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	<title>Nikolai Wladimirowitsch Timofejew-Ressowski - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Stefan Kaehne - Büste Nikolaj Timoféeff-Ressovsky.jpg|mini|hochkant|Nikolai Timofejew-Ressowski (Büste von Stefan Kaehne, 2006)]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Nikolai Wladimirowitsch Timofejew-Ressowski&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Timoféef-Ressowski&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Timoféeff-Ressovsky&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, {{ruS|Николай Владимирович Тимофеев-Ресовский}}, wissenschaftliche [[Transliteration]] &amp;#039;&amp;#039;{{lang|ru-Latn|Nikolaj Vladimirovič Timofeev-Resovskij}}&amp;#039;&amp;#039;; * {{JULGREGDATUM|20|9|1900|Link=1}} in [[Moskau]]; † [[28. März]] [[1981]] in [[Obninsk]]) war ein [[Sowjetunion|sowjetischer]] Genetiker aus [[Russland]], der von 1925 bis 1945 in [[Berlin]] lebte und forschte. Er war mit der russischen Genetikerin [[Helena Alexandrowna Timofejew-Ressowski]] verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1935 veröffentlichte er zusammen mit dem Genetiker [[Max Delbrück (Biophysiker)|Max Delbrück]] und dem Physiker [[Karl Günter Zimmer]] ein Werk über Genmutationen, in dem sie als erste vorschlugen, [[Gen]]e als komplexe Atomverbände aufzufassen.&amp;lt;ref&amp;gt;Volker Wunderlich: [https://www.mdc-berlin.de/de/karl-guenther-zimmer Karl Günther Zimmer zum hundertsten Geburtstag: „That was the basic radiobiology that was.“] Website des Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin, 8. Juli 2011, abgerufen am 19. März 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit diesem sogenannten „Drei-Männer-Buch“ begann in Deutschland die moderne [[Genetik]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
{{Belege fehlen|Einzelnachweise fehlen.|Dieser Abschnitt}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Gedenktafel Robert-Rössle-Str 10 (Buch) Nikolai Wladimirowitsch Timofejew-Ressowski.jpg|mini|[[Gedenktafel]] am Haus, Robert-Rössle-Straße 10, in [[Berlin-Buch]]]]&lt;br /&gt;
Timofejew-Ressowski studierte Zoologie, Naturwissenschaften und Kunstgeschichte in Moskau. Die Studienzeit wurde unterbrochen durch seinen Militärdienst im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] und im [[Russischer Bürgerkrieg|Russischen Bürgerkrieg]]. Nach seinem Studium arbeitete er über Mutationen und den Erbgang von Genen bei der Taufliege [[Drosophila]]. 1925 lud der Hirnforscher [[Oskar Vogt]] Timofejew-Ressowski und seine Ehefrau Elena Aleksandrowna (1898–1973) als Gastwissenschaftler nach Berlin an das [[Kaiser-Wilhelm-Institut für Hirnforschung]] (KWI) ein, wo Timofejew-Ressowski ab 1926 die genetische Abteilung aufbaute und 1931 Leiter der Abteilung für experimentelle Genetik wurde. Diese Abteilung arbeitete eng mit dem [[Kaiser-Wilhelm-Institut für Anthropologie, menschliche Erblehre und Eugenik]] zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heidrun Kaupen-Haas]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Planer im Sachverständigenbeirat für Bevölkerungs- und Rassenpolitik.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;23. Deutscher Soziologentag 1986.&amp;#039;&amp;#039; VS Verlag für Sozialwissenschaften, 1987, S. 754–759 ({{DOI|10.1007/978-3-322-83517-8_177}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch mit den Kaiser-Wilhelm-Instituten für Biologie und Biochemie arbeitete er später zusammen. Die dazu erfolgenden Implantationsversuche und Versuche zur künstlichen Besamung der Drosophila-Fliegen oblagen der Genetikerin Anna-Elisa Stubbe, einer Mitarbeiterin von Timofejew-Ressowski, die in der Genetischen Abteilung des KWI für Hirnforschung mit [[Herbert Lüers]]&amp;lt;ref&amp;gt;Anna-Elisa Stubbe, Herbert Lüers: &amp;#039;&amp;#039;Vergleichende Untersuchungen der Wildtypen verschiedener Drosophila-Arten an Hand von Transplantationen der Augenanlagen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für induktive Abstammungs- und Vererbungslehre.