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	<title>Nikolaus Gage - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-20T17:19:08Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nikolaus_Gage&amp;diff=2586247&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Cookroach: veraltete Vorlage ersetzt</title>
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		<updated>2024-02-16T06:20:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;veraltete Vorlage ersetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nicolaus Gage&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; auch &amp;#039;&amp;#039;Nikolaus Gage&amp;#039;&amp;#039; (* um 1625 in [[Lothringen]]; † nach 1675) war ein Wandergießer, wirksam vor allem als [[Metall- und Glockengießer|Glockengießer]] 1649–1675 in [[Westmecklenburg]], [[Holstein]], [[Dithmarschen]] und [[Lübeck]]. Ab 1658 ist er mit Wohnsitz in Lübeck nachgewiesen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Auf den Glocken Gages findet sich bis 1670 immer wieder der Hinweis auf seine Herkunft als Wandergießer „aus Lothringen“. Ab 1658 ist Gage mit Wohnsitz in Lübeck am [[Pferdemarkt (Lübeck)|Pferdemarkt]] nachgewiesen. Er war verheiratet mit Anna Maria und hatte zwei Söhne sowie zwei Töchter. Gage arbeitete von 1649 bis 1667 mit dem ebenfalls aus Lothringen stammenden Wandergießer [[Stephan Wollo]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{ThiemeBecker |Lemma=Voillo (Wollo), Steffen |Band=34 |Seite=513}}&amp;lt;/ref&amp;gt; († um 1670?) als Gesellschafter zusammen. Dieser ist im Jahr 1648 beim Guss einer Glocke für St. Nicolai in Neuenkirchen, heute Ortsteil von [[Bahrenfleth]], noch an zweiter Stelle nach einem &amp;#039;&amp;#039;C. Gage&amp;#039;&amp;#039; genannt. Erster nachgewiesener gemeinsamer Guss einer Glocke von Stephan Wollo mit Nikolaus Gage ist der Guss einer Glocke für die [[Dorfkirche Schlagsdorf]] im [[Bistum Ratzeburg|Hochstift Ratzeburg]]. Beide gießen in der Folge gemeinsam bis 1667 24 dokumentierte Glocken&amp;lt;ref&amp;gt;[[Theodor Hach]]: &amp;#039;&amp;#039;Lübecker Glockenkunde&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Veröffentlichungen zur Geschichte der Freien und Hansestadt Lübeck&amp;#039;&amp;#039; 2) Max Schmidt, Lübeck 1913, S.&amp;amp;nbsp;236–239.&amp;lt;/ref&amp;gt; und eine [[Taufbecken|Fünte]]. Auf allen gemeinsamen Güssen wird Stephan Wollo an erster Stelle vor Nikolaus Gage genannt. Auch der [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholische]] Stephan Wollo wurde in Lübeck ansässig und wohnte in der [[Hartengrube]] im Lübecker Domviertel. Die Gießereihäuser lagen in Lübeck seit dem 14. Jahrhundert im Nordwesten der Stadt, so dass es sich bei beiden Adressen um reine Wohnsitze gehandelt haben wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Schaffenszeit Gages fällt in die Blütezeit des vom [[Ratsgießhaus]] dominierten Erzgusses in Lübeck. Ratsgießer dieser Zeit waren [[Anton Wiese]] (1632–1656), dessen Sohn und Gehilfe [[Nikolaus Wiese]] (1657–1665) und [[Albert Benningk]] (1665–1696). Bereits Anton Wiese hatte neben Glocken eine erhebliche Produktion von Kanonen zu verzeichnen und die in Lübeck gegossenen Geschütze wurden unter Albert Benningk zu einem Lübecker Exportartikel, der in Nord- und Mitteleuropa Geltung hatte. Benningks [[barock]]e Prunkgeschütze finden sich heute noch in zahlreichen Museen Europas. Neben den privilegierten Ratsgießern waren in der Stadt noch andere Gießer tätig, die zum Teil in ihren Hausgießereien gossen, von denen einige in der [[Lübecker Altstadt]] dokumentiert sind. Zwischen diesen beiden Personengruppen bestand häufiger Streit, wenn es um Grenzbereiche der Privilegien der Ratsgießer oder eindeutige Eingriffe der anderen Gießer in die vom Rat den Ratsgießern zugestandenen Privilegien ging.&amp;lt;ref&amp;gt;So beschwerte sich beispielsweise der Ratsgießer [[Matthias Benningk]] 1579 beim Lübecker Rat über den Lübecker Gießer [[Hermann Paßmann]], weil dieser sein Privileg, ausschließlich Glocken über zwei Schiffspfund, also etwa 250&amp;amp;nbsp;kg Gewicht, gießen zu dürfen, verletzte.&amp;lt;/ref&amp;gt; Insofern ist zunächst festzuhalten, dass Gage sich im zweiten Jahr der Tätigkeit des Ratsgießers Nikolaus Wiese in Lübeck ansiedelte.&amp;lt;ref&amp;gt;Nikolaus Wiese steht von seinem überlieferten Werk her deutlich hinter seinem Vater und Vorgänger, besonders aber hinter dem Werk seines Nachfolgers Albert Bennigk zurück.