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	<title>Nikolassee - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Nikolassee&amp;diff=160848&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-13462-25: /* Geologie und Naturraum */</title>
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		<updated>2026-03-01T20:49:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Geologie und Naturraum&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt das Gewässer in Berlin.&lt;br /&gt;
*  Zu dem Gewässer Niklassee in Baden-Württemberg siehe [[Niklassee]].&lt;br /&gt;
*  Zu dem Ortsteil Berlin-Nikolassee siehe [[Berlin-Nikolassee]].&lt;br /&gt;
* Zu dem Bahnhof Berlin-Nikolassee siehe [[Bahnhof Berlin-Nikolassee]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Infobox See&lt;br /&gt;
|BILD = Nikolassee-001.JPG&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Nikolassee, südlicher Teil&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 52/25/26.83/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 13/11/33.20/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = DE-BE&lt;br /&gt;
|LAGE = [[Berlin-Nikolassee]]&lt;br /&gt;
|KARTE = Lage Nikolassee in Berlin.png&lt;br /&gt;
|ZUFLUSS = &lt;br /&gt;
|ABFLUSS = &lt;br /&gt;
|INSELN = &lt;br /&gt;
|UFERORT = &lt;br /&gt;
|NAHERORT = &lt;br /&gt;
|HÖHE = &lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG = &lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 0.056&lt;br /&gt;
|SEELÄNGE = &lt;br /&gt;
|SEEBREITE = &lt;br /&gt;
|VOLUMEN = &lt;br /&gt;
|UMFANG = &lt;br /&gt;
|MAX-TIEFE = &lt;br /&gt;
|MED-TIEFE = &lt;br /&gt;
|BESONDERHEITEN = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;!-- [[Datei:Berlin Nikolassee 2.JPG|mini|Eis auf dem Nikolassee]] --&amp;gt;&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nikolassee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Grundwassersee]] mit einer Fläche von rund 5,6&amp;amp;nbsp;[[Hektar]] im gleichnamigen [[Berlin]]er Ortsteil [[Berlin-Nikolassee|Nikolassee]] im [[Bezirk Steglitz-Zehlendorf]]. Der Ortsteil entstand 1901 als Villenkolonie und übernahm den Namen vom See. Mit dem [[Bahnhof Berlin-Nikolassee|gleichnamigen Bahnhof]] der [[Wannseebahn]] sind See und Ortsteil in das [[S-Bahn Berlin|S-Bahn-Netz]] der Stadt eingebunden und gehören seit 1920 zum damals gegründeten [[Groß-Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie und Naturraum ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Nikolassee bildet das letzte, südliche Glied der [[Grunewaldseenkette]] vor der [[Havel]]. Der Charakter der Seenkette als [[Weichsel-Kaltzeit|eiszeitliche]] [[glaziale Rinne]] lässt sich gut an der langgezogenen Senke und Niederung der [[Rehwiese (Berlin)|Rehwiese]] erkennen, die den Nikolassee nach Nordosten mit dem [[Schlachtensee]] verbindet. Da durch die Niederung kaum noch Wasser fließt, wird der Nikolassee heute über ein Pumpwerk aus dem [[Großer Wannsee|Großen Wannsee]] gespeist. Die natürliche Entwässerung erfolgte über den &amp;#039;&amp;#039;Nikolas-Graben&amp;#039;&amp;#039;, der nördlich von [[Schwanenwerder|Sandwerder]] in den Großen Wannsee mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Senkung des Grundwasserspiegels ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nikolassee 1910 01.jpg|mini|Wiederherstellung des Nikolassees 1910]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1888 förderten das [[Wasserwerk Beelitzhof|Wasserwerk Beelitzhof&amp;amp;nbsp;I]] und ab 1894 das [[Wasserwerk Beelitzhof|Wasserwerk Beelitzhof&amp;amp;nbsp;II]] erhebliche Mengen Grundwasser, was zu einer Absenkung des Grundwasserspiegels führte, so dass der Wasserspiegel der unteren Grunewaldseen Schlachtensee, [[Krumme Lanke]], Nikolassee und Riemeistersee um über zwei Meter fiel. Bis 1910 war der Nikolassee trockengefallen, ebenso 1911 der „Riemeistersee“, der seitdem nur noch als [[Fenn (Geographie)|Fenn]] existiert. Es bildete sich daraufhin ein &amp;#039;&amp;#039;Schutzverband für die Erhaltung der Grunewaldseen&amp;#039;&amp;#039;, bei dem auch der in Nikolassee wohnende Architekt [[Hermann Muthesius]] engagiert war. Schließlich wurde zwischen der Betreiberin des Wasserwerks, der [[Charlottenburger Wasserwerke|Charlottenburger Wasserwerke AG]], und [[Regierungsbezirk Potsdam|der Königlichen Regierung]] zu [[Potsdam]] am 26. Februar 1913 ein Vertrag geschlossen, in dem sich die Wasserwerke verpflichteten, Wasser aus dem Wannsee in die Seenkette einzuleiten, „um den zur Zeit niedrigeren Wasserspiegel bis auf die [[Ordinate]] +31,6&amp;amp;nbsp;m über [[Normalnull|N.N.]] zu erhöhen und diese Höhe aufrecht zu erhalten“. Mit dem Aushub der benachbarten Beelitzhofer Bauten erhielt der See eine neue Sohle und wurde ab 1913 wieder aufgefüllt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.schroederniko.de/wasserwerk.htm |text=Am Beelitzhof – Wasserwerk Beelitzhof |wayback=20150924095157}} schroederniko.