&amp;#039;&amp;#039; Band 80, 1942, S. 205 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; forschte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Medizin im Dritten Reich. Karrieren vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3-10-039310-4, S. 178 und 388, Anm. 52.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1930 wurde das KWI nach [[Berlin-Buch]] verlegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Timofejew-Ressowski berichtete 1928 von Bestrahlungen befruchteter Eier und Larven der Fruchtfliege Drosophila, die Fruchtfliegen mit mutierten Körperteilen erzeugten. Solche künstlich geschaffenen Erbschädigungen (Mutationen) dienten zur Erforschung der Gene. Bei der Erzeugung von Mutationen durch Röntgenstrahlen arbeitete er mit [[Lothar Loeffler (Mediziner)|Lothar Loeffler]] zusammen (Beide waren Mitglied der DFG-Arbeitsgemeinschaft Erbschädigung durch Röntgen- und Radiumstrahlen).&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Medizin im Dritten Reich. Karrieren vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3-10-039310-4, S. 29 f., 177, 270 und 387.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz einer 1937 erfolgten Aufforderung aus Moskau, [[Deutsches Reich 1933 bis 1945|Deutschland]] zu verlassen und in die [[Sowjetunion]] zurückzukehren, blieben Timofejew-Ressowski und seine Frau in Berlin-Buch. Die deutsche Staatsbürgerschaft hatte Timofejew abgelehnt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Medizin im Dritten Reich. Karrieren vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3-10-039310-4, S. 195.&amp;lt;/ref&amp;gt; In der Sowjetunion war zu dieser Zeit die Genetik unter dem Biologen [[Trofim Denissowitsch Lyssenko|Trofim Lyssenko]] verfemt und im Rahmen der [[Stalinistische Säuberungen|stalinistischen Säuberungen]] wurden auch Genetiker verfolgt. Auch zwei von Timofejew-Ressowskis jüngeren Brüdern und Familienmitglieder seiner Frau wurden verhaftet, einer seiner Brüder hingerichtet. 1938 gab der für Biologen maßgebliche [[Nationalsozialistischer Deutscher Dozentenbund|Nationalsozialistische Deutsche Dozentenbund]] eine positive Empfehlung für ihn ab, wegen seines weltweiten Rufs und wegen seines [[Antikommunismus]]. 1940 wurde Timofejew-Ressowski zum Mitglied der [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina|Leopoldina]] gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.leopoldina.org/mitgliederverzeichnis/mitglieder/member/Member/show/nikolaj-v-timofeeff-ressovsky/ Mitgliederverzeichnis Leopoldina, Nikolaj&amp;amp;nbsp;V. Timoféeff-Ressovsky]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Familie Timofejew-Ressowski half vielen verfolgten jüdischen und ausländischen Wissenschaftlern und Zwangsarbeitern. Ihr ältester Sohn Dmitri (* 1923 in Moskau), der Mitglied einer Widerstandsgruppe war, wurde 1943 von der Gestapo verhaftet und kam noch am 1. Mai 1945 im [[KZ Ebensee]] ums Leben. Timofejew-Ressowski wurde 1945, nach dem Einmarsch der [[Rote Armee|Roten Armee]] in Berlin, vorübergehend Institutsdirektor und Bürgermeister von Berlin-Buch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 14. September 1945 wurde Timofejew-Ressowski jedoch in Berlin-Buch verhaftet, in die Sowjetunion verschleppt und im Moskauer Gefängnis [[Lubjanka]] von einem russischen Militärgericht wegen Landesverrats&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Medizin im Dritten Reich. Karrieren vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3-10-039310-4, S. 195.