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nicolaus Gage als Wandergießer wurde zwar in Lübeck ansässig, seine größeren Glockengüsse entstanden jedoch ausweislich etlicher Kirchenbücher auf den jeweiligen Kirchhöfen vor Ort und unter ausdrücklichem Hinweis auf seine lothringische Heimat. Erst die (heute verlorene) Glocke für die [[Dorfkirche Zarpen]] signiert er 1673 ausdrücklich als Lübecker Gießer mit „Nic. Gage avs Lvbeck me fecerunt“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auffallendes Motiv beider Gießer seit Wollos Mitwirkung an der Glocke für St. Nicolai in Neuenkirchen (1648) sind die in den Friesen ihrer Glocken immer wieder auftauchenden [[Pelikane#Ikonographie und Volksglauben|Pelikane]] auf dem Nest.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Glocken ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable&amp;quot; style=&amp;quot;text-align:center&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Übersicht der von Nikolaus Gage gegossenen Glocken&lt;br /&gt;
! Jahr !! Ort !!class=&amp;quot;unsortable&amp;quot;| Name !! Gewicht in kg !! Durchmesser in cm !! [[Nominal (Glocke)|Nominal]] !!class=&amp;quot;unsortable&amp;quot;|Bemerkung&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1649&lt;br /&gt;
| [[Schlagsdorf]], [[Dorfkirche Schlagsdorf|Dorfkirche]]&lt;br /&gt;
| Große Glocke&lt;br /&gt;
| 1840&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| 136, Höhe 117&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Von [[Stephan Wollo]] und Gage auf dem Schlagsdorfer Kirchhof gegossen. Beide gossen 1652 auch das [[Taufbecken]]. Die Glocke ist mit einem Fries geschmückt, der abwechselnd aus zwei sich zugekehrten Flusspferden mit Blumenvase zwischen sich und zwei sich zugekehrten [[Pelikane]]n auf dem Nest mit Jungen gebildet wird.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1650&lt;br /&gt;
| [[Hamberge]], [[Dorfkirche Hamberge|Dorfkirche]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Ausweislich der Inschrift von Wollo und Gage in [[Zarpen]] gegossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Neugebauer: &amp;#039;&amp;#039;Schönes Holstein.&amp;#039;&amp;#039; 1967.&amp;lt;!-- Seite ???--&amp;gt;&amp;lt;/ref&amp;gt; Beim Turmbrand 1956 verloren?&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1653&lt;br /&gt;
| [[Rüting|Diedrichshagen]], [[Dorfkirche Diedrichshagen|Dorfkirche]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;M. STEPHANEVS WOILLO VND NIKOLAVS GAGE LOTRIN&amp;#039;&amp;#039;; „hübsche Renaissance-Verzierungen“ (Engelsköpfe, Blumen, Blätter, Ranken, Trauben)&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Schlie: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, S. 414.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1653&lt;br /&gt;
| [[Wewelsfleth]], [[Trinitatiskirche (Wewelsfleth)|Trinitatiskirche]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1653&lt;br /&gt;
| [[Rehna]], [[Kloster Rehna|Klosterkirche]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| 133&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Kleine Bilder aller Art umgeben und durchbrechen die Inschrift (Pelikannest mit Jungen, [[Hippokamp]]en, Vase mit Blumen), Bronzeguss gemeinsam mit Stephan Wollo.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Schlie: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, S. 441.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.kirche-rehna.de/index.php?option=com_content&amp;amp;view=article&amp;amp;id=5:joomla-lizenzrichtlinien&amp;amp;catid=55:inventar&amp;amp;Itemid=37 &amp;#039;&amp;#039;Unsere Glocken&amp;#039;&amp;#039;] Kirche Rehna&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1656&lt;br /&gt;
| [[Krembz|Groß Salitz]], [[Dorfkirche Groß Salitz|Dorfkirche]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| &amp;#039;&amp;#039;STEFFAN WOLLO VND NICOLAVS GAGE AVS LOTTERENG HABEN MICH GEGOSSEN&amp;#039;&amp;#039; mit Wappen der Familie [[Lützow (Adelsgeschlecht)|von Lützow]]; Verloren, im Jahr 1879 durch E. Albrecht aus Wismar umgegossen.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Schlie: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin.&amp;#039;&amp;#039; Band 2, S.  516.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1656&lt;br /&gt;
| [[Ratzeburg]], [[Petrikirche (Ratzeburg)|Petrikirche]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1658&lt;br /&gt;
| [[Ratzeburg]], [[Petrikirche (Ratzeburg)|Petrikirche]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1661&lt;br /&gt;
