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	<title>Nikolaus Bernhard - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Wikijunkie: /* Literatur */ Klammer-WL korrigiert mit AWB</title>
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		<updated>2026-01-21T13:38:10Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; Klammer-WL korrigiert mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:BernhardNikolaus.jpg|mini|Nikolaus Bernhard]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nikolaus Bernhard&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. April]] [[1881]] in Bühl, heutige Gemeinde [[Bibertal]]; † [[19. August]] [[1957]] in [[Berlin]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Gewerkschaft]]svorsitzender und sozialdemokratischer Politiker.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
Der Vater war Schreiner, Bernhard machte nach der Volksschule Ausbildungen zum [[Maurer]] und [[Stuckateur]]. Bis 1906 arbeitete er als Maurer[[geselle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1900 trat er sowohl den [[Freie Gewerkschaften (Deutschland)|freien Gewerkschaften]] wie auch der [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] bei. Von 1906 bis 1914 war er Geschäftsführer des Maurer-, später [[Deutscher Bauarbeiter-Verband|Bauarbeiterverbandes]] in [[Heilbronn]], [[Pforzheim]] und in [[Straßburg]]. 1909 war Bernhard Streikführer des [[Streik]]s der Maurer und Bauarbeiter in Pforzheim: Die Forderungen der Bauunternehmer waren die Einführung von [[Akkordlohn|Akkordlöhnen]] und die Beseitigung von [[Mindestlohn|Mindestlöhnen]], der Maurerverband forderte dagegen eine Lohnerhöhung von 54 auf 60 Pfennig/Stunde und die Verkürzung der wöchentlichen Arbeitszeit um eineinhalb Stunden. Der Streik wurde zu einer Sache der gesamten örtlichen Gewerkschaftsbewegung, Bernhard sprach von den Streikenden als „kämpfenden Soldaten der proletarischen Armee“. 1911 und 1912 war er zudem [[Stadtverordneter]] und Vorsitzender der örtlichen SPD in Pforzheim. Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] war Bernhard Soldat. Nach dem Krieg war er zunächst bis 1924 Sekretär, danach von 1924 bis 1927 zweiter Vorsitzender und von 1927 bis 1933 erster Vorsitzender des Bauarbeiterverbandes beziehungsweise des Baugewerbebundes mit Sitz zunächst in [[Hamburg]], später in [[Berlin]]. Außerdem war er ab 1932 Präsident der Bauarbeiterinternationale. Seit 1929 wurde das gewerkschaftliche Handeln durch die [[Weltwirtschaftskrise]] immer stärker eingeschränkt. Damit sanken auch Bernhards Einflussmöglichkeiten. So blieb seine Forderung an [[Reichskanzler]] [[Heinrich Brüning]], der besonders im Baubereich hohen Arbeitslosigkeit durch Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen entgegenzuwirken, erfolglos.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1930 bis 1933 war Bernhard Mitglied im [[Vorläufiger Reichswirtschaftsrat|Vorläufigen Reichswirtschaftsrat]]. Daneben hatte er zahlreiche weitere Funktionen wie als [[Reichsarbeitsgericht|Reichsarbeitsrichter]], [[Aufsichtsrat]]svorsitzender des Verbandes sozialer Baubetriebe und Mitglied im Bundesvorstand des [[Allgemeiner Deutscher Gewerkschaftsbund|ADGB]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1930 bis 1932 und noch einmal 1933 war Bernhard [[Mitglied des Reichstages|Reichstagsmitglied]]. Bereits zu Beginn der [[Zeit des Nationalsozialismus|nationalsozialistischen Herrschaft]] wurde er inhaftiert. In der Folgezeit hielt Bernhard Kontakt zum gewerkschaftlichen Widerstand und war wiederholt von Hausdurchsuchungen und Vorladungen der [[Geheime Staatspolizei|Gestapo]] betroffen. Im Zusammenhang mit dem Kriegsausbruch war er von September bis Dezember 1939 Häftling im [[KZ Sachsenhausen]] und verschiedenen Gefängnissen. Im Rahmen der [[Aktion Gitter]] wurde er 1944 erneut verhaftet und erneut im KZ Sachsenhausen inhaftiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unmittelbar nach Kriegsende war Bernhard Vorsitzender der [[IG Bau]] in [[Groß-Berlin|Großberlin]] und war von 1947 bis 1948 dritter Vorsitzender des [[Freier Deutscher Gewerkschaftsbund|FDGB]]. Im Dezember 1948 trat er aus der [[Sozialistische Einheitspartei Deutschlands|SED]] und dem FDGB aus, weil er die [[Stalinisierung]]spolitik nicht mittragen wollte und ging nach [[West-Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Gabriele Baumgartner, [[Dieter Hebig]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Handbuch der SBZ/DDR. 1945–1990.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Abendroth – Lyr.&amp;#039;&amp;#039; K. G. Saur, München 1996, ISBN 3-598-11176-2, S.&amp;amp;nbsp;52 ({{Google Buch |BuchID=2CpHD7n0gjkC |Seite=52 |Hervorhebung=&amp;quot;Bernhard, Nikolaus&amp;quot;}}).&lt;br /&gt;
* Sozialdemokratische Partei Deutschlands (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Freiheit verpflichtet. Gedenkbuch der deutschen Sozialdemokratie im 20. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Marburg 2000, ISBN 3-89472-173-1, S. 35f.&lt;br /&gt;
* [[Andreas Herbst]]: &amp;#039;&amp;#039;[http://library.fes.de/FDGB-Lexikon/texte/biographien/b/Bernhard,_Nikolaus.html Bernhard, Nikolaus].&amp;#039;&amp;#039; In: Dieter Dowe, Karlheinz Kuba, [[Manfred Wilke]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;FDGB-Lexikon. Funktion, Struktur, Kader und Entwicklung einer Massenorganisation der SED (1945–1990).&amp;#039;&amp;#039; Berlin 2009, ISBN 978-3-86872-240-6.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Freie Presse.&amp;#039;&amp;#039; (SPD-Zeitung in Pforzheim), 24. Juli 1909.&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|3770051831}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://library.fes.de/pdf-files/bibliothek/02814-1.pdf Peter Rüttgers/Rüdiger Zimmermann: &amp;#039;&amp;#039;Bauarbeitergewerkschaften in Deutschland und internationale Vereinigungen von Bauarbeiterverbänden 1869-2004.&amp;#039;&amp;#039;] (PDF-Datei; 3,94 MB)&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|104789824}}&lt;br /&gt;
* {{ReichstagDB|104789824}}&lt;br /&gt;
* {{Biosop||20590}}&lt;br /&gt;
* {{Biorabw||1080}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=104789824|VIAF=39821217}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Bernhard, Nikolaus}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Reichstagsabgeordneter (Weimarer Republik)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Vorläufigen Reichswirtschaftsrats]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:ADGB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:FDGB-Funktionär]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SED-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im KZ Sachsenhausen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Bibertal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Widerstand gegen den Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Opfer der Aktion Gitter (1944)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1957]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Bernhard, Nikolaus&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Gewerkschaftsvorsitzender und Politiker (SPD), MdR&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. April 1881&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Bibertal|Bühl]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. August 1957&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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