&amp;lt;/ref&amp;gt; zu zehn Jahren Arbeitslager verurteilt. Ihm wurde vorgeworfen, 1937 trotz Aufforderung nicht in die Sowjetunion zurückgekehrt zu sein und mit den Nazis kollaboriert zu haben. Von Moskau kam er in ein Lager nach [[Kasachstan]] und galt als verschollen. Eine Abteilung des sowjetischen Geheimdienstes [[NKWD]], die Timofejew-Ressowski als Experten für Strahlenschäden im Rahmen des sowjetischen Atombombenprogramms haben wollte, machte ihn zwei Jahre später in Kasachstan ausfindig, holte ihn aus dem Arbeitslager und brachte ihn in das geschlossene „[[Forschungsobjekt 0211]]“ in [[Sungul]] im [[Ural]]. Dorthin folgten ihm 1947 seine Frau und sein zweiter Sohn [[Andrei Timofejew|Andrei]] (*&amp;amp;nbsp;1927 in Berlin). Timofejew-Ressowski und seine Frau konnten wieder gemeinsam wissenschaftlich arbeiten, publizieren durften sie aber bis 1955 nicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1955 wurde Timofejew-Ressowski Leiter des Biophysikalischen Laboratoriums der Sibirischen Abteilung der [[Russische Akademie der Wissenschaften|Akademie der Wissenschaften]] der UdSSR in [[Jekaterinburg|Swerdlowsk]] außerhalb eines Gefangenenlagers. Dort und später bei Moskau wurde er in der Atomforschung&amp;lt;ref&amp;gt;[[Ernst Klee]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Medizin im Dritten Reich. Karrieren vor und nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; S. Fischer, Frankfurt am Main 2001, ISBN 3-10-039310-4, S. 195.&amp;lt;/ref&amp;gt; eingesetzt. 1964 erhielt er die Möglichkeit, am neuen Institut für Medizinische Radiologie in der geschlossenen Stadt [[Obninsk]] im [[Oblast Kaluga|Gebiet Kaluga]] die Abteilung für Genetik und Radiobiologie aufzubauen&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=I. D. Klabukov, A. O. Yakimova, D. S. Baranovskii, E. M. Yatsenko, V. A. Petrov, L. P. Zhavoronkov, S. A. Ivanov, P. V. Shegay, A. D. Kaprin |Titel=Foresight into the Future of Genetic Engineering and Radiobiology: 100 Years from the Beginning of N.V. Timofeeff-Ressovsky’s Scientific Career |Sammelwerk=Biology Bulletin |Band=50 |Nummer=12 |Datum=2023 |Sprache=en |ISSN=1608-3059 |DOI=10.1134/S1062359023120129 |Seiten=3407–3412}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. 1970 wurde er emeritiert, war aber danach noch weiter wissenschaftlich tätig und veröffentlichte mit seinen Schülern mehrere Bücher, darunter das kurz vor seinem Tod 1981 erschienene Buch &amp;#039;&amp;#039;Einführung in die Molekulare Radiobiologie&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erst nach dem Ende der Sowjetunion wurde Timofejew-Ressowski im Juni 1992 rehabilitiert, elf Jahre nach seinem Tod.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Buch MDC.JPG|mini|Das Timoféeff-Ressovsky-Haus, Mai 2013]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* 1959 [[Darwin-Plakette]] der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina&lt;br /&gt;
* 1966 [[Kimber Genetics Award]] der [[National Academy of Sciences|National Academy of Sciences der USA]], die höchste Auszeichnung, die es damals speziell für Genetiker gab&lt;br /&gt;
* 1970 [[Gregor-Mendel-Medaille]] der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina&lt;br /&gt;
* 1974 Mitglied der [[American Academy of Arts and Sciences]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Campus Berlin-Buch erinnert seit Gründung des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin, MDC, eine Gedenktafel an ihn. Am 30. Juni 2006 eröffneten das MDC und das [[Leibniz-Institut für Molekulare Pharmakologie]] (FMP) das neue Laborgebäude für Medizinische Genomforschung, das nach Timofejew-Ressowski benannt wurde. Davor steht sein Porträt in Steinguss, das der Berliner Bildhauer [[Stefan Kaehne]] 2006 geschaffen hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Ehren Timofejew-Ressowskis wurden in den vergangenen Jahren eine Reihe von Symposien veranstaltet. So wurde sein 100. Geburtstag im September 2000 sowohl in Russland, in [[Dubna (Moskau)|Dubna]] bei Moskau, als auch in Deutschland, am MDC in Berlin-Buch, begangen. An beiden Tagungen nahm sein Sohn, der Physiker Andrei Timofejew, teil. Der Essener Zellbiologe und Krebsforscher, der sich seit Jahren mit Timofejew-Ressowski befasst, hielt außerdem bei dem Symposium zum 110. Geburtstag am 8. Dezember 2010 den Festvortrag über ihn.