| [[Lübeck-Genin|Genin]], [[St. Georgskirche (Lübeck)|St. Georgskirche]]&lt;br /&gt;
|Predigtglocke&lt;br /&gt;
|672&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| 1055, Höhe 86&lt;br /&gt;
|ges&amp;lt;sup&amp;gt;1&amp;lt;/sup&amp;gt;&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Gemeinsam mit [[Stephan Wollo]] für die Kirche im Lübecker Domkapitelsdorf [[Lübeck-Genin|Genin]], Bronzeguss mit Zierfriesen, Inschrift und Wappen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1661&lt;br /&gt;
| [[Itzehoe]], ehem. St.-Nicolai-Kapelle, später [[Rathaus Itzehoe]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Die Nicolaikapelle in Itzehoe wurde 1875 abgebrochen. Die Glocke gelangte in diesem Zusammenhang Mitte der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts in das Rathaus der Stadt Itzehoe.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1662&lt;br /&gt;
| [[Grube (Holstein)|Grube]], [[St. Jürgen (Grube)|Dorfkirche]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1666&lt;br /&gt;
| [[Dömitz]], [[Johanneskirche (Dömitz)|Johanniskirche]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| 114&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Verziert oben mit kleinen Bildeliefs (nackter Neptun mit Dreizack, Vase mit Blumen, sitzende Frauengestalt mit Blumen), darunter Inschrift, wonach die Glocke zwei Jahre nach dem Brand unter Herzog Christian Louis von Stefen Wollo und Niclaus Gage gegossen wurde. Darunter wieder Reliefbildchen (Pelikane auf dem Nest, Vasen mit Blumen sowie Hippokamp). Aus der Vorgängerkirche beim neugotischen Kirchenneubau 1869–72 übernommen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1666&lt;br /&gt;
| [[Dömitz]], [[Johanneskirche (Dömitz)|Johanniskirche]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| 103&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Gleiche Inschrift wie die vorstehende große Glocke, aber kein Hinweis auf die Gießer. Friedrich Schlie deutet aufgrund dieses Umstands und des gleichen Jahrs des Gusses Zuschreibungsmöglichkeit an Wollo und Gage an.&amp;lt;ref&amp;gt;Friedrich Schlie: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin.&amp;#039;&amp;#039; Band 3, S. 164.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1666&lt;br /&gt;
| [[Grömitz]], [[St. Nicolai (Grömitz)|St. Nicolai]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| 127&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1667&lt;br /&gt;
| [[Sülfeld]], [[Dorfkirche Sülfeld|Dorfkirche]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Bronzeguss gemeinsam mit [[Stephan Wollo]]; mit Zierfriesen, Umschrift und zwei Wappen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1670&lt;br /&gt;
| [[Lensahn]], [[Katharinenkirche (Lensahn)|Katharinenkirche]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Höhe 90&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Bronzeguss von Nikolaus Gage „aus Luttoringen“; erster Alleinguss Gages (?). Zwei Zierfriese&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1671&lt;br /&gt;
| [[Heiligenstedten]], [[St.-Marien-Kirche zu Heiligenstedten|St.-Marien-Kirche]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Alleinguss mit inschriftlicher Signatur „&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;M.&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; Nicolaus Gage“ – er bezeichnet sich (erstmals?) als Meister …&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1673&lt;br /&gt;
| [[Heiligenhafen]], [[Stadtkirche Heiligenhafen|Stadtkirche]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Nicolaus Gage (allein)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1673&lt;br /&gt;
| [[Zarpen]], [[Dorfkirche Zarpen|Dorfkirche]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| „Nic. Gage avs Lvbeck me fecerunt“; verloren im 20. Jahrhundert&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| 1675&lt;br /&gt;
| [[Dänischenhagen]], [[Dorfkirche Dänischenhagen|Dorfkirche]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Höhe 115&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|style=&amp;quot;text-align:left&amp;quot;| Von Nikolaus Gage in Bronze gegossen, viele Zierfriese&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fünten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bronzefünte1652Schlagsdorf.JPG|mini|hochkant|Bronzefünte (1652)]]&lt;br /&gt;
