl Albrecht]], seiner Durchlaucht, des im Frühjahr 1728 in München weilenden [[Clemens August von Bayern|Kurfürst-Erzbischofs Clemens August von Köln]], wie auch mit Billigung durch den bayerischen Regenten erledigt. Dass eine solche Auftragsvergabe an einen untergeordneten Hofmaler nicht ohne eine entsprechende Beteiligung Effners erfolgte, darf als sicher gelten.&lt;br /&gt;
1730/31 gestaltete er inspiriert von [[Andrea Pozzo]] den Hochaltar von St. Peter.&lt;br /&gt;
1753/54 wurde sein Werk, die Chorkuppel in St. Peter, München übermalt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1730 bis 1735 fertigte er ein [[Theatrum sacrum]] für Max Emanuel in der [[Theatinerkirche (München)]], die Kanonisierung des Heiliger Kajetan 1671 auf der Mensa des linken Seitenaltars.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1740 beauftragte ihn [[Karl VII. (HRR)|Karl Albrecht von Bayern]] den 1558 an der Ostseite der Neuveste errichteten St. &amp;#039;&amp;#039;Georgs-Festsaal&amp;#039;&amp;#039; in ein Hoftheater umzubauen.&lt;br /&gt;
Theateraufführungen fanden auch in den nahe gelegenen Sommerresidenzen Nymphenburg (mit Freilufttheater und Komödiensaal), Schleißheim und Dachau statt.&lt;br /&gt;
1742 wurde er beauftragt, das [[Opernhaus am Salvatorplatz]] komplett umzubauen. Es war geplant, die Flächen mit der damals in Mode befindlichen aufwändiger Muschelornamentik zu dekorieren. Diese Pläne wurden nicht realisiert, da der [[Österreichischer Erbfolgekrieg|Österreichische Erbfolgekrieg]] die Mittel band.&amp;lt;ref&amp;gt;in 1740 Nicolaus Gottfried Stuber converted the old Georgi Hall of the &amp;quot; Neuveste &amp;quot; into a court theatre with tiered boxes , which was no doubt richly and lavishly decorated .&lt;br /&gt;
Theatrical performances were also held at the nearby summer residences of Nymphenburg ( which had an open - air theatre and a hall for comedies ) , Schleissheim and Dachau .&lt;br /&gt;
— In 1742 Nicolaus G . Stuber was entrusted with the task of rebuilding the Salvatorplatz theatre completely. It was planned to embellish the tiers with the shell - work ornamentation in fashion at that time , whose elaborate magnificence was to do justice to the dignity - acquired in 1742 — of an &amp;quot; imperial ” court theatre vgl.: Herbert Brunner, The Old Residence Theatre in Munich: (Cuvilliés-Theater), 1960, S. 19&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwähnenswert ist noch der Entwurf für das Reiterdenkmal Karl Alberts (1741) und verschiedene Apotheosen anderer Kurfürsten (1742). Stuber ist am 22. April 1749 in München gestorben.&amp;lt;ref&amp;gt;Lit.: [[Johann Heinrich Füssli]], Bd.&amp;amp;nbsp;I, Zürich 1810, S.&amp;amp;nbsp;723&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Nach 1730 war Stuber viel außerhalb Münchens beschäftigt (Bonn, Mergentheim, Würzburg).&amp;lt;ref&amp;gt;https://www.google.de/books/edition/Corpus_der_barocken_Deckenmalerei_in_Deu/rq0LAQAAMAAJ?hl=en&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;bsq=Nicolaus+Gottfried+Stuber&amp;amp;dq=Nicolaus+Gottfried+Stuber&amp;amp;printsec=frontcover&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Müller, Klunzinger, Die Künstler aller Zeiten und Völker, oder, Leben und Werke, 1864, [https://www.google.de/books/edition/Die_K%C3%BCnstler_aller_Zeiten_und_V%C3%B6lker_o/JghRAAAAcAAJ?hl=en&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=%22bildete+sich+in+Italien+nach+P+,+Berettini+weiter+aus+und+nahm+den+Charakter+der+damaligen+italienischen+Schule+vollst%C3%A4ndig+an%22&amp;amp;pg=PA626&amp;amp;printsec=frontcover S. 626]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu seinen wichtigsten Werken gehört das Altarbild der Klosterkirche in [[Aldersbach]] (1720/30), die Neugestaltung des Hochaltars der Stadtpfarrkirche [[Sankt Peter (München)|St. Peter]] in [[München]] (ab 1730) sowie das Deckenfresko &amp;#039;&amp;#039;Die Verteidigung des Glaubens&amp;#039;&amp;#039; der Kirche des Deutschordensschlosses in [[Bad Mergentheim]] (1731–1734).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Taufbuch von Brühl bei Köln wird er 1731 „kurfürstlicher Hofmaler“ genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vermutlich arbeitete er auch gemeinsam mit seinem Vater [[Caspar Gottfried Stuber]] an den Decken[[Fresko|fresken]] in der [[Alte Pfarrkirche St. Margaret|alten Pfarrkirche St. Margaret]] in [[Sendling|Untersendling]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1712: Deckenfresken in der alten Pfarrkirche [[Alte Pfarrkirche St. Margaret|St. Margaret]] in [[Sendling|Untersendling]]&lt;br /&gt;
* 1718: Deckenfresken in der Pfarrkirche [[St. Valentin (Unterföhring)|St. Valentin]] in [[Unterföhring]]&lt;br /&gt;
* 1720–1734: Altarbild der Klosterkirche in [[Aldersbach]]&lt;br /&gt;
* 1731–1734: Deckenfresko in der Kirche des [[Schloss Mergentheim|Deutschordensschlosses]] in [[Bad Mergentheim]]&lt;br /&gt;
* 1732: Ausmalung der Würzburger [[Neumünster (Würzburg)|Neumünsterkuppel]] (die Ausmalung war nach 1945 weitgehend zerstört und wurde kopiert)&lt;br /&gt;
* 1736: Fresken in der [[Neumünster (Würzburg)|Neumünsterkirche]] in [[Würzburg]] (die Ausmalungen wurden zum großen Teil 1945 zerstört, jedoch nach 1945 weitgehend kopiert)&amp;lt;ref&amp;gt;[[Stefan Kummer]]: &amp;#039;&amp;#039;Architektur und bildende Kunst von den Anfängen der Renaissance bis zum Ausgang des Barock.&amp;#039;&amp;#039; In: Ulrich Wagner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt Würzburg.&amp;#039;&amp;#039; 4 Bände; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Vom Bauernkrieg 1525 bis zum Übergang an das Königreich Bayern 1814.&amp;#039;&amp;#039; Theiss, Stuttgart 2004, ISBN 3-8062-1477-8, S. 576–678 und 942–952, hier: S. 658 und 662.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|25|610||Stuber, Nikolaus Gottfried|Cordula Böhm|118939459}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118939459|VIAF=54947274}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Stuber, Nikolaus Gottfried}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler des Barock]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maler (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freskant]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1688]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1749]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Stuber, Nikolaus Gottfried&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Maler des Barock&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Januar 1688&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[München]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=22. April 1749 oder 23. April 1749&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
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