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Asteroid des mittleren Hauptgürtels [[(3238) Timresovia]] ist nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Lutz D. Schmadel]] |Hrsg=Lutz D. Schmadel |Titel=Dictionary of Minor Planet Names |TitelErg=Fifth Revised and Enlarged Edition |Auflage=5 |Verlag=[[Springer Spektrum|Springer Verlag]] |Ort=[[Berlin]], [[Heidelberg]] |Datum=2003 |ISBN=3-540-29925-4 |Seiten=186 |Sprache=en |Originaltitel=Dictionary of Minor Planet Names |VerlagEA=Springer Verlag |OrtEA=Berlin, Heidelberg |JahrEA=1992 |DOI=10.1007/978-3-540-29925-7_3239 |Umfang=992 |Zitat=1975 VB9. Discovered 1975 Nov. 8 by N. S. Chernykh at Nauchnyj.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Autobiographie&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Nova Acta Leopoldina&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina. NF 21, Nr. 143, 1959, S. 301 f.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Experimentelle Untersuchungen der erblichen Belastung von Populationen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Der Erbarzt&amp;#039;&amp;#039;,&amp;lt;ref&amp;gt;nationalsozialistisches „Fachblatt“ zur [[Nationalsozialistische Rassenhygiene|Rassenhygiene]]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1935, Nr. 8, S. 117 f.&lt;br /&gt;
* mit Karl Günther Zimmer und Max Delbrück: &amp;#039;&amp;#039;Über die Natur der [[Genmutation]] und der Genstruktur.&amp;#039;&amp;#039; Nachrichten von der [[Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen]], Fachgruppe 6 Biologie, Neue Folge Nr. 13, 1935 {{ISSN|0369-6669}} S. 189–245&lt;br /&gt;
* mit Max Delbrück: &amp;#039;&amp;#039;Strahlengenetische Versuche über sichtbare Mutationen und die Mutabilität einzelner Gene bei [[Drosophila]] melanogaster&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für induktive Abstammungs- und Vererbungslehre&amp;#039;&amp;#039;, 71, 1936, S. 322–334&lt;br /&gt;
* mit Elena Timofejew-Ressowski:&amp;lt;ref&amp;gt;seine Ehefrau, deren großer Anteil an den Forschungsergebnissen in wissenschaftshistorischen Darstellungen durchgehend kleingeredet oder auch ignoriert wird&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Populationsgenetische Versuche an Drosophila.&amp;#039;&amp;#039; Teile 1 bis 3. In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift für induktive Abstammungs- und Vererbungslehre&amp;#039;&amp;#039;, 1941, S. 28–34, 35–43 und 44–49&lt;br /&gt;
* mit Karl Günther Zimmer: &amp;#039;&amp;#039;Strahlengenetik&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Strahlentherapie&amp;#039;&amp;#039;, 74, 1944, S. 183–211&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|26|291||Timoféeff-Ressovsky, Nikolai|[[Uwe Hoßfeld]], Georgy S. Levit|118933795}}&lt;br /&gt;
* [[Daniil Granin]]: &amp;#039;&amp;#039;Sie nannten ihn Ur. Roman eines Lebens.&amp;#039;&amp;#039; Übers. Erich Ahrndt. Verlag Volk und Welt, Berlin 1988, ISBN 3-353-00397-5&lt;br /&gt;
** ders.: &amp;#039;&amp;#039;Der Genetiker. Das Leben des Nikolai Timofejew-Ressowski, genannt Ur.&amp;#039;&amp;#039; (Roman) Übers. Erich Ahrndt. Pahl-Rugenstein Verlag, Köln 1991, ISBN 3-7609-7019-2&lt;br /&gt;
* {{BibISBN|978-3-596-16048-8}}&lt;br /&gt;
* [[Schores Alexandrowitsch Medwedew|Zores A. Medvedev]], Mel M. Green, George Lefevre: &amp;#039;&amp;#039;Nikolai Wladimirovich Timoféeff-Ressovsky 1980–1981&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Genetics&amp;#039;&amp;#039;, 100, 1982 S. 1–5 (englisch)&lt;br /&gt;
* [[Ute Deichmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Biologists under Hitler.&amp;#039;&amp;#039; Übers. Thomas Dunlap. Reprint [[Harvard University Press]] HUP, 1999, ISBN 0-674-07405-X passim (engl. Fassung in [[Google Books]] lesbar)&lt;br /&gt;
** Dt. Fass. &amp;#039;&amp;#039;Biologen unter Hitler. Porträt einer Wissenschaft im NS-Staat.&amp;#039;&amp;#039; 2. erw. Auflage. Fischer TB, 1995, ISBN 3-596-12597-9 (zuerst 1992)&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Uwe Hoßfeld&lt;br /&gt;
   |Titel=Im „unsichtbaren Visier“: Die Geheimdienstakten des Genetikers Nikolaj V. Timoféeff-Ressovsky&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Medizinhistorisches Journal&lt;br /&gt;