Die bronzene [[Taufbecken|Tauffünte]] in der Dorfkirche von Schlagsdorf ist aus im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] zerstörten Glocken 1652 nach [[Gotische Bronzefünten in Nordostdeutschland|gotischem Vorbild]] von Wollo und Gage neu gegossen worden. Sie gehört damit zu den spätesten Bronzefünten in Nordostdeutschland. Den von den [[Evangelist (Neues Testament)|vier Evangelisten]] getragenen Kessel zieren Halbreliefs der [[Apostel#Die zwölf Apostel|Zwölf Apostel]] zwischen Schrift- und Schmuckbändern. Gitter und Deckel, die früher dazugehörten, habe sich nicht erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Richard Haupt: &amp;#039;&amp;#039;Die Bau und Kunstdenkmäler der Provinz Schleswig-Holstein&amp;#039;&amp;#039; Band II, Kiel 1888, S. 21, 25, 32, 36, 386, 468, 490, 555 ({{archive.org|bub_gb_nwIVAAAAYAAJ|Blatt=n29|Hervorhebung=gage}}).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Annuaire de la société d’histoire et d’archéologie de la Lorraine.&amp;#039;&amp;#039; Band 3–4. Société d’histoire et d’archéologie de la Lorraine, Metz 1891.&amp;lt;!-- was und wo??? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Revue historique de la Lorraine.&amp;#039;&amp;#039; Band 42. Société d’archéologie lorraine et du Musée historique lorrain, Musée historique lorrain, Nancy 1893, S. 166.&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Schlie]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Grossherzogthums Mecklenburg-Schwerin.&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
** Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Amtsgerichtsbezirke Wismar, Grevesmühlen, Rehna, Gadebusch und Schwerin.&amp;#039;&amp;#039; Schwerin 1898. (Neudruck: Schwerin 1992, ISBN 3-910179-06-1).&lt;br /&gt;
** Band 3: &amp;#039;&amp;#039;Die Amtsgerichtsbezirke Hagenow, Wittenburg, Boizenburg, Lübtheen, Dömitz, Grabow, Ludwigslust, Neustadt, Crivitz, Brüel, Warin, Neubukow, Kröpelin und Doberan.&amp;#039;&amp;#039; Schwerin 1896.&lt;br /&gt;
* [[Theodor Hach]]: &amp;#039;&amp;#039;Lübecker Glockenkunde.&amp;#039;&amp;#039; Max Schmidt, Lübeck 1913 (Veröffentlichungen zur Geschichte der Freien und Hansestadt Lübeck 2), S.&amp;amp;nbsp;236–239.&lt;br /&gt;
* [[Georg Krüger-Haye|Georg Krüger]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Kunst- und Geschichts-Denkmäler des Freistaats Mecklenburg-Strelitz.&amp;#039;&amp;#039; Band II: &amp;#039;&amp;#039;Das Land Ratzeburg.&amp;#039;&amp;#039; Neubrandenburg 1934; Nachdruck Stock &amp;amp; Stein, Schwerin 1994, ISBN 3-910179-28-2.&amp;lt;!-- was und wo??? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Georg Troescher: &amp;#039;&amp;#039;Kunst- und Künstlerwanderungen in Mitteleuropa, 800–1800.&amp;#039;&amp;#039; Band &amp;#039;&amp;#039;Französische und niederländische Kunst und Künstler in der Kunst Deutschlands, Österreichs und der deutschsprachigen Schweiz.&amp;#039;&amp;#039; Verlag für Kunst und Wissenschaft, 1954.&amp;lt;!-- was und wo??? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Werner Neugebauer (Archäologe)|Werner Neugebauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Schönes Holstein.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage. Verlag Lübecker Nachrichten, Lübeck 1967.&amp;lt;!-- was und wo??? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Hartwig Beseler (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Kunsttopographie Schleswig-Holstein.&amp;#039;&amp;#039; Neumünster 1974.&amp;lt;!-- was und wo??? --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Seiten-Koordinaten|linked=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1152101889|VIAF=4709151837990720520009}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gage, Nikolaus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glockengießer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Lothringen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Lübecker Geschichte)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Franzose]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 17. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 17. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gage, Nikolaus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gage, Nicolaus&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Wandergießer, Glockengießer in Westmecklenburg, Holstein, Dithmarschen und Lübeck&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 1625&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lothringen]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=nach 1675&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Cookroach</name></author>
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