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Landschaftsschutzgebiete ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rehwiese und Nikolassee sind seit 1960 als [[Landschaftsschutzgebiet]] mit einer Fläche von 25,6&amp;amp;nbsp;Hektar ausgewiesen. Obwohl der Nikolassee von der stark frequentierten [[AVUS]], einem Teilstück der [[Bundesautobahn&amp;amp;nbsp;115]], direkt am [[Autobahnkreuz Zehlendorf]] im Schnittpunkt mit der [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;1]] durchtrennt wird, konnte er als [[Biotop]] erhalten werden. Seine sumpfige Umgebung bietet Resten wertvoller [[Auwald|Auenwälder]] den nötigen durchnässten Boden. Neben den für die Grunewaldseen typischen [[Europäischer Aal|Aalen]], [[Schleie]]n, [[Hechte]]n, [[Karpfen]], [[Europäischer Wels|Welsen]] und [[Zander]]n sind allein im Nikolassee [[Bitterling (Fischart)|Bitterlinge]] aus der Familie der [[Karpfenfische|Karpfen]] heimisch. Von der Rehwiese führt ein breiter Fuß- und Radweg unter der Autobahn hindurch zum See. Das Baden ist nicht mehr erlaubt. Im Winter wird der zugefrorene See gerne von [[Wintersport]]lern, vor allem von Eishockeyspielern, genutzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== St. Clawes See ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Nikola from 1294.jpg|mini|hochkant|Nikolaus von Myra (Russische [[Ikone]] von Aleksa Petrov, 1294)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seinen Namen erhielt der Nikolassee vom einflussreichen [[Kloster Lehnin]] des [[Zisterzienser|Zisterzienserordens]], das den See 1242 zusammen mit dem Dorf „Slatdorp“ am „Slatsee“ (Schlachtensee) den gemeinsam regierenden  [[Askanier|askanischen]] [[Markgraf]]en [[Johann I. (Brandenburg)|Johann&amp;amp;nbsp;I.]] und [[Otto III. (Brandenburg)|Otto&amp;amp;nbsp;III.]] abkaufte: „…&amp;amp;nbsp;villa Slauicali, que Slatdorp digitur, et duobus stagnis Slatse et Tusen&amp;amp;nbsp;…“ Der in der Urkunde nach dem „Slatse“ erwähnte See „Tusen“ ist mit allerhöchster Wahrscheinlichkeit der Nikolassee, der dann von den Mönchen zu Ehren des [[Nikolaus von Myra|Heiligen Nikolaus]] ([[Mittelniederdeutsche Sprache|mittelniederdeutsch]] „Klawes“) „St.&amp;amp;nbsp;Clawes See“ benannt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch eine Urkunde aus dem Jahr 1591 führt ihn noch unter diesem Namen; 1652 taucht dann die Bezeichnung „Niclas See“ auf. Das Erbregister [[Berlin-Spandau|Spandau]] aus dem Jahr 1704 enthält die Eintragung „Drey Seen als Crummenlancksche, Schlachten und Nicolaus Seen&amp;amp;nbsp;[…]“ und macht ihn damit endgültig zum „Nikolaus See“ oder heute „Nikolassee“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Liste von Seen in Deutschland]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Seen in Berlin]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Gerhard Schlimpert]]: &amp;#039;&amp;#039;Brandenburgisches Namenbuch.&amp;#039;&amp;#039; Bd.&amp;amp;nbsp;3: &amp;#039;&amp;#039;Teil 3, Die Ortsnamen des Teltow.&amp;#039;&amp;#039; Böhlau, Weimar 1972, Zitate S.&amp;amp;nbsp;143.&lt;br /&gt;
* Stephan Warnatsch: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte des Klosters Lehnin 1180–1542, Studien zur Geschichte, Kunst und Kultur der Zisterzienser.&amp;#039;&amp;#039; Band 12.1, Lukas-Verlag, Berlin 2000 (zugleich: Berlin, Freie Universität, [[Dissertation]], 1999), ISBN 3-931836-45-2, Zum Kauf Nikolassee S.&amp;amp;nbsp;64, 239.&lt;br /&gt;
* Stephan Warnatsch: &amp;#039;&amp;#039;Regestenverzeichnis.&amp;#039;&amp;#039; Band 12.2, Lukas-Verlag, Berlin 2000, ISBN 3-931836-46-0, Urkunde Kauf Slatdorp Nr.&amp;amp;nbsp;81.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Grunewaldseenkette}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Nikolassee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landschaftsschutzgebiet in Berlin]]&lt;/div&gt;</summary>
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