   |Band=36&lt;br /&gt;
   |Nummer=3-4&lt;br /&gt;
   |Datum=2001&lt;br /&gt;
   |Seiten=335–367&lt;br /&gt;
   |JSTOR=25805297}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Romanhafte Verarbeitung der Judenrettung im Institut 1943–1946&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Elly Welt: &amp;#039;&amp;#039;Berliner Labyrinth. Roman.&amp;#039;&amp;#039; Aus dem Englischen (&amp;#039;&amp;#039;Berlin Wild&amp;#039;&amp;#039;, Fontana, 1987) von Guy Montag. Benziger, Zürich 1990. ISBN 978-3-545-36438-7&amp;lt;ref&amp;gt;Berlin 1943–1946: In den Gängen des Kaiser Wilhelm-Instituts für neurophysiologische Forschung, bzw. für Hirnforschung, einem Riesengebäude, überlebt der jugendliche hochbegabte „[[Halbjude]]“ Josef Bernhardt, versteckt durch Wissenschaftler inmitten von lauter Schicksalsgenossen, als „Praktikant“ die Schrecken der Zeit. Wie der ganze Roman trotz des ernsten Hintergrunds als Farce angelegt ist, so ist auch N. T.-R. hier leicht übertrieben clownesk gezeichnet, ohne die Rettung vieler Juden und Halbjuden im Institut, die er sich in diesen Jahren zur Aufgabe gemacht hatte, im geringsten zu vernachlässigen. Wie die US-Autorin in einem Interview darlegte, beruht der Roman in großen Teilen auf Erlebnissen, die ihr Mann als Heranwachsender in jenen Jahren im Institut gehabt hat.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* {{LuiseBMS |Autor=Annette Vogt |Titel=Ein russisches Forscher-Ehepaar in Berlin-Buch. Elena und Nikolaj Timoféeff-Ressovsky am KWI für Hirnforschung |ID=prod |Nr=8 |Jahr=1998 |Seite=17–23}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Nikolai Wladimirowitsch Timofejew-Ressowski|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118933795}}&lt;br /&gt;
* [http://wwwinfo.jinr.ru/drrr/Timofeeff/index.html Nikolai Wladimirowitsch Timofejew-Ressowski.] [[Vereinigtes Institut für Kernforschung]]&lt;br /&gt;
* Vadim A. Ratner: [http://www.genetics.org/cgi/content/full/158/3/933 Nikolay Vladimirovich Timofeeff-Ressovsky (1900–1981): Twin of the Century of Genetics.] In: &amp;#039;&amp;#039;Genetics&amp;#039;&amp;#039;, Vol. 158, July 2001, S. 933–939.&lt;br /&gt;
* [https://www.mdc-berlin.de/892123/de/news/archive/2006/20060630-labor_f_r_medizinische_genomforschung_mit_ Labor-Neubau in Berlin-Buch nach Timofejew benannt (30. Juni 2006)] [[Max-Delbrück-Centrum]]&lt;br /&gt;
* [https://www.gulag.memorial.de/person.php?pers=208 Nikolai Wladimirowitsch Timofejew-Ressowski] auf gulag.memorial.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118933795|LCCN=n86841653|VIAF=114592469}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:TimofeewRessowski, Nikolai Wladimirowitsch}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Genetiker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wissenschaftliches Mitglied der Kaiser-Wilhelm-Gesellschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Leopoldina (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der American Academy of Arts and Sciences]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Häftling im Gulag]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Russe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sowjetbürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1981]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Timofejew-Ressowski, Nikolai Wladimirowitsch&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Тимофеев-Ресовский, Николай Владимирович (russisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=russischer Genetiker&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. September 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Moskau]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=28. März 1981&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Obninsk]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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